Vancouver Insider-Tipps für die Perle am Pazifik zwischen gläsernen Wolkenkratzern und tiefgrünen Regenwäldern
WM-Glanz & Stanley Park: Top-Highlights und unser 1-3 Tages-Plan durch Kanadas entspannteste Metropole
Du suchst den ultimativen Vancouver Reiseführer 2026, um die spektakuläre Metropole an Kanadas Westküste zu entdecken? Dann bist du hier genau richtig. Stell dir vor, du stehst am Seawall des Stanley Parks: Rechts von dir ragen die majestätischen, oft noch schneebedeckten Gipfel der North Shore Mountains auf, während links das glitzernde Glas der Downtown-Skyline im Sonnenlicht funkelt.
Vancouver ist 2026 pulsierender denn je. Als einer der Austragungsorte der FIFA Weltmeisterschaft sprüht die Stadt vor internationalem Flair, ohne dabei ihre tief verwurzelte Gelassenheit zu verlieren. Hier startest du deinen Tag mit einem Weltklasse-Kaffee in Gastown, wanderst mittags durch uralte Regenwälder direkt vor der Haustür und schaust abends zu, wie die Sonne feuerrot im Pazifik versinkt. Dieser Vancouver Reiseführer 2026 begleitet dich durch eine Stadt, die man nicht nur besucht, sondern einatmet – ein Ort, an dem Meeresluft auf den Duft von Zedernholz und grenzenlose kulinarische Vielfalt trifft.
Quick-Facts & Beste Reisezeit
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Lage & Region: Provinz British Columbia, an der Westküste Kanadas, gelegen zwischen dem Pazifischen Ozean und den North Shore Mountains.
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Einwohner: Ca. 660.000 (in der Metropolregion Metro Vancouver rund 2,6 Millionen).
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Sprache: Englisch. Aufgrund der hohen Diversität werden in vielen Stadtteilen auch Mandarin, Kantonesisch und Punjabi gesprochen.
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Währung: Kanadischer Dollar (CAD). Kartenzahlung ist absolut üblich, auch für kleine Beträge.
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Beste Reisezeit: Juni bis September für warmes, trockenes Wetter – ideal für Outdoor-Aktivitäten, Wale-Watching und den Strand. Der Herbst (Oktober) bietet wunderschöne Laubfärbung, der Winter ist mild, aber sehr regenreich.
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Anreise: Vancouver International Airport (YVR) – einer der wichtigsten Drehkreuze Kanadas mit vielen internationalen Verbindungen. Die SkyTrain verbindet den Flughafen direkt mit der Innenstadt.
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Preisniveau: Sehr hoch. Vancouver gehört zu den teuersten Städten Kanadas, besonders bei Unterkünften und Gastronomie.
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Unser Vibe-Check: Die perfekte Symbiose aus pulsierender Großstadt und atemberaubender Natur. Urbanes Leben mit Blick auf schneebedeckte Berge – entspannt, grün und unglaublich fotogen.
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3 Dinge, die in den Koffer müssen:
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Regenfeste Kleidung: „Raincouver“ macht seinem Namen alle Ehre; eine leichte, wasserdichte Jacke ist ein Muss.
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Bequeme Wanderschuhe: Für die vielen Parks und Trails direkt in der Stadt oder auf den Bergen.
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Zwiebellook: Das Wetter kann schnell umschlagen, besonders wenn man zwischen Stadt und Bergen wechselt.
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Die Top-Highlights: Vancouvers unvergleichlicher Mix
Stanley Park & Seawall: Die grüne Lunge im Ozean
Er ist nicht einfach nur ein Stadtpark – der Stanley Park ist mit über 400 Hektar größer als der Central Park in New York und fast komplett vom Pazifik umgeben.
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Die Seawall: Unser Tipp: Leih dir ein Fahrrad in einer der zahlreichen Stationen an der Denman Street und umrunde den Park auf der 8,8 km langen Seawall. Der Blick auf die Skyline auf der einen und die Berge der North Shore auf der anderen Seite ist das ultimative Vancouver-Gefühl.
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Kultur-Stopp: Besuche die Totempfähle am Brockton Point. Sie sind das meistbesuchte Denkmal in British Columbia und bieten einen wichtigen Einblick in die Kunst und Geschichte der First Nations.
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Insider-Wissen: Wenn du im Frühjahr oder Sommer hier bist, halte Ausschau nach den riesigen Graureiher-Kolonien, die mitten im Park nisten.
Der Beaver Lake – Vancouvers verwunschener Seerosenteich
Mitten im dichten Grün des Stanley Parks verbirgt sich ein Ort, den viele Touristen übersehen: der Beaver Lake. Wenn du auf der Suche nach einem meditativen Rückzugsort bist, ist dieser fast vollständig mit Seerosen bedeckte See genau das Richtige.
Wir waren zur Blütezeit dort und die Pracht der weißen und gelben Blüten auf dem dunklen Wasser ist einfach spektakulär. Die Seerosen wurden ursprünglich 1937 gepflanzt und haben sich seitdem zu einem riesigen, schwimmenden Teppich ausgebreitet. Es ist ein Ort der absoluten Stille, an dem man nur das Summen der Libellen und das gelegentliche Plätschern eines Entenflügels hört.
Unser Tipp: Nimm dir die Zeit für den etwa einen Kilometer langen Rundweg. Er ist flach, führt durch dichten Wald und bietet immer wieder neue Perspektiven auf die Seerosenfelder. Mit etwas Geduld und Glück kannst du hier sogar die namensgebenden Biber bei der Arbeit beobachten.
Granville Island: Ein Paradies für Foodies und Kreative
Früher ein Industriegebiet, ist die Halbinsel unter der Granville Street Bridge heute das kulturelle Herz der Stadt.
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The Public Market: Hier schlagen Feinschmecker-Herzen höher. Unser Tipp: Hol dir einen „Lee’s Doughnut“ (legendär!) und setz dich ans Wasser, um den Straßenmusikanten zuzuhören. Aber Vorsicht vor den Möwen – die kennen keine Gnade!
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Anreise mit Stil: Nimm nicht den Bus, sondern das Aquabus. Die kleinen, bunten Wassertaxis tuckern durch den False Creek und bieten die charmanteste Perspektive auf die Stadt.
Gastown: Wo Vancouver begann
Das historische Viertel mit seinen Kopfsteinpflasterstraßen und viktorianischen Gebäuden ist der älteste Teil der Stadt und versprüht einen ganz eigenen Charme.
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Steam Clock: Alle 15 Minuten pfeift und dampft die berühmte Dampfuhr an der Ecke Water und Cambie Street. Ja, es ist touristisch, aber das Foto gehört einfach dazu.
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Kulinarische Szene: In Gastown findest du einige der besten Cocktailbars und innovativsten Restaurants der Stadt. 2026 ist das Viertel ein Hotspot für „Indigenous Cuisine“ – moderne Küche, inspiriert von den Traditionen der Ureinwohner.
Capilano Suspension Bridge vs. Lynn Canyon
Der Nervenkitzel in schwindelerregender Höhe gehört zu Vancouver wie der Regen zum Regenwald.
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Capilano: Die berühmte, 137 Meter lange Hängebrücke bietet zusätzlich den „Cliffwalk“ und die „Treetops Adventure“. Es ist ein perfekt ausgebautes Erlebnis-Areal, allerdings mit Eintrittspreis.
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Unsere Alternative (Lynn Canyon): Wenn du es lieber authentischer und kostenlos magst, fahr zum Lynn Canyon Park in North Vancouver. Die Hängebrücke dort ist kleiner, aber du wanderst durch echten, dichten gemäßigten Regenwald und triffst eher auf Locals als auf Reisegruppen.
Lynn Canyon Park – Unser Geheimtipp im Regenwald
Während die meisten Touristen zur kostenpflichtigen Capilano Bridge strömen, haben wir uns für den Lynn Canyon Park entschieden – und wurden mit einem der authentischsten Naturerlebnisse unserer Vancouver-Reise belohnt. Sobald du die schwankende Hängebrücke überquert hast, stehst du mitten im dichten, gemäßigten Regenwald von British Columbia.
Wandern auf dem Baden Powell Trail – Unsere Erfahrung
Sobald du die schwankende Hängebrücke im Lynn Canyon hinter dir gelassen hast, stehst du direkt vor der Entscheidung: links oder rechts? Hier beginnt ein Teilstück des berühmten Baden Powell Trail, der sich eigentlich über 48 Kilometer durch die gesamte North Shore zieht.
Rechts abbiegen in die Stille
Wir haben uns nach der Brücke für den Weg nach rechts entschieden. Der Pfad führt dich zunächst abwärts tiefer in die Schlucht. Planst du für diesen Rundweg normalerweise etwa eine Stunde ein, solltest du als Fotoliebhaber deutlich mehr Zeit mitbringen. Wir haben dort über zwei Stunden verbracht, da die Naturlandschaft hinter jeder Biegung ein neues, spektakuläres Motiv bietet.
Einige Abschnitte des Waldes haben einen fast meditativen Charakter: Das Spiel von Licht und Schatten in den Farnen, das ferne Rauschen des Lynn Creek und die riesigen, moosbedeckten Stämme lassen dich den Trubel der Stadt komplett vergessen.
Der Rückweg über den „30 Foot Pool“
Der Rundweg führt dich weiter oben wieder zurück, wo du auf den 30 Foot Pool stößt. Dieses smaragdgrüne Naturbecken ist wunderschön anzusehen und ein Highlight für jedes Fotoalbum.
Unser Tipp: Im Sommer ist das Becken eine willkommene Abkühlung und gut zum Baden geeignet. Aber Achtung: Auch wenn es verlockend aussieht, solltest du auf keinen Fall von den Klippen springen. Die Hinweistafeln vor Ort lassen keinen Zweifel daran, dass dies aufgrund der versteckten Felsen lebensgefährlich sein kann. Genieße das Wasser – aber springe nicht hinein.
Die Lions Gate Bridge – Vancouvers grünes Wahrzeichen
Wenn du Fotos von Vancouver siehst, ist sie fast immer dabei: Die elegante, grüne Hängebrücke, die das Stadtzentrum mit der wilden North Shore verbindet. Die Lions Gate Bridge ist für die Stadt das, was die Golden Gate Bridge für San Francisco ist – ein technisches Meisterwerk und ein absolutes Muss für dein Fotoalbum.
Unser Tipp: Den besten Blick auf die Brücke hast du vom Prospect Point im Stanley Park. Von dort aus kannst du beobachten, wie die riesigen Kreuzfahrtschiffe unter der Brücke hindurchmanövrieren. Wenn du Zeit hast, solltest du die Brücke unbedingt einmal zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueren. Der Gehweg ist schmal und es kann windig werden, aber das Panorama über den Burrard Inlet und die schneebedeckten Gipfel der North Shore Mountains ist unbezahlbar.
Besonders magisch wird es zur blauen Stunde: Wenn die Lichterkette auf den Tragseilen – die Einheimischen nennen sie liebevoll „Gracie’s Necklace“ – zu leuchten beginnt, zeigt sich Vancouver von seiner romantischsten Seite.
FIFA World Cup 2026 & BC Place Stadium
Da Vancouver 2026 offizieller Austragungsort ist, wird das BC Place Stadium mit seinem ikonischen, ausfahrbaren Dach das Zentrum der Euphorie sein.
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Die Atmosphäre: Selbst ohne Ticket lohnt sich ein Besuch rund um den Terry Fox Plaza. Die Stadt plant für 2026 riesige Fan-Zonen entlang der Waterfront, wo das Motto „Celebrating Diversity“ bei Public Viewings und Konzerten gefeiert wird.
Grouse Mountain: Der „Peak of Vancouver“
Nur 15 Minuten von Downtown entfernt, bringt dich die Skyride-Gondel auf 1.250 Meter Höhe.
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Die Aussicht: Von hier oben liegt dir ganz Vancouver, der Pazifik und bei gutem Wetter sogar Vancouver Island zu Füßen.
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Aktivität: Im Sommer kannst du die „Lumberjack Show“ sehen oder die beiden ansässigen Grizzlybären Grinder und Coola in ihrem Gehege besuchen. Wer die ultimative sportliche Herausforderung sucht, wagt sich an den „Grouse Grind“ – eine extrem steile Wanderung, die von den Einheimischen liebevoll „Mother Nature’s Stairmaster“ genannt wird.
Unser Tipp für den perfekten Moment
Fahr zum English Bay Beach kurz vor Sonnenuntergang. Setz dich auf einen der riesigen Baumstämme, die dort als Bänke dienen, und schau zu, wie die Sonne im Meer versinkt, während im Hintergrund die Containerschiffe wie stille Riesen auf der Reede warten. Das ist der Moment, in dem du dich endgültig in Vancouver verlieben wirst.
Insider-Tipps & Neighborhoods: Vancouvers Vielfalt
Yaletown: Vom Lagerhaus-Distrikt zum Lifestyle-Hotspot
Früher ratterten hier die Güterzüge, heute findest du in den umgebauten Backstein-Lagerhäusern die schicksten Lofts der Stadt.
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Der Vibe: Hier trifft sich die „Schickeria“ zum After-Work-Drink. Die erhöhten Gehwege (ehemalige Laderampen) dienen heute als riesige Terrassen für Bars und Restaurants.
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Unser Tipp: Spaziere am Quayside Marina entlang und bestaune die Jachten, bevor du dich in eine der Boutiquen in der Mainland Street stürzt.
Kitsilano (Kits): Yoga, Strand und Lässigkeit
„Kits“ ist das Viertel, das den typischen Vancouver-Lifestyle verkörpert: entspannt, sportlich und naturverbunden.
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Der Vibe: Hier wurde Lululemon geboren. Du siehst Menschen mit Yogamatten, Surfer am Kits Beach und gemütliche Bio-Cafés.
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Highlight: Der Kitsilano Pool – ein beheizter Salzwasser-Pool direkt am Ozean. 2026 ist er nach umfassenden Renovierungen das Highlight für jeden Sommermorgen.
Main Street (Mount Pleasant): Das Revier der Kreativen
Wenn dir Gastown zu touristisch und Yaletown zu schick ist, wirst du die Main Street lieben.
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Der Vibe: Hipster-Kultur pur, aber auf die sympathische Art. Vintage-Läden, Plattenläden und die höchste Dichte an Craft-Beer-Brauereien (die sogenannte „Brewery Creek“).
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Insider-Wissen: Achte auf die unzähligen Murals (Wandgemälde). Jedes Jahr im Sommer findet hier das Mural Festival statt, und viele der Gebäude sind spektakuläre Kunstwerke.
Commercial Drive (The Drive): Das ungeschminkte Vancouver
„The Drive“ ist das kulturelle Herz des East Van und war früher als Little Italy bekannt.
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Der Vibe: Hier ist es bunt, politisch, alternativ und laut. Es ist eines der wenigen Viertel, das sich seinen rauen Charme komplett bewahrt hat.
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Unser Tipp: Such dir ein Café (z. B. das Joe’s Café), bestell einen Espresso und beobachte das bunte Treiben auf der Straße – nirgendwo ist Vancouver authentischer.
Essen und Trinken in Vancouver: Der Geschmack des Pazifiks
Vancouver gilt als eine der besten Food-Städte Nordamerikas, vor allem wenn es um Meeresfrüchte und asiatische Einflüsse geht. 2026 steht alles unter dem Stern der „Ocean-to-Table“-Philosophie.
Die Must-Eats: Vancouvers Klassiker
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Wild Pacific Salmon: Du hast keinen Lachs gegessen, bis du ihn hier probiert hast. Ob gegrillt, als Candy-Salmon (geräuchert und süßlich) oder im Sushi – der Qualitätsunterschied ist enorm.
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Japadog: Ein echtes Vancouver-Original. Hot Dogs mit japanischen Toppings wie Teriyaki-Sauce, Algen (Nori) oder Wasabi-Mayo. Klingt verrückt, ist aber an den Street-Food-Ständen ein absoluter Favorit.
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Spot Prawns: Wenn du im Mai oder Juni hier bist, ist „Spot Prawn Season“. Diese Garnelen sind eine lokale Delikatesse und werden direkt von den Booten in Granville Island verkauft.
Die asiatische Food-Revolution
Vancouver hat die beste chinesische Küche außerhalb Chinas.
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Richmond: Ein Vorort von Vancouver (direkt beim Flughafen), der eigentlich ein riesiges kulinarisches Chinatown ist. Der Richmond Night Market (Sommerwochenende) ist 2026 ein absoluter Pflichttermin für Foodies.
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Dim Sum: In Vierteln wie Mount Pleasant findest du moderne Dim Sum Tempel, die traditionelle Rezepte mit lokalen Zutaten (wie BC-Pilzen) verfeinern.
Die Craft-Beer-Szene
Vancouver ohne Craft Beer ist unvorstellbar.
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Tasting Rooms: In Vierteln wie Mount Pleasant oder East Van kannst du von Brauerei zu Brauerei ziehen. Unser Favorit: 33 Acres Brewing – minimalistisches Design und hervorragendes Bier.
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Unser Tipp: Bestell ein „Flight“ (ein Brett mit 4–5 kleinen Probiergläsern), um dich durch die verschiedenen Sorten zu testen.
Unser Tipp für Genießer
Suchst du nach einem besonderen Abendessen? Reserviere einen Tisch in einem der Restaurants mit Blick auf den False Creek. In der Abenddämmerung, wenn die Lichter der Stadt im Wasser reflektieren, schmeckt das Seafood-Platter gleich doppelt so gut.
Aktivitäten: Dein Vancouver-Erlebnis
Wasser-Abenteuer & Wildlife
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Whale Watching (Saisonal): Von April bis Oktober ist Vancouver einer der besten Orte weltweit, um Orcas, Buckelwale und Grauwale zu beobachten.
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Unser Tipp: Starte deine Tour ab Steveston Village (Richmond). Die Boote dort sind etwas kleiner und die Fahrt durch die vorgelagerten Inseln ist malerisch.
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Kayaking im False Creek oder Deep Cove: Für eine ruhigere Perspektive leih dir ein Kajak. Deep Cove in North Vancouver ist ein absolutes Juwel – du paddelst in einem fjordähnlichen Arm, umgeben von dichten Wäldern.
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Aquabus-Hopping: Nutze die kleinen Regenbogen-Boote im False Creek nicht nur als Transportmittel, sondern als Mini-Kreuzfahrt zwischen Granville Island, Yaletown und dem Science World.
Berg-Erlebnisse direkt vor der Haustür
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Der Grouse Grind: Von den Locals liebevoll „Mother Nature’s Stairmaster“ genannt. Es sind 2.830 Stufen steil bergauf.
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Wichtig: Oben angekommen nimmst du die Gondel zurück nach unten (Knieschonend!). Die Belohnung ist ein kühles Bier mit dem besten Blick über die Stadt.
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Cypress Mountain Lookout: Wenn du ein Auto hast, fahr zum Sonnenuntergang hierher. Es ist der beste kostenlose Aussichtspunkt, um zuzusehen, wie die Stadtlichter erwachen.
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Winter-Special: Da wir 2026 schreiben: Wenn du im Winter hier bist, kannst du in Vancouver morgens Ski fahren (Grouse oder Cypress) und nachmittags am Strand spazieren gehen.
Urbanes & Events 2026
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FIFA World Cup 2026™ Fan Zone: Erlebe die Spiele am Harbour Green Park. Mit Blick auf die Wasserflugzeuge und die Berge ist dies wohl eine der schönsten Public-Viewing-Locations der Welt.
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Night Markets: Der Richmond Night Market ist ein Muss. Es ist ein riesiges Spektakel aus asiatischem Streetfood, Live-Musik und kuriosen Shopping-Ständen.
Kunst und Kultur in Vancouver
Veranstaltungen in Vancouver
Praktische Reiseinformationen
Damit dein Aufenthalt in „Rain City“ (keine Sorge, meist ist es nur ein feiner Sprühregen) reibungslos verläuft:
Anreise & Transport
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Vom Flughafen (YVR): Der Canada Line Skytrain bringt dich in ca. 25 Minuten direkt ins Stadtzentrum (Waterfront Station). Es ist die stressfreieste und günstigste Variante.
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Öffentlicher Nahverkehr (TransLink): In Vancouver nutzt du die Compass Card. Du kannst sie mit Guthaben aufladen oder einfach deine Kreditkarte/Smartphone zum „Tap-in“ an den Schranken und in Bussen nutzen.
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Fähren: Die SeaBus-Verbindung zwischen Downtown (Waterfront) und Lonsdale Quay (North Vancouver) ist im normalen Ticketpreis enthalten und bietet eine fantastische Aussicht.
Unterkunft
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Downtown / Coal Harbour: Teuer, aber du bist überall zu Fuß.
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West End: Unser Favorit für längere Aufenthalte. Es ist wohnlicher, direkt am Stanley Park und hat die besten Restaurants in der Denman Street.
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North Vancouver (Lonsdale): Eine tolle Alternative! Mit dem SeaBus bist du in 12 Minuten in Downtown, wohnst aber näher an den Bergen und zahlst oft etwas weniger.
Wetter & Kleidung
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Das Zwiebel-Prinzip: Selbst im Sommer kann es abkühlen, sobald die Sonne weg ist oder der Seewind auffrischt. Eine leichte, wasserfeste Regenjacke (Shell) gehört in Vancouver immer ins Gepäck.
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„Vancouver Casual“: Die Stadt ist extrem entspannt. Mit einer guten Jeans und einer Funktionsjacke bist du selbst in schickeren Restaurants selten falsch angezogen.
Geld & Sicherheit
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Bargeldlos: Wie in Toronto ist Bargeld fast überflüssig.
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Sicherheit: Vancouver ist sehr sicher. Eine Ausnahme ist die East Hastings Street (Downtown Eastside). Hier ist die Drogen- und Obdachlosenproblematik sehr sichtbar. Es ist nicht zwingend gefährlich, aber für viele Reisende sehr bedrückend – man sollte diesen Bereich kennen, um nicht unvorbereitet hineinzulaufen.
Strom & Adapter
In Kanada werden Steckdosen vom Typ A und B verwendet. Du benötigst also einen Nordamerika-Adapter. Da die Netzspannung bei 120 V liegt, schau kurz auf deine Netzteile (Handy, Laptop): Steht dort „Input 100-240V“, ist alles OK. Bei Föhn oder Glätteisen solltest du prüfen, ob sie auf 120 V umschaltbar sind.
Wo kann man in Vancouver übernachten?
Wir haben im Vancouver Marriott Pinnacle Downtown Hotel übernachtet. Die Lage ist perfekt und das Frühstück super. Von uns eine absolute Empfehlung.
Es gibt natürlich noch viele andere Hotels in Vancouver.
FAQ – Häufige Fragen zu deinem Vancouver-Besuch
Hier haben wir dir die wichtigsten Antworten zusammengestellt, die dir bei der Planung deines Aufenthalts in der „Pearl of the Pacific“ helfen.
Wie viele Tage sollte man für Vancouver einplanen?
Wir empfehlen mindestens 3 bis 4 Tage. So hast du genug Zeit für die Highlights in Downtown (Stanley Park, Gastown), einen Ausflug in den Regenwald von North Vancouver (Lynn Canyon oder Capilano) und einen entspannten Vormittag auf Granville Island.
Brauche ich in Vancouver ein Auto?
In der Stadt selbst: Nein. Vancouver ist sehr kompakt und lässt sich wunderbar zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den hervorragenden öffentlichen Verkehrsmitteln (SkyTrain und Bus) erkunden. Ein Auto lohnt sich erst, wenn du Tagesausflüge nach Whistler oder tiefer in die Rocky Mountains planst.
Ist Vancouver sicher?
Ja, Vancouver gilt als sehr sicher. Wie in jeder Großstadt solltest du in belebten Gegenden auf deine Wertsachen achten. Ein kleiner Hinweis: Die East Hastings Street (Downtown Eastside) ist bekannt für ihre soziale Problematik; als Tourist fühlt man sich dort oft unwohl, auch wenn es meist friedlich bleibt.
Wie bezahle ich am besten?
Kreditkarten sind überall Standard – vom Hotel bis zum kleinsten Café. Dennoch schadet es nicht, für kleine Ausgaben auf Märkten ein paar kanadische Dollar (CAD) in bar dabei zu haben.
Wann ist die beste Reisezeit?
Die trockensten und wärmsten Monate sind Juni bis September. Wenn du die „Canyon Lights“ (Weihnachtsbeleuchtung) sehen willst, ist der Dezember magisch, aber stelle dich auf typisches „Raincouver“-Wetter ein.
Muss ich Trinkgeld geben?
Ja, in Kanada ist ein Trinkgeld von 15 % bis 20 % in Restaurants üblich, da der Service oft nicht im Preis enthalten ist.






























