Venedig, die Stadt auf dem Wasser, ist ein Meisterwerk der Architektur und Geschichte. Mit ihren verwinkelten Kanälen, Brücken und prachtvollen Palästen zieht sie jährlich Millionen von Besuchern an. Die Stadt wurde im 5. Jahrhundert auf einer Lagune gegründet und besteht aus über 100 kleinen Inseln, die durch Kanäle und Brücken miteinander verbunden sind.
Im Laufe der Geschichte hat Venedig zahlreiche Beinamen erhalten, die ihre Schönheit, Einzigartigkeit und Bedeutung widerspiegeln. Hier sind einige der bekanntesten Beinamen:
„La Serenissima“ (Die Durchlauchtigste)
Dies ist der berühmteste Beiname Venedigs. Er stammt aus der Zeit der Republik Venedig und verweist auf die ruhmreiche und mächtige Vergangenheit der Stadt als unabhängige Seemacht und Handelszentrum.
„Stadt der Kanäle“
Aufgrund ihrer einzigartigen Struktur, die von unzähligen Wasserstraßen durchzogen ist, wird Venedig oft als Stadt der Kanäle bezeichnet. Die Kanäle ersetzen hier Straßen und machen die Stadt so unverwechselbar.
„Stadt der Brücken“
Venedig verfügt über mehr als 400 Brücken, die die vielen kleinen Inseln miteinander verbinden. Der Beiname spielt auf diese architektonische Besonderheit an.
„Stadt der Masken“
Venedig ist berühmt für seinen jährlichen Karneval, bei dem prächtige Masken getragen werden. Der Beiname verweist auf diese besondere Tradition, die tief in der Kultur der Stadt verankert ist.
„Stadt des Lichts“
Diese poetische Bezeichnung hebt die magische Atmosphäre hervor, die durch das Zusammenspiel von Licht und Wasser entsteht. Besonders bei Sonnenauf- und -untergang reflektiert das Wasser die Sonne und schafft eine unvergleichliche, leuchtende Stimmung.
Jeder dieser Beinamen unterstreicht einen besonderen Aspekt von Venedigs einzigartiger Geschichte, Kultur und Schönheit.
Nachfolgend haben wir einige Aktivitäten-Highlights für Euch zusammengestellt.
- Dogenpalast & Markusdom mit Terrassenzugang Tour
- St. Markus Basilika & Dogenpalast After Hours Tour
- Tour durch den Markusdom und Zugang zur Terrasse
- Bevorzugter Zugang zur Besichtigung des Markusdoms mit Terrasse
- Reserviertes Ticket für den Dogenpalast
- Gondelfahrt auf dem Canal Grande mit App-Kommentar
- Geführte Stadtführung zu Fuß zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt
- Street Food Tour mit einem ortskundigen Guide und Verkostungen
- Foodtour in der Dämmerung mit Cicchetti und Spritzverkostung
- Oper im historischen Palast am Canal Grande
- Vivaldis Vier Jahreszeiten Konzert & Besuch des Musikmuseums
- Katamaran Sunset Jazz Cruise mit Aperitivo
- Von Venedig aus: Murano & Burano geführte Tour mit privatem Boot
- Von Venedig aus: Murano und Burano Halbtages-Inselrundfahrt mit dem Boot
In Venedig gibt es eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten, die für verschiedene Budgets und Vorlieben geeignet sind. Wir haben im H10 Palazzo Canova übernachtet und können dieses Hotel absolut empfehlen. Die Lage ist super (ca. 150m bis zur Rialto-Brücke, ca. 700m bis zum Markusplatz) und der Blick von der Roof-Top-Bar auf den Canal Grande mit der Rialto-Brücke ist klasse.
Unweit hinter dem Hotel liegt die Casa Cappelari – ein kleiner, aber sehr feiner Italiener, den wir wärmstens sowohl mittags als auch abends (andere Karten) empfehlen können.
Wenn Euch das H10 nicht zusagt – kein Problem. Es gibt noch viele andere Hotels in Venedig.
Der Markusplatz ist mit 175 Metern Länge und bis zu 82 Metern Breite der größte Platz Venedigs und der einzige, der den Titel „Piazza“ trägt. Alle anderen Plätze werden „campi“ genannt.
Der Platz ist von beeindruckenden Bauwerken umgeben, darunter der Markusdom (Basilica di San Marco), der Dogenpalast (Palazzo Ducale) und der Markusturm (Campanile di San Marco).
Seit dem 9. Jahrhundert war der Platz der Mittelpunkt des öffentlichen Lebens in Venedig. Hier wurden Staatsakte verkündet, Feste gefeiert und wichtige Entscheidungen getroffen.
Der Markusplatz ist ein Ort, an dem sich Geschichte und Gegenwart vermischen. Hier tummeln sich Touristen und Einheimische, Tauben flattern umher und die Atmosphäre ist einzigartig.
Im Sommer finden auf dem Markusplatz regelmäßig Konzerte statt. Der venezianische Karneval ist eine der berühmtesten Veranstaltungen der Welt und verwandelt den Markusplatz in eine farbenfrohe Bühne.
Um die Menschenmassen zu vermeiden, ist es ratsam, früh am Morgen den Markusplatz zu besuchen.
Der Markusdom ist eine der beeindruckendsten Kirchen der Welt und ein Wahrzeichen Venedigs. Er befindet sich am berühmten Markusplatz und ist ein Muss für jeden Besuch in der Lagunenstadt.
Ursprünglich wurde der Markusdom im 9. Jahrhundert als Palastkapelle des Dogenpalastes erbaut, um die Gebeine des Evangelisten Markus aufzunehmen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche immer wieder umgebaut und erweitert, sodass sich heute verschiedene Baustile wie byzantinisch, gotisch und romanisch vermischen.
Der Markusdom ist ein Paradebeispiel byzantinischer Architektur. Die fünf goldenen Kuppeln, die Mosaiken und die reichen Verzierungen erinnern an die Verbindungen Venedigs zum byzantinischen Reich.
Die Innenwände des Doms sind mit Millionen von bunten Glasmosaiken bedeckt, die biblische Szenen und historische Ereignisse darstellen. Besonders beeindruckend ist die Darstellung des Jüngsten Gerichts über dem Hauptportal.
Der goldene Altar Pala d’Oro ist mit Edelsteinen, Perlen und Emaille verziert und gilt als eines der bedeutendsten Kunstwerke der Welt.
Die vier bronzenen Pferde, die einst den Triumphbogen des römischen Kaisers Nero schmückten, symbolisieren die Macht und den Reichtum Venedigs.
Für den Eintritt in den Markusdom wird eine Gebühr erhoben.
Beim Betreten der Kirche ist angemessene Kleidung erforderlich. Schultern und Knie sollten bedeckt sein.
Besonders in der Hauptsaison kann es lange Warteschlangen geben. Auf einer geführten Tour mit bevorzugtem Zugang zur Besichtigung des Markusdoms mit Terrasse lernt man sehr viel Interessantes über den Dom selbst und die Geschichte Venedigs.
Der Dogenpalast entstand über mehrere Jahrhunderte und ist ein Zusammenspiel verschiedener Baustile, hauptsächlich der venezianischen Gotik. Er diente als Residenz des Dogen, des Staatsoberhaupts von Venedig, und beherbergte die wichtigsten Regierungsorgane. Die Verbindung zum Markusdom, der direkt neben dem Palast liegt, unterstrich die enge Verknüpfung von Religion und Politik in der Republik Venedig.
Der Palast ist ein Meisterwerk der gotischen Architektur mit seinen filigranen Arkaden, den reichen Verzierungen und den großen Fenstern.
Die berühmte Seufzerbrücke verbindet den Dogenpalast mit den Gefängnissen und war der letzte Blick auf Venedig für viele Gefangene.Die Goldene Treppe Scala d’Oro ist eine der prächtigsten Treppen Europas und führte in die privaten Gemächer des Dogen.
Der Wahlsaal Sala dello Scrutinio war der Ort, an dem der Doge gewählt wurde.
Der Palast beherbergt eine beeindruckende Sammlung venezianischer Kunst, darunter Werke von Tizian, Tintoretto und Veronese.
Es werden geführte Touren angeboten, die einen tieferen Einblick in die Geschichte und Bedeutung des Palastes geben. Kaufe deine Tickets im Voraus, um lange Wartezeiten zu vermeiden.
Als breitester und längster Kanal Venedigs ist er die Hauptverkehrsader der Stadt und wird von Gondeln, Vaporetti (Wasserbussen) und privaten Booten befahren.
Entlang des Kanals reihen sich prachtvolle Paläste, Kirchen und andere historische Gebäude aneinander, die von der einstigen Macht und dem Reichtum Venedigs zeugen.
Eine Gondelfahrt auf dem Canal Grande ist ein unvergessliches Erlebnis. Man gleitet vorbei an prächtigen Fassaden, unter malerischen Brücken hindurch und taucht ein in die einzigartige Atmosphäre Venedigs.
Mehrere Brücken überspannen den Canal Grande, darunter die berühmte Rialtobrücke.
Am frühen Morgen oder am Abend ist der Canal Grande weniger überlaufen.
Buche deine Gondelfahrt im Voraus, um lange Wartezeiten zu vermeiden.
Die Rialtobrücke ist die älteste der vier Brücken über den Canal Grande und wurde zwischen 1588 und 1591 erbaut. Sie ersetzte eine vorherige Holzbrücke und war lange Zeit die einzige Verbindung über den Kanal.
Die Brücke ist eine einbogige Bogenbrücke mit einer Spannweite von 28,8 Metern. Ihr Design war zu ihrer Zeit revolutionär und setzte neue Maßstäbe im Brückenbau.
Die Rialtobrücke war einst das Zentrum des Handels in Venedig. Unter der Brücke befanden sich zahlreiche Geschäfte und Läden, die alles Mögliche verkauften.
Von der Brücke aus hat man einen atemberaubenden Blick auf den Canal Grande, die umliegenden Paläste und die Gondeln, die darunter hindurchfahren.
Am frühen Morgen oder am Abend ist die Brücke weniger überfüllt.
Die Brücke ist so breit, dass dort 2 Reihen mit Geschäften Platz haben. Dort, aber auch neben der Brücke kann man z.B. Souvenirs kaufen.
Seit dem 13. Jahrhundert hat Murano das Zentrum der Glasproduktion in Venedig gebildet. Die venezianischen Behörden verlegten die Glasmacher auf die Insel, um die Stadt vor den Gefahren der bei der Glasherstellung entstehenden Brände zu schützen.
Die Glasbläser von Murano sind Meister ihres Fachs und schaffen atemberaubende Kunstwerke, von filigranen Vasen und Schalen bis hin zu aufwendigen Schmuckstücken.
Das Glasmuseum Murano bietet einen umfassenden Überblick über die Geschichte der Glaskunst auf der Insel und zeigt eine beeindruckende Sammlung historischer und moderner Glasobjekte.
Zahlreiche Glasbläsereien laden Besucher ein, den Glasmachern bei der Arbeit zuzusehen und eigene Kunstwerke zu erwerben.
Die Häuser auf Burano sind in allen erdenklichen Farben gestrichen. Jede Familie durfte ihre Hausfarbe selbst wählen, was zu diesem einzigartigen, bunten Bild der Insel geführt hat.
Burano ist seit Jahrhunderten für seine handgefertigte Spitze berühmt. Die zarten Spitzen werden in mühevoller Handarbeit hergestellt und sind weltweit begehrt. Obwohl der Tourismus heute eine wichtige Rolle spielt, hat Burano seinen ursprünglichen Charakter als Fischerdorf bewahrt.
Im Vergleich zu Venedig ist Burano deutlich ruhiger und entspannter.
Die Kirche San Martino ist bekannt für ihren schiefen Turm und ihre wertvollen Kunstwerke.
Das Teatro La Fenice wurde 1792 eröffnet und erlebte eine glorreiche Zeit, in der zahlreiche berühmte Opern uraufgeführt wurden. Leider wurde das Haus mehrmals durch Brände zerstört, zuletzt 1996. Nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten wurde es im Jahr 2004 wiedereröffnet.
Die Architektur des Theaters ist ein Meisterwerk des Neo-Klassizismus und besticht durch seine elegante und prunkvolle Gestaltung. Das Innere ist reich verziert mit Stuck, Marmor und Gold und bietet ein unvergleichliches Ambiente für Opernaufführungen.
Das Teatro La Fenice hat eine bedeutende Rolle in der Geschichte der Oper gespielt. Viele berühmte Komponisten wie Rossini, Verdi, Wagner und Bellini haben ihre Werke hier uraufgeführt. Auch heute noch ist das Theater ein Zentrum der Opernbühne und zieht Opernliebhaber aus aller Welt an.
Das Teatro La Fenice ist bekannt für seine hervorragende Akustik, die den Besuch einer Opernaufführung zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Das hauseigene Orchester, das Orchestra del Teatro La Fenice, zählt zu den besten Italiens.
Neben Opernaufführungen finden im Teatro La Fenice auch Konzerte, Ballettvorstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen statt.
Es werden regelmäßig Führungen durch das Theater angeboten, bei denen man mehr über die Geschichte und die Architektur erfahren kann.
Kleiner Tipp: Rechts neben dem Theater gibt es das „Ristorante al Theatro“. Wer dort am Nachmittag vorbeikommt und Lust auf leckeren Kuchen hat, ist hier genau richtig.
Die Galerie wurde im 19. Jahrhundert gegründet und ist in den Gebäuden der ehemaligen Bruderschaft Santa Maria della Carità untergebracht. Zunächst war sie der Kunstakademie für Malerei und Skulptur zugeordnet, bevor sie 1882 ein eigenständiges Museum wurde.
Die Galerie beherbergt Werke von nahezu allen bedeutenden venezianischen Malern, darunter Tizian, Tintoretto, Veronese, Bellini und Tiepolo. Hier kann man die Entwicklung der venezianischen Malerei über mehrere Jahrhunderte hinweg nachvollziehen.
Die Räume der ehemaligen Bruderschaft verleihen der Galerie eine besondere Atmosphäre und lassen die Kunstwerke in einem besonderen Licht erscheinen.
Die berühmte Brücke Ponte dell’Accademia, die den Canal Grande überquert, ist nach der Galerie benannt und bietet einen direkten Zugang zum Museum.
Die Scuola Grande di San Rocco war eine Bruderschaft, eine Art religiöse Laiengemeinschaft, die sich um Kranke und Arme kümmerte. Im 16. Jahrhundert errichtete sie diesen prächtigen Palast, um ihre Aktivitäten zu koordinieren und ihre religiöse Verehrung auszuüben.
Das Besondere an der Scuola ist die nahezu vollständige Ausschmückung durch den venezianischen Maler Tintoretto. Er schuf hier einen Zyklus von über 60 Gemälden, die die Wände und Decken säumen. Diese Werke zeigen Szenen aus dem Alten und Neuen Testament und sind ein Meisterwerk der Renaissancemalerei.
Das Gebäude selbst ist ein architektonisches Juwel. Die Fassade ist schlicht und elegant, während das Innere mit reichen Verzierungen und Stuckarbeiten beeindruckt.
Die Kirche wurde als Dank für das Ende einer schweren Pestepidemie erbaut und ist somit eine sogenannte Votivkirche. Der Bau begann 1631 und dauerte bis 1687.
Das Gebäude ist ein typisches Beispiel für die venezianische Barockarchitektur und wurde von Baldassare Longhena entworfen. Die Kirche hat einen ungewöhnlichen achteckigen Grundriss, der an byzantinische Bauwerke erinnert.
Jedes Jahr am 21. November findet das Fest der Salute statt. An diesem Tag überqueren Tausende von Venezianern einen provisorischen Steg, die Ponte della Salute, um die Kirche zu besuchen und zu beten.
Die Kirche liegt an der Punta della Dogana, einem strategisch wichtigen Punkt an der Mündung des Canal Grande. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf die Lagune und die Stadt.
Die Fassade ist reich verziert mit Skulpturen und Reliefs, die Szenen aus dem Leben Mariens darstellen. Der Innenraum ist hell und lichtdurchflutet und beeindruckt durch seine Größe und die zahlreichen Kunstwerke. Die große Kuppel ist ein markantes Merkmal der Kirche und bietet einen beeindruckenden Anblick.
Die Kirche beherbergt zahlreiche Gemälde berühmter venezianischer Künstler wie Tizian und Tintoretto. Die Altäre sind reich verziert und mit wertvollen Kunstwerken ausgestattet.
In der Geschichte diente das Gebäude als Zentrum für den Handel zwischen Venedig und dem Heiligen Römischen Reich.
Das Gebäude ist im venezianisch-renaissance Stil gestaltet, mit einer Fassade aus istrischem Kalkstein, die sich zum Canal Grande hin öffnet. Die Außenfassade wurde einst von Fresken berühmter Künstler wie Giorgione und Tizian geschmückt, von denen heute jedoch nur noch Reste erhalten sind.
Während der venezianischen Republik diente es als Warenlager und Wohnsitz der deutschen Händler. Nach dem Niedergang des venezianischen Handels verlor es diese Funktion und wurde später als Postamt genutzt. In den 2000er Jahren wurde das Gebäude umfassend restauriert und schließlich in ein Luxuskaufhaus umgewandelt.
Heute beherbergt das Fondaco dei Tedeschi eine Luxus-Einkaufsgalerie unter der Leitung der französischen LVMH-Gruppe. Der Umbau wurde von dem renommierten Architekten Rem Koolhaas entworfen und verbindet moderne Elemente mit der historischen Struktur.
Besucher können auch eine Aussichtsplattform auf dem Dach des Gebäudes besuchen, die einen atemberaubenden Blick auf Venedig und den Canal Grande bietet.
In einem schönen Palazzo am Canal Grande liegt die Peggy Guggenheim Collection, ein herausragendes Museum für moderne Kunst, das Werke von Künstlern wie Picasso, Pollock und Dalí beherbergt.
Hier sind einige der Gerichte, die du probieren kannst, wenn du Venedig besuchst:
Cicchetti: Diese kleinen Häppchen sind das venezianische Pendant zu den spanischen Tapas. Sie werden in fast jeder Bar angeboten und reichen von einfachen Oliven und Crostini (belegte Brote) bis hin zu aufwendigeren Kreationen mit Meeresfrüchten oder Fleisch.
Risi e Bisi: Dieses Gericht ist ein Klassiker der venezianischen Küche und besteht aus Reis, Erbsen und Speck. Es ist einfach, aber unglaublich lecker und wird oft als Vorspeise serviert.
Bigoli in Salsa: Bigoli sind dicke, handgemachte Nudeln, die in einer würzigen Sauce aus Sardellen, Knoblauch und Zwiebeln gekocht werden. Dieses Gericht ist ein Muss für alle Nudelliebhaber.
Baccalà Mantecato: Dieser cremige Kabeljauaufstrich ist eine venezianische Spezialität und wird oft auf Brot oder Polenta serviert.
Sarde in Saor: Dieser süßsaure Heringssalat ist ein weiteres traditionelles Gericht, das du unbedingt probieren solltest.
Risotto al Nero di Seppia: Dieses schwarze Risotto wird mit Tintenfischtinte zubereitet und ist ein echter Hingucker auf dem Teller.
Fegato alla Veneziana: Diese venezianische Leber wird mit Zwiebeln und Rosinen geschmort und ist ein kräftiges Gericht.
Frutti di Mare: Natürlich darf bei einem Besuch in Venedig auch ein Teller frischer Meeresfrüchte nicht fehlen.
Neben diesen Gerichten solltest du auch folgende Spezialitäten probieren:
Süßigkeiten: Venedig ist bekannt für seine Süßigkeiten, wie beispielsweise die Baicoli (kleine Aniskekse) oder die Sfogliatine (Blätterteiggebäck).
Wein: Die Region Venetien ist ein bedeutendes Weinbaugebiet. Probiere unbedingt einen der lokalen Weine, wie beispielsweise einen Soave oder einen Valpolicella.
Tipps für Feinschmecker:
Trattorias: Suche nach kleinen, familiengeführten Trattorias, um authentische venezianische Küche zu genießen.
Mercato di Rialto: Besuche den berühmten Markt von Rialto, um frische Produkte und lokale Spezialitäten zu kaufen.
Cicchetti-Touren: Es gibt zahlreiche geführte Touren, bei denen du die verschiedenen Cicchetti-Bars der Stadt erkunden kannst.
Es ist weniger überfüllt als im Sommer, obwohl die Touristenzahlen im Mai und Juni steigen – was sich naturgemäß auch auf die Hotelpreise auswirkt.
Die Stadt erwacht aus dem Winter, und viele Veranstaltungen beginnen. Es ist auch die Zeit, in der die Gärten und Parks erblühen.
Im Sommer (Juli bis August) kann es sehr heiß werden (oft über 30°C), und die hohe Luftfeuchtigkeit kann das Erkunden der Stadt unangenehm machen.
Der Sommer ist aber auch die Zeit der Veranstaltungen und Festivals, wie die Festa del Redentore im Juli mit einem spektakulären Feuerwerk über der Lagune.
Allerdings ist Venedig im Sommer überfüllt, insbesondere im Juli und August, was zu sehr langen Wartezeiten bei Sehenswürdigkeiten führen kann – sofern man überhaupt noch ein Ticket bekommt.
Im Herbst (September bis Oktober) ist das Wetter wieder mild, bei Temperaturen von 15-25°C. Dazu weniger Touristen als im Sommer, was die Erkundung entspannter macht.
Die Biennale (eine der wichtigsten Kunstausstellungen der Welt) läuft noch bis November, was den Herbst besonders für Kunstliebhaber interessant macht.
Im späten Herbst (ab Oktober) kann es gelegentlich zu Acqua Alta kommen (Hochwasser, bei dem Teile der Stadt, einschließlich des Markusplatzes, überflutet werden).
Im Winter (November bis März) sind weniger Touristen in Venedig, was ein ruhigeres, authentisches Erlebnis bietet. Allerdings sind Temperaturen von 0-10°C und teilweise nebliges Wetter, das zwar eine mystische Atmosphäre schafft, nicht jedermanns Geschmack.
Vorteilhalft sind die deutlich günstigeren Hotelpreise als im Sommer und Frühling.
Der Karneval von Venedig (Februar) ist ein spektakuläres Ereignis, bei dem die Stadt mit Masken, Kostümen und Feiern gefüllt ist.
Acqua Alta ist im Winter häufiger, besonders von November bis Januar.
Venedig Galerie
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