New Orleans
New Orleans: Jazz-Rhythmen, Voodoo-Zauber und der Geschmack des Südens
Stell dir vor, du spazierst am frühen Abend durch die Straßen des French Quarter: Die Luft ist warm und schwer vom Duft frisch frittierter Beignets und scharfer Gewürze, während aus jedem zweiten Hauseingang der warme Sound eines Saxophons auf die Straße dringt. New Orleans ist keine Stadt, die man einfach nur besucht – New Orleans ist ein Gefühl, das dich mit jeder Faser deines Körpers einnimmt.
Wir haben uns in die verwinkelten Gassen und die unvergleichliche Lebensfreude des „Big Easy“ verliebt. Doch hinter der glitzernden Fassade der Bourbon Street verbirgt sich das wahre Herz der Stadt: in den authentischen Jazz-Clubs der Frenchmen Street, in den mystischen Winkeln der alten Friedhöfe und in den dampfenden Kochtöpfen der besten Cajun-Küchen.
In diesem Reiseführer nehmen wir dich mit zu unseren ganz persönlichen Highlights und zeigen dir, wie du New Orleans sicher, authentisch und jenseits der ausgetretenen Touristenpfade erlebst. Lass dich vom Rhythmus des Mississippi mitreißen und finde heraus, warum diese Stadt eine Seele hat wie keine zweite auf der Welt.
Quick-Facts & Beste Reisezeit
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Lage & Region: Louisiana, im Süden der USA, direkt am Mississippi River und nahe dem Golf von Mexiko gelegen.
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Einwohner: Ca. 375.000 (in der Metropolregion rund 1,3 Millionen).
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Sprache: Englisch. Ein lokaler Dialekt (Cajun English) sowie Französisch sind kulturell verwurzelt.
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Währung: US-Dollar ($). Kartenzahlung ist überall Standard.
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Beste Reisezeit: Februar bis Mai für angenehme Temperaturen und Festivals wie Mardi Gras (Februar/März) oder Jazz Fest (April/Mai). Die Sommer sind extrem heiß und schwül, dazu Hurrikan-Saison.
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Anreise: Louis Armstrong New Orleans International Airport (MSY).
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Preisniveau: Mittelklasse bis gehoben. Während der Festivals (besonders Mardi Gras) steigen die Preise massiv an.
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Unser Vibe-Check: „The Big Easy“ – eine Stadt voller Seele, Jazzmusik, kreolischer Küche und französischer Kolonialarchitektur. Einzigartig, lebendig und charmant chaotisch.
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3 Dinge, die in den Koffer müssen:
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Bequeme Laufschuhe: Für das Flanieren im French Quarter und Garden District.
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Luftige Kleidung: Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit, besonders von Mai bis September.
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Regenschirm: Kurze, heftige Schauer sind jederzeit möglich.
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Die Top-Highlights: Ikonen und neue Ufer
Das Herz der Stadt: Das French Quarter (Vieux Carré)
Jackson Square & St. Louis Cathedral: Das historische Zentrum
Dieser Platz ist das Postkartenmotiv von New Orleans. Einst der Ort für öffentliche Hinrichtungen und Paraden, ist er heute ein Treffpunkt für Künstler und Musiker.
Die weiße St. Louis Cathedral mit ihren drei spitzen Türmen ist die älteste durchgehend genutzte Kathedrale der USA. Ihr Anblick vor dem blauen Himmel ist spektakulär. Rund um den Zaun des Platzes stellen Maler ihre Werke aus, und Handleser sowie Tarot-Experten bieten ihre Dienste an. Setz dich auf eine Bank und lass die Atmosphäre auf dich wirken.
Bourbon Street vs. Royal Street: Party-Exzess trifft Antiquitäten-Eleganz
Nur zwei Parallelstraßen voneinander entfernt, zeigen sie zwei völlig verschiedene Gesichter der Stadt.
In der Bourbon Street regiert der Exzess. Neonlichter, laute Musik aus jeder Tür und die berühmten „Hand Grenade“-Drinks in grünen Plastikbechern. Es ist laut und touristisch, aber man muss es einmal gesehen (und gerochen) haben.
- Unser Tipp: Meide die Bourbon Street am helllichten Tag – sie entfaltet ihren (zugegeben sehr touristischen) Charme erst nach Sonnenuntergang.
Die Royal Street bietet das absolute Kontrastprogramm. Hier findest du wunderschöne Antiquitätenläden, exklusive Kunstgalerien und einige der am besten erhaltenen historischen Fassaden der Stadt. Tagsüber ist die Straße für Autos gesperrt, und Weltklasse-Straßenmusiker geben hier improvisierte Konzerte.
Tour durch das französische Viertel mit Geschichtenerzählen
French Quarter Foodtour Rundgang mit Verkostungen
Die Geister der Stadt: Voodoo-Shops und Friedhofsführungen
New Orleans gilt als die Stadt mit den meisten Spukgeschichten in den USA. Die Nähe zum Tod und der Voodoo-Glaube gehören hier zum Alltag.
Besuche das New Orleans Historic Voodoo Museum oder authentische Läden wie Marie Laveau’s House of Voodoo. Es geht dabei weniger um Puppen mit Nadeln, sondern um eine tief verwurzelte Religion und Ahnenkult.
Da die Stadt unter dem Meeresspiegel liegt, werden die Toten in prunkvollen, oberirdischen Mausoleen bestattet – den „Cities of the Dead“. Hier liegt auch die legendäre Voodoo-Königin Marie Laveau begraben. St. Louis Cemetery No. 1 ist der älteste erhaltene Friedhof in New Orleans und wurde 1789 gegründet. Zum Schutz des historischen Ortes kann er nur im Rahmen einer geführten Tour besichtigt werden.
Weitere Friedhöfe sind der Lafayette Cemetery No. 1 im Garden District mit einer beeindruckenden Architektur und üppiger Vegetation, der St. Louis Cemetery No. 3 als größter der drei St. Louis Friedhöfe sowie der Metairie Cemetery. Er hebt sich durch seine großen, oft extravaganten Mausoleen ab und ist die letzte Ruhestätte vieler prominenter Persönlichkeiten von New Orleans.
Tipp für das French Quarter: Such dir ein Restaurant oder eine Bar mit einem Balkon im ersten Stock (z. B. am frühen Abend). Es gibt nichts Besseres, als mit einem Drink in der Hand von oben auf das bunte Treiben und die vorbeiziehenden Jazz-Paraden hinunterzublicken. Und vergiss nicht, in die Innenhöfe (Courtyards) zu spähen – hinter unscheinbaren Holztoren verbergen sich oft die schönsten Gärten der Stadt.
Riverfront for All – Die neue Freiheit am Mississippi (Neu 2026!)
Frisch fertiggestellt im Jahr 2026, verbindet dieses Mammutprojekt den Crescent Park mit dem Moonwalk. Du kannst jetzt über 3,5 Kilometer ununterbrochen direkt am Ufer des Mississippi spazieren, joggen oder einfach die riesigen Dampfschiffe beobachten. Ein echter Gewinn für die Stadt!
Vue Orleans – Der 360°-Blick
Das einzige Observatorium der Stadt bietet dir einen atemberaubenden Blick aus dem 33. und 34. Stock. Dank interaktiver Touchless-Technologie erfährst du dort alles über die Geschichte der Stadt, bevor du auf der Außenterrasse einen Cocktail genießt.
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Unser Tipp: Buche das „All-Inclusive-Ticket“. Es beinhaltet einen Signature-Drink in der Rooftop-Bar – perfekt zum Sonnenuntergang!
Die Seele der Musik: Wo der Jazz zu Hause ist
Frenchmen Street: Die authentische Alternative
Wenn du die Einheimischen fragst, wo sie Musik hören, schicken sie dich in die Frenchmen Street im Viertel Faubourg Marigny (nur einen kurzen Spaziergang vom French Quarter entfernt).
In Clubs wie dem The Spotted Cat, Snug Harbor oder d.b.a. gibt es fast rund um die Uhr Live-Jazz, Blues und Funk. Das Beste: Oft musst du keinen Eintritt zahlen, sondern nur ein Getränk kaufen und den Musikern ein großzügiges Trinkgeld in den „Tip Jar“ werfen.
Zwischen den Clubs gibt es einen nächtlichen Kunstmarkt unter freiem Himmel, auf dem lokale Künstler handgefertigten Schmuck und Bilder verkaufen – perfekt für ein authentisches Souvenir.
Preservation Hall: Ein Tempel für den traditionellen Jazz
In einer unscheinbaren, leicht heruntergekommenen Holzhalle im French Quarter verbirgt sich das Herz des Traditional Jazz.
In der Preservation Hall gibt es keine Bar, keine Klimaanlage und keine Mikrofone. Du sitzt auf Holzbänken oder stehst ganz nah bei den Musikern. Es ist eine fast religiöse Erfahrung für Musikliebhaber.
Tipp: Die Schlangen sind lang! Buche deine Tickets unbedingt Wochen im Voraus online, wenn du einen Sitzplatz möchtest, oder stell dich frühzeitig für die Stehplätze an.
Second Lines & Brass Bands: Wenn die Straße zur Bühne wird
Du musst in New Orleans nicht einmal einen Club betreten, um Weltklasse-Musik zu hören.
Brass Bands: Blechbläsergruppen ziehen oft spontan durch die Straßen. Der Sound ist laut, energiegeladen und bringt jeden zum Tanzen.
Second Line Paraden: Das ist eine der schönsten Traditionen. Ursprünglich Teil von Beerdigungen (Jazz Funerals), sind es heute fröhliche Paraden, die von Vereinen organisiert werden. Die „First Line“ ist die Band, die „Second Line“ sind die Menschen, die tanzend folgen. Wenn du eine siehst: Schließ dich einfach an!
Tipp für Musikfans: Bevor du losziehst, schau in den WWOZ Livewire Music Calendar (online oder als App). Das ist die Bibel für Live-Musik in NOLA. Dort steht tagesaktuell, welche Band in welchem Club spielt. So verpasst du garantiert keinen Geheimtipp.
Kulinarische Highlights: Cajun vs. Creole
Das Essen ist in New Orleans eine Religion. Aber Achtung: Verwechsle niemals Cajun mit Creole! Während Creole die „Stadtküche“ mit französischen Einflüssen und Tomaten ist, kommt Cajun aus dem ländlichen Louisiana – rustikaler, schärfer und oft ohne Tomaten.
Die Klassiker, die du probieren musst:
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Beignets im Café Du Monde: Die mit Puderzucker bestreuten Teigkrapfen sind Pflicht.
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Unser Tipp: Die Schlange am Originalstand ist oft endlos. Das „Café Beignet“ in der Royal Street ist oft entspannter und mindestens genauso lecker.
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Gumbo & Jambalaya: Die Seele der Südstaaten im Tontopf. Probiere das Gumbo Yaya (mit Huhn und Wurst) im Mr. B’s Bistro.
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Bananas Foster im Brennan’s: Das berühmte Dessert wurde hier erfunden und wird direkt am Tisch flambiert. 2026 feiert das Brennan’s übrigens sein 80-jähriges Bestehen!
Unsere Restaurant-Empfehlungen 2026:
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Dakar NOLA (Modern & Preisgekrönt): Ein James Beard Favorit! Hier wird senegalesische Küche mit lokalen Zutaten aus Louisiana kombiniert. Ein echtes Erlebnis für Foodies (Magazine Street).
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Dooky Chase’s (Tradition): Hier hat schon Barack Obama gegessen. Die verstorbene Chef-Legende Leah Chase hat hier die beste Creole-Küche der Welt serviert – ihr Erbe lebt weiter.
Eleganz unter Eichen: Der Garden District
St. Charles Streetcar: Die Zeitreise auf Schienen
Der beste Weg in den Garden District ist die Fahrt mit der historischen St. Charles Streetcar. Die hölzernen Sitze und die offenen Fenster lassen dich den Wind spüren, während die Bahn unter einem Tunnel aus riesigen, moosbehangenen Eichen hindurchgleitet.
Tipp: Steig an der Kreuzung Washington Avenue aus – das ist der perfekte Startpunkt für einen Spaziergang.
Prachtvolle Villen: Südstaaten-Architektur zum Träumen
Im Gegensatz zu den spanisch-französischen Einflüssen des Quarters bauten hier im 19. Jahrhundert wohlhabende Amerikaner ihre Paläste im griechischen und italienischen Stil. Achte auf die filigranen gusseisernen Zäune (oft in Form von Maiskolben – ein Symbol für Gastfreundschaft) und die riesigen Veranden.
Viele Stars besitzen hier Häuser. Das berühmte „Buckner Mansion“ diente beispielsweise als Kulisse für American Horror Story: Coven. Sandra Bullock und John Goodman haben hier ebenfalls ihr Zuhause.
Lafayette Cemetery No. 1: Ein Labyrinth aus oberirdischen Gräbern
Direkt gegenüber vom berühmten Restaurant Commander’s Palace liegt einer der fotogensten Friedhöfe der Welt.
Die oberirdischen Grüfte sind hier oft von Efeu und Wurzeln überwuchert, was dem Ort eine friedliche, fast mystische Atmosphäre verleiht. Du wirst dich wie in einem Film von Anne Rice (Interview mit einem Vampir) fühlen – viele ihrer Geschichten spielen genau hier.
Tipp für den Garden District: Gönn dir ein Mittagessen im legendären Commander’s Palace. Es gilt als eines der besten Restaurants der Welt. Der Clou: Unter der Woche gibt es dort zum Lunch den berühmten „25-Cent-Martini“. Ja, richtig gelesen – drei Martinis für insgesamt 75 Cent (bei Bestellung eines Hauptgerichts). Ein wunderbar dekadenter Start in den Nachmittag!
Abenteuer am Mississippi: Sümpfe und Plantagen
Swamp Tours: Alligatoren und mystische Zypressen-Sümpfe
Nur etwa 30 bis 45 Minuten außerhalb der Stadt beginnt eine völlig andere Welt. Eine Sumpftour ist ein absolutes Muss, um das Ökosystem Louisianas zu verstehen.
Airboat vs. Covered Boat: Wenn du Action willst, nimm das Airboat (laut und schnell). Wenn du Tiere beobachten und den Erklärungen des Guides lauschen willst, ist das langsamere Covered Boat besser.
Wildlife: Du wirst fast garantiert Alligatoren sehen, aber auch Schildkröten, Reiher und mit etwas Glück sogar Waschbären, die im Sumpf nach Futter suchen.
Die Geschichte der Plantagen: Ein kritischer Blick
Entlang des Mississippi (der River Road) liegen prachtvolle Anwesen, deren Schönheit eng mit der dunklen Geschichte der Sklaverei verknüpft ist.
Oak Alley Plantation: Berühmt für ihre 28 gigantischen Eichen, die eine Allee zum Haus bilden. Es ist das „Postkarten-Motiv“ der Südstaaten.
Whitney Plantation: Wenn du die wahre Geschichte erfahren willst, besuche diese Plantage. Sie ist die einzige, die sich voll und ganz auf die Perspektive der versklavten Menschen konzentriert. Es ist eine sehr bewegende und wichtige Erfahrung.
Steamboat Natchez: Eine Fahrt auf dem mächtigen Mississippi
Du musst die Stadt nicht weit verlassen, um dem Fluss nah zu kommen. Das ikonische Schaufelraddampfer Natchez startet direkt am Rande des French Quarter.
Das Stampfen der Dampfmaschine und der Sound der Calliope (Dampforgel) versetzen dich direkt in das 19. Jahrhundert. Besonders die „Jazz Dinner Cruise“ bei Sonnenuntergang ist wunderschön, wenn die Lichter der Skyline von New Orleans langsam angehen.
Dampfer Natchez Jazz Cruise mit Mittagessen Option
Abendliche Jazz-Kreuzfahrt auf dem Dampfschiff Natchez
Tipp für den Ausflug: Kombiniere eine Plantagen-Tour mit einer Sumpf-Tour. Viele Anbieter in New Orleans bieten „Combo-Tickets“ an, inklusive Abholung vom Hotel. Das spart Geld und du siehst an einem Tag beide Seiten des ländlichen Louisianas.
Kunst und Kultur in New Orleans
Veranstaltungen in New Orleans
Praktische Reiseinformationen: Sicher und entspannt durch New Orleans
New Orleans ist eine Stadt der Kontraste. Damit du dich voll auf den Jazz und das Essen konzentrieren kannst, haben wir hier die wichtigsten Tipps für deinen Alltag vor Ort zusammengefasst.
Sicherheit & Touristen-Fallen (Unser Insider-Check)
New Orleans hat einen sehr eigenen Vibe, aber wie in jeder Metropole gibt es ein paar Dinge, die du wissen solltest:
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Der „Shoe Scam“: Wenn dich jemand anspricht und wetten will, dass er weiß, wo du deine Schuhe herhast („I bet I know where you got your shoes“), antworte lächelnd: „I got ‚em on my feet on [Name der Straße, auf der du stehst]“ und geh einfach weiter. Es ist ein klassischer Trick, um dir ein paar Dollar aus der Tasche zu ziehen.
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Achtung bei „Geschenken“: Wenn dir jemand ungefragt eine Kette um den Hals hängt oder ein Armband anlegt, ist das oft kein Geschenk, sondern der Versuch, dich danach zur Kasse zu bitten. Ein freundliches, aber bestimmtes „No, thank you“ reicht meistens aus.
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Sicher unterwegs bei Nacht: Das French Quarter ist nachts sehr belebt und sicher, solange du auf den Hauptwegen bleibst. Sobald du jedoch in ruhigere Wohngebiete (wie Teile des Tremé oder Randbereiche des Marigny) möchtest, nutze ab Einbruch der Dunkelheit konsequent Uber oder Lyft. Die Fahrer sind meist innerhalb von 3-5 Minuten da.
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Wertsachen: Trage deine Kamera oder Tasche in gedrängten Bereichen (Bourbon Street!) lieber vor dem Körper.
Fortbewegung in der Stadt
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St. Charles Streetcar: Die Fahrt mit der historischen grünen Straßenbahn in den Garden District ist ein Muss. Du brauchst die „Le Pass“ App, um dein Ticket digital zu kaufen (24-Stunden-Pässe sind sehr günstig).
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Zu Fuß: Das French Quarter erkundest du am besten zu Fuß. Sei aber vorsichtig: Die Gehwege sind alt, uneben und oft rutschig – festes Schuhwerk ist hier wichtiger als Style!
Trinkgeld & Etikette
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Tipping: In den USA sind 18–22 % Trinkgeld Standard. In Jazz-Clubs, in denen es keine feste Eintrittsgebühr gibt (nur „One Drink Minimum“), solltest du der Band nach ihrem Set ein paar Dollar in den „Tip Jar“ werfen. Das gehört zum guten Ton und unterstützt die lokalen Musiker.
FAQ: Deine Fragen zu New Orleans (NOLA)
Kann man das Leitungswasser in New Orleans trinken?
Ja, das Leitungswasser ist grundsätzlich sicher und trinkbar. Allerdings hat es durch die Lage am Mississippi und die alten Rohre oft einen sehr gewöhnungsbedürftigen, chlorhaltigen Beigeschmack. Unser Tipp: Nutze in deinem Hotelzimmer eine Filterkanne oder kaufe dir (der Umwelt zuliebe) größere Kanister, um deine wiederverwendbare Flasche aufzufüllen.
Welchen Dresscode gibt es in den Jazz-Clubs?
New Orleans ist herrlich unkompliziert. In den meisten Clubs auf der Frenchmen Street oder im French Quarter ist der Dresscode „Casual“. Jeans und ein ordentliches Shirt sind völlig okay.
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Ausnahme: Wenn du in gehobene Institutionen wie den Preservation Hall oder zum Dinner ins Commander’s Palace gehst, darf es gerne etwas schicker sein (Business Casual). Kurze Hosen sind dort abends oft nicht gern gesehen.
Wie viel Trinkgeld gibt man den Musikern?
In vielen Bars gibt es keinen festen Eintritt („No Cover“), dafür aber ein „One Drink Minimum“. Es gehört zum guten Ton, der Band nach ihrem Set (oder wenn der „Tip Jar“ herumgeht) mindestens 5 bis 10 Dollar pro Person zu geben. Die Musiker leben in NOLA primär von diesen Tipps!
Ist New Orleans auch für Familien mit Kindern geeignet?
Absolut! Während die Bourbon Street nachts eher eine Partyzone für Erwachsene ist, bietet die Stadt tagsüber tolle Erlebnisse für Kids: Das Audubon Aquarium, der Storyland-Spielplatz im City Park oder eine Fahrt mit dem Schaufelraddampfer Natchez sind Highlights für jedes Alter.
Was ist der Unterschied zwischen einem Po-Boy und einem Muffuletta?
Beides sind legendäre Sandwiches der Stadt! Ein Po-Boy wird auf fluffigem französischem Baguette serviert (meist mit frittierten Meeresfrüchten). Eine Muffuletta hingegen ist ein runder, italienisch geprägter Sandwich-Fladen, der mit Schichten aus Fleisch, Käse und einem sehr markanten Olivensalat gefüllt ist. Beides solltest du unbedingt probieren!





















