Vancouver Island, die größte Insel Kanadas, liegt an der Westküste in der Provinz British Columbia. Sie ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber, Abenteurer und Kulturliebhaber. Mit spektakulären Landschaften, von dichten Regenwäldern über schneebedeckte Berge bis hin zu kilometerlangen Sandstränden, charmanten Städten und einer reichen indigenen Kultur bietet die Insel eine unvergessliche Mischung aus Erlebnissen.

Vancouver Island ist groß. Je nachdem, wo man sich aufhält, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um zu übernachten.

Hier ein paar Vorschläge von Nord nach Süd:

Hier findet ihr Hotels in Alert Bay.

In Ucluelet bietet sich das Black Rock Oceanfront Resort an.

In Nanaimo empfehlen wir das Best Western Northgate.

In Victoria könnt ihr im Holiday Inn Express & Suites Victoria-Colwood, an IHG Hotel übernachten.

Wer mit dem Mietwagen in Kanada oder in den USA unterwegs ist, braucht eine Fähre, um nach Vancouver Island zu gelangen. Zum Glück gibt es zahlreiche Fährverbindungen nach Vancouver Island mit der Black Ball Ferry Line, z.B.

Horseshoe Bay (nördlich von Vancouver) – Nanaimo
Tsawwassen (südlich von Vancouver) – Swartz Bay (nördlich von Victoria)
Port Angeles (USA) – Victoria

Wer die Fähre vermeiden möchte, kann Vancouver Island aber auch mit dem Flugzeug erreichen. Es gibt Flüge nach Victoria International Airport oder zu kleineren Flughäfen wie Nanaimo oder Comox. Dort kann man sich dann einen Mietwagen leihen.

Die Hauptstadt von British Columbia besticht durch ihre britische Kolonialgeschichte, charmante Architektur und blühende Kunstszene. Die Stadt ist bekannt für ihr mildes Klima, ihre britisch inspirierte Architektur und ihre wunderschöne Lage am Pazifik. Mit ihrer charmanten Mischung aus Geschichte, Natur und modernem Lebensstil ist Victoria ein beliebtes Ziel für Touristen und ein begehrter Wohnort.

Victoria ist umgeben von einer atemberaubenden Küstenlandschaft mit Blick auf die Juan-de-Fuca-Straße und die Olympic Mountains in den USA. Die Stadt genießt eines der mildesten Klimata in Kanada, was sie das ganze Jahr über zu einem idealen Reiseziel macht. Die üppige Vegetation und die zahlreichen Parks, darunter der berühmte Beacon Hill Park, sind charakteristisch für die Region.

Victoria hat eine lange Geschichte, die mit den indigenen Völkern der Lekwungen (heute als Songhees und Esquimalt First Nations bekannt) begann. Die Stadt wurde 1843 von der Hudson’s Bay Company als Fort Victoria gegründet und entwickelte sich schnell zu einem Zentrum für Handel und Regierung. Sie wurde nach Königin Victoria benannt und trägt bis heute eine deutlich britische Prägung, die sich in der Architektur und Kultur widerspiegelt.

Das beeindruckende Parlamentsgebäude ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Es ist für Besucher zugänglich und besonders abends, wenn es beleuchtet ist, ein beliebtes Fotomotiv.

Der „Inner Harbour“ ist der zentrale Hafen von Victoria und das Herz der Stadt. Hier findet man Restaurants, Geschäfte und kulturelle Veranstaltungen. Von hier aus starten viele Bootstouren, darunter Walbeobachtungen und Hafenrundfahrten. Zudem hat man von hier einen beeindruckenden Blick auf das Fairmont Empress Hotel, ein weiteres Wahrzeichen der Stadt.

„Fisherman’s Wharf“ liegt etwa 15 Gehminuten südwestlich vom Inner Harbour, in einer ruhigeren Bucht am Rande der Stadt.
Bei Fisherman’s Wharf handelt es sich um ein buntes, entspanntes Viertel mit einem Fokus auf Freizeit, Meeresfrüchte und maritimen Charme. Es ist bekannt für seine schwimmenden Häuser, die kleine Gemeinschaft von Künstlern und Fischerbooten.
Neben Fischrestaurants bietet FIsherman´s Wharf auch die beliebten Fish-and-Chips-Stände.
Oft kann man Robben und andere Meeresbewohner direkt vom Steg aus beobachten. Fisherman’s Wharf hat eine entspannte, maritime Dorfatmosphäre. Es ist weniger formell und mehr ein Ort zum Entspannen, mit familienfreundlichem Charakter und einem Fokus auf die Verbindung mit dem Meer.

Das erstklassige Royal BC Museum bietet faszinierende Einblicke in die Natur- und Kulturgeschichte von British Columbia.

Die etwas außerhalb von Victoria gelegenen Butchart Gardens sind weltberühmt und ein Paradies für Pflanzenliebhaber. Sie bieten das ganze Jahr über spektakuläre Blumenarrangements.

Victoria hat eine lebendige Kulturszene mit zahlreichen Galerien, Theatern und Musikveranstaltungen. Der britische Einfluss zeigt sich in Traditionen wie dem Nachmittagstee, der in Hotels wie dem Empress Hotel angeboten wird. Gleichzeitig hat die Stadt eine moderne, westkanadische Seite, die sich in den vielen Craft-Brauereien, Kunsthandwerksmärkten und hippen Cafés widerspiegelt.

Dank ihrer Lage ist Victoria ein Paradies für Outdoor-Aktivitäten:
Wandern und Radfahren: Die Galloping Goose und Lochside Regional Trails sind beliebte Strecken.
Wassersport: Kajakfahren, Segeln und Walbeobachtung gehören zu den Highlights.
Strände und Parks: Dallas Road und Clover Point bieten spektakuläre Aussichten und Möglichkeiten zur Erholung.

Tofino

Die beiden kleinen Küstenstädte sind bekannt für Surfen, Wandern und die unberührte Natur des Pacific Rim National Parks.

Tofino ist die größere der beiden Städte und ein beliebtes Ziel für Surfer aus aller Welt. Die Stadt liegt direkt am Pazifischen Ozean und bietet einige der besten Surfspots in Kanada.

Die Strände von Tofino sind bekannt für ihren schwarzen Sand und ihre dramatische Kulisse.

Die Umgebung von Tofino ist geprägt von Regenwäldern, Seen und Bergen.

Der Rainforest Trail in Tofino ist ein wahrhaft magischer Ort, der dich in die faszinierende Welt des pazifischen Regenwaldes entführt. Dieser beliebte Wanderweg, gelegen im Pacific Rim National Park, bietet eine unvergessliche Erfahrung für Naturliebhaber und Fotografen gleichermaßen.

Der Trail besteht aus zwei Schleifen, die dich durch einen dichten Wald mit riesigen Zedern, moosbedeckten Hemlocktannen und üppigen Farnen führen. Die Luft ist erfüllt vom Duft von feuchter Erde und dem Rauschen des Windes durch die Baumkronen. Der Weg ist gut ausgebaut und führt über Holzstege und Treppen, so dass du die Natur hautnah erleben kannst, ohne dabei die empfindliche Umgebung zu stören.

Während deiner Wanderung wirst du immer wieder mit atemberaubenden Ausblicken belohnt. Die üppige Vegetation, die sich über die Hügel erstreckt, bietet eine beeindruckende Kulisse. Besonders sehenswert sind die zahlreichen Wasserfälle, die sich entlang des Trails befinden. Das Rauschen des Wassers und das Grün der umliegenden Bäume schaffen eine beruhigende Atmosphäre.

Der Rainforest Trail ist ein Paradies für Naturbeobachter. Neben der vielfältigen Pflanzenwelt kannst du mit etwas Glück auch verschiedene Tierarten beobachten, wie beispielsweise Schwarzbären, Waschbären und verschiedene Vogelarten. Achte darauf, die Tiere aus der Ferne zu beobachten und ihren natürlichen Lebensraum zu respektieren.

Der Rainforest Trail kann das ganze Jahr über bewandert werden. Die beste Zeit für einen Besuch ist jedoch in den Monaten Mai bis September, wenn das Wetter am angenehmsten ist.

Trage festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und eine Regenjacke. Vergiss nicht, ausreichend Wasser und Snacks mitzunehmen.

Ucluelet

Ucluelet ist eine kleinere Stadt, die etwas ruhiger als Tofino ist. Sie ist ein guter Ausgangspunkt für Wanderungen, Kajaktouren und Whale Watching.

Auf Touren von Ucluelet aus könnt ihr Wale beobachten, darunter Grauwale, Buckelwale und Orcas.

Der Hafen von Ucluelet ist ein malerischer Ort, an dem ihr Boote beobachten und frische Meeresfrüchte genießen könnt.

Der Wild Pacific Trail ist ein absolutes Muss für jeden Besucher der Westküste von Vancouver Island. Dieser atemberaubende Küstenwanderweg bietet eine einzigartige Kombination aus üppigem Regenwald, dramatischen Küstenlandschaften und spektakulären Ausblicken auf den Pazifik.

Der Trail ist eigentlich eine Sammlung von miteinander verbundenen Pfaden, die sich über mehrere Kilometer erstrecken. Er führt dich durch dichte Wälder, vorbei an tosenden Wellen und bietet immer wieder neue Perspektiven auf die raue Schönheit der Küste. Die Wanderung ist für die meisten Fitnesslevel geeignet und bietet eine Vielzahl von Aussichtspunkten, an denen du die Natur in vollen Zügen genießen kannst.

Einer der beliebtesten Abschnitte des Trails führt zum historischen Amphitrite Lighthouse. Von hier aus hast du einen atemberaubenden Blick auf die umliegenden Inseln und die wilde Küste.

Der Inspiration Point ist ein Aussichtspunkt, der einen spektakulären Blick auf die zerklüftete Küste und die tosenden Wellen bietet.

Bei Brown’s Beach kannst du entlang der Küste spazieren und die Kraft des Pazifiks hautnah spüren.

He-Tin-Kis Beach ist ein beliebter Ort für Vogelbeobachter und bietet einen ruhigen Rückzugsort.

Der Trail führt durch verschiedene Ökosysteme, von dichten Wäldern bis hin zu offenen Küstenlandschaften. Mit etwas Glück kannst du verschiedene Meeresvögel, Seeotter und sogar Wale beobachten.

Der Trail bietet unzählige Fotomotive, von dramatischen Küstenlandschaften bis hin zu detailreichen Nahaufnahmen von Pflanzen und Tieren.

Der Trail kann das ganze Jahr über bewandert werden, jedoch sind die Monate Mai bis September am angenehmsten.

Trage festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und eine Kamera. Vergiss nicht, ausreichend Wasser und Snacks mitzunehmen.

Nanaimo ist eine malerische Hafenstadt an der Ostküste von Vancouver Island. Sie liegt etwa 110 Kilometer nordwestlich von Vancouver und ist über eine Fährverbindung von dort aus gut erreichbar. Nanaimo wird oft als „Harbour City“ bezeichnet und ist bekannt für ihre natürliche Schönheit, ihr mildes Klima und ihre entspannte Atmosphäre.

Nanaimo ist von Bergen, Wäldern und dem Pazifik umgeben, was sie zu einem Paradies für Outdoor-Liebhaber macht. Die Region bietet zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern, Kajakfahren, Angeln und Radfahren. Beliebte Naturziele in der Nähe sind der Newcastle Island Marine Provincial Park, der Mount Benson Regional Park und die wunderschönen Strände entlang der Küste.

Die Stadt hat eine reiche Geschichte, die eng mit der Kohleförderung verbunden ist. Nanaimo wurde ursprünglich von den Ureinwohnern der Snuneymuxw First Nation bewohnt, deren Kultur und Traditionen noch immer eine wichtige Rolle in der Region spielen. Mit der Ankunft der europäischen Siedler im 19. Jahrhundert entwickelte sich Nanaimo zu einem wichtigen Zentrum für Kohlebergbau, was bis heute Spuren in der Architektur und den Museen der Stadt hinterlassen hat.

Nanaimo ist auch bekannt für ihre lebendige Kunst- und Kulturszene. Es gibt zahlreiche Galerien, Theater und Musikveranstaltungen. Ein Highlight ist das jährliche Bathtub Race Festival, ein einzigartiges Event, bei dem Teilnehmer in speziell entworfenen Badewannenboote Rennen fahren. Auch der historische Stadtkern mit seinen charmanten Gebäuden und Boutiquen zieht Besucher an.

Die Stadt ist der Geburtsort des berühmten Nanaimo Bar, eines köstlichen, dreischichtigen Desserts aus Schokolade, Vanillebuttercreme und einem knusprigen Keksboden. Es gibt sogar einen „Nanaimo Bar Trail“, auf dem man verschiedene Variationen dieses Klassikers probieren kann.

Die „Lachshauptstadt der Welt“ ist ein Traumziel für Angler und Naturliebhaber. Mit ihrer atemberaubenden Natur, den reichen Möglichkeiten für Outdoor-Abenteuer und einer entspannten Atmosphäre ist sie sowohl ein beliebter Wohnort als auch ein attraktives Reiseziel.

Campbell River liegt an der Grenze zwischen dem Georgia Strait und dem Discovery Passage, einem bedeutenden Meereskanal. Die Stadt ist von einer spektakulären Landschaft umgeben: Im Westen erheben sich die Coast Mountains und der Strathcona Provincial Park, der älteste Park in British Columbia. Im Osten liegen die Discovery Islands, die leicht mit der Fähre erreichbar sind.
Die Gegend ist geprägt von Wäldern, Flüssen und Küstenlinien, die eine Vielzahl von Wildtieren beheimaten.

Die Region um Campbell River war traditionell das Territorium der Indigenous First Nations, insbesondere der Wei Wai Kum, Wei Wai Kai und K’ómoks Nationen, die eine tiefe Verbindung zu den Gewässern und Wäldern der Region haben. Mit der Ankunft europäischer Siedler im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zunächst als Zentrum für Fischerei und Forstwirtschaft.

Campbell River ist weltberühmt für seinen Lachsfang. Die Tyee Pool ist ein ikonischer Ort für traditionelles Lachsfischen mit Ruderbooten, das eine lange Geschichte in der Stadt hat.
Dieser riesige Wildnispark Strathcona Provincial Park liegt nur eine kurze Autofahrt entfernt und bietet spektakuläre Wanderwege, Wasserfälle wie die Elk Falls, Gletscher und zahlreiche Seen.

Die Elk Falls Suspension Bridge, eine beeindruckende Hängebrücke, bietet spektakuläre Ausblicke auf die Elk Falls und die umliegende Wildnis. Sie ist ein beliebter Ort für Naturfotografen.

Die Gewässer rund um Campbell River sind ideal für Walbeobachtungen, bei denen oft Orcas, Buckelwale, Seelöwen und Delfine gesichtet werden. Es gibt viele geführte Bootstouren.

Lokale Kunstgalerien und kulturelle Zentren, wie das Museum at Campbell River, bieten Einblicke in die reiche Geschichte und die Kultur der indigenen Bevölkerung.

Von Campbell River aus sind die Discovery Islands schnell erreichbar. Sie sind ein Paradies für Kajakfahrer, Segler und Naturliebhaber.

Das Cowichan Valley ist für üppige Wälder, sanfte Hügel und fruchtbare Böden bekannt. Es erstreckt sich zwischen den Städten Duncan und Ladysmith und umfasst kleinere Gemeinden wie Cowichan Bay, Lake Cowichan und Chemainus. Das Cowichan Valley ist ein kulturelles und kulinarisches Zentrum der Insel, geprägt von Landwirtschaft, Weingütern und einer engen Verbindung zur Natur.

Der Cowichan River, ein berühmter Lachsfluss, durchzieht die Region und ist ein beliebter Ort für Angeln, Schwimmen und Kajakfahren. Der Name „Cowichan“ stammt aus der Sprache der Cowichan Tribes und bedeutet „das wärmste Land“ – eine Anspielung auf das milde, mediterrane Klima, das für die Region typisch ist.

Duncan, das Herz des Cowichan Valley, ist bekannt für seine beeindruckenden Totempfähle, die in der ganzen Stadt verteilt sind. Das Quw’utsun‘ Cultural Centre bietet Einblicke in die Geschichte und Kultur der Cowichan Tribes.

Cowichan Bay, ein malerisches Fischerdorf, ist für seine farbenfrohen Häuser, charmanten Geschäfte und die Nähe zum Meer bekannt. Cowichan Bay war der erste Ort in Nordamerika, der den Titel Cittaslow (Slow City) erhielt, was seinen Fokus auf nachhaltige Lebensqualität unterstreicht.

Das Cowichan Valley ist eine der führenden Weinregionen Kanadas. Das milde Klima ermöglicht den Anbau von Trauben wie Pinot Noir und Ortega. Bekannte Weingüter sind Blue Grouse Estate Winery und Unsworth Vineyards. Neben Wein gibt es auch eine wachsende Craft-Bier- und Cider-Szene.

Der Lake Cowichan ist ein beliebter Ort für Sommeraktivitäten wie Schwimmen, Bootfahren und Angeln. Die umliegenden Wälder bieten Wanderwege und eine entspannte Atmosphäre.

Das Cowichan Valley ist ein kulinarisches Juwel für Farm-to-Table-Restaurants: Viele Restaurants arbeiten mit regionalen Produzenten zusammen. Neben Weingütern gibt es Craft-Brauereien wie die Red Arrow Brewing Co. und Cider-Hersteller wie Merridale Cidery & Distillery. Sie alle bieten lokal produzierte Waren. Olivenöl, Käse und handgemachte Schokolade sind weitere Delikatessen, die im Valley produziert werden.

Im Frühling (Mai – Juni) ist das Wetter in der Regel mild, aber auch recht wechselhaft.
Die Temperaturen liegen meistens zwischen 10°C und 15°C. Besonders im späten Frühling kann es durchaus angenehm warm werden, während frühe Frühlingsmonate noch kühl erscheinen können. In dieser Zeit beginnen viele Walarten, in die Gewässer rund um Vancouver Island zu kommen. Besonders Orcas nutzen die Region, da hier reichlich Nahrung vorhanden ist.

Im Sommer (Juli bis August) herrschen warme Temperaturen. Lange Tage und wenig Regen machen den Sommer zur beliebtesten Reisezeit. Die Bedingungen für Walbeobachtungen sind in der Regel ideal, mit ruhigerem Wetter und guten Sichtmöglichkeiten. Viele Touranbieter verzeichnen in diesen Monaten die höchste Besucherzahl.

Im Herbst liegen die Temperaturen meist zwischen 10°C und 15°C, wobei es abends und in den frühen Morgenstunden etwas kühler werden kann. Die Tage werden kürzer, und im Vergleich zum Sommer nimmt die Wahrscheinlichkeit für Regen zu. Es gibt oft sonnige Abschnitte, aber auch wiederholt regnerische Phasen, da das maritime Klima der Insel ein wechselhaftes Wetter begünstigt. Zudem verwandelt sich die Landschaft in ein farbenfrohes Herbstpanorama, was diese Jahreszeit besonders reizvoll für Naturliebhaber macht. Es empfiehlt sich daher, wetterfeste Kleidung einzupacken und sich auf unterschiedliche Bedingungen einzustellen. Während der Herbstmonate zieht oft die Grauwal-Migration vorbei – eine weitere spannende Gelegenheit zur Beobachtung.

Im Winter liegen die Temperaturen in den Küstenregionen meist zwischen 4°C und 10°C. Das maritime Klima sorgt für relativ milde Temperaturen, die jedoch häufig mit regenreichen und wechselhaften Bedingungen einhergehen. Schnee ist in den niedrigeren Lagen selten, kann jedoch in höher gelegenen Regionen und Berggebieten vorkommen. Auch im Winter sind Walbeobachtungen prinzipiell möglich, allerdings sind die Bedingungen oft weniger ideal als in den wärmeren Monaten. Das Winterwetter ist häufig rau, mit viel Regen und wechselhaften Bedingungen, was die Sicht erschweren kann. Viele organisierte Walbeobachtungstouren finden überwiegend in der Frühlings- bis Herbstsaison statt, da dort das Wetter und die Sichtverhältnisse günstiger sind.

Vancouver Island Galerie

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