Viele Tiere gehen hier eine Symbiose mit anderen Tieren ein. Einige Partnerschaften sind nur nützlich und andere sind lebensnotwendig.
Die große Migration, die Symbiose unter den Herden
Die vielen Herden sind natürlich wandernd unterwegs. Weil es um das Futter geht, weil es um das Wasser geht, weil es um den Nachwuchs geht und weil es ums Überleben geht.
Aber wie funktioniert das wirklich? Auf der großen Wanderung verlassen sich die großen Herden aufeinander. Die Zebras sind wichtig für die korrekten Wege und haben ein gutes Gedächtnis für alles rundum Wege und Wasser. So schließen sich die Gnus und Antilopen gerne mit den Zebras zusammen. Auf der großen Wanderung sind sie zudem auch nicht in Konkurrenz. Zebras, Gnus und Antilopen fressen sehr unterschiedliche Pflanzen und so ist gewährleistet, das für alle genug da ist. Genauso ist es auch hier in Europa. Pferde, Esel, Schafe, Ziegen und Kühe haben auf den Weiden ganz unterschiedliche Prioritäten und würden auf einer Weide gut harmonieren.
Bei dieser Wanderung sind aber auch die Raubtiere mit dabei. Durchqueren die Herden die Reviere der Raubtiere läuft es ganz ruhig ab oder es scheint jedenfalls für einen kurzen Moment so. Diese etwas andere Symbiose konnten wir im Ngorongoro Krater beobachten. Zwischen den vielen Zebras lagen die Löwen ganz ruhig und dösten in der Mittagssonne.













