San Francisco ist unserer Meinung nach eine der tollsten Städte der Welt. Sie ist quicklebendig und bietet so viele Attraktionen, dass es schwerfällt, auf einem Trip alle zu besuchen.

Warum ist San Francisco so super?

San Francisco liegt in einer atemberaubenden Position am Meer, umgeben von Hügeln und bietet einen herrlichen Blick auf die Golden Gate Bridge und Alcatraz.

Die einzigartige Topographie und charakteristische Architektur, für die San Francisco heute bekannt für, basiert teilweise auf dem ursprünglichen Stadtplan.

Geschichte

San Francisco wurde im Jahr 1847 von William Tecumseh Sherman entworfen, einem Major in der US-Armee der die Stadtplanung nach dem Rastermuster plante, wie es bei vielen Städten in den USA üblich ist.

Die Planung von San Francisco basierte auf einem Plan, der die Stadt in 49 Quadrate unterteilt und die Straßen nach dem Alphabet und den Zahlen benannte. Der Plan wurde in erster Linie entwickelt, um ein effizientes Straßensystem zu schaffen, das es den Bürgern erleichterte, sich in der Stadt zu bewegen.

Ab den 1850er Jahren, nach dem Goldrausch, veränderte sich die Stadt rasant. Der Plan wurde erweitert und angepasst, um den steileren Hügeln von San Francisco besser gerecht zu werden. Die Stadt musste sich auch den Bedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung, die sich aufgrund von Einwanderungen und neuen Industrien rasch vergrößerte, anpassen.

All dies führte letztendlich zu dem heutigen San Francisco, so wie wir es kennen und lieben.

Weitere Gründe, warum San Francisco so toll ist, sind:

Die architektonische Schönheit: Die Stadt ist bekannt für ihre tolle Architektur, darunter die viktorianischen Häuser im Stadtteil Haight-Ashbury sowie das Transamerica Building.

Das kulturelle Erbe: San Francisco hat eine reiche Geschichte und ist bekannt für ihre Kunst-, Musik- und Theater-Szene. Es gibt viele Museen und Theater, in denen Besucher das kulturelle Erbe der Stadt entdecken können.

Die Essens- und Trinkkultur: San Francisco hat eine vielfältige Essens- und Trinkkultur und ist bekannt für ihre Fischrestaurants, Cafés und Weingüter.

Vielfalt der Stadtteile: Jeder Stadtteil hat seinen eigenen Charakter und seine eigene Identität, von ausgedehnten Stränden in Ocean Beach bis hin zu den historischen Straßen und Häusern im Castro.

Nachfolgend nennen wir nur einige Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse in San Francisco, die man gesehen haben sollte. Vorher haben wir Euch noch eine Liste mit Aktivitäten-Highlights zusammengestellt und geben Euch ein paar Übernachtungstipps.

Dein 3-Tage-Programm für San Francisco

Tag 1: Das klassische San Francisco & der Nebel

Vormittag: Start am Ferry Building. Hol dir einen Kaffee und ein Gebäck und schlendere über den Markt. Danach geht es mit der F-Line (historische Straßenbahn) oder zu Fuß entlang des Embarcadero zum Pier 39 (Seelöwen gucken!).

Mittag: Ein kurzer Stopp bei Fisherman’s Wharf für einen Clam Chowder im Brot bei Boudin.

Nachmittag: Nimm die Fähre nach Alcatraz (vorab gebucht!). Plane etwa 2,5 bis 3 Stunden ein.

Abend: Spaziergang durch North Beach (Little Italy). Abendessen in einer der gemütlichen Trattorien und ein Drink im legendären Vesuvio Cafe.

Tag 2: Hügel, Hippies & bunte Fassaden

Vormittag: Nimm die Cable Car (Powell-Hyde Linie) vom Union Square Richtung Norden. Steig an der Lombard Street (die kurvenreichste Straße) kurz aus für ein Foto und fahr dann weiter.

Mittag: Besuche Chinatown. Hol dir Dim Sum auf die Hand bei Good Mong Kok und besuche die Fortune Cookie Factory.

Nachmittag: Mit dem Bus oder Uber zum Alamo Square, um die Painted Ladies zu sehen. Danach weiter nach Haight-Ashbury, um ein bisschen durch die Vintage-Läden zu stöbern.

Abend: Zum Sonnenuntergang fährst du hoch zu den Twin Peaks. Den Abschluss des Tages feiert man am besten im Mission District mit einem riesigen „Mission Burrito“.

Tag 3: Die großen Giganten & die Küste

Vormittag: Früh raus! Über die Golden Gate Bridge (Stopp am Battery Spencer für das perfekte Foto) zu den Muir Woods. Genieße die Stille unter den Mammutbäumen (Reservierung nicht vergessen!).

Mittag: Auf dem Rückweg machst du Pause im malerischen Sausalito. Iss eine Kleinigkeit am Wasser mit Blick auf die Skyline.

Nachmittag: Zurück in der Stadt geht es an die Westküste zum Land’s End. Wandere den Coastal Trail zu den Ruinen der Sutro Baths.

Abend: Zum Abschluss ein Picknick oder ein Spaziergang im Golden Gate Park. Wenn noch Zeit ist, wirf einen Blick auf die Bisons oder das beleuchtete Conservatory of Flowers.

Tipp: Wenn du ein großer Wein-Fan bist und den 3. Tag lieber komplett im Napa oder Sonoma Valley verbringen möchtest, kannst du Muir Woods und Sausalito weglassen. Man schafft meist nicht beides an einem Tag, ohne dass es in Stress ausartet.

Wir haben früher außerhalb von San Francisco in Pacifica übernachtet. Es ist zwar etwas weiter weg, aber über den Highway 1 ist man von dort morgens auch ziemlich schnell an den Höhepunkten wie Golden Gate. Dafür sind die Übernachtungspreise niedriger.

Bei unseren letzten Besuchen haben wir uns aber immer für eine Übernachtung in der Nähe von Fisherman´s Warf entschieden. Wir lieben das bunte Treiben dort, die Straßenmusiker und -künstler, die dort häufig anzutreffen sind. Einfach mal eben zu Fuß dorthin gehen zu können ist einfach klasse.

Das Hotel unserer Wahl ist mittlerweile das Holiday Inn Express & Suites San Francisco Fishermans Wharf. Von dort aus ist man in weniger als 5 Minuten am Fisherman´s Warf.

Aber es gibt natürlich viele andere Hotels in San Francisco.

Die ikonische Brücke ist das Wahrzeichen von San Francisco und ein absolutes Muss. Ihr könnt die Brücke zu Fuß oder mit dem Fahrrad überqueren und einen atemberaubenden Blick über die Stadt und die Bucht genießen.

Wunderbare Fotos der Golden Gate aus Richtung San Francisco könnt ihr z.B. von der „Battery Godfrey“ machen. Hier befindet sich auch der „Golden Gate Overlook“.
Weitere interessante Perspektiven ergeben sich knapp unterhalb der Golden Gate von der „Battery Lancaster“ aus. Innerhalb der Battery liegt der „Golden Gate Bridge Vista Point South“. Direkt nebenan befindet sich der „Golden Gate Postcard Viewpoint“.

Wer die Golden Gate bei Nacht fotografieren möchte oder einfach mal tolle Fotos von direkt unter der Golden Gate machen möchte, für den empfehlen wir „Fort Point“.
Ansonsten kann man zwischen „Four Point“ und „Warming Hut Park Store“ kaum einen schlechten Punkt am Marine Dr. erwischen.

Wer Fotos von der Golden Gate mit San Francisco im Hintergrund machen möchte, muss die Golden Gate überqueren.

Kurz nach der Golden Gate ist am Rande der Horseshoe Bay der Golden Gate Bridge Viewpoint. Von hier hat man einen tollen Blick auf die Bay, San Francsico und natürlich die Golden Gate.

Die spektakulärsten Blicke auf die Golden Gate erhält man von den Aussichtspunkten an der Conzelman Road. Wir empfehlen auf jeden Fall den Hawk Hill anzusteuern und auf dem Rückweg Richtung HW 101 die verschiedenen anderen Aussichtspunkte mitzunehmen.

Eine Fahrt mit einer der berühmten und einzigartigen Cable Cars von San Francisco, die seit Ende des 19. Jahrhundert in Betrieb sind, ist ein Muss. Ihr könnt die steilen Hügel der Stadt hinauf- und hinunterfahren und dabei den Panoramablick genießen.
Unser Tipp: Nicht an einer der „Kopfstationen“ einsteigen. Dort sind meistens sehr lange Schlangen. Da die Fahrer immer ein paar Plätze für zusteigende Fahrgäste frei lassen, kommt man so wesentlich schneller in eine Bahn. Wir hatten so schon mehrfach das Glück, auf den Trittbrettern außen stehen zu dürfen. Wir finden, das sind die besten Plätze.
Wir lieben den Fisherman’s Wharf von San Francisco. Jedes Mal wenn wir herkommen führt unser erster Weg an den Pier 39 mit seinen Seelöwen. Man kann ihnen sehr lange zuschauen, ohne das es langweilig wird.
Direkt nebenan auf der Kaimauer sind allerlei Seevögel zu beobachten. Uns gefallen die Pelikane besonders gut.
Natürlich ist Fisherman’s Wharf ein beliebtes Touristenziel und im Sommer ziemlich voll. Aber dafür bietet es neben Pier 39 auch sehr viele Shops, zahlreiche Fischrestaurants, Souvenirläden und Straßenkünstler.
Neben dem Pier 39 ist das Aquarium of the Bay eine lohnende Adresse. Über 20.000 Meerestiere und jede Menge Informationen warten auf Euch.
Auf der anderen Seite gibt es noch den Ghirardelli Square. Es ist eine ehemalige Schokoladenfabrik, die in einen Shopping- und Restaurantbereich umgewandelt wurde.
Der Hyde Street Pier ist ein historischer Pier mit alten Schiffe, die besichtigt werden können.
Das Musee Mecanique ist ein Museum mit antiken Spielautomaten.
Der Maritime National Historical Park ist ein Museum, das sich der Geschichte der Seefahrt widmet.
Die Boudin Bakery ist eine Bäckerei, die für ihr saftiges Sourdough-Brot bekannt ist. Hier könnt ihr den Bäckern von außen zuschauen, wie sie aus Teig kleine Kunstwerke schaffen.
Ihr könnt das berühmte Gefängnis auf Alcatraz Island, das einige der berüchtigtsten Verbrecher der amerikanischen Geschichte beherbergte, besuchen. Dazu nehmt ihr eine Fähre zur Insel und dort könnt ihr das Gefängnis besichtigen. Eine Audiotour gehört dazu.

San Franciscos Chinatown ist eine der größten Städte außerhalb Asiens und ein pulsierendes Viertel mit vielen Geschäften, Restaurants und kulturellen Attraktionen:
Golden Gate Fortune Cookie Factory: Hier werden frische, handgefertigte Glückskekse hergestellt. Die Touristen können die Kekse auch mit eigenen Botschaften personalisieren.
Old St. Mary’s Cathedral: Es ist die älteste katholische Kathedrale in San Francisco und hat ein beeindruckendes Interieur.
Grant Avenue: Es ist die Hauptstraße von Chinatown mit vielen Geschäften, Restaurants und Verkaufsständen.
Der Portsmouth Square ist ein öffentlicher Platz, wo man das tägliche Leben von Chinesen in San Francisco erleben kann.
Der Tin How Temple ist der älteste Tempel in Chinatown. Er ist mehr als 100 Jahre alt ist. Hier werden verschiedene Götter und Göttinnen verehrt.
Das Dragon’s Gate ist das Wahrzeichen von Chinatown in San Francisco. Das Tor symbolisiert die Tore Chinas.

Dieser riesige Park beherbergt zahlreiche Attraktionen, darunter das de Young Museum, die California Academy of Sciences und den Japanese Tea Garden.

Dieses Viertel ist bekannt für seine Verbindung mit der Gegenkultur der 1960er Jahre und ist heute ein trendiges Viertel voller Vintage-Kleidungs-geschäfte, Plattenläden und Restaurants.

Dieses Museum zeigt eine breite Palette moderner und zeitgenössischer Kunst, darunter Werke von berühmten Künstlern wie Frida Kahlo, Jackson Pollock und Andy Warhol.

Diese steile und gewundene Straße ist einer der meistfotografierten Orte in San Francisco. Ihr könnt die Straße zu Fuß oder mit dem Auto entlanggehen und die schöne Aussicht und die einzigartige Architektur genießen.

Wer mit dem Auto unterwegs ist und Spaß an außergewöhnlichen Straßen hat, sollte auch mal die Filbert Street herunterfahren. Sie erreicht im Abschnitt zwischen Hyde und Leavenworth Street eine Steigung von 31,5%. Hier wurden auch schon zahlreiche Actionszenen gedreht.

Dieses Viertel ist bekannt für seine lebendige LGBTQ-Community und beherbergt zahlreiche Bars, Restaurants und Geschäfte. Ihr könnt auch das Castro Theatre besuchen, das für seine historische Architektur und die Vorführung klassischer Filme bekannt ist.

Dies sind nur einige der vielen Attraktionen, die San Francisco zu bieten hat. Egal, ob Ihr Euch für Geschichte, Kultur oder Outdoor-Aktivitäten interessieren, in dieser wundervollen Stadt ist für jeden etwas dabei.

San Francisco ist bekannt für seine vielfältige und innovative Kulinarik-Szene. Von frischen Meeresfrüchten und Craft-Beer bis hin zu authentischen ethnischen Speisen und Michelin-Sterne-Restaurants bietet die Stadt etwas für jeden Geschmack und Geldbeutel.

Wer verhältnismäßig günstige Optionen sucht wird an den zahllosen Food Trucks und Imbissen in der Regel gut bedient.

Für alle, die etwas anderes suchen, haben wir nachfolgend eine kleine Auswahl der besten Orte und Gerichte, die ihr in San Francisco probieren könnt, zusammengestellt:

Frische Meeresfrüchte:

Swan Oyster Depot: Dieses kleine Restaurant serviert frische Austern und andere Meeresfrüchte zu günstigen Preisen.

Tadich Grill: Dieses historische Restaurant serviert klassische amerikanische Küche mit Schwerpunkt auf Fisch und Meeresfrüchten.

Woodhouse Fish Co.: Dieses Restaurant bietet nachhaltige Meeresfrüchte in einer gehobenen Umgebung.

Trendige Restaurants:

State Bird Provisions: Dieses Restaurant serviert kleine, kreative Gerichte, die zum Teilen gedacht sind.

Rich Table: Dieses Restaurant bietet saisonale kalifornische Küche mit einem Fokus auf lokale Zutaten.

Nopalito: Dieses Restaurant serviert moderne mexikanische Küche mit frischen, hausgemachten Zutaten.

Ethnische Küche:

Chinatown: In San Franciscos Chinatown findet ihr eine große Auswahl an authentischen chinesischen Restaurants.

Mission District: Dieses Viertel ist bekannt für mexikanische Spezialitäten.

North Beach: Dieses Viertel bietet eine Vielzahl von italienischen Restaurants, Cafés und Bars.

Süßes und Herzhaftes:

Ghirardelli Square: Dieser Platz beherbergt mehrere Geschäfte und Restaurants, darunter die Ghirardelli Chocolate Company, die Schokolade und Eiscreme verkauft.

Tartine Manufactory: Diese Bäckerei serviert Brot, Gebäck und Sandwiches aus Sauerteig.

Dandelion Chocolate: Diese Schokoladenfabrik bietet Schokoladentouren und Verkostungen an.

Craft-Beer:

Russian River Brewing Company: Diese Brauerei ist bekannt für ihr Pliny the Elder IPA.

Speakeasy Ales & Meads: Diese Brauerei bietet eine große Auswahl an Craft-Bieren, Met und Cider.

Anchor Brewing Company: Diese historische Brauerei bietet Touren und Verkostungen an.

Klimatisch betrachtet ist die beste Reisezeit für San Francisco ist von Mai bis Oktober. In dieser Zeit herrschen die höchsten Temperaturen, es gibt die meisten Sonnenstunden und die niedrigste Zahl an Regentagen.

Allerdings ist die Stadt während der Sommerferien ziemlich voll und die Übernachtungskosten sind deutlich höher. Von daher empfiehlt sich ein Besuch im Mai, Juni oder im Oktober.

Da es in San Francisco auch im Hochsommer selten wärmer als 25 Grad wird, kann man aber auch im Juli, August und September eine tolle Zeit in San Francisco verbringen.

Wir waren schon in verschiedenen Monaten in San Francisco. Im Mai kann es noch frisch sein. Ansonsten war es immer supertoll.

San Francisco Galerie

Ähnliche Beiträge