Willkommen in Versailles, dem Inbegriff königlicher Pracht und historischer Bedeutung! Nur einen Katzensprung von Paris entfernt, entführt Dich dieses UNESCO-Weltkulturerbe in die glorreiche Ära der französischen Monarchie. Von prunkvollen Sälen über weitläufige Gärten bis hin zu intimen Rückzugsorten – Versailles bietet ein unvergessliches Erlebnis.

Die Geschichte von Versailles ist untrennbar mit der französischen Monarchie verbunden und spiegelt den Aufstieg und Fall des Ancien Régime wider.

Die Geschichte von Versailles beginnt nicht mit Prunk, sondern mit einem praktischen Zweck: der Jagd. Ludwig XIII. (Vater Ludwigs XIV.) ließ um 1623 ein bescheidenes Jagdhaus aus Ziegeln und Stein auf einem Gelände errichten, das reich an Wild war. Es war ein einfacher Rückzugsort, weit entfernt von den politischen Wirren und dem höfischen Treiben in Paris.

1631-1634 ließ er dieses Jagdhaus erweitern und zu einem kleinen Schloss ausbauen, das aber immer noch relativ unscheinbar war.

Die wahre Transformation von Versailles begann mit Ludwig XIV. (dem „Sonnenkönig“). Unzufrieden mit dem Louvre und den politischen Unruhen in Paris (der Fronde), sah er in Versailles das Potenzial für einen neuen, grandiosen Hofstaat, der seine absolute Macht und seinen Ruhm widerspiegeln sollte.

Nach dem Tod seines Finanzministers Mazarin übernahm Ludwig XIV. ab 1661 die volle Kontrolle und begann, Versailles systematisch auszubauen. Die ersten Projekte konzentrierten sich auf die Gärten, die von André Le Nôtre entworfen wurden. Unter der Leitung des Architekten Louis Le Vau wurde das bestehende Schloss Ludwigs XIII. in den 1660er-1670er Jahren umschlossen und erweitert. Es entstanden die repräsentativen Königlichen Gemächer.

Die Verlegung des Hofes 1682 war ein entscheidender Schritt. Ludwig XIV. verlegte den gesamten Hof und die Regierung offiziell von Paris nach Versailles. Dies diente nicht nur dazu, sich von den Unruhen der Hauptstadt zu distanzieren, sondern auch, den Adel unter ständiger Kontrolle zu halten und ihn in aufwendige höfische Rituale einzubinden.

Unter dem neuen Architekten Jules Hardouin-Mansart erreichte der Bau 1678-1680er Jahre seinen Höhepunkt. In dieser Zeit entstanden unter anderem:
Der Spiegelsaal (Galerie des Glaces): Fertiggestellt 1684, ein Symbol für Prunk und absolute Macht.
Die Nord- und Südflügel, die die Unterbringung Tausender von Höflingen ermöglichten.
Die Orangerie, die Großen und Kleinen Ställe.
Zahlreiche Brunnen und Statuen in den Gärten.
Die Kapelle (Chapelle Royale): Obwohl der Bau unter Ludwig XIV. begann, wurde sie erst 1710, kurz vor seinem Tod, fertiggestellt.
Versailles wurde unter Ludwig XIV. zum größten und prunkvollsten Palast Europas, ein strahlendes Zentrum für Kunst, Kultur und Politik, das zum Vorbild für viele andere europäische Höfe wurde.

Die Nachfolger Ludwigs XIV. führten das Leben in Versailles fort, nahmen aber auch eigene Anpassungen vor.
Ludwig XV. beauftragte einige Änderungen am Inneren des Schlosses und am Trianon-Anwesen. Das Petit Trianon wurde für seine Mätresse Madame de Pompadour begonnen und für Madame du Barry vollendet.
Ludwig XVI. und Marie Antoinette: Das Königspaar setzte die Tradition der Hofhaltung in Versailles fort, prägte aber auch eigene Akzente. Marie Antoinette war bekannt für ihre Vorliebe für das Petit Trianon und ließ dort das idyllische „Hameau de la Reine“ (Königliches Dorf) errichten, einen scheinbar einfachen, aber tatsächlich sehr aufwendigen Bauernhof, der ihr als Rückzugsort diente.
In dieser Zeit wuchs die Unzufriedenheit des Volkes mit der verschwenderischen Monarchie, die in starkem Kontrast zur Armut der Bevölkerung stand. Versailles wurde zum Symbol dieser Ungleichheit.

Der Sturm auf die Bastille (14. Juli 1789) läutete das Ende von Versailles als Hauptresidenz der französischen Könige ein. Am 5./6. Oktober 1789 marschierten tausende Pariser Frauen nach Versailles und zwangen die königliche Familie, den Palast zu verlassen und nach Paris in den Tuilerien-Palast umzuziehen. Das Schloss wurde geplündert, Möbel und Kunstwerke wurden verkauft oder in Museen gebracht.

Napoleon Bonaparte nutzte Versailles nur sporadisch und hatte Pläne für den Umbau, die jedoch nie vollständig umgesetzt wurden.
Louis-Philippe I., der „Bürgerkönig“, erkannte die historische Bedeutung von Versailles. Er beschloss, das Schloss nicht als königliche Residenz wiederherzustellen, sondern es zu einem Museum zu machen, das „allen Herrlichkeiten Frankreichs“ gewidmet war. Dies war ein entscheidender Schritt zur Bewahrung des Gebäudes und seiner Geschichte. Die „Galerie des Batailles“ (Schlachtengalerie) ist ein Zeugnis dieser Zeit.

Nach dem Sieg Preußens über Frankreich im deutsch-französischen Krieg (1870-1871)wurde der Spiegelsaal von Versailles zum Schauplatz eines weiteren historisch bedeutenden Ereignisses: Am 18. Januar 1871 wurde hier das Deutsche Kaiserreich proklamiert und Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser ausgerufen.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Spiegelsaal erneut zum Schauplatz der Geschichte, als hier am 28. Juni 1919 der Friedensvertrag von Versailles unterzeichnet wurde, der den Krieg offiziell beendete.

Im 20. Jahrhundert wurden umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt, um das Schloss und die Gärten in ihren ursprünglichen Glanz zurückzuversetzen. Heute ist Versailles eines der meistbesuchten Denkmäler Frankreichs und ein UNESCO-Weltkulturerbe.

Wer Versailles besuchen will kann das von Paris aus machen. Unser Tipp ist jedoch, eine Übernachtung im Waldorf Astoria Versailles – Trianon Palace.

Paris selbst bietet eine riesige Anzahl an Übernachtungsmöglichkeiten. Da die Metro das Verkehrsmittel Nummer 1 in Paris ist, ist es unserer Meinung nach sehr wichtig, das eine Metro-Station in der Nähe des Hotels ist.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist im Zentrum von Paris nicht unbedingt das Beste. Daher übernachten wir lieber im Hilton Paris La Défense. Von hier ist man schnell am Eifelturm uns auch schnell in Versailles-Chantiers. Von dort sind es dann allerdings noch ca. 25 Min. zu Fuß bis zum Schloss. Wer´s bequemer haben will, muss umsteigen (siehe auch Tipps).

Es gibt natürlich noch viele andere Hotels in Paris.

Der Spiegelsaal des Schlosses von Versailles (Château de Versailles), auch bekannt als „Galerie des Glaces“, ist einer der berühmtesten und beeindruckendsten Räume im Schloss von Versailles. Er wurde im 17. Jahrhundert unter der Leitung von Architekt Jules Hardouin-Mansart und dem Maler Charles Le Brun erbaut und im Jahr 1684 fertiggestellt.

Der Saal ist etwa 73 Meter lang, 10 Meter breit und 12 Meter hoch. Er befindet sich im ersten Stock des Corps de Logis und verbindet das Appartement du Roi (Königliches Appartement) mit dem Appartement de la Reine (Königliches Appartement der Königin).

Das Markenzeichen des Saals sind die 17 großen Arkadenfenster auf der einen Seite, die einen atemberaubenden Blick auf den Schlossgarten bieten. Diesen Fenstern gegenüber liegen 17 entsprechende Arkaden, die mit insgesamt 357 Spiegeln verziert sind. Diese Spiegel waren zur damaligen Zeit extrem teuer und luxuriös und sollten den Reichtum und die technische Leistungsfähigkeit Frankreichs demonstrieren. Sie reflektieren das Licht der Fenster und der Kronleuchter und lassen den Raum noch größer und heller erscheinen.

Der Spiegelsaal diente ursprünglich für festliche Empfänge, Bälle und Zeremonien des französischen Hofes. Er symbolisiert die Macht und den Reichtum des Sonnenkönigs Ludwig XIV, der Versailles zu seinem prunkvollen Hof machte.

Die königlichen Gemächer sind ein zentraler Bestandteil des Schlosses und spiegeln das Leben der französischen Monarchen wider, von den öffentlichen Zeremonien bis zu den intimeren Momenten ihres Alltags. Es gibt im Wesentlichen zwei Hauptbereiche: das Grand Appartement du Roi (Großes königliches Appartement des Königs) und das Grand Appartement de la Reine (Großes königliches Appartement der Königin), ergänzt durch die Petit Appartements (kleine Gemächer) für private Zwecke.

Das Grand Appartement du Roi (Großes königliches Appartement des Königs) diente in erster Linie repräsentativen Zwecken und war darauf ausgelegt, Besucher und Adelige zu beeindrucken. Es wurde von Ludwig XIV. als Paradezimmer konzipiert und bestand ursprünglich aus sieben Salons, die jeweils einem Planeten und einer mythologischen Gottheit gewidmet waren. Obwohl sich die Nutzung im Laufe der Zeit änderte, war die Grundidee die Glorifizierung des Königs.

Der Salon d’Hercule (Herkulessalon) diente als Zugang zur Kapelle und war ursprünglich das untere Vestibül des Königs. Er beeindruckt durch das monumentale Deckengemälde „Die Apotheose des Herkules“ von François Lemoyne.

Im Salon de l’Abondance (Salon des Überflusses) wurden in früherer Zeit Getränke und Erfrischungen für Empfänge bereitgestellt.

Der Salon de Vénus (Venussalon) war der Eingang zum Grand Appartement und diente als Ort für Buffets. Er ist mit Marmor und einem Deckengemälde, das Venus darstellt, reich verziert.

Im Salon de Diane (Dianasaal) wurde Billard gespielt. Das Deckengemälde zeigt Diana, die Göttin der Jagd.

Der Salon de Mars (Marssalon) diente als Wachsaal des Königs und wurde für Bälle und Konzerte genutzt. Das Deckengemälde stellt Mars, den Kriegsgott, dar.

Im Salon de Mercure (Merkursalon) befand sich das Paradeschlafzimmer des Königs, das jedoch später nur noch für offizielle Zeremonien und nicht zum Schlafen genutzt wurde. Merkur, der Götterbote, ist hier thematisiert.

Der Salon d’Apollon (Apollonsalon) war der Thronsaal und der wichtigste Raum des Grand Appartement. Hier empfing Ludwig XIV. ausländische Botschafter und hielt offizielle Empfänge ab. Das Deckengemälde zeigt Apollon, den Sonnengott, der Ludwig XIV. symbolisierte.

Das Schlafzimmer des Königs (Chambre du Roi), das Ludwig XIV. ab 1701 nutzte, war zwar Teil seiner Gemächer, aber nicht im Grand Appartement gelegen. Es war strategisch in der Mitte des Schlosses platziert, direkt am Marmorhof, was seine zentrale Rolle im Hofleben unterstrich. Hier fand das berühmte „Lever“ (Aufstehen des Königs) und „Coucher“ (Zubettgehen des Königs) statt, zeremonielle Akte, an denen die wichtigsten Mitglieder des Hofes teilnahmen. Die Dekoration war opulent, mit reichen Textilien, vergoldeten Holzarbeiten und Gemälden.

Das Grand Appartement de la Reine (Großes königliches Appartement der Königin) ist dem des Königs ähnlich aufgebaut und diente den Königinnen (Marie-Thérèse, Marie Leszczyńska und Marie-Antoinette) für ihre offiziellen Pflichten und ihr öffentliches Leben.

Im Salle des Gardes de la Reine (Wachsaal der Königin) hielten die königlichen Leibgarden Wache.

Im Antichambre du Grand Couvert (Vorzimmer des Großen Essens) fand das öffentliche Essen der königlichen Familie statt.

Im Salon des Nobles (Salon der Adeligen) empfing die Königin die Adeligen des Hofes.

Das Chambre de la Reine (Schlafzimmer der Königin) war das offizielle Schlafzimmer der Königin. Hier fanden nicht nur ihr Aufstehen und Zubettgehen statt, sondern auch die Geburten der königlichen Kinder, die ebenfalls öffentlich waren. Die Einrichtung wechselte entsprechend der jeweiligen Königin.

Unter Ludwig XV. und Ludwig XVI. entwickelte sich ein Bedürfnis nach mehr Privatsphäre, da das strenge Zeremoniell des Sonnenkönigs als zu aufwendig empfunden wurde. Daher wurden hinter den repräsentativen Räumen sogenannte „Petits Appartements“ eingerichtet.

Die Petits Appartements du Roi umfassten eine Reihe kleinerer Räume wie Arbeitszimmer, Bibliothek, Esszimmer und Bäder, in denen der König sich zurückziehen und auch private Gäste empfangen konnte. Hier konnte er seine wissenschaftlichen Interessen verfolgen oder informell mit Beratern sprechen. Das Uhrenkabinett (Cabinet de la pendule) mit seiner astronomischen Uhr ist ein bemerkenswertes Beispiel.

Marie-Antoinette, die ein besonders starkes Bedürfnis nach Privatsphäre hatte, ließ sich abseits des Hauptschlosses im Petit Trianon und ihrem „Hameau de la Reine“ (Weiler der Königin) eigene, intimere Bereiche schaffen. Aber auch innerhalb des Schlosses von Versailles gab es private Gemächer, in denen sie sich entspannen, Freundinnen empfangen oder ihren Hobbys nachgehen konnte – fernab der starren Hofetikette.

Überall dominieren in den königlichen Gemächern reiche Vergoldungen, hochwertige Wandteppiche, exquisite Möbel (heute oft Rekonstruktionen), kunstvolle Deckengemälde und Skulpturen, die den Reichtum und die Macht der Monarchie zur Schau stellen. Die Anordnung der Räume folgte einer klaren Hierarchie, die den Zugang zum König oder zur Königin regelte. Je näher man dem Schlafzimmer kam, desto höher war der Rang der Person, die Zutritt hatte.

Jedes Element der Dekoration war sorgfältig gewählt, um die Macht, Tugend und göttliche Legitimation des Monarchen zu betonen. Mythologische Darstellungen waren allgegenwärtig und dienten als Allegorien auf die königliche Person.

Während die Grand Appartements im Wandel der Zeiten ihre repräsentative Funktion behielten, spiegelten die sich entwickelnden Petits Appartements den Wunsch der späteren Monarchen nach mehr Privatsphäre und einem weniger öffentlichen Leben wider, was letztlich auch ein Zeichen für den Wandel im Absolutismus war.

Die königlichen Gemächer in Versailles sind somit nicht nur architektonische Meisterwerke, sondern auch lebendige Zeugnisse einer vergangenen Epoche, in der das Leben des Monarchen vollständig im Zeichen der Repräsentation und der Inszenierung seiner Macht stand.

Die Kapelle (Chapelle Royale) im Schloss von Versailles ist ein architektonisches Meisterwerk und ein Höhepunkt des französischen Barock, der die Frömmigkeit und den Herrschaftsanspruch Ludwigs XIV. eindrucksvoll zum Ausdruck bringt. Sie war das letzte große Bauprojekt unter seiner Regierungszeit und wurde 1710 fertiggestellt. Sie war dem Heiligen Ludwig geweiht, einem wichtigen Schutzpatron der französischen Königsfamilie.

Die Kapelle ist typisch für königliche oder Pfalzkapellen zweigeschossig angelegt. Das Erdgeschoss war für die Höflinge, Beamten und das einfache Volk bestimmt, während die königliche Familie und der Hochadel die Messe von einer Empore im Obergeschoss verfolgten. Dies unterstrich die soziale Hierarchie am Hof.

Obwohl sie ein Barockbau ist, finden sich Anklänge an die gotische Architektur, insbesondere an die berühmte Sainte-Chapelle in Paris. Dies zeigt sich in der vertikalen Ausrichtung und der Lichtdurchflutung durch hohe Fenster. Der Entwurf stammt hauptsächlich von Jules Hardouin-Mansart, nach dessen Tod Robert de Cotte die Arbeiten vollendete.

Der Innenraum ist in überwiegend weißen, grauen und goldenen Tönen gehalten. Diese Farbwahl, kombiniert mit großen Fenstern, schafft eine erhabene und lichtdurchflutete Atmosphäre, die den Raum besonders elegant wirken lässt.

Überall finden sich aufwendige Vergoldungen, Marmor und Stuckarbeiten. Die Kapitelle der Säulen sind prunkvoll verziert, und die Wände sind mit Reliefs und Skulpturen geschmückt.

Das absolute Highlight der Kapelle ist die beeindruckende Gewölbedecke, die vollständig mit monumentalen Fresken ausgemalt ist. Das zentrale Gemälde von Antoine Coypel stellt „Die Herrlichkeit des Ewigen Vaters“ dar, umgeben von Engeln, die eine imaginäre Architektur vortäuschen und den Blick zum Himmel öffnen. Weitere Künstler wie Charles de La Fosse und Jean Jouvenet trugen ebenfalls zu den Deckengemälden bei, die Themen aus dem Alten und Neuen Testament vereinen.

Im Zentrum des unteren Bereichs befindet sich der prunkvolle Hochaltar. Darüber, auf der Höhe der königlichen Empore, thront die imposante Altarorgel, die 1711 von Robert Clicquot und Julien Tribuot erbaut wurde. Sie ist ein Meisterwerk der Orgelbaukunst ihrer Zeit und trägt zur akustischen und visuellen Pracht des Raumes bei.

Zahlreiche Statuen von Heiligen und biblischen Figuren säumen die Wände und Nischen der Kapelle, was ihre religiöse Funktion unterstreicht.

Die Kapelle war das Herzstück des religiösen Lebens am Hof von Versailles. Hier fanden tägliche Messen, königliche Taufen, Hochzeiten (darunter die von Ludwig XVI. und Marie-Antoinette im Jahr 1770) und andere wichtige Zeremonien statt.

Die prunkvolle Ausstattung und die allegorischen Darstellungen auf der Decke sollten die göttliche Legitimation der Monarchie und die enge Verbindung des Königs zu Gott symbolisieren. Ludwig XIV. als „Sonnenkönig“ sah sich als Stellvertreter Gottes auf Erden, und die Kapelle diente als Manifestation dieses Anspruchs.

Die Kapelle von Versailles diente ihrerseits als Vorbild für andere königliche Kapellen und Kirchenbauten in Europa, wie zum Beispiel die Schlosskirche im Palast von Caserta.

Das Opernhaus im Schloss von Versailles, auch bekannt als Opéra Royal, ist ein bemerkenswertes Beispiel für die späte Barock- und frühe Neoklassizistische Architektur und zeugt von der Bedeutung der Musik und des Theaters am französischen Hof. Es wurde erst relativ spät in der Geschichte des Schlosses fertiggestellt und ist ein Juwel, das bis heute für Aufführungen genutzt wird.

Obwohl Ludwig XIV. ein großer Liebhaber von Musik und Ballett war, besaß Versailles lange Zeit keine feste Oper. Aufführungen fanden oft in provisorischen Sälen oder im Freien statt.

Den entscheidenden Anstoß zum Bau gab die bevorstehende Hochzeit des Dauphins Ludwig (des späteren Ludwig XVI.) mit Marie-Antoinette im Jahr 1770. Das Opernhaus wurde unter der Leitung des Architekten Ange-Jacques Gabriel (dem auch das Petit Trianon zu verdanken ist) in nur wenigen Jahren, von 1769 bis 1770, fertiggestellt. Es war eine der letzten großen Baumaßnahmen des Ancien Régime vor der Revolution.

Das Opernhaus ist strategisch am Ende des Nordflügels des Schlosses platziert, was eine gewisse Abgeschiedenheit von den repräsentativen Staatsgemächern ermöglichte.

Im Gegensatz zur opulenten Überladung vieler Barockräume in Versailles zeichnet sich das Opernhaus durch eine bemerkenswerte Eleganz und eine vergleichsweise zurückhaltende Farbgebung aus. Dies war typisch für den Übergang vom Barock zum Neoklassizismus. Die Wände sind hauptsächlich in Blau- und Silbertönen gehalten (ursprünglich hellgrau und goldfarben, aber unter Ludwig XVI. in blau-grau und silbern umgestaltet), was eine kühle, aber edle Atmosphäre schafft.

Eine Besonderheit des Opernhauses ist, dass der gesamte Zuschauerraum aus Holz gefertigt ist. Dieses Holz ist so bearbeitet und bemalt, dass es den Anschein von Marmor erweckt. Die Verwendung von Holz hatte nicht nur ästhetische, sondern auch akustische Vorteile, da es hervorragende Klangeigenschaften besitzt. Zudem erleichterte es den schnellen Umbau für verschiedene Zwecke.

Eine technische Raffinesse ist der anhebbare Boden des Parketts. Durch ein ausgeklügeltes System von Hebevorrichtungen konnte der Boden des Zuschauerraums auf die Höhe der Bühne angehoben werden, wodurch ein einziger großer Ballsaal entstand. Dies ermöglichte eine enorme Flexibilität für verschiedene Veranstaltungen, von Opern- und Theateraufführungen über Bälle bis hin zu Banketten.

Dank seiner Holzkonstruktion und der ovalen Form verfügt das Opernhaus über eine ausgezeichnete Akustik, die auch heute noch von Musikern und Besuchern geschätzt wird.

Die Dekoration ist zwar weniger üppig als in den Prunkräumen, aber dennoch sehr kunstvoll. Augustin Pajou schuf die skulpturalen Elemente, darunter die Allegorien und Büsten. Die Deckengemälde stammen von Louis-Jacques Durameau und zeigen Apollon, der die Künste unterstützt.

Es gibt mehrere Ränge von Logen, darunter die königliche Loge, die zentral über dem Eingang platziert ist und einen hervorragenden Blick auf die Bühne bietet. Es gab sogar eine versteckte Loge auf dem zweiten Rang, die es dem König ermöglichte, ungesehen an Aufführungen teilzunehmen.

Seine erste große Bewährungsprobe erlebte das Opernhaus bei den Feierlichkeiten zur Hochzeit von Ludwig XVI. und Marie-Antoinette. Seitdem diente es als Ort für Opern-, Ballett- und Theateraufführungen, Konzerte und große Hofbälle.

Im Laufe seiner Geschichte wurde das Opernhaus auch für politische Zwecke genutzt. Nach der Französischen Revolution diente es zeitweise als Sitzungssaal der Nationalversammlung.

Nach aufwendigen Restaurierungen, insbesondere in den 1950er Jahren und erneut 2007-2009, wird die Opéra Royal heute wieder regelmäßig bespielt. Sie ist ein renommierter Aufführungsort für Barockopern, Konzerte und Ballett und trägt dazu bei, die kulturelle Tradition von Versailles fortzusetzen.

Die Gärten von Versailles sind ebenso berühmt und beeindruckend wie das Schloss selbst und gelten als Meisterwerk der französischen Gartenkunst des Barock. Sie wurden von André Le Nôtre entworfen und unter der Regie Ludwigs XIV. ab 1662 geschaffen, um die Macht und Größe des Sonnenkönigs zu demonstrieren. Alles ist akkurat geschnitten, geordnet und symmetrisch angelegt, was die absolute Macht des Königs über seine Umgebung und letztlich über sein Reich symbolisierte.

Le Nôtre nutzte geschickt optische Effekte, um die Gärten noch größer und endloser erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich sind. Die zentrale Achse, die vom Spiegelsaal durch das Wasserparterre und den Grand Canal verläuft, erstreckt sich scheinbar bis zum Horizont und betont die unbegrenzte Macht des Königs.

Zahlreiche Skulpturen und Brunnenanlagen stellen Götter und Szenen aus der griechischen und römischen Mythologie dar. Diese dienten oft als Allegorien auf Ludwig XIV. selbst, der sich als „Sonnenkönig“ mit Apollon, dem Gott der Sonne, der Künste und der Ordnung, identifizierte.

Die Wasserparterres (Parterres d’Eau) liegen direkt vor der Gartenfassade des Schlosses. Zwei große rechteckige Becken die imposante Fassade des Schlosses wider. Sie sind mit Skulpturen verziert, die die Flüsse Frankreichs darstellen und die Einheit des Reiches unterstreichen.

Nord- und Südparterre sind kunstvoll gestaltete Beete mit niedrigen Hecken (oft als „Broderien“ bezeichnet, da sie an Stickereien erinnern). Sie grenzen an das Schloss und sind mit Statuen und weiteren Brunnen geschmückt. Das Südparterre bietet zudem eine spektakuläre Aussicht auf die Orangerie.

Die Orangerie befindet sich unterhalb des Südparterres. Im beeindruckenden, riesigen Gewächshaus sind im Winter Tausende von Zitrusbäumen und anderen exotischen Pflanzen untergebracht. Im Sommer werden diese Pflanzen in großen Kübeln im Freien aufgestellt und tragen zur mediterranen Atmosphäre bei.

Der Latona-Brunnen (Bassin de Latone) liegt unterhalb des Schlosses und zeigt die Geschichte der Latona, der Mutter von Apollo und Diana, die Bauern in Frösche und Eidechsen verwandelte, da diese sie verspottet hatten. Es ist einer der bekanntesten und figurenreichsten Brunnen.

Am Ende des Hauptbassin liegt der Apollon-Brunnen (Bassin d’Apollon). Er zeigt Apollon in seinem Sonnenwagen, wie er aus dem Wasser aufsteigt. Es ist ein zentrales Motiv der gesamten Anlage und ein klares Symbol für den Sonnenkönig.

Der Enceladus-Brunnen (Bassin d’Encelade) zeigt den Giganten Enceladus, der unter einem Berg begraben ist und Wasser speit.

Der Neptun-Brunnen (Bassin de Neptune)ist einer der größten und imposantesten Brunnen, der Neptun, den Gott des Meeres, und andere Meereskreaturen darstellt.

An bestimmten Tagen im Jahr werden die berühmten Wasserspiele (Les Grandes Eaux) in Betrieb genommen, bei denen die zahlreichen Brunnen und Kaskaden synchronisiert sprühen und eine faszinierende Show bieten. Dies war bereits zu Zeiten Ludwigs XIV. ein Höhepunkt der Hofzeremonien, wobei die Wasserversorgung eine enorme technische Herausforderung darstellte.

Bei den Bosketten (Bosquets) handelt es sich um kleine, oft versteckte Gartenräume, die von hohen Hecken und Baumreihen umschlossen sind. Jedes Boskett ist einzigartig gestaltet und bietet Überraschungen wie kleine Brunnen, Skulpturen, Grotten, Freilichttheater oder abgelegene Pavillons. Sie dienten als Orte der Unterhaltung, des Vergnügens und der privaten Treffen. Beispiele sind das Labyrinth (heute nicht mehr existent), das Boskett der Colonnade oder das Boskett des Apollo-Bades.

Der Grand Canal (Großer Kanal) erstreckt sich über beeindruckende 1,6 Kilometer Länge und einer Breite von 62 Meter vom Schloss bis in die Ferne. Er wurde für Bootsfahrten und Festlichkeiten genutzt, und Ludwig XIV. besaß sogar venezianische Gondeln, die hier fuhren. Der Grand Canal ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und verstärkt die Tiefenwirkung des Parks.

Etwas abseits des Hauptschlosses befinden sich die Schlösser Grand Trianon und Petit Trianon, umgeben von ihren eigenen, intimeren Gärten. Das Petit Trianon und der Hameau de la Reine (Weiler der Königin), ein idyllisches „Bauern“-Dorf, das Marie-Antoinette als Rückzugsort dienen sollte, zeigen einen bewussten Bruch mit der strengen Barockform und eine Hinwendung zu einem natürlicheren, „englischen“ Gartenstil.

Die Pflege der Gärten von Versailles ist eine gigantische Aufgabe. Jedes Jahr werden Tausende von Bäumen und Sträuchern beschnitten, Blumenbeete neu bepflanzt und die Brunnenanlagen gewartet, um das historische Erscheinungsbild zu bewahren.

Die Kutschengalerie (Galerie des Carrosses) ist ein faszinierendes Museum, das einen einzigartigen Einblick in die Pracht und den Luxus der königlichen Fuhrwerke vom 17. bis zum 19. Jahrhundert bietet. Sie befindet sich in den ehemaligen königlichen Stallungen, genauer gesagt in einem Flügel der Grande Écurie (Große Stallungen), die sich gegenüber dem Hauptschloss an der Place d’Armes befindet. Die Stallungen selbst, die einst Tausende von Pferden und eine große Anzahl von Bediensteten beherbergten, sind ein architektonisches Meisterwerk.

Die Sammlung wurde im 19. Jahrhundert von König Louis-Philippe begründet, der ein Nationalmuseum in Versailles einrichten ließ. Ursprünglich war das Kutschenmuseum in einem anderen Gebäude im Schlosspark untergebracht.

Nach einer umfassenden Renovierung und einer längeren Schließung wurde die Kutschengalerie im Mai 2016 wiedereröffnet und bietet nun auf etwa 1000 m² eine moderne und ansprechende Präsentation.

Die Galerie beherbergt eine außergewöhnliche Sammlung von Kutschen, Schlitten und Sänften, die nicht nur Transportmittel waren, sondern wahre Kunstwerke und Symbole des königlichen Prunks. Die Ausstellungsstücke zeugen von höchster Handwerkskunst in den Bereichen Holzbearbeitung, Schnitzerei, Vergoldung, Polsterung und Malerei.

Ein absoluter Höhepunkt sind die prächtigen Kutschen, die für die Hochzeitsfeierlichkeiten Napoleons I. mit Marie-Louise von Österreich im Jahr 1810 angefertigt wurden. Diese Kutschen sind mit opulenten Vergoldungen, mythologischen Figuren und aufwendigen Schnitzereien verziert und sollten die Macht und den Ruhm des napoleonischen Reiches widerspiegeln.

Eine weitere prunkvolle Kutsche, die für die Krönung Karls X. im Jahr 1825 genutzt wurde. Sie ist ein Beispiel für die Fortführung der königlichen Traditionen nach der Restauration der Monarchie.

Ein weiteres historisches Stück ist die Kutsche, die für die Beerdigung Ludwigs XVIII. verwendet wurde. Sie zeigt, dass auch für traurige Anlässe höchste Prachtentfaltung gefordert war.

Die Sammlung umfasst auch reizende, detailgetreue Nachbildungen großer Kutschen im Miniaturformat, die für die königlichen Kinder angefertigt wurden. Diese waren oft genauso luxuriös ausgestattet wie die Originale und wurden von Erwachsenen, Schafen, Ziegen oder Hunden gezogen.

Aus der Zeit Ludwigs XIV. und Ludwig XV. sind kunstvolle Schlitten erhalten, die für die beliebten Schlittenrennen im Schlosspark während der Wintermonate genutzt wurden. Auch diese sind reich verziert und zeigen die Freude am Spiel und an der Prachtentfaltung.

Die Kutschengalerie ist nicht nur ein Museum für Transportmittel, sondern auch ein Zeugnis der Hofkultur und des sozialen Lebens der französischen Monarchie. Die ausgestellten Fahrzeuge erzählen Geschichten von großen historischen Ereignissen, von feierlichen Anlässen bis hin zu Alltagsmomenten des Adels.

  • Croissants und Baguettes – Frisch aus der Boulangerie, ein Muss für jeden Besucher.
  • Macarons – Feine, süße Köstlichkeiten, besonders beliebt bei Ladurée oder Pierre Hermé.
  • Französischer Käse und Wein – Eine Vielzahl von Sorten, die in gemütlichen Bistros oder Feinkostläden genossen werden können.
  • Coq au Vin & Boeuf Bourguignon – Traditionelle französische Gerichte, die man in einem typischen Pariser Bistro probieren sollte.
  • Crêpes – Sowohl süß als auch herzhaft, ideal als Snack für zwischendurch.

Versailles ist hervorragend an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden und leicht von Paris aus zu erreichen.
Nimm die RER C-Linie in Richtung Versailles Château – Rive Gauche. Der Bahnhof ist nur wenige Gehminuten vom Schloss entfernt. Die Fahrt dauert je nach Startpunkt in Paris etwa 30-40 Minuten.
Alternativ z.B. ab Gare Montparnasse (Paris) nach Versailles Chantiers via Metro.
Vor allem in der Hochsaison ist es ratsam, Tickets im Voraus zu buchen. Das spart viel Wartezeit.
Vor allem in der Hochsaison füllt sich das Schloss schnell.
Trage bequeme Schuhe. Du wirst viel laufen, besonders in den Gärten.
Im Schloss gibt es Cafés und Restaurants, aber auch Picknickmöglichkeiten in den Gärten.
Wenn Du alles ausführlich sehen möchtest, kann ein Tag knapp werden. Überlege in dem Fall, ob Du die Gärten und das Trianon-Anwesen an einem separaten Tag besuchen möchtest.

In der Hauptsaison (April bis Oktober) sind die Gärten in der Regel von 8:00 Uhr bis 20:30 Uhr geöffnet.
In der Nebensaison (November bis März) sind die Gärten in der Regel von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet.
Bei extrem schlechtem Wetter (z.B. Schnee, starker Wind) können die Gärten geschlossen werden.
An Tagen mit speziellen Veranstaltungen wie den „Grandes Eaux Musicales“ (Musikalische Wasserspiele) oder „Jardins Musicaux“ (Musikalische Gärten) ist der Eintritt zu den Gärten kostenpflichtig (außer für bestimmte Ausnahmen wie Kinder unter 6 Jahren). An diesen Tagen können die Gärten auch früher schließen (z.B. um 17:30 Uhr bei den „Night Fountains Shows“).
Obwohl das Schloss und die Trianonschlösser an bestimmten Feiertagen (z.B. 1. Mai, 25. Dezember, 1. Januar und montags) geschlossen sind, bleiben die Gärten und der Park oft geöffnet und sind an solchen Tagen sogar kostenlos zugänglich, wenn keine Sonderveranstaltungen stattfinden.
Es ist immer ratsam, die offizielle Website des Schlosses Versailles zu überprüfen, um die aktuellsten Öffnungszeiten und eventuelle Änderungen zu erfahren.

Im Frühling (März bis Mai) erblüht Versailles förmlich, das Wetter ist mild, aber wechselhaft. Vor allem im März können die Temperaturen noch relativ frisch sein, typischerweise zwischen 8 und 12 °C. Mit fortschreitendem Frühling steigen die Temperaturen langsam und erreichen im Mai oft angenehme Werte zwischen 15 und 20 °C. Es gibt zahlreiche sonnige Tage, die ideal für einen Besuch der Gärten sind, aber auch immer wieder kurze, erfrischende Regenschauer, die typisch für diese Jahreszeit sind. Diese Mischung aus Sonnenschein und gelegentlichem Regen sorgt für eine lebendige, blühende Atmosphäre.

Im Sommer (Juni bis August) herrscht überwiegend warmes und sonniges Wetter. Die Temperaturen bewegen sich meist zwischen 25 und 30 °C, wobei an manchen Tagen auch Hitzewellen auftreten können. Längere Perioden mit strahlendem Sonnenschein werden oft von gelegentlichen kurzen Gewittern unterbrochen, die für eine willkommene Abkühlung sorgen. Die relativ hohe Luftfeuchtigkeit kann das Wetter intensiver wirken lassen, doch die langen, hellen Tage laden zu ausgedehnten Spaziergängen in den Gärten ein.
Allerdings bringt der Sommer auch die größte Anzahl an Touristen mit sich, was zu längeren Warteschlangen führen kann.

Im Herbst (September bis November) wechselt das Wetter häufig zwischen milden und kühleren Temperaturen. Anfang September können noch sommerliche, angenehme Tage erlebt werden, während sich im Oktober und November die Temperaturen meist auf 10 bis 15 °C abkühlen. Die Übergangszeit ist oft von wechselhaften Bedingungen geprägt: Sonnige Phasen mischen sich mit bewölkten Abschnitten und gelegentlichen Regenschauern. Diese variablen Wetterlagen verleihen den Gärten einen besonderen Charme, da die fallenden Blätter und der herbstliche Nebel eine romantische, fast nostalgische Atmosphäre schaffen.

Im Winter (Dezember bis Februar) ist das Wetter meist kühl und feucht. Die Temperaturen liegen in der Regel zwischen etwa 3 und 8 °C, wobei es an frostigen Tagen gelegentlich auch kälter werden kann. Der Himmel zeigt sich häufig bewölkt, was zu einer gedämpften Lichtstimmung führt. Regen ist in dieser Jahreszeit keine Seltenheit, und es kann auch zu leichten Schneefällen kommen – starker Schneefall bleibt allerdings selten.

Versailles Galerie

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