Basel liegt am Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz und vereint historisches Flair mit moderner Kunst und Kultur. Die Stadt am Rhein ist als Kulturstadt bekannt und hat die höchste Museumsdichte der Schweiz. Die über 40 Museen decken ein breites Spektrum ab, von der weltberühmten Fondation Beyeler für moderne Kunst bis zum Tinguely Museum und dem historisch-naturkundlichen Museum.
Neben dem reichhaltigen kulturellen Angebot bietet Basel eine gut erhaltene Altstadt mit engen Gassen, dem imposanten Basler Münster und dem Rathaus am Marktplatz. Gleichzeitig ist Basel auch ein Zentrum für innovative und moderne Architektur.
Nicht zuletzt bietet Basel eine hohe Lebensqualität. Die Stadt ist sauber, gut organisiert und die Nähe zum Rhein bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten.
Basels Geschichte ist reich und vielschichtig und lässt sich in mehrere bedeutende Epochen unterteilen.
Bereits in der Antike war Basel ein strategisch wichtiger Punkt am Rhein. Die römische Besiedlung legte den Grundstein für den späteren wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung der Stadt.
Im Mittelalter wuchs Basel zu einem wichtigen Handelszentrum heran. Dank seiner Lage an wichtigen Verkehrswegen und der Nähe zu den Nachbarländern entwickelte sich Basel zu einem bedeutenden Knotenpunkt im europäischen Handel. Die mittelalterliche Architektur, wie das Basler Münster und die alten Stadttore, zeugt bis heute von dieser blühenden Epoche.
Im 16. Jahrhundert erlebte Basel die Auswirkungen der Reformation. Die Stadt wurde zu einem Zentrum der protestantischen Bewegung und spielte eine wichtige Rolle im intellektuellen Austausch jener Zeit. Diese Phase prägte das Bildungs- und Kulturleben Basels nachhaltig und legte den Grundstein für seine spätere Rolle als kulturelles Zentrum.
Im 19. und 20. Jahrhundert veränderte sich Basel durch industrielle und wirtschaftliche Entwicklungen. Besonders der Chemiesektor trug wesentlich zum wirtschaftlichen Aufschwung bei und zog internationale Unternehmen an. Parallel zur wirtschaftlichen Expansion entwickelte sich Basel zu einem wichtigen Standort für Museen, Theater und internationale Kunstveranstaltungen – allen voran die weltweit bekannte Art Basel.
Das Münster entstand im Laufe mehrerer Jahrhunderte und trägt Spuren verschiedener architektonischer Stile. Ursprünglich in der frühen Romanik begonnen, erhielt es im 15. Jahrhundert seine markanten gotischen Elemente, die bis heute den Charakter des Gebäudes prägen. Die Fassade aus rotem Sandstein, die imposanten Türme und die kunstvoll gestalteten Fenster sind typische Merkmale des gotischen Baustils. Besonders beeindruckend ist der Blick von den Türmen, der einen Panoramablick über Basel und den Rhein bietet.
Als ehemalige Kathedrale und religiöses Zentrum spielte das Münster eine zentrale Rolle im Leben der Stadt. Es ist nicht nur ein Ort des Glaubens, sondern auch ein bedeutendes Zeugnis der wechselvollen Geschichte Basels.
Im Inneren überzeugen kunstvolle Glasfenster, reich verzierte Altäre und historische Grabmäler. Diese Elemente erzählen von einer langen Geschichte und dem kulturellen Erbe, das das Münster umgibt.
Der Marktplatz in Basel ist das pulsierende Herz der Altstadt und verkörpert das lebendige Stadtbild sowie die lange Geschichte der Stadt.
Der Marktplatz war schon immer ein zentraler Treffpunkt für Handel und Austausch. Er umgibt wichtige historische Bauwerke, wie das prächtige Rathaus, und zeugt von der Tradition und dem bürgerlichen Selbstverständnis der Stadt.
Der Platz ist von malerischen, historischen Gebäuden umgeben, die den Charme vergangener Zeiten bewahren. Seine offenen Bereiche und schmalen Gassen bieten einen malerischen Blick auf die gut erhaltene Altstadt und laden zum Verweilen ein. Der Marktplatz ist Schauplatz zahlreicher Veranstaltungen, von Wochenmärkten bis hin zu kulturellen Festen, die das bunte Leben Basels widerspiegeln.
Historisches Rathaus
Das historische Rathaus ist ein prägnantes Symbol der Stadtgeschichte und ein architektonisches Highlight der Altstadt. Das Gebäude befindet sich zentral am Marktplatz und spiegelt den politischen und kulturellen Reichtum Basels wider. Es diente über Jahrhunderte als Sitz der Stadtregierung und ist bis heute ein Symbol für die Eigenständigkeit und den Gemeinsinn der Basler Bürger.
Das Rathaus besticht durch seine farbenfrohe Fassade, die in leuchtenden Rottönen und anderen kontrastierenden Farben gestaltet ist – ein Blickfang, der Besucher sofort in seinen Bann zieht. Die Bauweise vereint Elemente der spätgotischen und frühen Renaissancearchitektur, was dem Gebäude seinen besonderen historischen Charakter verleiht.
Im sehenswerten Innenhof steht die Statue des römischen Feldherrn Lucius Munatius Plancus. Die Skulptur wurde 1580 vom Bildhauer Hans Michel aus Straßburg geschaffen und der Stadt geschenkt. Plancus wird manchmal fälschlicherweise mit der Gründung Basels in Verbindung gebracht. Tatsächlich ist er als Gründer der römischen Kolonie Augusta Raurica (ca. 10 km östlich von Basel) bekannt.
Das Spaltentor ist eines der beeindruckenden Relikte der mittelalterlichen Stadtbefestigung in Basel und zeugt von der strategischen Bedeutung der Stadt in vergangenen Jahrhunderten.
Das Tor entstand im Rahmen der Stadtmauern, die Basel vor Angriffen schützten, und diente als wichtiger Zugangspunkt in den nördlichen Stadtteil. Es zählt zu den wenigen erhaltenen Stadttoren, die noch heute einen authentischen Eindruck der mittelalterlichen Verteidigungsarchitektur vermitteln. Das Spaltentor besticht durch seine robuste Bauweise mit massiven Mauern und Türmen, die charakteristisch für die damalige Verteidigungsarchitektur sind. Der zentrale Durchgang, mit einem gewaltigen Rundbogen versehen, bot einst den Zugang zur Stadt und war gleichzeitig ein Kontrollpunkt für Handel und Verkehr.
Die Brücke entstand im Mittelalter und diente als bedeutende Handels- und Verkehrsader, die den innerstädtischen Handel und den Austausch zwischen den beiden Flussseiten förderte.
Die Konstruktion der Mittleren Brücke zeugt von der mittelalterlichen Baukunst, mit stabilen, aus Stein errichteten Bögen, die den Fluss überspannen. Trotz moderner Umbauten und Restaurierungen hat die Brücke ihren historischen Charakter weitgehend bewahrt und bildet einen malerischen Blickfang im Stadtbild.
Heute ist die Mittlere Brücke nicht nur ein funktionaler Verkehrsknotenpunkt, sondern auch ein beliebtes Fotomotiv und ein Symbol für den historischen Charme Basels.
Das Brunnenbecken ist flach und mit schwarzem Asphalt ausgegossen, sodass nur eine geringe Wasserschicht (etwa 19 Zentimeter) vorhanden ist. In diesem Becken sind zehn maschinell betriebene Skulpturen integriert, die teilweise aus Versatzstücken der ehemaligen Bühnendekoration gefertigt wurden. Die beweglichen Figuren – mit Namen wie „dr Theaterkopf“, „d’Spinne“, „dr Waggler“, „d’Fontääne“, „dr Spritzer“, „dr Suuser“, „dr Wäädel“, „dr Schuufler“, „s’Seechter“ und „dr Querpfyffer“ – werden von Schwachstrommotoren angetrieben. Durch ihre synchronisierte Bewegung und das daraus resultierende Wasserspiel entsteht ein lebendiger, fast tänzerischer Effekt, der den Brunnen zu einem einzigartigen Wahrzeichen Basels macht.
Im Gegensatz zum eher traditionellen und konservativen Grossbasel ist Kleinbasel für seine alternative, multikulturelle und weltoffene Atmosphäre bekannt. Es ist das Viertel der Kreativen, Künstler und jungen Menschen, was sich in einer Vielzahl von unabhängigen Geschäften, hippen Cafés, Bars und kleinen Restaurants widerspiegelt. Die Stimmung ist entspannt, unkompliziert und weniger touristisch als in der Altstadt.
Die Uferpromenade in Kleinbasel ist ein zentraler Treffpunkt, besonders im Sommer. Hier entspannen die Menschen, treffen sich zum Sonnenuntergang oder lassen sich mit ihren „Wickelfisch“-Badesäcken den Rhein hinuntertreiben.
Am Messeplatz befindet sich die Messe Basel, die jedes Jahr die berühmte Kunstmesse Art Basel und die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld ausrichtet.
In den Straßen wie der Feldbergstrasse gibt es eine Vielzahl von kleinen Galerien, Concept Stores, Vintage-Läden und Ateliers.
Kleinbasel bietet eine reiche Auswahl an internationalen Restaurants, die die multikulturelle Bevölkerung des Viertels widerspiegeln.
Kleinbasel ist auch für sein lebendiges Nachtleben bekannt. Viele Bars und Clubs sind hier zu finden.
Die Stadt wurde ursprünglich als Colonia Raurica im Gebiet der keltischen Rauriker gegründet. Der eigentliche Ausbau begann jedoch um 15 v. Chr. unter Kaiser Augustus, nach dem die Stadt benannt wurde. Zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert n. Chr. wuchs Augusta Raurica zu einer Metropole mit etwa 15.000 bis 20.000 Einwohnern heran. Ihre Lage an wichtigen Verkehrsachsen machte sie zu einem bedeutenden Handelsplatz.
Ab dem 3. Jahrhundert führten kriegerische Ereignisse, Epidemien und wirtschaftliche Probleme zum Niedergang der Stadt. Um 300 n. Chr. wurde ein Kastell am Rhein errichtet, das Schutz bot, während sich die Bevölkerung in kleinere Siedlungen zurückzog. Nach dem Abzug der römischen Truppen um 401/402 n. Chr. blieb Augusta Raurica noch einige Zeit ein Verwaltungszentrum, verlor aber mit dem Aufstieg Basels im 7. Jahrhundert an Bedeutung.
Heute ist Augusta Raurica eine bedeutende archäologische Stätte mit Ruinen, einem Museum und diversen Ausgrabungsprojekten. Augusta Raurica bietet einen faszinierenden Einblick in das Leben einer römischen Kolonie und ist ein herausragendes Beispiel für die römische Kultur nördlich der Alpen.
Basel gilt als die Kulturhauptstadt der Schweiz und bietet ein außergewöhnlich reiches und vielfältiges Kunst- und Kulturprogramm.
Museen und Galerien
Basel hat nahezu vierzig Museen, die verschiedene Themenbereiche abdecken und zum Teil internationale Berühmtheit erlangt haben.
Kunstmuseum Basel: Das Museum beherbergt die größte öffentliche Kunstsammlung der Schweiz. Die Sammlung reicht von Werken des 15. Jahrhunderts bis zur Gegenwartskunst, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Familie Holbein. Es ist in drei Gebäuden untergebracht: dem Hauptbau für Alte Meister und Klassische Moderne, dem Neubau für Kunst ab 1950 und das Kunstmuseum Basel | Gegenwart für zeitgenössische Kunst.
Fondation Beyeler: In Riehen, am Rande Basels, gehört die Fondation Beyeler zu den meistbesuchten Kunstmuseen der Schweiz. Die Sammlung umfasst Kunst der klassischen Moderne und der Gegenwart. Die Ausstellungen sind international hochkarätig und das Gebäude des Architekten Renzo Piano selbst ein Kunstwerk, das in einen idyllischen Park eingebettet ist.
Museum Tinguely: Dieses Museum, entworfen von Mario Botta, widmet sich dem Werk des Schweizer Künstlers Jean Tinguely, der für seine kinetischen Skulpturen und Maschinen bekannt ist.
Museum der Kulturen Basel: Mit einer der größten ethnologischen Sammlungen Europas bietet das Museum tiefe Einblicke in verschiedene Kulturen weltweit.
Antikenmuseum Basel und Sammlung Ludwig: Das Museum zeigt antike Kunst und Kultur aus dem Mittelmeerraum.
Vitra Design Museum: Obwohl es sich in Weil am Rhein in Deutschland, befindet, ist es aufgrund seiner Nähe und Bedeutung ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Angebots der Region. Es ist ein international renommiertes Museum für Design und Architektur.
Zahlreiche private Galerien ergänzen das Angebot mit einem Fokus auf zeitgenössische und etablierte Künstler.
Theater und Bühnen
Theater Basel: Das größte Dreispartenhaus der Schweiz bietet ein breites Spektrum an Oper, Schauspiel und Ballett. Die Spielzeit umfasst jährlich rund 600 Vorstellungen und über 40 Neuproduktionen.
Kaserne Basel: Eines der wichtigsten Zentren für die freie zeitgenössische Theater-, Tanz-, Performance- und Populärmusikszene in der Schweiz.
Musical Theater Basel: Hier werden internationale Musical- und Showproduktionen aufgeführt.
Darüber hinaus gibt es viele kleinere Bühnen wie das Vorstadttheater Basel und das Theater im Teufelhof, die das kulturelle Angebot mit intimen Stücken und innovativen Inszenierungen bereichern.
Basel hat das ganze Jahr über einen vielfältigen Veranstaltungskalender, der von international renommierten Messen bis hin zu traditionellen Volksfesten reicht.
Die wichtigsten und bekanntesten Veranstaltungen sind:
Basler Fasnacht
Die Basler Fasnacht, oft als die „drei scheenschte Dääg“ bezeichnet, ist das größte und bedeutendste Fasnachtsfest der Schweiz und gehört seit 2017 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO. Sie unterscheidet sich stark vom rheinischen Karneval und zeichnet sich durch ihre einzigartige Mischung aus Tradition, Musik, Satire und Kunst aus.
Die Ursprünge der Basler Fasnacht reichen bis ins Mittelalter zurück, mit keltischen und germanischen Einflüssen wie dem Winteraustreiben und Fruchtbarkeitsritualen. Die älteste dokumentierte Erwähnung stammt aus dem Jahr 1376, als die sogenannte „Böse Fasnacht“ stattfand. Dabei kam es zu Unruhen während eines Ritterturniers. Während der Reformation wurde die Fasnacht stark eingeschränkt, entwickelte sich jedoch im 19. Jahrhundert zu ihrer heutigen Form mit Cliquen, Schnitzelbänken und satirischen Umzügen.
Die Basler Fasnacht beginnt am Montag nach Aschermittwoch um 4 Uhr morgens mit dem traditionellen Morgestraich. Die Innenstadt wird komplett verdunkelt, und Cliquen (Gruppen von Trommlern und Pfeifern) ziehen mit kunstvoll bemalten Laternen durch die Straßen
Am Montag- und Mittwochnachmittag finden große Umzüge mit rund 12.000 kostümierten Teilnehmern, die politische oder gesellschaftliche Themen satirisch darstellen, statt. Am Dienstagabend spielen Guggenmusiken (Blaskapellen in schrillen Kostümen) auf verschiedenen Plätzen. Das Pfeifen auf Piccoloflöten und das Trommeln sind zentrale Elemente der Basler Fasnacht.
Die Fasnacht endet am Donnerstagmorgen um 4 Uhr mit dem „Ändstraich“.
Art Basel
Die Art Basel ist die weltweit führende Kunstmesse für moderne und zeitgenössische Kunst. Sie zieht Kunstliebhaber, Galeristen, Sammler und Künstler aus der ganzen Welt an und verwandelt die Stadt in einen globalen Treffpunkt der Kunstszene.
Basler Herbstmesse
Sie gilt als die grösste und älteste Vergnügungsmesse der Schweiz und hat eine über 550-jährige Geschichte. Sie findet auf sieben zentralen Plätzen und in den Messehallen statt und bietet eine Mischung aus Jahrmarkt, Marktständen und kulinarischen Spezialitäten.
Basel Tattoo
Dieses Musikfestival gehört zu den grössten und renommiertesten der Welt. Mit Dudelsackklängen, Blasmusik und eindrucksvollen Choreografien präsentiert es eine Show von internationalen Militär- und Showbands im Hof der Kaserne Basel.
Basler Weihnachtsmarkt
Der Weihnachtsmarkt auf dem Barfüsserplatz und dem Münsterplatz zählt zu den schönsten in der Schweiz. Mit festlich geschmückten Ständen, Glühwein, Lebkuchen und einem Meer aus Lichtern sorgt er für eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit.
Basler Läckerli sind eine traditionelle, würzige Lebkuchenspezialität, die mit Honig, Nüssen und Gewürzen verfeinert wird und als echter Klassiker der Region gilt.
Basler Mehlsuppe ist eine deftige Suppe, oft in der kalten Jahreszeit serviert, die zusammen mit Rösti begeistert.
Basler Geschnetzeltes besteht aus dünn geschnittenem Kalbfleisch, das in einer cremigen, aromatischen Sauce zubereitet wird. Als Beilage dient meist knusprige Rösti, die dem Gericht einen schönen Kontrast aus Textur und Geschmack bietet.
Wenn Du eher an internationaler Küche interessiert bist: In der Stadt findest du eine bunte Mischung aus mediterraner, asiatischer und internationaler Küche in gemütlichen Restaurants und Cafés.
Die Freie Strasse (Einkaufsmeile der Innenstadt) ist Basels bekannteste und älteste Einkaufsstraße. Hier findest Du eine Mischung aus internationalen Modeketten (wie Zara und H&M), bekannten Marken und Kaufhäusern. Sie ist ideal für alle, die eine breite Auswahl an Geschäften suchen.
Die Gassen rund um den Spalenberg, wie der Spalenberg selbst, das Nadelberg, und das Heuberg, bieten ein charmantes Einkaufserlebnis abseits der großen Menschenmengen. Hier gibt es viele kleine, unabhängige Geschäfte mit Mode von lokalen Designern, Kunsthandwerk und Spezialitätenläden.
Auf der anderen Seite des Rheins, im Kleinbasel, befindet sich eine aufstrebende Einkaufsszene. Besonders in der Gegend um die Feldbergstrasse finden sich Vintage-Läden und Concept Stores.
Für ein umfassendes Shopping-Erlebnis unter einem Dach sind die großen Warenhäuser eine gute Wahl, z.B. Globus oder Manor.
Etwas außerhalb des Stadtzentrums gelegen, bieten die Einkaufszentren St. Jakob-Park und
Stücki Shopping Center viele Geschäfte und Restaurants unter einem Dach.
Basel ist von zahlreichen grünen Oasen durchzogen und liegt in einer Region, die vielfältige Naherholungsgebiete bereithält.
In der Stadt
Der Rhein: Der Rhein ist das Herzstück der Basler Erholung. Im Sommer laden die Ufer zu Spaziergängen ein und viele Einheimische und Besucher schwimmen im Fluss, lassen sich treiben oder entspannen in den „Buvetten“, den kleinen Bars am Ufer.
Schützenmattpark: Als eine der größten und beliebtesten Parkanlagen in der Stadt bietet der Schützenmattpark weite Rasenflächen zum Sonnenbaden, einen Spielplatz für Kinder und einen alten Baumbestand. Er ist ein wichtiger Treffpunkt für die Bevölkerung.
Kannenfeldpark: Dieser große Park im St. Johann-Quartier ist ein beliebter Ort für Sport und Spiel. Er verfügt über große Wiesen, Spielplätze, einen Skatepark und einen Wasserspielplatz.
St. Johanns-Park: Direkt am Rhein gelegen, bietet dieser Park einen wunderschönen Blick auf den Fluss und das Kleinbasel. Er ist ein idealer Ort zum Entspannen, Picknicken und um das Treiben auf dem Wasser zu beobachten.
Merian Gärten: Diese Gärten, etwas außerhalb des Stadtzentrums, sind eine weitläufige Parkanlage mit unterschiedlichen Themengärten, darunter Rosengärten, eine Sammlung von Rhododendren und eine vielfältige Pflanzenwelt. Sie sind ein ruhiger und malerischer Ort zur Erholung.
Botanischer Garten der Universität Basel: Als einer der ältesten botanischen Gärten der Welt bietet er eine beeindruckende Sammlung von Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen, einschließlich eines Tropenhauses. Er ist eine friedliche Oase im Stadtgebiet und der Eintritt ist frei.
Lange Erlen: Der Tierpark Lange Erlen ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für Familien. Er ist ein großes Waldgebiet am Ufer der Wiese und bietet die Möglichkeit, einheimische Tiere in einer natürlichen Umgebung zu beobachten. Der Eintritt ist frei.
Im Umland und der Region
Park im Grünen (Grün 80): Südlich von Basel, in Münchenstein, ist dies einer der größten und vielseitigsten Parks der Region. Er bietet weitläufige Wiesen, Spielplätze, einen See, Grillstellen und einen Rosengarten und ist ein perfektes Ausflugsziel für die ganze Familie.
Wenkenpark: In Riehen, am Rande Basels, befindet sich der Wenkenpark, der mit seinen Barockgärten, Weihern und alten Villen ein besonders elegantes Naherholungsgebiet darstellt.
Die Region Basel bietet vielfältige Möglichkeiten für Wanderungen und Radtouren im Dreiländereck. Beliebte Ziele sind der Chrischona mit seinem Aussichtsturm, von dem aus man eine weite Sicht über die Region hat, sowie das Baselland und der Jura, die mit ihren sanften Hügeln und Wäldern zum Wandern einladen.
Anreise nach Basel
Basel ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt in Europa. Der Hauptbahnhof liegt zentral und bietet Verbindungen in alle Richtungen.
Auch mit dem Auto ist Basel sehr gut erreichbar. Das Parkhaus am Kunstmuseum liegt zentral und ist modern.
Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg liegt in der Nähe und ist gut an den öffentlichen Verkehr angebunden.
Fortbewegung in Basel
Das öffentliche Verkehrsnetz ist in Basel sehr gut ausgebaut und zeichnet sich durch seine Effizienz und internationale Vernetzung aus. Es wird hauptsächlich von den Basler Verkehrs-Betrieben (BVB) und der Baselland Transport AG (BLT) betrieben.
Trams (Straßenbahnen): Das Tramnetz ist das Herzstück des Basler Nahverkehrs. Es ist sehr dicht und verbindet nahezu alle wichtigen Punkte der Stadt und der näheren Umgebung. Die Trams sind modern, niederflurig und gut aufeinander abgestimmt.
Busse: Das Busnetz ergänzt die Trams und erschließt auch Stadtteile und Vororte, die nicht von den Tramlinien bedient werden.
S-Bahn: Die S-Bahn Basel, auch bekannt als „trireno“, ist ein trinationales System. Es verbindet Basel nicht nur mit den umliegenden Schweizer Kantonen, sondern auch mit Städten in Deutschland (z. B. Weil am Rhein) und Frankreich (z. B. Mulhouse), was die grenzüberschreitende Mobilität enorm erleichtert.
Tarifsystem und Tickets
Der öffentliche Verkehr in Basel ist in den Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) integriert. Das bedeutet, dass Du mit einem einzigen Ticket alle Verkehrsmittel (Tram, Bus, S-Bahn) innerhalb der gewählten Zonen nutzen kannst.
Einzelbillette: Für eine einzelne Fahrt im gewählten Geltungsbereich.
Tageskarten: Ideal für Touristen, die innerhalb eines Tages viel unterwegs sein möchten.
BaselCard
Eine Besonderheit für Touristen. Als Gast eines Basler Hotels erhälst Du bei der Ankunft die BaselCard, die Dir die kostenlose Nutzung des gesamten öffentlichen Nahverkehrs im Stadtgebiet (inkl. Flughafen) während Deines Aufenthalts ermöglicht. Sie bietet zusätzlich Vergünstigungen für Attraktionen.
Besondere Merkmale
Die Tramlinie 8 fährt von Basel aus nach Deutschland bis nach Weil am Rhein, und die Tramlinie 3 nach Frankreich bis nach Saint-Louis.
Tickets können bequem an Automaten, in Verkaufsstellen oder per Smartphone-App (z. B. TNW Tickets) gekauft werden.
Bezahlen in Basel
Der Schweizer Franken (CHF) ist die offizielle Währung in der Schweiz.
Die gängigsten Kreditkarten wie Visa und Mastercard werden fast überall akzeptiert, von Hotels und Restaurants über Supermärkte bis hin zu größeren Geschäften. American Express ist ebenfalls weit verbreitet, aber nicht so universal wie Visa und Mastercard.
Debitkarten mit Maestro- oder V-Pay-Funktion funktionieren in der Schweiz in der Regel problemlos. Es ist ratsam, trotzdem eine Kreditkarte als Backup dabei zu haben.
Das kontaktlose Bezahlen per Karte, Smartphone (Google Pay, Apple Pay) oder Smartwatch ist in der Schweiz extrem verbreitet. Auch Kleinstbeträge werden oft kontaktlos beglichen.
Geldautomaten sind in Basel und der gesamten Schweiz zahlreich vorhanden. Mit einer Debit- oder Kreditkarte kann man Bargeld abheben. Bei Abhebungen mit einer ausländischen Karte können Gebühren anfallen.
In touristischen Gebieten, wie man sie in der Altstadt von Basel findet, akzeptieren manche Hotels, Restaurants oder Geschäfte auch Euro, allerdings meist zu einem ungünstigeren Wechselkurs und mit Rückgeld in Schweizer Franken. Es ist daher ratsamer, in der Landeswährung zu bezahlen.
Es empfiehlt sich, eine kleine Menge Bargeld für kleinere Ausgaben dabei zu haben, zum Beispiel auf Wochenmärkten, in kleinen Cafés oder für Trinkgelder.
Sicherheit in Basel
Basel gilt generell als eine sehr sichere Stadt.
Wie in jeder touristischen Stadt sollte man auch in Basel auf seine Wertsachen achten. Taschendiebstähle können in belebten Bereichen wie dem Hauptbahnhof (Bahnhof SBB), in den Trams und in der Altstadt vorkommen. Besondere Vorsicht ist während Grossveranstaltungen wie der Art Basel oder der Fasnacht geboten.
Die Stadt ist auch nachts sicher. Die meisten belebten Gegenden, wie die Altstadt oder das Kleinbasel, sind gut beleuchtet und es herrscht reger Betrieb.
Nachstehend haben wir einige Aktivitäten-Highlights für Euch zusammengestellt:
- Rundgang durch die Basler Altstadt
- Private Custom Tour mit einem ortskundigen Guide
- Foodtour zu Käse, Schokolade und Gebäck
- Tour durch die Bäckerei Jakob’s Basler Leckerly
- Ab Basel: Kleingruppentour zum Pilatus und Vierwaldstättersee
- Ab Basel: Luzern Discovery – Kleingruppentour und Seerundfahrt
- Swiss Travel Pass: Unbegrenztes Reisen mit Zug, Bus und Schiff
Das Hotel Märthof Basel ist in Basel wohl kaum zu toppen. Die Lage ist sehr zentral und das Hotel selbst spitze.
Wer es lieber ein bisschen moderner mag, ist im Nomad Design & Lifestyle Hotel genau richtig. Die Lage ist ebenfalls sehr zentral und trotzdem ruhig.
Wer Wert auf eine riesige Sauna- und Badespaßwelt legt, ist im Courtyard by Marriott Basel in Pratteln goldrichtig. Vom Hotel aus kann man im Bademantel direkt ins Aquabasilea gehen. Den Eintritt kann man entweder vor Ort oder über das gebuchte Zimmer abrechnen.
Es gibt aber noch viele andere Hotels in Basel.
Im März liegen die Temperaturen zwischen 3–13°C, gelegentlich ist es noch kühl mit etwas Regen.
Im April steigen die Temperaturen auf 6–17°C, es gibt sonnige Tage, aber auch Frühlingsschauer.
Der Mai bringt die wärmsten Frühlingstage mit 10–21°C. Jetzt beginnt die ideale Zeit für Stadtbesichtigungen und Outdoor-Aktivitäten.
Im Sommer (Juni bis August) ist das Wetter in Basel warm und oft sonnig, aber mit gelegentlichen Schauern oder Gewittern.
Im Juni betragen die Temperaturen zwischen 13–25°C.
Der Juli ist der wärmste Monat mit 15–28°C. Es ist oft sonnig, aber mit vereinzelten Sommergewittern.
Der August ist ähnlich wie der Juli, mit Temperaturen zwischen 14–27°C. Es kann manchmal schwül werden.
Generell sind die Sommermonate perfekt für Aktivitäten am Rhein, Straßencafés und Open-Air-Events. Es kann heiß werden, aber der Rhein bietet eine erfrischende Abkühlung.
Im Herbst (September bis November) zeigt sich das Wetter in Basel von seiner goldenen, aber zunehmend kühleren Seite.
Im September ist es oft noch sonnig, bei angenehmen Temperaturen zwischen 10–22°C.
Der Oktober ist auch noch mild mit 6–16°C, es gibt aber mehr Regentage und kühlere Abende.
Im November wird es deutlich kühler mit 2–10°C. Nebel und Regen werden häufiger.
An schönen Tagen sind Spaziergänge entlang des Rheins und der Besuch von Weinfesten im Herbst besonders reizvoll in Basel.
Im Winter (Dezember bis Februar) ist das Wetter in Basel kühl bis kalt, aber meist nicht extrem frostig.
Im Dezember liegen die Temperaturen zwischen 0–7°C. Es ist oft neblig und regnerisch, aber mit festlicher Weihnachtsstimmung.
Der Januar ist der kälteste Monat mit -1–6°C, gelegentlich Frost, selten Schnee, aber oft bewölkt.
Im Februar wird es langsam wieder milder mit 0–9°C, wechselhaft zwischen winterlich-kühl und ersten Frühlingszeichen.
Schnee ist in Basel eher selten, aber möglich. Die Stadt bietet im Winter eine gemütliche Atmosphäre, besonders durch die Weihnachtsmärkte und die Vorbereitung auf die Basler Fasnacht.
Basel Galerie
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