Amsterdam ist weit mehr als nur eine Stadt der Grachten – sie ist ein lebendiges Mosaik aus Geschichte, Kultur und modernem Lebensgefühl. Egal, ob du durch enge, verwinkelte Gassen schlenderst, in einem der renommierten Museen in die Kunstwelt eintauchst oder die entspannte Atmosphäre eines Straßencafés genießt – Amsterdam bietet für jeden Reisenden unvergessliche Erlebnisse.

Amsterdam begann als kleines Fischerdorf am Fluss Amstel im 12. Jahrhundert. Um 1300 wurde Amsterdam offiziell zur Stadt erhoben. Der Bau von Kanälen begann, um das sumpfige Land nutzbar zu machen. Im 17. Jahrhundert wurde Amsterdam eines der wichtigsten Handelszentren der Welt. Die Vereinigte Ostindien-Kompanie (VOC) und die Westindische Kompanie (WIC) dominierten den internationalen Handel. Kunst, Wissenschaft und Kultur blühten auf – berühmte Maler wie Rembrandt und Vermeer wirkten in dieser Zeit.
Das berühmte Grachtenviertel wurde angelegt, um der wachsenden Bevölkerung Platz zu bieten.
Im 18. & 19. Jahrhundert nahm der wirtschaftliche Einfluss nahm, besonders durch Kriege mit England und Frankreich. 1810 wurde Amsterdam während der napoleonischen Kriege ins französische Kaiserreich eingegliedert. Nach 1815 erholte sich die Stadt langsam, vor allem durch Industrialisierung und den Bau neuer Viertel.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Amsterdam einen wirtschaftlichen Aufschwung und entwickelte sich zu der modernen Metropole, die heute bekannt für seine liberale Gesellschaft, das Fahrrad-freundliche Stadtbild, kulturelle Vielfalt und seine historische Altstadt ist.

Wir können das Kimpton De Witt Amsterdam by IHG sehr empfehlen. Die Lage ist exzellent. Zum Hauptbahnhof sind es ca. 300m, zur Oude Kerk und zum königlichen Palast jeweils ca. 600m.

Es gibt aber auch noch viele weitere Hotels in Amsterdam.

Das Anne-Frank-Haus ist ein bewegender Ort, an dem du in die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und das Schicksal der jüdischen Bevölkerung eintauchen kannst. In einem normalen Gebäude an der Prinsengracht in Amsterdam befindet sich ein geheimer Anbau, der während der Nazi-Besatzung als Versteck für Anne Frank, ihre Eltern und andere Mitbewohner diente. Über zwei Jahre lang lebten sie hier unter ständiger Angst vor Entdeckung. Das Museum widmet sich nicht nur der persönlichen Geschichte von Anne Frank, sondern dokumentiert auch die Schrecken und Folgen des Holocausts. Es macht eindrucksvoll deutlich, wie intolerant und grausam menschliche Gesellschaften sein können, wenn sie sich von Vorurteilen leiten lassen.

Du kannst den geheimen Anbau, in dem Anne Frank und ihre Familie lebten, besichtigen. Die engen, schlichten Räume geben einen authentischen Eindruck der Lebensumstände in dieser Zeit. Neben der Besichtigung des Verstecks bietet das Museum Ausstellungen mit Fotos, Dokumenten, persönlichen Gegenständen und zeitgenössischen Medien, die Anne Franks Tagebuch und das Leben im Versteck lebendig werden lassen.

Trotz des Schmerzes, den die Geschichte mit sich bringt, steht das Museum auch als Symbol für die Hoffnung und die unerschütterliche Kraft des menschlichen Geistes. Damit leistet das Anne-Frank-Haus einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über den Holocaust und dient als Mahnung an zukünftige Generationen, aus der Vergangenheit zu lernen.

Das Rijksmuseum ist eines der bedeutendsten Museen der Niederlande und ein echtes Juwel Amsterdams – sowohl architektonisch als auch inhaltlich. Es vereint Kunst, Geschichte und Kultur in einem beeindruckenden Gebäude, das Besucher in vergangene Zeiten entführt.

Eröffnet im Jahr 1885, wurde das Rijksmuseum von dem berühmten Architekten Pierre Cuypers im opulenten Stil der Neorenaissance gestaltet. Seine Gestaltung spiegelt den Stolz und die reiche kulturelle Geschichte der Niederlande wider. Das Museum beherbergt weltberühmte Werke, allen voran Rembrandts „Die Nachtwacht“. Auch Werke von Vermeer, Frans Hals und anderen großen Meistern der Goldenen Ära sind hier zu finden.

Das Van Gogh Museum ist eine der bekanntesten Kunstsammlungen der Welt, die dem Leben und Werk des niederländischen Malers Vincent van Gogh (1853–1890) gewidmet ist. Es befindet sich am Museumplein und wurde 1973 eröffnet. Das Museum besteht aus zwei Hauptgebäuden, die von den Architekten Gerrit Rietveld und Kisho Kurokawa entworfen wurden.

Das Museum beherbergt größte Van-Gogh-Sammlung der Welt. Darunter sind über 200 Gemälde (u.a. Die Sonnenblumen (1889), Das Schlafzimmer in Arles (1888), Die Kartoffelesser (1885) und Weizenfeld mit Krähen (1890), 500 Zeichnungen und mehr als 700 Briefe von Van Gogh.

Das Museum bietet interaktive Erlebnisse durch die Besucher mehr über Van Goghs Technik, seinen Stil und seinen Einfluss auf die Kunstgeschichte erfahren können.

Amsterdam beherbergt auch eine Reihe beeindruckender und historisch bedeutsamer Kirchen. Ihre Geschichte spiegelt oft die religiösen Umwälzungen in den Niederlanden wider, insbesondere die Reformation (genannt „Alteratie“ in Amsterdam im Jahr 1578), die dazu führte, dass viele ehemals katholische Kirchen protestantisch wurden. Heute dienen einige dieser Kirchen immer noch religiösen Zwecken, während andere zu Kulturzentren, Museen oder Veranstaltungsorten umfunktioniert wurden.

Die Oude Kerk ist nicht nur die älteste Kirche Amsterdams, sondern auch das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, dessen Ursprünge bis etwa 1250 zurückreichen und die 1306 geweiht wurde. Ursprünglich eine katholische Kirche, wurde sie nach der Reformation von den Protestanten übernommen. Sie liegt mitten im heutigen Rotlichtviertel (De Wallen), was einen interessanten Kontrast bildet.

Obwohl sonntags noch Gottesdienste stattfinden, dient die Oude Kerk heute hauptsächlich als Zentrum für zeitgenössische Kunstausstellungen, Konzerte und Veranstaltungen. Besucher können die reiche Geschichte und Architektur erkunden.

Die Nieuwe Kerk am Dam-Platz wurde im 15. Jahrhundert begonnen, um der wachsenden Kirchengemeinde der Oude Kerk gerecht zu werden. Nach einem Brand im 17. Jahrhundert wurde sie wieder aufgebaut und im gotischen Stil des 17. Jahrhunderts umgestaltet. Seit 1814 ist sie die Krönungskirche der niederländischen Monarchen und der Ort königlicher Hochzeiten und Zeremonien.

Die Nieuwe Kerk ist heute keine aktive Kirche mehr, sondern ein wichtiger Ausstellungsraum für Kunst, Geschichte und Fotografie. Sie beherbergt oft hochkarätige Ausstellungen und ist ein Ort für kulturelle Veranstaltungen.

Die Westerkerk ist die größte protestantische Kirche Amsterdams und wurde zwischen 1620 und 1631 im Stil der niederländischen Renaissance erbaut. Sie ist bekannt für ihren markanten Turm, den „Westertoren“, der mit 85 Metern der höchste Kirchturm der Stadt ist und auf dessen Spitze die Kaiserkrone von Maximilian I. thront. Rembrandt van Rijn soll hier begraben sein, und Anne Frank erwähnte den Glockenschlag der Westerkerk in ihrem Tagebuch.

Die Westerkerk ist eine aktive protestantische Kirche mit regelmäßigen Gottesdiensten. Ihr Turm kann bestiegen werden und bietet einen fantastischen Panoramablick über Amsterdam. Es finden auch Konzerte statt.

Die Basilika des Heiligen Nikolaus (Sint-Nicolaaskerk) wurde zwischen 1884 und 1887 erbaut und ist dem Schutzpatron der Seefahrer und der Stadt Amsterdam geweiht. Sie ist eine der wenigen großen katholischen Kirchen, die nach der Reformation in Amsterdam gebaut wurden und ihre ursprüngliche Funktion behalten haben.

Die Noorderkerk (Nordkirche) ist eine weitere protestantische Kirche aus dem 17. Jahrhundert, bekannt für ihre vierflügelige, griechisch-kreuzförmige Architektur und ihren zentralen Altar. Sie liegt im Viertel Jordaan und ist bekannt für ihre Konzerte.

Amsterdam beeindruckt mit einer Vielzahl an Stadtteilen – jeder mit einem eigenen Charakter und speziellen Highlights.

De Wallen (Rotlichtviertel) ist das historische Herz der Stadt. Neben den berühmten Rotlichtschaufenstern und der Oude Kerk bietet das Viertel ein authentisches Flair und eine spannende Mischung aus Geschichte und modernem urbanem Leben.

De Wallen entstand im Mittelalter, als Amsterdam noch von Stadtmauern umgeben war. Der Name verweist auf die ursprünglichen „Wälle“ (Verteidigungsanlagen), die den Stadtkern schützten. Mit der Zeit entwickelte sich der Bezirk von einem einfachen, oft ärmeren Wohnviertel zu einem der berühmtesten und lebendigsten Stadtteile Amsterdams.

Die berühmten Schaufenster, in denen Sexarbeiterinnen ihre Dienstleistungen anbieten, sind das bekannteste Merkmal des Viertels und stehen symbolisch für Amsterdams offene und tolerante Einstellung. Trotz moderner Einflüsse finden sich hier enge Gassen, malerische Grachten und gut erhaltene historische Gebäude, die den Charme vergangener Zeiten atmen lassen.

Im Zentrum des Viertels ist die Oude Kerk ein beeindruckendes Beispiel mittelalterlicher Architektur. Sie dient heute auch als Veranstaltungsort für kulturelle Events und Ausstellungen.

Zahlreiche Bars, Cafés und Restaurants prägen das Nachtleben und laden dazu ein, die einzigartige Atmosphäre des Viertels zu erleben.

Der Jordaan ist einer der charmantesten und bekanntesten Stadtteile von Amsterdam. Ursprünglich ein Arbeiterviertel, hat sich das Viertel in den letzten Jahrzehnten zu einem der gefragtesten Wohn- und Ausgehviertel der Stadt entwickelt.

Der Jordaan wurde während des Goldenen Zeitalters als Wohnviertel für Arbeiter und Einwanderer angelegt. Viele Menschen aus Frankreich, Deutschland und Spanien ließen sich hier nieder. Der Name „Jordaan“ könnte vom französischen Wort jardin (Garten) stammen, da viele Straßen nach Blumen und Pflanzen benannt sind.

Der Jordaan ist bekannt für seine malerischen Grachten und kleinen, verwinkelten Straßen.
Viele Galerien, kleine Museen und Künstlerateliers prägen das Viertel. Der Stadtteil ist für seine gemütlichen Cafés, historischen Kneipen (Bruin Cafés) und trendigen Restaurants bekannt. Der Noordermarkt und der Lindengracht-Markt sind bei Einheimischen und Touristen beliebt. Die beeindruckende Kirche Westerkerk mit ihrem hohen Turm bietet nicht nur architektonischen Glanz, sondern auch eine tolle Aussicht über die Stadt.

De Pijp ist ein lebhaftes, multikulturelle Viertel. Es ist bekannt für den Albert-Cuyp-Markt, vielfältige Restaurants und Bars sowie ein kreatives, junges Ambiente. Hier spürt man das pulsierende Leben der Stadt.

Museumkwartier/Museumplein ist ideal für Kulturliebhaber – hier befinden sich das Rijksmuseum, das Van-Gogh-Museum und das Stedelijk-Museum. Die Umgebung bietet zudem elegante Boutiquen, feine Cafés und weitläufige Grünanlagen.

Amsterdam-Noord ist ein aufstrebender Stadtteil mit alternativer Kultur und kreativen Projekten. Über eine kurze Fährfahrt erreichbar, lockt Amsterdam-Noord mit Street Art, hippen Cafés und spannenden Events, besonders rund um das NDSM-Werftgelände.

Haarlemmerbuurt & Oud-West sind zwei Viertel mit einer charmanten Mischung aus Tradition und modernem Leben. Zahlreiche unabhängige Läden, trendige Restaurants und lokale Märkte machen den Besuch zu einem echten Erlebnis.

Der Vondelpark ist der größte und bekannteste Park in Amsterdam. Er liegt im Stadtzentrum, in der Nähe des Museumplein, und erstreckt sich über etwa 47 Hektar. Der Park wurde 1865 eröffnet und ist nach dem niederländischen Dichter Joost van den Vondel benannt.
Weitläufige Wiesen, alte Bäume, Teiche und Blumenbeete machen den Park zu einem perfekten Ort zum Entspannen. Viele Einheimische und Touristen nutzen den Park zum Joggen, Radfahren oder Skaten.
Im Sommer gibt es im Openluchttheater kostenlose Konzerte, Theateraufführungen und Tanzveranstaltungen.
Der Park beherbergt einige beliebte Cafés und Restaurants wie das Blauwe Theehuis und das Vondelpark3.
Neben Enten und Reihern gibt es im Park auch Papageien, die hier in den Bäumen leben.

Der Oosterpark ist eine wunderschöne grüne Oase im Osten von Amsterdam, im multikulturellen Stadtteil Oost. Er wurde 1891 als erster großer öffentliche Park der Stadt angelegt und vom Landschaftsarchitekten Leonard Springer im englischen Landschaftsstil entworfen. Große Wiesen, Teiche mit Wasservögeln und schattige Baumalleen bieten eine ruhige Atmosphäre zum Spazieren, Picknicken oder Entspannen.
Das nationale Sklavereidenkmal (Nationaal Monument Slavernijverleden) erinnert an die Abschaffung der Sklaverei in den Niederlanden.
Im Sommer gibt es oft Musik- und Kulturveranstaltungen.
Der Oosterpark ist weniger touristisch als der Vondelpark, aber genauso schön und entspannter. Ein echter Geheimtipp, wenn du Amsterdam abseits der Massen erleben willst!

Amsterdam bietet eine Vielzahl an Shopping-Möglichkeiten – von luxuriösen Boutiquen bis hin zu hippen Vintage-Läden und lokalen Märkten.
P.C. Hooftstraat ist die exklusivste Einkaufsstraße in Amsterdam mit Luxusmarken wie Louis Vuitton, Chanel, Gucci und Dior. Perfekt für High-End-Fashion.
In Kalverstraat und Leidsestraat findest du bekannte internationale Marken wie Zara, H&M, Nike, Mango und Uniqlo. Perfekt für klassische Shopping-Touren.
Nieuwendijk ist eine belebte Fußgängerzone mit vielen Modegeschäften, Sneaker-Stores und Souvenirshops.
Bei 9 Straatjes (De Negen Straatjes) handelt es sich um neun kleine Straßen voller individueller Boutiquen, Vintage-Läden und hippen Concept Stores. Hier findest du keine großen Kaufhausketten, sondern eher individuelle Geschäfte mit sorgfältig kuratierter Kleidung, oft mit einem Fokus auf Nachhaltigkeit oder einzigartigen Designs.
In De Pijp (Albert Cuypstraat & Umgebung) findest du viele kleine, kreative Shops und Designerläden. Der Albert-Cuyp-Markt ist der größte Straßenmarkt der Stadt mit Mode, Street-Food und lokalen Produkten.
Der Waterlooplein-Markt ist perfekt für Vintage-Kleidung, Bücher und besondere Fundstücke.
Der Bloemenmarkt ist ein berühmter schwimmender Blumenmarkt, ideal für Tulpenzwiebeln und holländische Souvenirs.

Als Street Food werden u.a. folgende niederländische Spezialitäten angeboten: Bitterballen, Stroopwafels, Haring (roher Hering) und Poffertjes (Mini-Pfannkuchen).

Restaurants bieten lokale Klassiker wie Erwtensoep (Erbsensuppe) und Stamppot, ein deftiges Eintopfgericht.

Die gemütlichen Straßencafés laden zu einer Kaffeepause ein – ideal, um das bunte Treiben zu beobachten.

Amsterdam ist bekannt für seine legalen Coffeeshops, in denen Cannabis in entspannter Atmosphäre konsumiert werden kann. Beachte die jeweiligen Hausregeln und genieße verantwortungsbewusst.

Von asiatischen, mediterranen bis hin zu veganen und vegetarischen Angeboten – in Amsterdam ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Zaanse Schans ist ein malerisches Freilichtmuseum, das einen faszinierenden Einblick in die traditionelle niederländische Lebensweise bietet. Es befindet sich in der Nähe von Zaandam, etwa 20 Minuten von Amsterdam entfernt, und ist bekannt für seine historischen Windmühlen, charmanten Fachwerkhäuser und traditionellen Werkstätten.

Die zahlreichen gut erhaltenen Windmühlen in Zaanse Schans waren früher das Herzstück der industriellen Produktion in der Region. Sie dienten unter anderem zur Herstellung von Mehl, Ölen und Sägespänen. In der Anlage kann man traditionelle Handwerkskünste erleben, wie etwa die Herstellung von Holzschuhen (Klompen) und die Käseproduktion. Diese Handwerksbetriebe sind authentisch und bieten einen lebendigen Einblick in vergangene Zeiten.

Edam bildet zusammen mit dem benachbarten Fischerdorf Volendam die Gemeinde Edam-Volendam. Obwohl die beiden Orte eng verbunden sind, haben sie ihren jeweils eigenen Charakter bewahrt. Edam ist oft ruhiger und weniger touristisch überlaufen als Volendam, was es zu einem idealen Ziel für Besucher macht, die das authentische, entspannte Holland erleben möchten.

Volendam verkörpert für viele Besucher das „echte“ Holland mit seinen charakteristischen Holzhäusern, Zugbrücken und dem geschäftigen Hafen. Während Edam der Käsemarkt schlechthin ist, ist Volendam für seine maritimen Spezialitäten bekannt. Der Ort ist berühmt für seinen geräucherten Aal und andere frische Fischgerichte. Entlang des Deichs findest du zahlreiche Gelegenheiten, Hering, Kibbeling (frittierte Fischstücke) und andere Meeresfrüchte zu probieren.

Marken ist ein einzigartiges und bezauberndes Dorf, das oft als Inbegriff des „traditionellen Hollands“ angesehen wird. Ursprünglich eine Insel in der ehemaligen Zuiderzee (heute Markermeer), ist Marken seit 1957 über einen Damm mit dem Festland verbunden und gehört zur Gemeinde Waterland. Im Vergleich zum geschäftigeren Volendam wirkt Marken oft ruhiger und authentischer. Es ist ein Ort, an dem die Zeit scheinbar stehen geblieben ist, und man kann sich leicht vorstellen, wie das Leben hier vor Jahrhunderten aussah.

Der Keukenhof, „der schönste Frühlingspark der Welt“, ist einer der größten und bekanntesten Blumengärten. Er befindet sich in Lisse, in der Nähe von Amsterdam. Er ist nur von ca. Mitte März bis Mitte Mai geöffnet.

Haarlem ist eine charmante, historische Stadt. Sie liegt ca. 20 km westlich von Amsterdam. Die Stadt vereint Tradition und Moderne und besticht durch ihre reiche Geschichte, beeindruckende Architektur und lebendige Kulturszene.

Enge Gassen, gemütliche Cafés und einzigartige Boutiquen laden zu entspannten Spaziergängen ein und geben der Stadt ihren unverwechselbaren Charme. Neben dem kulturellen Erbe bietet Haarlem auch eine vielfältige Gastronomieszene, die von traditionellen niederländischen Spezialitäten bis zu modernen, internationalen Küchen reicht.

Giethoorn, oft als das „Venedig des Nordens“ oder „Dorf ohne Straßen“ bezeichnet, ist ein malerisches Dorf in der niederländischen Provinz Overijssel. Es ist berühmt für seine vielen Kanäle, reetgedeckten Bauernhöfe und die Abwesenheit von Autos im alten Dorfkern. Giethoorn ist ein einzigartiges und zauberhaftes Reiseziel, das zu einer entspannten Erkundung per Boot einlädt.

Da Giethoorn selbst die Hauptattraktion ist, konzentrieren sich die Aktivitäten auf die Erkundung des Dorfes.

Eine Bootsfahrt durch die Kanäle ist ein absolutes Muss – am besten, auf einem gemieteten, kleinen Elektroboot (sloepje). Damit kann man die Kanäle und den angrenzenden See im eigenen Tempo erkunden. Die Boote sind einfach zu bedienen und ideal, um die ruhige Atmosphäre zu genießen.

Alternativ dazu kann man an einer traditionellen Rundfahrt mit einem „Punter“ (einem flachen Holzboot) teilnehmen, das von einem Kapitän gesteuert wird. Diese Touren sind oft kommentiert und dauern ca. 1 Stunde.

Auch wenn Giethoorn für seine Wasserwege bekannt ist, kannst Du den Großteil des alten Dorfes über charmante Holzbrücken und schmale Wege zu Fuß erkunden. Verliere Dich in den Gassen und bewundere die idyllischen Häuser und Gärten.

Amsterdam ist gut mit dem Auto, mit der Bahn und per Flugzeug erreichbar.
Über das gut ausgebaute europäische Bahnnetz ist Amsterdam direkt mit vielen Städten verbunden. Der Hauptbahnhof Amsterdam Centraal liegt zentral und ermöglicht einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Attraktionen.
Der internationale Flughafen Schiphol gehört zu den größten in Europa und ist hervorragend an das weltweite Flugnetz angebunden. Vom Flughafen gelangst du bequem mit dem Zug, Bus oder Taxi ins Stadtzentrum.
In der Stadt verkehren Straßenbahnen, Busse und U-Bahnen regelmäßig und sind ideal, um die Stadt schnell und effizient zu erkunden. Tickets können an Automaten oder über Apps erworben werden.
Amsterdam gilt als Fahrradstadt. Zahlreiche Fahrradverleihe und ausgewiesene Radwege machen das Radfahren zur besten Möglichkeit, die Stadt wie ein Einheimischer zu erleben.
Viele der beliebtesten Sehenswürdigkeiten befinden sich im kompakten Stadtzentrum, so dass Spaziergänge durch die malerischen Gassen und entlang der Grachten ein Muss sind.
Die Amtssprache ist Niederländisch, jedoch wird in nahezu allen touristischen Bereichen fließend Englisch gesprochen.
Der Euro (€) ist die offizielle Währung. Kreditkarten werden weitgehend akzeptiert, aber es ist ratsam, immer etwas Bargeld dabei zu haben.
Amsterdam gilt als sichere Stadt, jedoch sollte man in belebten Gegenden auf seine Wertsachen achten.
Lade nützliche Apps wie Google Maps, 9292 (für den öffentlichen Nahverkehr) und lokale Reiseführer herunter, um deinen Aufenthalt noch angenehmer zu gestalten.
Im Frühling (April bis Juni) herrscht in der Regel mildes, aber wechselhaftes Wetter. Die Temperaturen liegen meist zwischen 10°C und 15°C, wobei es im späten Frühling auch gelegentlich wärmer werden kann. Die Tage werden länger und es gibt mehr Sonnenstunden, doch auch Regenschauer und windige Abschnitte sind typisch. Daher empfiehlt es sich, bei einem Besuch im Frühling immer auch wetterfeste Kleidung und einen Regenschirm dabei zu haben, um alle Facetten des wechselhaften Wetters genießen zu können.

Der Sommer (Juli und August) ist ideal für Festivals und Outdoor-Aktivitäten, auch wenn es gelegentlich voll werden kann. Die Temperaturen liegen typischerweise zwischen 18°C und 25°C, wobei es in heißen Phasen auch über 30°C werden kann. Die Tage sind lang und häufig von viel Sonnenschein geprägt, doch ist das Wetter in Amsterdam oft wechselhaft. Es kann durchaus zu kurzen Regenschauern oder sogar Gewittern kommen, weshalb es sinnvoll ist, auch wetterfeste Kleidung oder einen Regenschirm dabei zu haben. Zudem sorgt die Nähe zur Nordsee für eine angenehme Brise, die das Klima erfrischend macht.

Im Herbst (September- November) zeigt sich das Wetter in Amsterdam oft wechselhaft und kühl. In den frühen Herbstmonaten, wie September, können noch mildere Temperaturen um die 15°C herrschen, während es im Oktober und November deutlich kühler wird, oft zwischen 8°C und 12°C. Zudem sind Regen und Wind typische Begleiter in dieser Jahreszeit, sodass es ratsam ist, wetterfeste Kleidung und einen Regenschirm einzuplanen. Die kürzeren Tage und oft bewölkten Himmel verleihen der Stadt eine besondere, herbstliche Atmosphäre, besonders wenn die Blätter in warmen Farben erstrahlen.

Die Wintermonate (Dezember – März) sind meist kalt und feucht, mit Temperaturen um den Gefrierpunkt bis etwa 5°C. Schnee ist selten, aber möglich.
Die Stadt zeigt sich in einer gemütlichen, fast märchenhaften Atmosphäre, besonders während des Amsterdam Light Festivals, wenn kunstvolle Lichtinstallationen die Grachten erleuchten. Die kalte Jahreszeit ist ideal für Museumsbesuche, kulinarische Erlebnisse in den zahlreichen Cafés und das Genießen der traditionellen niederländischen Wintergerichte.

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