
Viva Las Vegas: Dein Guide für die Stadt der Sünde
Willkommen im Neon-Paradies
Was einst als kleiner Eisenbahnstopp in der Wüste begann, ist heute die Entertainment-Hauptstadt der Welt. Las Vegas ist laut, schrill, manchmal völlig verrückt und bietet eine Dichte an Erlebnissen, die du nirgendwo sonst findest. Hier geht es nicht nur um Glücksspiel – es geht um Weltklasse-Shows, Architektur-Kopien aus aller Welt und kulinarische Erlebnisse der Extraklasse.
Die besten Hotels: Wohnen in Superlativen
Die Luxus-Ikonen am Strip
Wenn du Wert auf Eleganz und erstklassigen Service legst, sind diese Häuser die erste Wahl:
The Bellagio ist berühmt für seine Fontänen und den prachtvollen botanischen Wintergarten in der Lobby. Es ist der Inbegriff von klassischem Vegas-Luxus.
Die beiden Türme von Wynn & Encore gelten als die edelsten am Strip. Hier gibt es keine künstlichen Themenwelten, sondern modernes Design, fantastische Pools und einen eigenen Golfplatz.
Im The Venetian & The Palazzo wohnst du ausschließlich in Suiten. Das Highlight sind die Kanäle mit echten Gondeln, die sich durch das Hotel und die Shopping-Mall ziehen.
Erlebnis-Hotels für den „Wow-Effekt“
Diese Hotels sind ideal, wenn du das typisch verrückte Las Vegas erleben willst:
Caesars Palace ist ein riesiger Komplex im Stil des antiken Roms. Hier fühlst du dich wie ein Kaiser, besonders in der gigantischen Pool-Anlage „Garden of the Gods“.
Paris Las Vegas empfindet die Atmosphäre in den Gassen von Paris nach. Inklusive eines halbgroßen Eiffelturms vor dem Gebäude.
Im New York-New York schläfst du zwischen Nachbauten der New Yorker Skyline und kannst sogar mit einer Achterbahn direkt um das Hotel rasen.
Modern, schick und ohne Casino
Nicht jeder mag den ständigen Lärm der Spielautomaten. Es gibt hervorragende Optionen für eine etwas ruhigere Auszeit:
Vdara Hotel & Spa ist ein reines All-Suite-Hotel ohne Casino und ohne Raucherlaubnis. Es liegt extrem zentral im CityCenter, bietet aber eine Oase der Ruhe.
The Cosmopolitan of Las Vegas ist das wohl „hippste“ Hotel am Strip. Es ist berühmt für seine schicken Bars (wie die Chandelier Bar im riesigen Kristallleuchter) und Zimmer mit echten Balkonen – eine Seltenheit in Vegas!
Nostalgie in Downtown (Fremont Street)
Das Circa Resort & Casino ist das neueste Hotel in Downtown (nur für Erwachsene!). Es verbindet den Retro-Charme von Las Vegas mit modernstem Luxus. Das Highlight ist der „Stadium Swim“ – ein Pool-Bereich mit einer gigantischen Leinwand für Sportübertragungen.
Ein wichtiger Tipp für dich: Achte auf die Resort Fees. Fast alle Hotels in Vegas berechnen zusätzlich zum Zimmerpreis eine tägliche Gebühr (oft zwischen 35 und 50 Dollar), die erst beim Check-out fällig wird. Dafür sind WLAN und die Poolnutzung meist inklusive.
Die Welt der Shows: Spektakel der Superlative
Cirque du Soleil – Artistik in Perfektion
Keine andere Truppe prägt Vegas so sehr wie der Cirque du Soleil. Sie haben mehrere feste Theater, die eigens für ihre Shows gebaut wurden.
„O“ (Bellagio): Diese weltberühmte Wasser-Show findet in, auf und über einem riesigen Pool statt. Es ist das Flaggschiff in Vegas und bekannt für seine traumhafte Atmosphäre.
KÀ (MGM Grand): Eine sehr technische Show mit einer beweglichen Bühne, die sich um 360 Grad drehen und senkrecht aufstellen kann. Sie erzählt eine epische Geschichte über zwei Zwillinge auf einer gefährlichen Reise.
Michael Jackson ONE (Mandalay Bay): Eine Hommage an den King of Pop. Hier stehen Tanz, Musik und modernste Videotechnik im Vordergrund.
Mystère (Treasure Island): Die erste Show des Cirque du Soleil in Vegas. Sie ist ein klassischer Zirkus mit Fokus auf purer Akrobatik und schillernden Kostümen – ideal für Familien.
Mad Apple (New York-New York): Die neueste Show im Bunde. Sie ist eine Mischung aus Akrobatik, Comedy, Magie und New Yorker Nightlife-Vibe. Sie ist etwas lockerer und „erwachsener“ als die anderen Shows.
Blue Man Group (Luxor): Da die Blue Man Group zum Cirque du Soleil gehört, führen wir sie mit auf. Es ist eine interaktive Show aus Musik, Comedy und Farbe.
Magie und Illusion
Las Vegas ist die Heimat der größten Magier unserer Zeit.
David Copperfield (im MGM Grand): Die lebende Legende. Seine Show ist klassisch, verblüffend und sehr persönlich.
Shin Lim (im Venetian): Wenn du moderne Kartentrick-Magie auf höchstem Niveau sehen willst, ist er der richtige Mann. Was er mit seinen Händen macht, grenzt an das Unmögliche.
Penn & Teller (im Rio): Die Meister der Comedy-Magie. Sie sind dafür bekannt, einige ihrer Tricks sogar zu erklären – und dich am Ende trotzdem fassungslos zurückzulassen.
Musik-Residencies und Comedy
In Vegas musst du nicht auf Tourneen warten – die Stars kommen zu dir und bleiben oft monatelang.
Headliner-Shows: Weltstars wie Adele, Usher oder Bruno Mars haben oft feste Spielzeiten („Residencies“). Die Tickets sind teuer und schnell weg, aber die intime Atmosphäre in den speziell gebauten Theatern ist unvergesslich.
Absinthe (vor dem Caesars Palace): Eine Mischung aus Akrobatik, Burlesque und sehr derbem Humor. Diese Show findet in einem Zelt statt und ist definitiv nichts für Kinder oder Leute, die leicht beleidigt sind – aber sie ist mad funny!
Kostenlose Shows & Spektakel: Unterhaltung zum Nulltarif
Viva Vision Light Show (Fremont Street Experience)
In Downtown Las Vegas findest du den größten Videoschirm der Welt. Das gewölbte Dach über der Fremont Street ist fast 500 Meter lang.
Das Erlebnis: Zu jeder vollen Stunde (nach Einbruch der Dunkelheit) wird die Beleuchtung der Casinos ausgeschaltet und eine gigantische Licht- und Musikshow an den Himmel projiziert.
Der Vibe: Es ist laut, chaotisch und absolut typisch Vegas. Oft treten dort auch Live-Bands auf kostenlosen Bühnen auf.
Die „Wildlife Habitat“ im Flamingo Hotel
Mitten im Trubel des Strips gibt es eine kleine Oase der Ruhe. Im Garten des Flamingo Hotels kannst du echte rosa Flamingos, exotische Vögel, Schildkröten und Fische beobachten.
Tipp: Es ist der perfekte Ort für eine kurze Verschnaufpause zwischen dem Sightseeing.
Der Botanische Garten im Bellagio
Direkt hinter der Lobby des Bellagio befindet sich das „Conservatory & Botanical Gardens“ – ein riesiges Glashaus, das fünfmal im Jahr (je nach Saison) komplett umgestaltet wird. Zehntausende echte Blumen, riesige Skulpturen und Düfte erschaffen eine surreale Märchenwelt.
Die Dekoration zum chinesischen Neujahrsfest oder zur Weihnachtszeit ist legendär.
Die „Streetmosphere“ im Venetian
Wenn du durch die Grand Canal Shoppes schlenderst, fühlst du dich wie auf einem italienischen Markusplatz. Täglich treten dort Opernsänger, Stelzenläufer und Gaukler auf. Die Akustik unter dem künstlichen (aber täuschend echten) blauen Himmel ist fantastisch.
Lake of Dreams im Wynn
Versteckt hinter einer riesigen bewachsenen Wand am Strip liegt ein künstlicher See. Sobald es dunkel ist, gibt es alle 30 Minuten eine Multimedia-Show mit Licht, Hologrammen und Musik.
Tipp: Du kannst die Show am besten von der Rolltreppe aus sehen oder (wenn du etwas trinken möchtest) von einer der Bars mit Blick auf den See.
Die Circus Acts im Circus Circus
Das Hotel ist zwar eines der ältesten, bietet aber immer noch klassische Unterhaltung. Über dem Casino-Floor gibt es eine Bühne, auf der täglich ab dem späten Vormittag kostenlose Zirkusdarbietungen (Trapezkünstler, Jongleure, Akrobaten) stattfinden.
Downtown Las Vegas & Fremont Street
Das „alte“ Las Vegas. Hier fing alles an. Heute ist die Fremont Street eine riesige Fußgängerzone, die von einem gigantischen LED-Dach („Viva Vision“) überspannt wird. Die Atmosphäre ist hier rauer, günstiger und ein bisschen nostalgischer als auf dem modernen Strip.
Fremont Street Experience: Das Herzstück
Dieser Bereich ist eine riesige Fußgängerzone, die von der Viva Vision, der größten LED-Leinwand der Welt, überspannt wird.
Viva Vision Light Show: Jede Stunde ab 18:00 Uhr wird es dunkel, die Casino-Lichter gehen aus und am „Himmel“ startet eine gewaltige Show aus Licht und Musik (z. B. zu Songs von The Killers oder Imagine Dragons).
SlotZilla Zip Line: Wenn du Adrenalin liebst, kannst du wie ein Superheld in 25 oder 35 Metern Höhe über die Köpfe der Menschenmassen hinwegfliegen. Es gibt zwei Level: „Zipline“ (sitzend) und „Zoomline“ (liegend, über die gesamte Länge der Fremont Street).
Vegas Vic: Halte Ausschau nach der berühmten Neon-Figur eines Cowboys. Er ist das inoffizielle Wahrzeichen von Downtown und grüßt die Besucher schon seit den 1950ern.
Kultur & Geschichte zum Anfassen
Das Mob Museum (National Museum of Organized Crime)
Dieses Museum ist in einem ehemaligen Gerichtsgebäude untergebracht und absolut faszinierend. Hier erfährst du alles über den Kampf zwischen der Mafia und dem Gesetz. Es gibt interaktive Ausstellungen, echte Artefakte (wie die Mauer vom Valentinstag-Massaker) und sogar eine funktionierende Speakeasy-Bar im Keller („The Underground“), wo du Drinks wie während der Prohibition bekommst.
Insider-Tipp: Besorg dir das Passwort für die Bar auf der Website des Museums, um stilecht eingelassen zu werden.
Das Neon Museum (The Neon Boneyard)
Hier landen die alten Leuchtreklamen der legendären Casinos, wenn sie abgerissen werden. Du läufst durch einen „Friedhof“ gigantischer Schilder. Besonders abends, wenn viele Schilder restauriert wieder leuchten, ist die Atmosphäre unschlagbar.
Tipp: Buche deine Tour unbedingt im Voraus, da sie oft Wochen im Voraus ausverkauft sind.
Fremont East & Container Park: Die moderne Seite
Nur ein paar Schritte weiter östlich verwandelt sich die Fremont Street in ein hippes Viertel mit Street Art und individuellen Läden.
Im Downtown Container Park findest du keine Ketten-Restaurants, sondern lokale Boutiquen, Gourmet-Hotdogs und Live-Musik auf einer zentralen Bühne. Ab 21:00 Uhr ist der Park „Adults Only“.
Vor dem Eingang steht eine riesige Skulptur einer Gottesanbeterin, die abends im Rhythmus der Musik meterhohe Flammen aus ihren Fühlern schießt.
Downtown Las Vegas & Fremont Street
Das „alte“ Las Vegas. Hier fing alles an. Heute ist die Fremont Street eine riesige Fußgängerzone, die von einem gigantischen LED-Dach („Viva Vision“) überspannt wird. Die Atmosphäre ist hier rauer, günstiger und ein bisschen nostalgischer als auf dem modernen Strip.
Fremont Street Experience: Das Herzstück
Dieser Bereich ist eine riesige Fußgängerzone, die von der Viva Vision, der größten LED-Leinwand der Welt, überspannt wird.
Viva Vision Light Show: Jede Stunde ab 18:00 Uhr wird es dunkel, die Casino-Lichter gehen aus und am „Himmel“ startet eine gewaltige Show aus Licht und Musik (z. B. zu Songs von The Killers oder Imagine Dragons).
SlotZilla Zip Line: Wenn du Adrenalin liebst, kannst du wie ein Superheld in 25 oder 35 Metern Höhe über die Köpfe der Menschenmassen hinwegfliegen. Es gibt zwei Level: „Zipline“ (sitzend) und „Zoomline“ (liegend, über die gesamte Länge der Fremont Street).
Vegas Vic: Halte Ausschau nach der berühmten Neon-Figur eines Cowboys. Er ist das inoffizielle Wahrzeichen von Downtown und grüßt die Besucher schon seit den 1950ern.
Legendäre Casinos & Kuriositäten
In Downtown stehen die ältesten Hotels der Stadt, die oft versteckte Schätze beherbergen:
Golden Nugget: Schau dir den „Tank“ an – ein Pool mit einem riesigen Haifischbecken in der Mitte. Eine Wasserrutsche führt sogar mitten durch das Becken! Hier findest du auch den größten Goldklumpen der Welt („Hand of Faith“).
Main Street Station: Ein Hotel wie ein Museum. In der Herrentoilette des Casinos ist ein echtes Stück der Berliner Mauer verbaut (Damen können sich vom Sicherheitspersonal kurz hineinführen lassen).
Golden Gate: Das älteste Hotel von Vegas (seit 1906). Hier wurde der berühmte Shrimp-Cocktail erfunden, den man dort immer noch günstig genießen kann.
Ein kleiner Strategie-Tipp für dich: Downtown ist am Abend am besten. Starte gegen 17:00 Uhr im Mob Museum, geh dann zum Abendessen in den Container Park und lass dich danach vom Wahnsinn der Fremont Street Experience treiben.
Die Must-Sees und Selfie-Ikonen
Las Vegas versteht es wie kein anderer Ort auf der Welt, die Elemente Wasser und Licht zu einer gigantischen Show zu verschmelzen, die weit mehr ist als nur bloße Dekoration.
Das Ballett der Bellagio Fountains
Es ist das wohl bekannteste Wahrzeichen des Strips: Die Fountains of Bellagio. Vor der Kulisse des majestätischen Hotels tanzen über 1.200 Wasserdüsen im Rhythmus von Opernklängen, Broadway-Hits oder modernen Klassikern. Die Fontänen schießen bis zu 140 Meter in die Höhe, während das Wasser im Licht von Tausenden Strahlern glitzert.
Tipp: Suche dir rechtzeitig einen Platz direkt am Geländer. Die Show findet alle 30 Minuten (abends alle 15 Minuten) statt und ist absolut kostenlos. Wenn du das Bellagio direkt im Rücken der Fontänen haben willst, stell dich mittig an das Geländer am Las Vegas Blvd.
Pro-Tipp: Für eine erhöhte Perspektive ohne Menschenmassen im Bild geh auf die Terrasse des „Mon Ami Gabi“ (im Paris Hotel) gegenüber.
Die beste Uhrzeit ist kurz nach Sonnenuntergang zur „Blue Hour“. Das Wasser leuchtet hell, aber der Himmel ist noch tiefblau und nicht schwarz.
Showzeiten:
Mo–Fr: 15:00 bis 19:00 Uhr (alle 30 Min.), 19:00 bis Mitternacht (alle 15 Min.).
Sa, So & Feiertage: Ab 12:00 Uhr mittags.
Bei sehr starkem Wind kann die Show ausfallen.
Der High Roller: Ein Rad aus 2.000 Lichtern
Für den besten Überblick über das Lichtermeer von Las Vegas sorgt der High Roller, das zweitgrößte Riesenrad der Welt (und das größte in Betrieb). Mit über 2.000 LED-Leuchten illuminiert, dominiert es die Skyline von Downtown und dem LINQ Promenade Bereich. Eine Fahrt dauert 30 Minuten und bietet dir ein 360-Grad-Panorama, bei dem das goldene Leuchten des Strips bis weit in die Wüste Nevadas reicht.
Innerhalb der Kabine solltest du dich auf die rechte Seite (in Fahrtrichtung) stellen. Von dort hast du den direkten Blick auf das Sphere-Gebäude und den glitzernden Strip.
Die beste Uhrzeit ist, etwa 15 Minuten vor Sonnenuntergang einzusteigen. So erlebst du den Tag, das goldene Licht und die komplette Festbeleuchtung während einer einzigen Fahrt.
Öffnungszeiten: Meist täglich von 12:00 Uhr mittags bis Mitternacht (checke kurz vor der Reise die Saisonzeiten).
Die Fremont Street Experience: Viva Vision
Wer das „alte“ Las Vegas sucht, findet in Downtown eine Lichtshow der Superlative. Die Viva Vision Video Screen überspannt die Fremont Street auf einer Länge von fast fünf Fußballfeldern. Mit über 12 Millionen LED-Lämpchen und einem Soundsystem der Extraklasse verwandelt sich das Gewölbe über deinem Kopf in ein psychedelisches Kunstwerk aus Licht und Musik.
Stell dich direkt unter den Screen auf Höhe des „Four Queens“ Casinos. Wenn du ein Video machst, halte das Handy im Querformat und schwenke langsam von einem Ende der Straße zum anderen.
Die großen „Viva Vision“ Shows starten stündlich mit Einbruch der Dunkelheit (meist ab 18:00 oder 19:00 Uhr) und dauern jeweils etwa 6–7 Minuten.
Showzeiten: Stündlich bis 1:00 oder 2:00 Uhr morgens.
The Sphere: Die neue Licht-Ikone
Da die Sphere riesig ist, brauchst du Abstand. Der beste (und kostenlose) Fotospot ist die Brücke zwischen dem Wynn und dem Encore Hotel oder der Parkplatz des „Hughes Center“.
Die „Exosphere“ (die Außenhülle) leuchtet rund um die Uhr, aber die spektakulärsten Animationen laufen ab der Dämmerung. Es gibt keinen festen Plan, die Motive wechseln ständig. Warte etwa 10–15 Minuten, oft wiederholt sich ein Zyklus.
Insider-Tipp: Bei unserem letzten Vegas-Aufenthalt haben wir im Holiday Inn Club Vacations at Desert Club Resort, an IHG Hotel übernachtet und waren begeistert: Ein super-geräumiges Appartment mit einer riesigen, mehr als gut ausgestatteten Küche. Wir hatten das Glück, von unserem Balkon direkt auf das Sphere blicken zu können. „Kino“ vom Feinsten.
Der Selfie-Klassiker: Das „Welcome to Fabulous Las Vegas“ Sign
Kein Trip nach Vegas ist komplett ohne ein Foto vor dem legendären 50er-Jahre-Schild. Es steht am südlichen Ende des Strips (5100 Las Vegas Blvd S) und ist mittlerweile weit mehr als nur ein Wegweiser – es ist ein Wallfahrtsort für Reisende.
Tipps für das perfekte Foto
Offiziell gibt es eine Schlange in der Mitte. Hier stehen oft „Hobby-Fotografen“, die anbieten, mit deinem Handy ein Foto von dir zu machen. Wichtig: Sie arbeiten meist auf Trinkgeldbasis. Du musst sie nicht nutzen, du kannst auch einfach Freunde fragen. Wenn die Schlange zu lang ist (Wartezeiten von 30–60 Minuten sind keine Seltenheit!), stell dich einfach schräg versetzt neben das Schild. Du hast dann zwar einen seitlichen Winkel, aber du bist in 10 Sekunden fertig und hast keine anderen Touristen im Bild.
Da das Schild nach Norden ausgerichtet ist, hast du tagsüber oft hartes Licht von oben. Die besten Farben bekommst du am frühen Vormittag oder direkt zur Dämmerung, wenn die Neonröhren des Schilder-Rands anfangen zu leuchten. Wenn du zwischen 7:00 und 8:00 Uhr morgens dort bist, hast du das Schild fast für dich allein und das sanfte Morgenlicht im Rücken. Das Schild ist 24 Stunden beleuchtet. Ein Nachtshooting hat einen tollen Retro-Vibe, erfordert aber ein Stativ oder einen sehr guten Nachtmodus am Handy.
Es gibt einen kleinen, kostenlosen Parkplatz in der Mitte des Boulevards, der nur aus nördlicher Richtung (vom Strip kommend) erreichbar ist. Der „Deuce“-Bus hält fast direkt davor. Zu Fuß geht auch, aber unterschätze die Entfernung nicht! Vom Mandalay Bay aus sind es etwa 15 Minuten Fußmarsch in der prallen Wüstensonne.
Das feurige Spektakel des Mirage Volcano
Nicht mehr lange, dann steht hier das neue Hard Rock Hotel, und der Vulkan verschwindet. Wer kann, sollte es sich noch schnell ansehen. Für alle anderen bleibt das legendäre Feuer- und Wasserspektakel als Ikone in den Köpfen. Wenn die Dämmerung einsetzt, erwacht der Vulkan vor dem Mirage zum Leben. Hier trifft Wasser auf Feuer: Zu treibenden Trommelrhythmen schießen Flammenwerfer und kochende Wasserfontänen in die Nachtluft und lassen die Zuschauer die Hitze der künstlichen Lava spüren.
Essen & Trinken: Von legendären Buffets bis zu den Starköchen
In Las Vegas zu essen ist kein bloßes Stillen von Hunger – es ist ein Event. Die Stadt bietet eine unglaubliche Bandbreite, die von gigantischen „All-you-can-eat“-Tempeln bis hin zu exklusiven Fine-Dining-Erlebnissen reicht, bei denen die Sterneköche persönlich das Menü kreieren.
Die Buffet-Kultur: Schlemmen ohne Grenzen
Keine andere Stadt zelebriert das Buffet so sehr wie Las Vegas. Doch vergiss alles, was du über Kantinen-Essen weißt. Hier erwarten dich Meeresfrüchte-Berge, Live-Cooking-Stationen und Dessert-Landschaften, die wie Kunstwerke aussehen.
Bacchanal Buffet (Caesars Palace): Das unangefochtene Flagschiff. Auf über 2.300 Quadratmetern gibt es Hunderte von Gerichten. Von Wagyu-Slidern bis zu handgemachten Tacos – hier solltest du unbedingt Wochen im Voraus reservieren.
The Buffet at Wynn: Bekannt für sein wunderschönes, florales Ambiente und die wohl beste Auswahl für Vegetarier und Veganer.
Wichtiger Tipp: Buffets sind teurer geworden. Plane für ein Top-Buffet am Abend zwischen 60 und 90 pro Person ein. Wer sparen will, nutzt die Brunch-Zeiten unter der Woche.
Starköche: Ein Stelldichein der Michelin-Sterne
Wenn du einmal wie ein Hollywood-Star speisen möchtest, bist du hier richtig. Fast jeder berühmte Koch hat am Strip ein Restaurant eröffnet.
Gordon Ramsay: Sein Hell’s Kitchen vor dem Caesars Palace ist Kult. Das Interieur und das Menü (probiere unbedingt das Beef Wellington) sind genau wie in der TV-Show gestaltet.
Guy Fieri & Bobby Flay: Für Fans der amerikanischen Comfort-Food-Küche sind die Burger- und Taco-Spots dieser Food-Network-Stars ein Muss.
Wolfgang Puck: Der Urvater der Starköche in Vegas. Sein Spago im Bellagio bietet nicht nur erstklassige kalifornische Küche, sondern von der Terrasse aus auch den besten Blick auf die tanzenden Fontänen.
Insider-Tipps für Genießer
Reservierungen sind Pflicht: Besonders bei den Starköchen bekommst du spontan am Wochenende oft keinen Tisch. Nutze Apps wie OpenTable oder Resy schon Monate vor deiner Reise.
Abseits des Strips: Wenn du exzellent und günstig essen willst, fahr in die Chinatown von Las Vegas (Spring Mountain Road). Hier gibt es fantastisches Sushi und Ramen zu einem Bruchteil der Strip-Preise.
Happy Hour nutzen: Viele High-End-Restaurants bieten zwischen 16:00 und 18:00 Uhr „Social Hours“ an. Du bekommst Signature-Cocktails und kleine Gourmet-Häppchen oft zum halben Preis.
Last but not least: In den USA sind 18–22 % des Rechnungsbetrages Standard, besonders in der gehobenen Gastronomie.
Budget-Eats: Top-Qualität für wenig Geld
Man kann in Vegas ein Vermögen für Essen ausgeben, muss es aber nicht. Diese drei Spots sind bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen Kult, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach unschlagbar ist.
In-N-Out Burger (The LINQ Promenade)
Der absolute Klassiker an der Westküste. Es ist frisch, es ist günstig und es schmeckt fantastisch. Da der Spot direkt am Strip (beim High Roller) liegt, ist er perfekt für einen schnellen Stop.
Probiere den Burger „Animal Style“ (mit gegrillten Zwiebeln und Extra-Sauce) vom Secret Menu.
Earl of Sandwich (Planet Hollywood)
Vergiss alles, was du über normale Sandwiches weißt. Die „Warm Sandwiches“ hier sind legendär, besonders das „The Holiday Turkey“. Es ist wie ein ganzes Thanksgiving-Essen zwischen zwei Brotscheiben.
Es hat 24 Stunden am Tag geöffnet – perfekt für den Hunger nach einer langen Casinonacht oder einer Show.
Tacos El Gordo (Nördlicher Strip)
Echte, authentische Tijuana-Style Tacos. Der Laden ist oft voll und etwas chaotisch, aber die Qualität des Fleisches und die hausgemachten Saucen sind Weltklasse. Es gibt verschiedene Schlangen für verschiedene Fleischsorten – stell dich dort an, wo es am leckersten riecht!
Die „Adobada“ Tacos (würziges Schweinefleisch) sind der absolute Favorit.
ABC Stores
Überall am Strip verteilt gibt es ABC Stores. Dort kannst du dich günstig mit Wasser, Snacks und sogar gekühlten Sandwiches oder Obstbechern eindecken, anstatt die völlig überteuerten Preise in den Hotel-Minibars zu zahlen.
Die beste Reisezeit
Die beste Reisezeit für Las Vegas hängt davon ab, welche Aktivitäten du planst und welche Wetterbedingungen dir am besten gefallen. Hier sind die wichtigsten Details:
Im Frühjahr (März bis Mai) herrschen angenehme Temperaturen zwischen 15 und 30 °C.
Das ist ideal für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern im Red Rock Canyon oder im Valley of Fire. Allerdings können die Preise höher sein, besonders um Feiertage wie den Spring Break.
Im Sommer (Juni bis August) ist das Wetter extrem heiß, oft über 40 °C. Die Hotelpreise sind tendenziell niedriger und es gibt meist attraktive Angebote.
Outdoor-Aktivitäten sind tagsüber aber eingeschränkt. Im Valley of Fire bei über 40 °C ohne Schatten zu wandern, kann man wirklich nicht jedem empfehlen. Aber für für Pool-Partys oder Indoor-Aktivitäten wie Casinos und Shows ist ein Besuch im Sommer perfekt.
Im Herbst (September bis November) sind die Temperaturen zwischen 20 und 30 °C, ähnlich wie im Frühjahr.
Das angenehme Wetter für Sightseeing, Pool-Partys und Aktivitäten außerhalb der Stadt hat auch einen Nachteil: Verglichen mit dem Sommer können die Preise aufgrund der beliebten Reisezeit höher sein.
Im Winter (Dezember bis Februar) ist das Wetter mild. Die Temperaturen liegen zwischen 5 und 15 °C.
Die Sehenswürdigkeiten sind weniger überfüllt und die Preise günstiger, vor allem zwischen Neujahr und Mitte Februar.
Nachteil: Keine Pool-Partys und einige Outdoor-Aktivitäten sind weniger attraktiv.


























