Kanada und USA – Highlights des Westens

Roadtrip: Seattle – Jasper – Vancouver – San Francisco (22 Tage – ca. 6.500 km)

Auf dieser Route haben wir die Highlights des Westens von Kanada und den USA kombiniert. Wir sind die Strecke, bis auf ein paar kleinere Optimierungen, die wir für euch vorgenommen haben, so gefahren. Die Karte gibt einen ersten Überblick.

Tag 1: Seattle – Moses Lake

Wer am frühen Nachmittag in Seattle ankommt schafft die knapp 300 km lange Strecke bis Moses Lake problemlos – sofern keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten.

Kurz nachdem ihr den Columbia River, der an dieser Stelle den Vanapum Lake bildet, überquert habt, erhebt sich auf der rechten Seite das Kunstwerk „Wild Horse Monument“. Ein kurzer Abstecher lohnt sich, denn von dort oben habt ihr einen wundervollen Blick über den Columbia River und den Vanapum Lake.

Für die Übernachtung bietet sich das Holiday Inn Express & Suites – Moses Lake, an IHG Hotel an.

Tag 2: Moses Lake – Radium Hot Springs

Auf Roadtrips gibt es immer wieder Abschnitte, die Dich nur zum nächsten Ausgangspunkt bringen sollen. Dieser ca. 600 km lange Abschnitt gehört dazu.

In Raduim Hot Springs können wir das Radium Chalet empfehlen.

Tag 3: Radium Hot Springs – verschiedene Nationalparks – Jasper

Ein Tag voller Highlights! Es geht durch die Nationalparks Yoho, Kootenay, Banff und Jasper!

In der Nähe des Castle Mountain Viewpoint kann man auf dem Trans-Canada-Highway „1“ bleiben und einen Abstecher nach Banff machen. Wer weniger Zeit hat biegt Richtung Norden auf den Highway 93 (Icefields Parkway) ein.

Das erste Highlight ist der Lake Louise. Hier müsst ihr früh sein, wenn ihr noch einen Parkplatz erwischen wollt. Ansonsten gibt es einen weiträumig eingerichteten Pendelbusverkehr.

Auf der „93“ geht es Richtung Jasper Schlag auf Schlag:

Herbert Lake: Kleiner, ruhiger See direkt am „93“, der zu schönen Fotos einlädt.

Hector Lake: Der Hector Lake Viewpoint liegt ebenfalls direkt am “93”. Er ist zwar vom Hector Lake etwas weiter entfernt, aber man hat trotzdem einen wunderschönen Blick auf den See und die Berge.

Bow Lake: Der Bow Lake Viewpoint liegt direkt am Bow Lake. Dadurch bieten sich dem Fotografen ganz andere Perspektiven als am Hector Lake. Von beiden Viewpoints hat man jedenfalls großartige Blicke und tolle Motive.

Peyto Lake: Der Peyto Lake beeindruckt durch seine einzigartige blau-grüne Farbe. Hier sollte man unbedingt den Peyto Lake Upper Viewpoint ansteuern. Er ist gut ausgeschildert. Vom Highway ist der Parkplatz nur ca. 1 km entfernt. Dann noch eine kleine Wanderung und dann heißt es nur noch staunen und genießen.

Waterfowl Lake: Auch der Waterfowl Lakes Viewpoint liegt direkt am „93“. Wie die anderen Seen auch bietet er ein einzigartiges Zusammenspiel zwischen Wasserfläche und Bergen, was je nach Sonnenstand zu unterschiedlichen Motiven führt.

Columbia Icefield: Am meisten hat uns am Columbia Icefield seine Schrumpfung beeindruckt. „Meilensteine“ aus vergangenen Jahrzehnten markieren, welche Ausmaße das Icefield in der Vergangenheit hatte.

Ein Stück weiter nördlich kann man den „Columbia Icefield Skywalk“ betreten – eine bogenförmige Aussichtsplattform mit Glasboden über dem Abgrund.

Tangle Creek Falls: Die Tangle Creek Falls liegen direkt am Icefield Parkway. Ein kurzer Stopp für diesen schönen und nicht zu überlaufenden Wasserfall lohnt sich.

Sunwapta Falls: Nach ca. 200 m vom Parkplatz aus erreicht man die beeindruckenden Sunwapta Falls. Es lohnt sich auf jeden Fall, eine halbe Stunde Zeit einzuplanen, um die verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Goats & Glacier Lookout: Ein kurzer Stopp ist ein Muss für dieses herrliche Landschaftsbild.

Athabasca Falls: Für uns sind die Athabasca Falls besonders eindrucksvoll gewesen. Man sollte auf jeden Fall den kurzen Weg auf die andere Seite mit den Aussichtspunkten machen. Von hier hat man eine wesentlich bessere Perspektiven auf die Falls.

Athabasca Pass Lookout: Direkt am Parkway gelegen bietet er ein wunderschönes Panorama, das einen kurzen Stopp auf jeden Fall wert ist.

In Jasper könnt ihr im Jasper Inn & Suites by INNhotels übernachten.

Wenn ihr noch Zeit habt, macht auf jeden Fall noch den Abstecher zum Medicine Lake und zum Maligne Lake.

Allein die Fahrt von Jasper zu diesen 2 Seen ist atemberaubend und bietet große Chancen auf Begegnungen mit Bären, Maultierhirschen, Karibus, Murmeltieren und Elchen.

Tag 4: Jasper – Mount Robson – Dawson Falls – Helmcken Falls – Kamloops

Von Jasper folgt ihr dem Yellowhead Parkway BC-16 W in Richtung Westen.
Ein kurzer Stopp am Moose Lake, der direkt am Parkway liegt, lohnt sich für ein paar tolle Bilder.

Der 3.954 m hohe Mount Robson bestimmt das Bild des gleichnamigen Provincial Parks. Informiert Euch im Visitor Center über aktuelle Bedingungen.

Fahrt die Kinney Lake Road bis zum „Berg Lake Trailhead“ und wandert von dort zum malerischen Kinney Lake. Der Weg führt entlang des im unteren Teil ziemlich wilden und oben ruhiger werdenden Robson River, größtenteils durch im Frühsommer sehr üppige Vegetation.

Ihr fahrt die „5“ bis Clearwater und biegt dann in die Clearwater Valley Road ein. Ihr erreicht die Dawson Falls nach ca. 40 Min.

Von den Dawson zu den Helmcken Falls sind es nochmal ca. 7 km.
Beide Falls könnten in ihrer Charakteristik kaum unterschiedlicher sein. Während über die Dawson Falls riesige Mengen Wasser über eine Breite von bis zu 107 m ca. 30 m in die Tiefe stürzen sind die Helmcken Falls eher schmal (23 m ). Dafür fällt der Murtle River am Murtle Plateau beeindruckende 141 m nach unten.

Von den Dawson Falls geht es über Clearwater zurück auf die „5“ und dann weiter nach Kamloops.

Dort könnt ihr im Hampton Inn by Hilton Kamloops übernachten.

Tag 5: Kamloops – Vancouver

Von Kamloops geht es über die „5“ und anschließend den „1“ nach Vancouver. Dort kommt ihr gegen Mittag an, so dass ihr Euch schon mal Vancouver ansehen könnt.

In Vancouver könnt ihr im Vancouver Marriott Pinnacle Downtown Hotel übernachten.

Tag 6: Vancouver

Vancouver ist definitiv eine der schönsten Städte der Welt. In unserem ReiseGuide über Vancouver findet ihr ausführliche Informationen.

Tag 7: Vancouver – Vancouver Island

Von Vancouver Stattmitte fährt man durch den Stanley Park über die „99“ zur Horseshoe Bay, von wo die Fähren u.a. nach Vancouver Island fahren. Der Zielhafen ist Nanaimo auf Vancouver Island.

Über die „19“ geht es nach Port McNeill, von wo aus ihr nach Alert Bay auf Cormorant Island übersetzt. Dort gibt es einige Hotels in Alert Bay.

Tag 8: Albert Bay – Whale-Watching – Ucluelet

Ein weiteres, absolutes Highlight: 3 Std. Whale-Watching mit „Seasmoke“.

Wenn ihr den Vormittags-Termin bucht, könnt ihr am frühen Nachmittag die Fähre zurück nach Port McNeil nehmen und dann noch über die „19“ und die „4“ bis nach Ucluelet fahren.
Dort könnt ihr im Black Rock Oceanfront Resort übernachten.

Tag 9: Ucluelet – Victoria

Von Ucluelet nutzt man die „4“ Richtung Tofino, um die wunderbaren Strände von Long Beach zu nutzen. Vorher sollte man auf jeden Fall noch den „Rainforest Trail” wandern, der
durch die „4“ in zwei Teile geteilt wird.

Von Tofino nach Victoria geht´s zurück über die „4“ bis zur „19“ und dann nach Süden.

Übernachten könnt ihr im Holiday Inn Express & Suites Victoria-Colwood, an IHG Hotel.

Tag 10: Victoria – Port Angeles (USA)

Die Black Ball Ferry Line bringt Euch nach Port Angeles und damit zurück in die USA. Vorher erkundet ihr u.a. den Jachthafen „Victoria Causeway Marina“ mit Essens-Ständen, Live-Künstlern u.v.m. – je nach Jahres- und Tageszeit.

Übernachten könnt ihr im Super 8 by Wyndham Port Angeles at Olympic National Park.

Tag 11: Port Angeles – Olympic National Park – Aberdeen

Von Port Angeles geht es in den Olympic National Park. Der erste Stopp ist am Eingang des Parks das „Olympic National Park Visitor Center“. Hier versorgt ihr Euch mit aktuellen Tipps und fahrt anschließend weiter über die Hurricane Ridge Road bis zum „Hurricane Ridge Visitor Center“. Von hier aus kann man sich für die verschiedenen Trails entscheiden bzw. einige kombinieren.

Da das „Hurricane Ridge Visitor Center“ am Ende einer Sackgasse liegt, geht es anschließend über die Hurricane Ridge Road wieder zurück bis zur „101“ auf die ihr in östliche Richtung einbiegt.

Die Sol Duc Falls liegen am Ende der Sol Duc-Hot Springs Road. Ein lohnender Abstecher.

Um in den Hoh Rainforest zu gelangen biegt ihr von der „101“ in die Upper Hoh Road ein. Nach einigen Trails in der magischen Umgebung geht es wieder zurück zur „101“.

Das nächste Ziel ist der „Ruby Beach“. Vom Parkplatz aus erreicht man den Strand über einen kurzen, aber teilweise etwas steilen Weg in ca. 10 Minuten.

Übernachten könnt ihr im Best Western Plus Aberdeen.

Tag 12: Aberdeen – Mount Rainier National Park – Salmon Creek

Für die gut 200 km von Aberdeen bis zum „Henry M. Jackson Memorial Visitor Center“ benötigt ihr ca. 3 Stunden. Dort könnt ihr tolle Wanderungen machen.

Fahrt anschließend weiter über die „Stevens Canyon Road“ und die „12“ Richtung Portland.

Übernachten könnt ihr im Holiday Inn Express Hotel & Suites Vancouver Mall-Portland Area, an IHG Hotel.

Tag 13: Salmon Creek – Sherrard Point – Chemult

Von Portland aus fahrt ihr über die „84“ Richtung Osten am Columbia River entlang. Bei Corbett biegt ihr in die „NE Corbett Hill Road“ ein und fahrt über den „Historic Columbia River Hwy“ bis zum Sherrard Point, von dem man einen unvergleichlichen Ausblick auf fünf große Vulkangipfel (Rainier, Adams, St. Helens, Hood und Jefferson) sowie auf den Columbia River hat.

Auf dem Rückweg bleibt ihr auf dem „Historic Columbia River Hwy“ und genießt „Vista House”, den „Guy W. Talbot State Park“, die „Latourell Falls”, „Shepperd’s Dell State Park” und die „Bridal Veil Falls”.

Anschließend geht es wieder auf die „84“ in Richtung Osten bis zum „35“. Ihr fahrt am Mt. Hood vorbei Richtung Süden und macht einen Stopp am am „Newberry National Volcanic Monument“.

Übernachten könnt ihr im Eagle Crater Lake Inn.

Tag 14: Chemult – Crater Lake – Klamath (CA)

Von Chemult aus geht es weiter Richtung Süden bis zum „138“ und dann über den „Volcanic Legacy Scenic Byway“ zum Crater Lake. Umfahrt ihn im Uhrzeigersinn, so habt ihr die Parkplätze immer in Fahrtrichtung rechts.

Ihr verlasst den Crater Lake über den „62“ Richtung Union Creek.

Kurz vor Klamath, im „Jedediah Smith Redwoods State Park“ und im „Del Norte Coast Redwoods State Park” erhaltet ihr einen ersten Vorgeschmack auf das, was am nächsten Tag wartet: Die Redwoods – die höchsten Bäume der Welt.

Übernachten könnt ihr im Holiday Inn Express Redwood National Park, an IHG Hotel.

Tag 15: Klamath (CA) – Redwood NP – Redding

Kurz hinter Klamath beginnt der “Redwoods Prairie Creek Redwoods State Park”, der direkt in den „Redwood National Park“ übergeht.

Vom „101“ biegt ihr bei Arcata in den „299“ ein und fahrt noch bis Redding. Dort könnt ihr im
Holiday Inn Redding, an IHG Hotel übernachten.

Tag 16: Redding – Lassen Volcanic NP – Reno

Aud dem Weg von Redding nach Reno biegt ihr vom „44“ auf den „89“ ein, um dann in südlicher Richtung durch den Lassen Volcanic National Park zu fahren.

In Reno könnt ihr im Silver Legacy Reno Resort Casino at THE ROW übernachten.

Tag 17: Reno – Lake Tahoe – Lee Vining

Von Reno aus geht es über die „580“ Richtung Lake Tahoe. Bei Incline Village habt ihr einen ersten Blick auf den See. Im Südwesten des Sees, von den „Eagle Falls“ hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Emerald Bay.

Weiter geht´s über den „89“ bis zum „395“ und dann nach Lee Vining.

Übernachten könnt ihr im Yosemite Gateway Motel.

Tag 18: Lee Vining – Yosemite NP – Oakhurst

Über den Tioga-Pass (Achtung: Der Pass kann bis in den Juli hinein gesperrt sein) geht es in den Yosemite National Park in Richtung Yosemite Valley und dann weiter zum Glacier Point.

Von dort geht es zum Übernachten im Best Western Plus Yosemite Gateway Inn in Oakhurst.

Tag 19: Oakhurst – Sequioa NP – Visalia

Von Oakhurst fahrt ihr auf der „41“ bis Fesno und biegt dann in die „180“ Richtung Osten ein. Das Ziel ist der Sequioa National Park mit den – nach Volumen – größten Bäumen der Welt: Den Sequioas.

Übernachten könnt ihr im Holiday Inn Express Visalia-Sequoia Gateway Area, an IHG Hotel.

Tag 20: Visalia – San Francisco

Von Visalia aus könnt ihr noch einen Abstecher nach Monterrey machen, bevor ihr über den „1“ nach San Francisco fahrt. Oder ihr fahrt bis Morro Bay und von dort bis San Francisco.
Schaut bitte rechtzeitig in Google Maps nach, ob die Strecke frei ist. Erdrutsche können immer wieder zu Sperrungen führen.

Übernachten könnt ihr im Holiday Inn Express Hotel & Suites Fisherman’s Wharf, an IHG Hotel.

Tag 21: San Francisco

Ein Tag ist für San Francisco eigentlich zu wenig: Die Golden Gate Bridge, die Cable Cars, Fisherman’s Wharf, Alcatraz, die Lombard Street und Chinatown sind nur einige der vielen Attraktionen, die San Francisco zu bieten hat.

Tag 22: San Francisco – Frankfurt am Main

Gebt Euren Mietwagen vollgetankt zurück (es sei denn, ihr habt einen anderen Tarif gebucht). Für das Betanken verlangen die Mietwagenfirmen recht viel Geld.

In San Francisco gebt ihr Euren Wagen an der zentralen „Car Rental Return“ Station ab. Das geht normalerweise sehr zügig und unproblematisch.

Von dort nehmt ihr den Air Train zum 2. internationalen Terminal mit den G-Gates, wenn ihr Lufthansa gebucht habt. Für andere Airlines Richtung Europa sollte das auch der Fall sein. Erkundigt Euch aber bitte vorher.

Gute Heimreise!

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