Warschau ist eine tolle Stadt, die Tradition und Moderne harmonisch verbindet und durch ihre kulturelle Vielfalt, historische Tiefe und lebendige Atmosphäre besticht. Oder kurz gesagt: Warschau ist phantastisch.
Neben historischen Gebäuden bietet Warschau eine beeindruckende moderne Skyline mit Wolkenkratzern und innovativer Architektur.
Das Stadtbild ist eine spannende Mischung aus Alt und Neu, was einen besonderen Reiz ausmacht.
Die Geschichte Warschaus ist von Aufstieg, politischer Bedeutung, Zerstörung und beeindruckendem Wiederaufbau geprägt. Von einer kleinen mittelalterlichen Siedlung entwickelte sie sich zur Hauptstadt Polens und zu einer europäischen Metropole, bevor sie im Zweiten Weltkrieg fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht wurde.
Im 13. Jahrhundert entsteht Warschau als kleine Fischersiedlung an der Weichsel. Herzog Konrad von Masowien gründet eine Burg, um die sich die Altstadt mit der Pfarrkirche St. Johannis entwickelt.
Im 14. und 15. Jahrhundert erhält Warschau das Stadtrecht nach Magdeburger Recht. Warschau wird zur Hauptstadt des Herzogtums Masowien und gewinnt an Bedeutung.
Nach dem Aussterben der masowischen Herzöge wird Warschau 1526 in die polnische Krone eingegliedert.
Durch die Union von Lublin, die das Königreich Polen und das Großfürstentum Litauen zur polnisch-litauischen Adelsrepublik („Rzeczpospolita“) vereint, wird Warschau 1569 zum ständigen Sitz des Sejm, des Parlaments.
1596 verlegt König Sigismund III. Wasa seine königliche Residenz von Krakau nach Warschau. Dies markiert den offiziellen Beginn von Warschaus Rolle als Hauptstadt Polens.
Im 17. und 18. Jahrhundert erlebt Warschau eine Blütezeit, besonders unter dem letzten König, Stanisław August Poniatowski. Die Stadt wird zu einem Zentrum der Aufklärung und des kulturellen Lebens. Die barocke Architektur prägt das Stadtbild, was unter anderem durch die Gemälde des venezianischen Malers Bernardo Bellotto (genannt Canaletto) dokumentiert wird.
1791 wird im Warschauer Königsschloss die Verfassung vom 3. Mai verabschiedet, die als die erste moderne Verfassung Europas gilt.
Mit der dritten Teilung Polens verliert Warschau 1795 seinen Status als Hauptstadt und gerät unter preußische Herrschaft.
Nach einer kurzen Phase als Hauptstadt des Herzogtums Warschau unter Napoleon wird die Stadt Teil des Russischen Kaiserreiches. Trotz der Unterdrückung und der blutig niedergeschlagenen Aufstände von 1830 und 1863 gegen die russische Herrschaft entwickelt sich Warschau zu einem bedeutenden Industrie- und Handelszentrum.
Nach dem Ersten Weltkrieg erlangt Polen seine Unabhängigkeit zurück, und Warschau wird erneut zur Hauptstadt. Die Stadt erlebt eine Phase der Modernisierung und Expansion.
Mit dem deutschen Überfall auf Polen beginnt 1939 der Zweite Weltkrieg. Nach heftigen Bombardements kapituliert Warschau. Die Besatzungszeit ist von Terror, Verfolgung und der Ghettoisierung der jüdischen Bevölkerung geprägt.
1943 bricht im Warschauer Ghetto der Aufstand aus. Der verzweifelte Widerstand wird von den deutschen Besatzern brutal niedergeschlagen, und das Ghetto wird dem Erdboden gleichgemacht.
1944 beginnt die polnische Heimatarmee (Armia Krajowa) den Warschauer Aufstand mit dem Ziel, die Stadt vor dem Eintreffen der sowjetischen Truppen selbst zu befreien. Nach 63 Tagen erbitterter Kämpfe wird der Aufstand von der Wehrmacht blutig niedergeschlagen. Als Racheaktion befiehlt Adolf Hitler die systematische und vollständige Zerstörung der Stadt. Über 85 % der historischen Bausubstanz, darunter das Königsschloss und die Altstadt, werden in Trümmer gelegt.
Am 17. Januar 1945 marschieren sowjetische und polnische Truppen in die völlig zerstörte Stadt ein.
Ab 1945 beginnt die polnische Bevölkerung mit dem entschlossenen Wiederaufbau Warschaus. Die Zerstörung und der Wiederaufbau des historischen Stadtkerns sind in Europa einzigartig.
Als Anerkennung für die einzigartige Leistung, die Stadt getreu den Originalplänen und Gemälden wiederaufzubauen, wird die Warschauer Altstadt 1980 zum UNESCO-Welterbe erklärt.
Heute ist Warschau eine pulsierende europäische Hauptstadt, die ihre bewegte Geschichte in ihren restaurierten Denkmälern und modernen Vierteln widerspiegelt. Die Stadt ist ein Symbol für Widerstandsfähigkeit und die unbändige Entschlossenheit, die eigene Kultur und Identität zu bewahren.
Die Altstadt von Warschau ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg sorgfältig rekonstruiert. Sehenswert sind der Marktplatz, das Königsschloss und die beeindruckende Stadtmauer.
Die Altstadt ist relativ klein. Das macht es aber umso attraktiver, die Altstadt zu Fuß zu erkunden. Man kann mühelos die vielen kleinen Gässchen und größeren Straßen durchqueren und atmet jederzeit Geschichte. Einfach nur beeindruckend.
Den Rundgang durch die Altstadt von Warschau kann man sehr gut auf dem Plac Zamkowy, das ist der Platz vor dem Königsschloss, beginnen. Der Schlossplatz ist das pulsierende Herz der Warschauer Altstadt und einer der bekanntesten Plätze Polens. Hier stoßen das Königsschloss, die Altstadt und der Beginn des Königswegs zusammen, der sich durch die Prachtstraßen Krakauer Vorstadt und Nowy Świat bis zum Łazienki-Park erstreckt.
Sigismundsäule
Das unbestrittene Wahrzeichen des Platzes ist die Sigismundsäule (Kolumna Zygmunta). Sie ist die älteste erhaltene weltliche Gedenksäule in Warschau und wurde 1644 zu Ehren von König Sigismund III. Wasa errichtet. Der König, der die Hauptstadt Polens von Krakau nach Warschau verlegte, wird auf der 22 Meter hohen Säule mit einem Schwert und einem Kreuz dargestellt. Die Säule wurde im Zweiten Weltkrieg umgestürzt, aber die Statue blieb weitgehend unversehrt und wurde 1949 wieder aufgestellt. Heute liegt die ursprüngliche Säule am Fuße der Schlossmauern als Mahnmal.
Königsschloss
Dominant am östlichen Rand des Platzes liegt das Königsschloss (Zamek Królewski). Ursprünglich eine Burg der Herzöge von Masowien, wurde es im Laufe der Jahrhunderte zum Königssitz und zum Sitz des Sejm, des polnischen Parlaments, ausgebaut. Wie der Rest der Altstadt wurde auch das Schloss im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Sein Wiederaufbau, der sich über Jahrzehnte hinzog und 1988 abgeschlossen wurde, ist ein Symbol für den unerschütterlichen Willen der Warschauer Bevölkerung, ihr kulturelles Erbe zu bewahren. Heute beherbergt das Schloss ein Museum, in dem prunkvolle Räume und wertvolle Kunstsammlungen besichtigt werden können.
Die Westseite des Platzes wird von eleganten, farbenfrohen Bürgerhäusern gesäumt. Darunter befindet sich auch die St.-Anna-Kirche, deren Glockenturm eine der besten Aussichtsplattformen in Warschau bietet und einen beeindruckenden Panoramablick auf den Schlossplatz und die umliegende Altstadt ermöglicht. Ein architektonisches Detail, das die Geschichte des Platzes widerspiegelt, ist eine gotische Brücke aus Ziegelsteinen, die nach dem Krieg wiederentdeckt wurde und den ursprünglichen Durchgang zur Stadt markierte.
Direkt neben bzw. hinter dem Schloss Richtung Weichsel liegen die königlichen Gärten. Sie sind sowohl Teil des Königsschlosses als auch des nahegelegenen Łazienki-Parks. Die Gärten sind im Stil des Barock und der Renaissance gestaltet, mit symmetrischen Wegen, sorgfältig gepflegten Blumenbeeten, Brunnen und Statuen. Besondere Highlights sind die geometrischen Muster der Beete und die kunstvollen Heckenschnitte.
Marktplatz
Der Marktplatz der Warschauer Altstadt, auf Polnisch Rynek Starego Miasta, ist das malerische und historische Zentrum der Altstadt und gilt als eines der schönsten städtebaulichen Ensembles in Polen. Seine Geschichte ist eng mit der gesamten Altstadt verbunden, die nach der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg liebevoll und detailgetreu wieder aufgebaut wurde.
Der Marktplatz wurde im 13. Jahrhundert als zentraler Platz der neu gegründeten Stadt angelegt. Er diente als Handelszentrum, Gerichtsplatz und Treffpunkt für die Bürger. Im Laufe der Jahrhunderte säumten ihn elegante Bürgerhäuser wohlhabender Kaufleute und Handwerker, die im 17. und 18. Jahrhundert oft prunkvoll im Barockstil umgestaltet wurden.
Nach dem Warschauer Aufstand von 1944 wurde der Marktplatz fast vollständig in Schutt und Asche gelegt. Nach dem Krieg begann eine einzigartige Rekonstruktionsanstrengung: Die Warschauer bauten den Platz und seine Bürgerhäuser nach historischen Gemälden des Malers Bernardo Bellotto (genannt Canaletto) aus dem 18. Jahrhundert wieder auf. Dies war eine immense Leistung, die 1980 zur Aufnahme der gesamten Warschauer Altstadt in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes führte.
Heute präsentiert sich der Marktplatz in seiner historischen Pracht und besticht durch die farbenfrohen Fassaden der Bürgerhäuser, die eine Vielzahl von Stilen von der Gotik bis zum Barock widerspiegeln. Jedes Haus trägt seinen eigenen Namen, wie etwa „Zum Schiff“, „Zum Neger“ oder „Unter dem Löwen“, was auf seine Geschichte oder seine Bewohner verweist.
Im Zentrum des Platzes steht die Statue der Warschauer Seejungfrau (Syrenka Warszawska), die als Schutzpatronin der Stadt das Wappen ziert. In ihrer Hand hält sie ein Schwert und einen Schild, bereit, die Stadt zu verteidigen.
Rund um den Platz befinden sich heute zahlreiche Restaurants, Cafés und Kunstgalerien, die das historische Flair mit modernem Leben füllen. Besonders im Sommer ist der Platz ein lebhafter Ort, an dem Straßenkünstler und Musiker auftreten und das bunte Treiben die Atmosphäre prägt.
St.-Johannes-Kathedrale (Katedra św. Jana)
Die St.-Johannes-Kathedrale ist nicht nur ein beeindruckendes gotisches Bauwerk, sondern auch ein zentrales historisches und religiöses Wahrzeichen Warschaus. Ihre Geschichte ist untrennbar mit der der Stadt selbst verbunden und spiegelt die dramatischen Ereignisse Polens wider.
Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche, die dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht ist, stammt aus dem Jahr 1339. Ursprünglich als Stadtpfarrkirche gegründet, wurde sie zu einem bedeutenden Bauwerk, insbesondere durch die Grabstätten der Herzöge von Masowien. Im 17. und 18. Jahrhundert erlebte die Kathedrale barocke Umbauten, die die ursprüngliche gotische Architektur überlagerten. Ein besonders prägnanter Umbau erfolgte im 19. Jahrhundert im Stil der englischen Neugotik, bei dem die Fassade stark verändert wurde.
Die Kathedrale war Schauplatz zahlreicher wichtiger Ereignisse in der polnischen Geschichte. Hier wurden die Krönungen polnischer Könige vollzogen, darunter Stanisław August Poniatowski, der letzte König Polens. Am 3. Mai 1791 wurde in der Kirche der Eid auf die Verfassung vom 3. Mai, die erste moderne Verfassung Europas, abgelegt.
Während des Warschauer Aufstands 1944 wurde die Kathedrale fast vollständig zerstört. Deutsche Truppen setzten einen mit Sprengstoff beladenen ferngesteuerten Panzer im Kirchenschiff ein, der das Gebäude in Trümmer legte. Als sichtbares Zeugnis dieser Zerstörung ist an der Südmauer der Kathedrale heute eine Kette dieses Panzers zu sehen.
Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau, bei dem man sich bewusst gegen die neugotische Fassade des 19. Jahrhunderts entschied. Stattdessen wurde die Kathedrale in einer vereinfachten Form der masowischen Backsteingotik des 14. Jahrhunderts rekonstruiert, um ihre ursprüngliche historische Gestalt wiederherzustellen. Die Wiederaufbauarbeiten wurden in den 1950er Jahren abgeschlossen.
Die heutige St.-Johannes-Erzkathedrale präsentiert sich als dreischiffige gotische Hallenkirche mit einem markanten Treppengiebel. Im Inneren beeindruckt sie durch ihre hohe, dunkle Struktur, die eine feierliche Atmosphäre schafft. Trotz der Zerstörung konnten einige wertvolle Artefakte gerettet oder rekonstruiert werden.
Barbakan und Stadtmauern
Der Warschauer Barbakan und die dazugehörigen Stadtmauern sind markante Bestandteile der historischen Altstadt und zeugen von Warschaus mittelalterlicher Vergangenheit. Ihre Geschichte ist jedoch eng mit der dramatischen Zerstörung und dem beeindruckenden Wiederaufbau der Stadt im 20. Jahrhundert verknüpft.
Der Barbakan ist ein dem mittelalterlichen Stadttor vorgelagertes Verteidigungswerk, das entworfen wurde, um die Stadt effektiver gegen Angreifer zu schützen, insbesondere vor der aufkommenden Artillerie. Er wurde um 1540 von dem venezianischen Architekten Giovanni Battista errichtet und ersetzte ein älteres Tor. Der Barbakan in Warschau war als halbkreisförmige, dreigeschossige Bastion konzipiert, die das Stadttor zusätzlich schützte.
Ironischerweise war der Barbakan bereits bei seiner Fertigstellung veraltet, da die Artillerie-Technologie sich schneller entwickelte als die Befestigungsmethoden. Er wurde nur einmal, während der schwedischen Invasion im Jahr 1656, für seine ursprüngliche Verteidigungsfunktion genutzt. In den folgenden Jahrhunderten verlor er seine Bedeutung, wurde teilweise abgebaut und in Wohnhäuser integriert.
Wie der Rest der Altstadt wurde auch der Barbakan im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Nach dem Krieg wurde er in den 1950er Jahren rekonstruiert. Der Wiederaufbau orientierte sich an historischen Stichen und Gemälden aus dem 17. Jahrhundert, um die ursprüngliche Form der masowischen Backsteingotik wiederherzustellen. Eine Besonderheit ist eine schwarze Linie, die am Sockel des Gebäudes verläuft und die Grenze zwischen den originalen, erhaltenen Ruinen und den wiederaufgebauten Teilen markiert.
Der Bau der Warschauer Stadtmauern begann im 13. Jahrhundert und wurde in mehreren Phasen fortgesetzt. Die Mauern umgaben die Altstadt und dienten als Schutzwall gegen Angreifer. Im 15. Jahrhundert wurde ein zweiter Mauerring angelegt, und ein Stadtgraben verstärkte die Verteidigung.
Ähnlich wie der Barbakan verloren auch die Stadtmauern mit der Entwicklung der Artillerie im 17. Jahrhundert ihre militärische Relevanz. Sie verfielen im Laufe der Zeit und wurden größtenteils abgetragen oder in neue Gebäude integriert.
Die heute sichtbaren Abschnitte der Stadtmauern, insbesondere jene, die mit dem Barbakan verbunden sind, wurden ebenfalls nach dem Zweiten Weltkrieg rekonstruiert. Die Entscheidung, die Mauern und den Barbakan wieder aufzubauen, war Teil eines umfassenden Plans, die historische Warschauer Altstadt als Symbol für den polnischen Nationalstolz und die Widerstandsfähigkeit der Stadt wiederherzustellen.
Heute bilden der Barbakan und die Stadtmauern eine malerische Kulisse am Rande der Warschauer Altstadt und markieren den Übergang zur historischen Neustadt. Sie sind ein beliebtes Fotomotiv und ein Symbol für das beispiellose Engagement der Warschauer Bevölkerung, ihr kulturelles Erbe nach der totalen Zerstörung wiederauferstehen zu lassen.
Nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt erstreckt sich das moderne Geschäftszentrum Warschaus, eine dynamische „City“ mit einer beeindruckenden Skyline. In diesem Bereich befinden sich große Einkaufszentren wie die Złote Tarasy, zahlreiche Bürogebäude und eine Vielzahl von Restaurants und Bars.
Palast der Kultur und Wissenschaft (Pałac Kultury i Nauki):
Der Kultur- und Wissenschaftspalast war mit seinen 237 Metern Höhe lange Zeit das höchste Gebäude Polens und das Wahrzeichen Warschaus. Erbaut zwischen 1952 und 1955 im Stil des Sozialistischen Klassizismus, war er zunächst als „Geschenk des sowjetischen Volkes an das polnische Volk“ gedacht und trug den Namen Stalinpalast.
Das Gebäude beeindruckt mit seiner monumentalen Architektur. Die Fassade ist mit zahlreichen Skulpturen und Verzierungen versehen, die Wissenschaft, Kunst und Fortschritt symbolisieren.
Der Palast beherbergt ein vielfältiges Kultur- und Wissenschaftsangebot. In seinen über 3.000 Räumen finden sich Theater, Museen, Kinos, Universitäten und nicht zuletzt eine Aussichtsplattform in der 30. Etage, die einen wunderbaren Panoramablick über Warschau bietet.
Die Umgebung des Kulturpalastes hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem modernen Hochhausviertel entwickelt. Zahlreiche neue Wolkenkratzer, darunter der Varso Tower, das höchste Gebäude der EU, prägen das Stadtbild und symbolisieren den wirtschaftlichen Aufstieg Warschaus.
Varso Tower
Der Varso Tower ist ein markantes Bauwerk, das die Skyline von Warschau neu definiert hat und eine bedeutende Rolle als modernes Wahrzeichen einnimmt. Er ist Teil des Gebäudekomplexes „Varso Place“, der sich im Stadtzentrum, unweit des Warschauer Hauptbahnhofs, befindet.
Mit einer Gesamthöhe von 310 Metern, inklusive der markanten Antenne, ist der Varso Tower das höchste Gebäude in Polen und das höchste der gesamten Europäischen Union. Ohne Antenne beträgt die Dachhöhe 230 Meter. Diese Höhe übertrifft den lange Zeit höchsten und symbolträchtigsten Bau Warschaus, den Kultur- und Wissenschaftspalast.
Der Turm wurde vom renommierten Architekturbüro Foster + Partners entworfen. Die moderne, neomodernistische Architektur zeichnet sich durch eine elegante Glasfassade aus, die den Innenräumen viel Licht spendet. Der Turm selbst ist Teil eines Ensembles von drei Türmen, wobei die beiden niedrigeren Gebäude von einem anderen Architekturbüro stammen.
Der Varso Tower ist in erster Linie ein Bürogebäude und bietet auf 53 Stockwerken etwa 70.000 m² hochwertige Bürofläche. Darüber hinaus bietet der Turm zwei öffentliche Aussichtsterrassen. Die höchste davon befindet sich auf 230 Metern Höhe, fast so hoch wie die Spitze des Kultur- und Wissenschaftspalastes. Von dort aus hat man einen atemberaubenden 360-Grad-Panoramablick über ganz Warschau. Die zweite Aussichtsplattform befindet sich auf 205 Metern.
Im „Varso Place“-Komplex befindet sich u.a. auch das NYX-Hotel. Die zentrale Lage bietet eine hervorragende Anbindung an den Hauptbahnhof und viele Sehenswürdigkeiten von Warschau. Beliebte Orte wie das Einkaufszentrum Złote Tarasy und der Kultur- und Wissenschaftspalast sind nur wenige Gehminuten entfernt.
Der Königsweg verbindet die Altstadt mit dem modernen Geschäftszentrum. Er beginnt am Schlossplatz und führt über die Straßen Krakowskie Przedmieście und Nowy Świat bis zum Łazienki-Park. Entlang dieser Prachtstraße liegen historische Paläste, Kirchen, die Universität Warschau, elegante Geschäfte und gemütliche Cafés. Er ist die zentrale Achse, die die königliche Vergangenheit mit dem modernen, lebendigen Stadtleben verknüpft.
Der Łazienki-Park (deutsch: „Park der Bäder“) ist die größte und wohl berühmteste Parkanlage Warschaus. Er liegt im Stadtteil Śródmieście an der historischen Königsstraße und bildet eine grüne Oase, die Geschichte, Natur und Kultur auf einzigartige Weise vereint.
Die Ursprünge des Parks gehen auf das 17. Jahrhundert zurück, als ein Badepavillon für einen polnischen Adeligen errichtet wurde, der dem Park auch seinen Namen gab. Seine heutige Gestalt erhielt der Park jedoch unter dem letzten König von Polen, Stanisław August Poniatowski. Dieser erwarb das Anwesen im Jahr 1764 und machte den Ausbau des Parks zu seinem Lebenswerk. Unter seiner Leitung wurden die Gärten im Stil des englischen Landschaftsparks und der Palast im klassizistischen Stil umgestaltet.
Auch der Łazienki-Park blieb von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs nicht verschont. Die deutschen Besatzer brannten den Palast auf der Insel nieder, aber glücklicherweise wurden viele Gebäude, darunter das Weiße Haus, nicht vollständig zerstört. Nach dem Krieg begann ein umfassender Wiederaufbau, der die Anlage in ihrer historischen Pracht wiederherstellte.
Der Łazienki-Park ist weit mehr als nur eine Grünanlage; er ist ein Open-Air-Museum mit zahlreichen Denkmälern und Gebäuden. Zu den bekanntesten gehören:
Palast auf der Insel (Pałac na Wyspie)
Der Palast auf der Insel Parks wurde aus dem ursprünglichen Badepavillon in eine prachtvolle Sommerresidenz des Königs umgebaut. Der Palast scheint auf dem Wasser zu schweben und ist durch zwei Arkadenbrücken mit dem Ufer verbunden. Heute beherbergt er ein Museum.
Chopin-Denkmal
Am Eingang des Parks steht eine beeindruckende Bronzestatue des berühmten Komponisten Frédéric Chopin, der unter einer stilisierten, vom Wind gebeugten Weide sitzt. Das Denkmal ist berühmt für die kostenlosen Chopin-Konzerte, die hier im Sommer an den Wochenenden stattfinden und Tausende von Besuchern anziehen.
Das Chopin-Denkmal ist ein Muss für jeden Besucher Warschaus. Es ist nicht nur ein beeindruckendes Kunstwerk, sondern auch ein Ort der Erinnerung an einen großen Komponisten und eine wichtige Stätte der polnischen Kultur.
Amphitheater
Am Ufer des Łazienki-Sees liegt ein halbkreisförmiges Amphitheater im Stil der Antike. Die Bühne befindet sich auf einer künstlichen Insel und die Zuschauerplätze sind auf den gegenüberliegenden Uferböschungen angelegt.
Orangerien
Im Park gibt es zwei Orangerien. Die Alte Orangerie beherbergt heute ein königliches Theater, das als eines der besterhaltenen Beispiele eines Hofteaters aus dem 18. Jahrhundert gilt.
Ein historisches Viertel auf der rechten Seite der Weichsel, bekannt für seine alternative Kunstszene, Märkte und die belebte Atmosphäre.
Der Wilanów-Palast liegt gut 10 km außerhalb der Altstadt. Der barocke Palast und seine Gärten erinnern an Versailles und sind ein Symbol der polnischen Barockarchitektur.
Warschauer Aufstandsmuseum (Muzeum Powstania Warszawskiego)
Das beeindruckende Warschauer Aufstandsmuseum ist dem Warschauer Aufstand von 1944 gewidmet ist und bietet eine bewegende Darstellung dieses entscheidenden Moments in der polnischen Geschichte.
Fryderyk-Chopin-Museum (Muzeum Fryderyka Chopina)
Das Museum, das dem berühmten polnischen Komponisten und Pianisten gewidmet ist bietet eine umfangreiche Sammlung von Chopins persönlichen Gegenständen, Manuskripten und Instrumenten.
POLIN Museum der Geschichte der polnischen Juden
Ein modernes Museum, das die tausendjährige Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in Polen dokumentiert.
Copernicus-Wissenschaftszentrum (Centrum Nauki Kopernik):
Ein interaktives Wissenschaftsmuseum, das sowohl für Kinder als auch Erwachsene interessant ist und die Welt der Wissenschaft auf spannende Weise präsentiert.
Die polnische Küche ist vielfältig, herzhaft und voller Geschmack. In Warschau findet ihr eine große Auswahl an traditionellen Gerichten, aber natürlich auch moderne Interpretationen und internationale Einflüsse.
Nachfolgend haben wir eine kleine Auswahl der besten Orte und Gerichte, die ihr in Warschau probieren könnt, zusammengestellt:
Traditionelle polnische Küche:
Pierogi: Teigtaschen, die mit Fleisch, Käse, Kartoffeln, Sauerkraut oder anderen Füllungen zubereitet werden. Ein absolutes Muss für jeden Warschau-Besucher.
Bigos: Ein deftiger Eintopf aus Sauerkraut, Fleisch, Pilzen und Gewürzen, der perfekt für kalte Wintertage ist.
Kotlet schabowy: Paniertes Schweinekotelett, serviert mit Kartoffeln und Salat, ein Klassiker der polnischen Hausmannskost.
Zurek: Eine saure Suppe mit Roggensauerteig, Wurst und Ei, die besonders an Ostern beliebt ist.
Gołąbki: Kohlrouladen gefüllt mit Hackfleisch, Reis und Gewürzen, ein herzhaftes und sättigendes Gericht.
Moderne polnische Küche:
Warszawa Wschodnia by Mateusz Gessler: Ein Restaurant, das moderne polnische Küche mit internationalen Einflüssen serviert und mit innovativen Gerichten überzeugt.
Atelier Amaro: Ein Michelin-Sterne-Restaurant, das innovative polnische Küche auf höchstem Niveau präsentiert.
Bar Mleczny Rusałka: Eine traditionelles polnisches Milchbar, die günstige und leckere Hausmannskost anbietet.
Zapiecek: Eine Kette von Restaurants, die traditionelle polnische Pierogi und andere Gerichte in gemütlicher Atmosphäre serviert.
Süße Verführungen:
Sernik: Polnischer Käsekuchen, der oft mit Rosinen oder Früchten verfeinert wird und zum Kaffee eine wahre Gaumenfreude ist.
Makowiec: Mohnkuchen, der traditionell zu Weihnachten und anderen Festlichkeiten serviert wird und mit seinem nussigen Geschmack begeistert.
Pączki: Polnische Donuts, die mit Marmelade oder Schokolade gefüllt und mit Puderzucker bestäubt werden, ein perfekter süßer Snack für zwischendurch.
Lokale Getränke:
Wódka: Polnischer Wodka ist weltberühmt und wird oft pur oder in Cocktails getrunken. Probieren Sie verschiedene Sorten, um Ihren Favoriten zu finden.
Piwo: Polnisches Bier ist in verschiedenen Sorten erhältlich, von hellem Lager bis hin zu dunklem Bier.
In Warschau gibt es zahlreiche Möglichkeiten zum Einkaufen, von großen Einkaufszentren bis hin zu kleineren Boutiquen und Märkten.
Das Einkaufszentrum Złote Tarasy liegt direkt im Herzen der Stadt, neben dem Hauptbahnhof. Es ist bekannt für sein markantes wellenförmiges Glasdach und bietet eine große Auswahl an Geschäften, Restaurants und einem Kino.
Westfield Arkadia ist eines der größten Einkaufszentren in Polen. Es befindet sich etwas außerhalb des Stadtzentrums, ist aber gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Hier gibt es eine riesige Auswahl an Geschäften.
Westfield Mokotów ist ein weiteres großes Einkaufszentrum mit vielen internationalen und hochwertigen Marken. Es ist auch ein Zentrum für Unterhaltung mit einem Kino und Fitnessstudio.
Mysia 3 ist ideal für alle, die nach einzigartigen Stücken und lokalen polnischen Designer-Marken suchen. Es liegt im Stadtzentrum und hat eine alternative Atmosphäre.
Lokale Boutiquen und exklusive Geschäfte kann man in Nowy Świat & Chmielna entdecken. Diese Straßen am historischen Königsweg sind bekannt für ihre gehobenen Boutiquen und Cafés.
Die angesagte Straße Mokotowska besticht mit Boutiquen von bekannten polnischen Designern und Schmuckmarken.
Anreise nach Warschau
Der Flughafen Warschau-Chopin (WAW) ist der wichtigste und größte Flughafen der Stadt und Polens. Er liegt etwa 10 Kilometer südlich des Stadtzentrums und ist gut angebunden:
Die Buslinien 175 und 188 fahren regelmäßig ins Stadtzentrum. Die Fahrt dauert je nach Verkehr etwa 20-30 Minuten.
Die S2- und S3-Züge der S-Bahn Warschau verbinden den Flughafen direkt mit dem Hauptbahnhof (Warszawa Centralna) und anderen wichtigen Stationen. Dies ist oft die schnellste Option.
Taxis und Fahrdienste stehen rund um die Uhr zur Verfügung.
Warschau ist ein zentraler Eisenbahnknotenpunkt in Polen und Europa. Warszawa Centralna (Hauptbahnhof) liegt direkt im Stadtzentrum und ist bestens an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Es gibt direkte Zugverbindungen aus vielen europäischen Städten, darunter Berlin, Prag, Wien und Budapest. Die Fahrt von Berlin dauert etwa 5,5 Stunden.
Warschau liegt am Schnittpunkt der Autobahn A2, die Teil der europäischen E30 ist und von Berlin über Posen nach Warschau führt.
Fortbewegung in Warschau
Im Stadtzentrum ist es oft schwierig, einen Parkplatz zu finden. Viele Hotels bieten jedoch Parkmöglichkeiten an. In den Außenbezirken gibt es Park+Ride-Anlagen an U-Bahn- und Zugstationen.
Der öffentliche Nahverkehr ist in Warschau sehr gut ausgebaut und bietet eine effiziente Möglichkeit, sich in der Stadt zu bewegen. Er wird von der ZTM (Zarząd Transportu Miejskiego) betrieben und umfasst ein integriertes System aus Bussen, Straßenbahnen, der U-Bahn und der Stadtschnellbahn (SKM).
Die Warschauer Metro ist das schnellste und zuverlässigste Verkehrsmittel, da sie nicht vom Straßenverkehr beeinflusst wird. Es gibt aktuell zwei Linien:
M1 (Blaue Linie): Verläuft von Norden nach Süden durch die Stadt.
M2 (Rote Linie): Führt von Westen nach Osten und kreuzt die M1 an der Station Świętokrzyska.
Das Bus- und Straßenbahnnetz ist sehr dicht und deckt nahezu alle Stadtteile ab.
Busse: Es gibt reguläre Linien, schnellere Linien mit weniger Haltestellen und Expresslinien, die entferntere Stadtteile mit dem Zentrum verbinden. Für die Nachtstunden gibt es spezielle Nachtbusse, die mit einem „N“ gekennzeichnet sind.
Straßenbahnen: Das Straßenbahnnetz ergänzt die Metro und Busse und verbindet ebenfalls weite Teile der Stadt.
Besonders praktisch für Touristen ist die Buslinie 180, die auf dem historischen Königsweg an vielen der wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie dem Łazienki-Park und dem Wilanów-Palast vorbeifährt.
Das Ticketsystem ist unkompliziert und gilt für alle Verkehrsmittel (U-Bahn, Busse, Straßenbahnen, SKM).
Das Warschauer Ballungsgebiet ist in zwei Zonen unterteilt. Zone 1 umfasst das gesamte Stadtgebiet Warschaus und ist für die meisten Touristen ausreichend. Zone 2 deckt das Umland ab.
Man kann aus verschiedenen Tickets wählen:
Kurzzeittickets: 20- oder 75-Minuten-Tickets.
Tagestickets: 24-Stunden-Tickets, 3-Tages-Tickets oder Wochenendtickets (gültig von Freitagabend bis Montagmorgen).
Für Gruppen bis zu 10 Personen gibt es spezielle 75-Minuten-Tickets.
Tickets können an Fahrkartenautomaten an den meisten Haltestellen, U-Bahn-Stationen und in vielen Fahrzeugen selbst gekauft werden. Die Automaten akzeptieren sowohl Bargeld als auch Kreditkarten.
Zahlungsmittel
In Warschau ist die offizielle Währung der Polnische Złoty (PLN). Zwar gibt es in manchen touristischen Gebieten, größeren Geschäften oder Supermärkten die Möglichkeit, mit Euro zu bezahlen, dies ist jedoch nicht die Regel.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Wechselkurs in solchen Fällen oft ungünstig ist und das Wechselgeld in der Regel in Złoty ausgegeben wird.
Generell empfiehlt es sich daher, vor der Reise oder direkt vor Ort Geld in Złoty zu wechseln oder Geld abzuheben. Kartenzahlung mit Debit- oder Kreditkarte ist in Warschau sehr verbreitet und oft die einfachste und kostengünstigste Alternative.
Sicherheit
Warschau gilt generell als eine relativ sichere Stadt, vergleichbar mit anderen europäischen Großstädten. Gewaltverbrechen sind selten, aber wie überall ist Vorsicht geboten, insbesondere in belebten Gegenden.
In großen Menschenmengen, wie in öffentlichen Verkehrsmitteln, Bahnhöfen oder auf Märkten, besteht die Gefahr von Taschendiebstahl. Es ist ratsam, Wertsachen gut zu verstauen und aufmerksam zu sein.
Vorsicht bei überhöhten Preisen für Dienstleistungen (z. B. Taxis). Am besten vorher nach dem Fahrpreis fragen.
Die Wahrscheinlichkeit von Autodiebstahl ist in Warschau im Vergleich zu anderen polnischen Städten höher. Falls Du mit dem Auto unterwegs bist, nutze am besten bewachte Parkplätze.
In manchen Vierteln, die sich zu kulturellen Hotspots entwickeln (wie z. B. Praga), ist es ratsam, nachts vorsichtiger zu sein und belebte Straßen zu nutzen.
Die Kriminalitätsrate in Warschau ist im internationalen Vergleich als niedrig einzustufen. Das Auswärtige Amt stuft Reisen nach Polen generell als sicher ein, weist aber auf die üblichen Vorsichtsmaßnahmen in Großstädten hin. Bitte schaut vor eurer Reise selbst noch einmal nach.
Nachfolgend haben wir einige Aktivitäten-Highlights für Euch aufgelistet:
- Geführter Rundgang durch die jüdische Geschichte
- Warschauer Ghetto – Privat-Rundgang & Hotelabholung
- Altstadt Highlights Private Walking Tour
- Rundgang durch das historische Herz Warschaus
- 3-stündige geführte Fahrradtour
- 1,5-Stunden Segway-Tour durch die Warschauer Altstadt
- 90-minütige Elektro-Scooter Tour durch die Altstadt
- 3-stündige geführte Stadtführung mit dem Segway
- Stadtrundfahrt hinter den Kulissen mit Hotelabholung
Mitten in der Altstadt liegen die MONDRIAN Luxury Suites & Apartments . Traumhaft, aber die Lage hat auch ihren Preis.
Auch das Hotel Verte Warsaw ist eine hervorragende Adresse in Altstadtnähe.
Wer geschäftlich in Warschau in der Gegend des Warsaw Spire unterwegs ist , für den ist das Hilton Warsaw City Hotel die beste Wahl.
Aber es gibt natürlich noch viele andere Hotels in Warschau.
Die beste Reisezeit für Warschau ist von April bis Oktober.
In April und Mai hat die Hauptsaison noch nicht begonnen, daher sind die Straßen und Sehenswürdigkeiten weniger überfüllt. Die Temperaturen liegen meist zwischen 10 und 20 Grad. Die Parks und Gärten erblühen in bunten Farben. Zudem finden im Frühling in Warschau zahlreiche Veranstaltungen, wie das Internationale Chopin-Festival und das Osterfestival, statt.
Im Sommer erreichen die Temperaturen durchschnittlich 25 Grad. Die Tage sind lang und hell und damit ideal für Sightseeing und Outdoor-Aktivitäten. Zudem finden dann viele Festivals statt, darunter das Open’Air-Kino im Park Praski und das Warschauer Festival. Das bedeutet natürlich auch, dass die Stadt voller ist und die Hotelpreise höher sind.
Im Herbst sind die Temperaturen meistens zwischen 15 und 20 Grad. Und obwohl zahlreiche Kulturveranstaltungen, wie das Internationale Theaterfestival und das Warschauer Jazzfestival in dieser Zeit stattfinden, ist die Stadt nicht so voll wie im Sommer.
In der Adventszeit verwandelt sich Warschau in ein Wintermärchen mit zahlreichen Weihnachtsmärkten. Die Temperaturen können im Winter bis unter 0 Grad Celsius sinken und es schneit häufig.
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