Sansibar, ein tropisches Paradies vor der Küste Tansanias, ist bekannt für seine weißen Sandstrände, das türkisfarbene Wasser und eine faszinierende Mischung aus afrikanischen, arabischen und europäischen Einflüssen.

Die Hauptinsel ist Unguja. Sie wird oft als Sansibar bezeichnet.

Die Wahl, wo man auf Sansibar übernachten sollte, hängt davon ab, welche Art von Erlebnis du suchst. Hier sind einige Vorschläge basierend auf verschiedenen Vorlieben:

Für Strandliebhaber bieten sich Nungwi (Nordküste) und Kendwa (Nordwesten) an.

Nungwi bietet neben traumhaften weißen Sandstränden eine lebendige Atmosphäre sowie viele Restaurants und Bars. Hier findet ihr Hotels in Nungwi.

Kendwa bietet ebenfalls traumhafte Strände, aber eine etwas ruhigere Atmosphäre. Hier findet ihr Hotels in Kendwa.

Matemwe (Nordostküste) bietet einsame Strände. Es ist ideal für Paare oder Ruhesuchende.

Wir können aus eigener Erfahrung das Next Paradise Boutique Resort im Nordosten in Pwani Mchangani empfehlen.

Das Resort-Hotel selbst ist super und die Mitarbeiter sind ebenso freundlich wie hilfsbereit. Die Lage ist relativ zentral. Man ist nicht ganz so weit weg von Stone Town wie ganz im Norden und trotzdem recht nah am Mnemba Atoll, einem der besten Tauch- und Schnorchelplätze auf Sansibar.

Hotels in Stone Town (Zanzibar City)  sind richtig für alle, die die historischen Gassen des UNESCO-Welterbe besichtigen wollen.

Stone Town, auch bekannt als Mji Mkongwe (Swahili für „Altstadt“), ist das historische Herz von Sansibar-Stadt. Das UNESCO-Weltkulturerbe spiegelt die reiche Geschichte und Kultur der Insel wider.

Die Stadt ist geprägt von engen, labyrinthartigen Gassen, hohen Steinhäusern mit geschnitzten Holztüren und Balkonen. Die Türen sind oft kunstvoll gestaltet und spiegeln arabische, indische und afrikanische Designs wider.

Stone Town war ein bedeutendes Handelszentrum im 19. Jahrhundert, insbesondere für Gewürze und den Sklavenhandel. Die Stadt war ein Knotenpunkt für arabische Händler und europäische Kolonialmächte.

Die Festung Fort Jesus stammt aus der portugiesischen Kolonialzeit und ist eines der ältesten Gebäude in Stone Town.

Das House of Wonders (Beit-al-Ajaib) war ehemals der Palast des Sultans von Sansibar. Es war eines der ersten Gebäude in Ostafrika, das mit elektrischem Licht und einem Aufzug ausgestattet war. Heute ist es ein Wahrzeichen von Stone Town.

Old Dispensary ist ein prächtig dekoriertes Gebäude, das ursprünglich als Krankenhaus diente und heute ein Kulturzentrum ist.

Auf dem Darajani Market werden frische Produkte, Gewürze und Kunsthandwerk angeboten werden.

Die Anglikanische Kathedrale ist ein berührendes Denkmal, das an die Zeit des Sklavenhandels erinnert. Die Kathedrale wurde an der Stelle errichtet, an der einst der Hauptsklavenmarkt war.

Stone Town ist das kulturelle Zentrum Sansibars und Heimat der Taarab-Musik, einer Mischung aus afrikanischen, arabischen und indischen Klängen.
Die Stadt bietet eine Vielzahl von Gerichten, die von der reichen Gewürzgeschichte der Insel inspiriert sind. Besonders beliebt sind Gerichte mit Nelken, Zimt und Muskat.

Die Forodhani-Gärten sind ein beliebter Treffpunkt am Abend, wo Einheimische und Touristen Street Food genießen, darunter frischer Fisch, Sansibar-Pizza und Zuckerrohrsaft.

Die Atmosphäre von Stone Town ist lebendig und authentisch. Die Menschen sind freundlich, und das Leben auf den Straßen ist geprägt von lebhaften Gesprächen, Marktgeschäften und traditionellem Handwerk. Trotz des Tourismus bewahrt die Stadt einen Großteil ihres ursprünglichen Charmes.

Freddie Mercury wurde am 5. Sep. 1946 als Farrokh Bulsara in Stone Town. Sein Geburtshaus liegt in der Nähe des historischen Zentrums.

Das Gebäude selbst ist ein einfaches, traditionelles Steinhaus, das typisch für die Architektur von Stone Town ist. Es hat einen schlichten Stil, der sich durch hohe Decken, Holztüren mit aufwendigen Schnitzereien und kleine Balkone auszeichnet. Das Geburtshaus selbst ist nicht in luxuriösem Zustand, sondern wirkt eher bescheiden, was die bodenständigen Wurzeln des späteren Weltstars unterstreicht.

In der Nähe des Geburtshauses gibt es Orte, die ihm gewidmet sind, wie z. B. das Freddie Mercury Museum, das eine umfangreichere Sammlung von Erinnerungsstücken, Fotos und Informationen über sein Leben und seine Karriere bietet. Hier können Besucher mehr über seine Kindheit, seine Familie und den Einfluss seiner zoroastrischen Wurzeln erfahren.

Prison Island (auch bekannt als Changuu Island) ist eine kleine Insel vor der Küste von Sansibar. Sie ist eine beliebte Touristenattraktion mit einer faszinierenden Geschichte und beeindruckenden Naturerlebnissen.

Die Insel wurde ursprünglich im 19. Jahrhundert von arabischen Händlern genutzt, um gefangene Sklaven unterzubringen. Später errichteten die Briten dort ein Gefängnis, das allerdings nie wirklich als solches diente.

Stattdessen wurde die Insel als Quarantänestation genutzt, um Personen während des Ausbruchs von Gelbfieber und anderen Krankheiten zu isolieren.

Heute beherbergt Prison Island eine Kolonie von Aldabra-Riesenschildkröten, die ursprünglich von den Seychellen eingeführt wurden. Einige Schildkröten sind über 100 Jahre alt.

Prison Island ist von wunderschönen Stränden und klarem, türkisfarbenem Wasser umgeben, ideal zum Schwimmen und Entspannen.

Die Gewässer rund um die Insel sind ein Paradies für Schnorchler und Taucher, mit einer Vielzahl bunter Korallen und Meereslebewesen.

Die Insel hat auch dichte Vegetation, die eine friedliche Atmosphäre schafft und Lebensraum für verschiedene Vogelarten bietet.

Die Insel ist mit einer kurzen Bootsfahrt von Stone Town aus erreichbar, was den Ausflug zu einem beliebten Tagestrip macht.

Geführte Touren geben Einblicke in die Geschichte der Insel, einschließlich der Überreste des Gefängnisses und der Quarantänestation.

Der Jozani-Chwaka-Bay-Nationalpark ist der einzige Nationalpark auf Sansibar. Er bietet eine Mischung aus einzigartiger Flora, Fauna und eindrucksvollen Ökosystemen. Er ist ein absolutes Highlight auf Sansibar, das Naturliebhabern unvergessliche Erlebnisse bietet. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Artenvielfalt und malerischen Landschaften ist er ein Vorbild für nachhaltigen Ökotourismus.

Der Park befindet sich im zentral-östlichen Teil der Hauptinsel und erstreckt sich bis zur Chwaka-Bucht. Er umfasst eine Fläche von etwa 50 Quadratkilometern und besteht aus Mangrovensümpfen, Wäldern und Graslandschaften.

Der Jozani-Forrest ist ein beeindruckendes Beispiel für tropischen Küstenregenwald. Hier wachsen Bäume wie Mahagoni und Pandanus, einige davon sind mehrere hundert Jahre alt.
Die Mangrovenwälder an der Chwaka-Bucht spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, indem sie Küstenerosion verhindern und als Lebensraum für zahlreiche Tiere dienen. Neben den Wäldern gibt es Sümpfe, Grasflächen und Feuchtgebiete, die eine abwechslungsreiche Landschaft bilden.

Der Park ist weltbekannt für die seltenen Sansibar-Stummelaffen (auch Rotschwanz-Stummelaffen genannt), die nur auf Sansibar vorkommen. Diese charismatischen Primaten zeichnen sich durch ihre rötlich-schwarze Färbung und ihre neugierige Natur aus.

Neben den Sansibar-Stummelaffen gibt es auch Sykes-Meerkatzen und Grüne Meerkatzen.
Der Park beherbergt zudem eine Vielzahl von Vogelarten, darunter farbenprächtige Eisvögel und Turacos. Kleine Antilopen wie der Sansibar-Ducker, Galagos (Buschbabys), Schmetterlinge und Amphibien sind ebenfalls anzutreffen.

Besucher können geführte Touren durch den Jozani-Wald unternehmen, um die Stummelaffen zu beobachten und mehr über die Pflanzenwelt zu erfahren.

Ein Holzsteg führt durch die Mangrovenwälder und bietet Einblicke in dieses faszinierende Ökosystem.

Die Strände von Sansibar gehören zu den schönsten der Welt und bieten eine atemberaubende Mischung aus feinem weißen Sand, türkisfarbenem Wasser und malerischen Palmen. Jede Region der Insel hat ihren eigenen Charme und spezielle Highlights.

Nungwi Beach (Nordküste) ist bekannt für seine lebhafte Atmosphäre und traumhafte Kulisse. Der Strand ist perfekt zum Schwimmen, da die Gezeiten hier weniger ausgeprägt sind.
Es gibt viele Hotels, Restaurants und Bars direkt am Strand.
Die Sonnenuntergänge sind toll, oft begleitet von den traditionellen Dhaus (Segelbooten).
Neben Schwimmen kann man hier auch schnorcheln, tauchen, Bootsausflüge machen. Zudem ist Nungwi Beach bekannt für seine Partyatmosphäre.

Kendwa Beach (Nordwestküste) ist bekannt für seine entspannten Vibes und wird oft als einer der besten Strände Sansibars bezeichnet.
Es gibt keine starken Gezeiten, daher ist er ideal zum Schwimmen. Der breite Strand ist zudem perfekt für Spaziergänge.
Neben Schwimmen sind hier Beachvolleyball, Schnorcheln, Kajakfahren und romantische Abendessen am Strand angesagt.

Matemwe Beach (Nordostküste) ist ein ruhiger und abgeschiedener Strand, ideal für Reisende, die Entspannung und Ruhe suchen.
Matemwe Beach liegt in der Nähe des Mnemba Atoll, einem der besten Tauch- und Schnorchelplätze in Sansibar.
Traditionelle Fischerboote, die am Morgen starten, verleihen dem Strand ein authentisches Flair.
Hier kann man tauchen, schnorcheln, die Riffe erkunden und Spaziergänge entlang des Strandes machen.

Paje Beach (Südostküste) ist ein Paradies für Kitesurfer und hat eine lockere, jugendliche Atmosphäre.
Der lange, flache Strand mit seichtem Wasser ist ideal für Anfänger im Kitesurfen.
Es gibt kleine, charmante Cafés und Hostels in der Nähe.
Hier kann man Kitesurfen, Paddleboarding, Schwimmen und nahe Dörfer erkunden.

Jambiani Beach (Südostküste) ist ein ruhiger und malerischer Strand mit einem authentischen Dorfleben in der Umgebung. Er ist perfekt für Reisende, die sich entspannen und die lokale Kultur erleben möchten.
Hier können traditionelle Seegrasfarmen bei Ebbe besichtigt werden.
Radfahren, Wandern, Kajakfahren und Dorftouren sind hier die Highlights.

Kizimkazi Beach (Südküste) ist weniger überlaufen und bekannt für Delfinbeobachtungen.
Zudem gibt es hier eine der ältesten Moscheen Ostafrikas.

Pongwe Beach (Ostküste) ist ein abgelegener Strand, ideal für entspannte Auszeiten.
Der Strand ist abseits der eher luxuriösen Resorts oft menschenleer.
Schwimmen ist nur bei Flut möglich. Ansonsten ist Entspannung angesagt.

Michamvi Beach (Ostküste) ist ein malerischer Strand, der für seine beeindruckenden Sonnenuntergänge bekannt ist. Hier ist es besonders ruhig, da die Gegend weniger besucht wird.
Die Lagunen und Mangroven bieten eine einzigartige Landschaft, schränken aber auch die möglichen Aktivitäten ein: Kajakfahren, Sonnenuntergänge genießen und Mangroven-Expeditionen sind hier die Highlights.

Stone Town Beach liegt direkt in der Hauptstadt Stone Town und ist weniger für Strandurlaub geeignet, sondern eher ein Ausgangspunkt für Bootsfahrten.
Hier gibt es traditionelle Dhaus und einen lebendigen Hafen.
Kulturinteressierte, die das geschichtsträchtige Stone Town erkunden möchten, sind hier bestens aufgehoben.
Hafenrundgänge, Bootsausflüge zu Prison Island oder Sandbanks starten von hier aus.

Die sansibarische Küche spiegelt die multikulturelle Geschichte der Insel wider.

Die Zanzibar Pizza ist eine lokale Variation mit Teig, Fleisch, Eiern und Gemüse.
Pilau ist ein gewürztes Reisgericht mit Fleisch oder Fisch.
Octopus Curry ist ein beliebtes Gericht, das mit Kokosmilch zubereitet wird.
Urojo ist eine würzige Suppe, die oft als „Sansibar-Mix“ bezeichnet wird.
Bei Mandazi (frittierte Teigbällchen) handelt es sich um eine süße Leckerei.
Zuckerrohrsaft hat einen süßen, frischen und leicht grasigen Geschmack. Der Saft ist weniger intensiv süß als raffinierter Zucker, da er die natürlichen Aromen des Zuckerrohrs enthält. Du kannst oft eine subtile Fruchtigkeit und manchmal eine erfrischend erdige Note herausschmecken, je nachdem, wie frisch der Saft ist und woher das Zuckerrohr stammt.

Ein Touristenvisum für Tansania ist erforderlich und kann online beantragt werden.
Für Sansibar ist darüber hinaus noch eine Pflicht-Reiseversicherung obligatorisch. Auch sie kann online beantragt werden.
Die Währung ist der Tansanischer Schilling (TZS);
US-Dollar wird ebenfalls häufig akzeptiert, aber teilweise nur neuere Banknoten.
Amtssprache ist Swahili; Englisch wird weitgehend gesprochen.
Informiere Dich über Malaria und nimm ggf. Malariaprophylaxe.
Achte auf sauberes Trinkwasser.
Respektiere die lokale Kultur und kleide Dich in Stone Town und Dörfern konservativ.
Für längere Strecken sind private Fahrer, die vom Hotel organisiert werden, am sichersten.
Alternativ kann man die Dala-Dalas (lokale Minibusse) nutzen.
Die beste Reisezeit für Sansibar hängt von deinen Vorlieben ab, insbesondere ob du sonniges Wetter bevorzugst, die Natur erleben möchtest oder Aktivitäten wie Schnorcheln und Tauchen planst. Generell lässt sich die Reisezeit wie folgt zusammenfassen:

Trockenperiode von Juni bis Oktober:

Diese Monate gelten als die beste Zeit, um Sansibar zu besuchen.
Es ist angenehm warm bei Temperaturen von durchschnittlich 25–30 °C, es fällt wenig Regen und die Luftfeuchtigkeit ist moderat.

Das ist ideal für Strandurlaub, Wassersport und Erkundung von Sehenswürdigkeiten wie Stone Town oder Nationalparks.

Trockenperiode von Dezember bis Februar:
Die zweite Trockenperiode bietet ebenfalls großartiges Wetter.
Es ist heißer als in der Zeit von Juni bis Oktober, aber immer noch trocken und sonnig.
Das ist die perfekt für Strandliebhaber und Taucher, da das Meer besonders klar ist.

Regenzeit von März bis Mai:

Starke Regenfälle und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind weniger gut geeignet für Aktivitäten im Freien. Zudem schließen viele Resorts und Attraktionen, da es sich um die Nebensaison handelt.

Im November gibt es eine kurze Regenzeit. Kurze und meist weniger intensive Regenfälle mischen sich mit sonnigen Tagen.
Die kurze Regenzeit ist weniger störend, aber nicht ideal für Outdoor-Aktivitäten.
Dafür ist es aber etwas ruhiger und günstiger als in der Hauptsaison.

Wer zum Tauchen oder Schnorcheln nach Sansibar reist, der findet von Juli bis September eine besonders gute Sicht unter Wasser vor. Das Meer ist allerdings kühler.

Von Oktober bis Februar eignet sich das wärmere Wasser besonders gut für Korallentauchen und Schnorcheln.

Sansibar Galerie

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