Vancouver gilt als eine der schönsten Städte Kanadas, wenn nicht der Welt. Und wir sagen: Vollkommen zu recht.

Die Stadt wird von Bergen umgeben und liegt an der Pazifikküste mit einem Zugang zu natürlichen Ressourcen. Es gibt viele Parks und Freiflächen in der Stadt, darunter den Stanley Park und den Pacific Spirit Regional Park. Vancouver beherbergt viele spektakuläre Sehenswürdigkeiten wie die Capilano Suspension Bridge, Granville Island und den Grouse Mountain. Die einzigartige Mischung aus urbanen und natürlichen Landschaften sowie die freundliche Bevölkerung machen Vancouver zu einem attraktiven Ziel für Touristen und Einwohner gleichermaßen.

Je nach Interesse und Budget gibt es in Vancouver eine Vielzahl von Möglichkeiten, etwas zu unternehmen. Vom Wandern bis zum Skifahren, vom Einkaufen bis zum Essen in einem der unglaublichen Restaurants – Vancouver ist eine lebendige und verdammt aufregende Stadt.

Bevor wir Euch die einzelnen Highlights von Vancouver vorstellen, haben wir noch eine kleine Auswahl von Aktivitäten, die ihr in Vancouver unternehmen könnt und Übernachtungsmöglichkeiten für Euch zusammengestellt.

Wir haben im Vancouver Marriott Pinnacle Downtown Hotel übernachtet. Die Lage ist perfekt und das Frühstück super. Von uns eine absolute Empfehlung.

Es gibt natürlich noch viele andere Hotels in Vancouver.

Der Stanley Park ist mit seinen über ein 400 HA der größte Stadtpark Kanadas und der drittgrößte Nordamerikas. Er wurde nicht „geplant“ und „angelegt“, sondern beherbergt heute noch viele der ursprünglichen Pflanzen und Tiere. Daher besteht der größte Teil des Parks aus einem Wald mit rund einer halben Million Bäumen. Hauptsächlich Tannen, Ahornbäumen und die für Kanada typischen Rotzedern.
Zum Teil sind diese Jahrhunderte alt.
Eröffnet wurde der Stanley Park 1888. Er befindet sich auf einer Halbinsel außerhalb von Vancouver. Aufgrund der nahen Lage zu Downtown Vancouver kann der Park zu Fuß, per Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto erreicht werden. Parkplätze sind überall im Park vorhanden.

Sehenswürdigkeiten im Park sind unter anderem der Beaver Lake, das Vancouver Aquarium, die vorgelagerte Insel Deadman’s Island und der Siwash Rock.
Rund um den Park führt eine 8,8 km lange Ufermauer mit einer Fahrbahn für Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer und Inlineskater. Die beiden letztgenannten Gruppen dürfen die Fahrbahn nur gegen den Uhrzeigersinn benutzen. So sollen die Unfallzahlen deutlich reduziert werden.

Hier scheiden sich die Geister. Für die einen ist die Capilano Suspension Bridge das absolute Muss und jeden Cent wert, andere meinen „es ist nur eine überfüllte kleine Hängebrücke mit einem hohen Preisschild von 47 Dollar pro Person plus Parkgebühr“.

Wir empfehlen die kostenfreie und wohl auch weit weniger überlaufene, 68 m lange und 75 m über dem Lynn Creek hängende Seilbrücke. Wir sind selbst über sie gegangen und sind immer noch begeistert. Aber nicht nur wegen der Brücke, sondern insbesondere wegen der Wanderwege auf der anderen Seite der Brücke.

Nach der Brücke kann man nach links oder rechts auf einen Rundweg (Baden Powell Trail)
abbiegen, der einen ca. 1 Std. lang durch eine wundervolle Naturlandschaft führt. Wir haben uns für „rechts“ entschieden, was zunächst „abwärts“ bedeutet. Aufgrund der vielen Fotomotive haben wir dort mehr als 2 Stunden verbracht und die Natur sehr genossen. Manche Stellen haben schon einen meditativen Charakter.

Auf dem Rückweg weiter „oben“ gelangt man an den „30 Foot Pool“. Wunderschön anzusehen, im Sommer auch gut zum Baden geeignet. Reinspringen sollte man besser nicht – jedenfalls lassen die Hinweistafeln keine Zweifel, dass dies aufgrund der Felsen lebensgefährlich sein kann.

Gastown ist das historische Zentrum uns wohl die bekannteste Gegend Vancouvers. Und die pfeifende Dampfuhr ist das wohl bekannteste Wahrzeichen von Gastown.
1867 eröffnete hier Jack „Gassy“ Leighton eine Bar, um die herum sich zahlreiche Siedler und Holzfäller niederließen. Am 6. April 1886 erhielt Gastown die Stadtrechte. Seitdem ist es die „City of Vancouver“.
Hier in Gastown gibt es zahlreiche Souvenirläden, Kunstgalerien und eine große Auswahl an Restaurants, Bars und Lounges. Viktorianische Gebäude prägen das Bild. Zum Shoppen ist Gastown einfach ideal.
Ein ehemaliges Industriegebiet welches heute vor allem zahlreiche Kunsthandwerker sowie Theater und Läden aller Art beherbergt.
Die Robson Street ist sowohl wichtige Verkehrsader als auch beliebte und teure Einkaufsstraße in Vancouver. An der Straße finden sich viele Geschäfte, Restaurants und Cafes.
Das Vancouver Aquarium (offiziell Vancouver Aquarium Marine Science Centre, auch Vanaqua genannt) liegt im Stanley Park und beherbergt ca. 300 Fischarten.
Die Science World in der Quebec Street versucht u.a. Besuchern durch eigenständiges und spielerisches Experimentieren technische und naturwissenschaftliche Zusammenhänge und Phänomene nahezubringen.
Alle Strandabschnitte (von Süd nach Nord) sind Richtung Westen und damit Richtung Sonnenuntergang ausgerichtet. Unsere Meinung: Egal, für welchen Abschnitt man sich entscheidet, man kann nichts falsch machen. Alle sind toll und bieten herrliche Ausblicke und Sonnenuntergänge.
Hier starten und landen die Propeller-getriebenen Wasserflugzeuge für Rundflüge, nach Victoria, Nanaimo und zu verschiedenen Inseln. Wir haben keinen Rundflug gemacht – aber den Wasserflugzeugen lange bei ihren Starts und Landungen zugeschaut – einfach faszinierend.

Eine kurze Gondelfahrt führt zu tollen Panoramablicken über Vancouver. Im Winter ein Paradies für Skifahrer, im Sommer ideal für Wanderungen wie den Grouse Grind.
Südöstlich von Lost Lagoon am südlichen Rand vom Stanley Park befindet sich der Ted and Mary Greig Rhododendron Garden. Wer zur Blütezeit der Rhodos hier ist sollte sich die Pracht nicht entgehen lassen. Gigantisch.
Von Vancouver aus kann man u.a. nach Vancouver Island übersetzen. Dafür fährt man von Vancouver Stattmitte durch den Stanley Park über die „99“ zur Horseshoe Bay. Von dort fahren die Fähren u.a. nach Vancouver Island. Unser Zielhafen war Nanaimo auf Vancouver Island. Der erste Teil der Überfahrt ist ein echtes Erlebnis. Die Skyline von Vancouver auf der linken Seite und Bowen Island auf der rechten Seite.

Auf Vancouver Island gibt es sehr viel zu entdecken und zu machen. Daher werden wir über Vancouver Island noch einen eigenen Artikel schreiben.

Durch seine Lage am Pazifik bietet Vancouver naturgemäß viel frisches Seafood. Vom pazifischen Lachs bis zum Sushi findet der Feinschmecker hier alles. Durch Einflüsse aus aller Welt bietet die Stadt eine vielfältige und internationale Küche.

Hier ist eine Auswahl der besten Orte und Gerichte. Guten Appetit!

Bao Bei: Dieses Restaurant serviert moderne chinesische Küche mit taiwanesischen und Shanghaier Einflüssen. Besonders beliebt sind die Bao Buns (gedämpfte Brötchen).

Minami: Dieses gehobene japanische Restaurant bietet ein Omakase-Menü mit frischen, saisonalen Zutaten.

Hawksworth Restaurant: Dieses Restaurant serviert moderne kanadische Küche mit regionalen Zutaten.

Vij’s: Dieses Restaurant bietet indische Küche mit einem Fokus auf Gerichte aus Punjab.

Tacofino: Diese Taqueria-Kette serviert authentische mexikanische Tacos mit frischen Zutaten.

Granville Island Public Market: Dieser Markt bietet eine große Auswahl an frischen Lebensmitteln, Restaurants und Cafés.

Robson Street: Diese Straße ist gesäumt von Restaurants, Cafés und Geschäften, die Street Food und internationale Küche anbieten.

Yaletown: Dieses Viertel bietet eine Vielzahl von Restaurants und Bars mit gehobener Küche.

Richmond: Dieses Viertel ist bekannt für seine große chinesische Bevölkerung und bietet eine große Auswahl an authentischen chinesischen Restaurants.

Lee’s Donuts: Diese Bäckerei serviert frische Donuts in verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Bella Gelateria: Dieses Eiscafé bietet eine große Auswahl an hausgemachtem Eis und Sorbet.

Medina Cafe: Dieses Café serviert köstliche Kaffee, Kuchen und Sandwiches.

Brewery District: Dieses Viertel beherbergt mehrere Craft-Beer-Brauereien, die auch leckeres Essen servieren.

Im Frühling (März – Mai) ist das Wetter mild (10–18 °C) und es regnet weniger als im Winter. Die Stadt blüht auf, besonders während der Kirschblütenzeit (März/April). Die Preise sind günstiger als im Sommer und die Sehenswürdigkeiten weniger überfüllt.

Spaziergänge im Stanley Park sind jetzt besonders schön.

Der Sommer (Juni – August) kommt mit sonnigem Wetter (20-25 °C). Er ist perfekt für Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Kajakfahren und Strandausflüge. Viele Festivals, darunter die Celebration of Light (Feuerwerksfestival) und der Pride Month finden jetzt statt.

Allerdings sind im Sommer die Preise für Unterkünfte höher und mehr Touristen sind in der Stadt.

Im Herbst (September – November) ist das Wetter mild (8–20 °C). Farbenprächtiges Herbstlaub ist ideal für Fotografie und Wanderungen.

Die Anzahl der Touristen geht zurück und die Preise werden wieder günstiger.

Es ist die perfekte Zeit, um Indoor-Aktivitäten wie Museen oder das Vancouver International Film Festival (VIFF) zu genießen.

Der Winter (Dezember – Februar) ist die Zeit für Skifahren und Snowboarden in den nahegelegenen Bergen wie Grouse Mountain, Cypress Mountain oder Whistler Blackcomb.

In der Stadt selbst herrscht mit Weihnachtsmärkten und der Capilano Canyon Lights zwar festliche Stimmung, aber es gibt bei 0-8 °C selten Schnee, dafür mehr Regen.

Vancouver Galerie

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