Willkommen in Frankfurt am Main, der faszinierenden Stadt der Kontraste! Oft nur als Finanzmetropole mit einer beeindruckenden Skyline wahrgenommen, hat „Mainhattan“ so viel mehr zu bieten als Bankentürme. Bist du bereit für einen unvergesslichen Städtetrip?
In diesem ultimativen Guide zeigen wir dir nicht nur die wichtigsten Frankfurt am Main Sehenswürdigkeiten, wie den historischen Römer und die belebte Zeil, sondern teilen auch unsere persönlichen Insidertipps. Erfahre, wo du den besten Apfelwein (Äppler) trinkst, welche Museen du nicht verpassen darfst und wie du die Stadt am besten erkundest – alles perfekt geplant für deinen Trip in die Mainmetropole.
Mainhattan für Eilige
Dieser Guide liefert die perfekte, optimierte Route, um die wichtigsten Frankfurt am Main Sehenswürdigkeiten in einem einzigen Spaziergang zu entdecken.
Stopp 1: Das Herz der Stadt – Römer & Römerberg (30 Minuten)
Willkommen am pulsierenden Zentrum Frankfurts: dem Römerberg! Dieser Platz ist dein absolutes Pflichtprogramm und die erste der wichtigsten Frankfurt am Main Sehenswürdigkeiten auf deiner Route. Die ikonische Kulisse wird dominiert vom Römer, dem Rathaus der Stadt. Aber Achtung, es ist kein einzelnes Gebäude, sondern ein Ensemble aus drei historischen Giebelhäusern, die seit dem 15. Jahrhundert als Sitz des Magistrats dienen.
Nimm dir einen Moment Zeit, um die wunderschön rekonstruierten Fachwerkhäuser rund um den Platz zu bestaunen und dich in das historische Flair entführen zu lassen – es ist kaum zu glauben, dass sich direkt dahinter die modernen Wolkenkratzer erheben!
Dein Insidertipp für perfekte Fotos: Komm idealerweise vor 9 Uhr morgens hierher. Dann hast du den Platz fast für dich allein und kannst die Atmosphäre der Altstadt ohne die großen Reisegruppen genießen.
Stopp 2: Die Wiege der Demokratie – Die Paulskirche (15 Minuten)
Nur einen Steinwurf vom Römerberg entfernt, gelangst du zur Paulskirche. Dieses unscheinbare, runde Gebäude ist zwar architektonisch weniger prunkvoll als der Römer, besitzt aber eine ungleich höhere symbolische Bedeutung für Deutschland und ist eine essenzielle Frankfurt am Main Sehenswürdigkeit für Geschichtsinteressierte.
Hier, in der Paulskirche, schlug 1848 die Geburtsstunde der deutschen Demokratie. Die erste gesamtdeutsche Nationalversammlung tagte hier und erarbeitete die Verfassung des geeinten Deutschlands.
Im Gegensatz zu einer klassischen Kirche dient die Paulskirche heute primär als Gedenkstätte und Veranstaltungsort. Der Innenraum ist schlicht und beeindruckt durch das Wandgemälde, das die „Zugänge zur Demokratie“ darstellt. Der Eintritt ist in der Regel frei – nutze die kurze Pause, um die historische Tiefe dieses Ortes auf dich wirken zu lassen, bevor es ans belebte Mainufer geht.
Stopp 3: Am Fluss der Kontraste – Mainufer & Eiserner Steg (45 Minuten)
Nachdem du die Geschichte auf dich hast wirken lassen, ist es Zeit für den berühmtesten Blick der Stadt! Folge der kurzen Gasse vom Paulsplatz aus und schon stehst du am Mainufer. Plötzlich eröffnet sich dir die ganze Pracht von „Bankfurt“: die beeindruckende Skyline mit ihren glänzenden Bankentürmen.
Deine nächste Station ist der Eiserne Steg, die bekannteste Fußgängerbrücke Frankfurts. Sie ist nicht nur ein praktischer Übergang, sondern auch ein absoluter Foto-Hotspot. Tausende von Liebesschlössern schmücken das Geländer und machen die Brücke zu einem lebendigen Kunstwerk.
Überquere den Steg in Richtung Sachsenhausen. Auf halber Strecke genießt du den besten Panoramablick auf die Frankfurter Sehenswürdigkeiten und die gegenüberliegende Bankenmetropole. Diesen Ausblick darfst du auf deinem Städtetrip auf keinen Fall verpassen!
Dein Insidertipp für den perfekten Blick: Achte darauf, dass du nach dem Überqueren des Stegs kurz am Sachsenhäuser Ufer verweilst. Von hier aus hast du die gesamte Skyline in einer Linie, ideal für die besten Fotos des Tages.
Stopp 4: Der Schmaus zwischendurch – Frankfurter Kleinigkeiten (45 Minuten)
Nach so viel Laufen und Staunen hast du dir eine Pause verdient. Und wie kann man in Frankfurt besser Energie tanken als mit einer lokalen Spezialität?
Du hast jetzt zwei Optionen zur Stärkung:
Option A: Der Klassiker am Mainufer (schnell & günstig): Bleibe am Mainufer (auf der Sachsenhäuser oder der Altstadt-Seite) und suche nach einem der Imbissstände, die Frankfurter Rindswurst oder Käsekrainer anbieten. Dazu eine Brezel und ein lokales Getränk – die perfekte, schnelle Mahlzeit, um die Atmosphäre weiter zu genießen.
Option B: Der Abstecher nach Sachsenhausen (Authentisch & Urig): Begib dich ins Herz von Alt-Sachsenhausen. Hier findest du die traditionellen Apfelweinwirtschaften (bekannt als „Äppler-Kneipen“). Wenn du nur wenig Zeit hast, ist ein Glas Apfelwein im traditionellen Gerippten Glas und dazu der berühmte Handkäse mit Musik (ein saurer Käse mit Zwiebeln) ein absolutes Muss. Es mag gewöhnungsbedürftig klingen, aber es gehört zu den authentischsten Frankfurt am Main Sehenswürdigkeiten für den Gaumen!
Stopp 5: Auf zum Himmel – Main Tower (60 Minuten)
Nun beginnt das Finale deines Städtetrips. Nachdem du die historischen und kulinarischen Höhepunkte genossen hast, ist es Zeit, die Perspektive zu wechseln und die Stadt von oben zu betrachten.
Der Main Tower ist der einzige Wolkenkratzer Frankfurts mit einer öffentlich zugänglichen Aussichtsplattform – dein ultimatives Ziel. Nach einem kurzen Fußweg vom Mainufer zurück ins Bankenviertel fährst du mit dem Aufzug in rasender Geschwindigkeit 200 Meter in die Höhe.
Oben angekommen, erwartet dich der spektakuläre 360°-Panoramablick. Von hier aus siehst du, wie sich der Main durch die Stadt schlängelt, erkennst den Römerberg als winzigen Punkt in der Altstadt und kannst die Dächer der Paulskirche überblicken. Das ist der Moment, in dem du wirklich verstehst, warum Frankfurt den Spitznamen „Mainhattan“ trägt.
Dein Insidertipp zur besten Zeit: Plane den Besuch idealerweise kurz vor Sonnenuntergang ein. Die goldene Stunde, in der die Skyline und der Main in warmes Licht getaucht werden, ist unvergleichlich. Bedenke aber, dass zu dieser Zeit die Wartezeiten länger sein können. Und denke daran, die Eintrittsgebühr einzuplanen.
Fazit & Ausblick: Dein Frankfurt-Trip ist erst der Anfang!
Du hast es geschafft! In nur wenigen Stunden hast du die wichtigsten Frankfurt am Main Sehenswürdigkeiten erobert – vom historischen Charme des Römers bis zur atemberaubenden Höhe des Main Towers. Du hast die Essenz der Stadt der Kontraste erlebt und weißt nun, dass Frankfurt weit mehr ist als nur eine Finanzmetropole.
Frankfurt an einem Tag: Der Kompakt-Guide für deinen Städtetrip
Dein kompakter Städtetrip durch Frankfurt konzentriert sich auf den faszinierenden Kontrast zwischen Historie, Finanzwelt und hessischer Gemütlichkeit.
Vormittag: Geschichte & Historisches Zentrum (9:00 – 12:30 Uhr)
Beginne deinen Tag um 9:00 Uhr im Herzen der Stadt am Römerberg. Bestaune die ikonische Fassade des Römers, dem historischen Rathaus, und die umliegenden Fachwerkhäuser. Direkt im Anschluss besuchst du die Paulskirche, die als Wiege der deutschen Demokratie eine immense symbolische Bedeutung besitzt.
Gegen 10:30 Uhr spazierst du zum Mainufer. Verbringe etwas Zeit am Eisernen Steg, der berühmten Fußgängerbrücke, die mit Tausenden von Liebesschlössern geschmückt ist. Hier genießt du den ersten fantastischen Blick auf die moderne Frankfurter Skyline – dein perfektes Fotomotiv.
Mittagspause & Moderne (12:30 – 15:30 Uhr)
Gegen 12:30 Uhr ist Zeit für ein schnelles, authentisches Mittagessen. Am Mainufer oder in der Nähe des Zentrums findest du Imbissstände, die eine Frankfurter Rindswurst oder eine andere lokale Wurstspezialität anbieten.
Frisch gestärkt widmest du dich ab 13:30 Uhr der modernen Seite Frankfurts. Schlendere über die Zeil, die Haupteinkaufsstraße, und mache anschließend einen kurzen Abstecher zum Bankenviertel, um die imposanten Wolkenkratzer und die Europäische Zentralbank (EZB) zu bestaunen.
Nachmittag: Hoch hinaus & Entspannung (15:30 – 19:00 Uhr)
Der absolute Höhepunkt deines Nachmittags ist gegen 15:30 Uhr der Besuch des Main Towers. Fahre auf die öffentlich zugängliche Aussichtsplattform, um einen atemberaubenden 360°-Blick über alle zuvor besuchten Frankfurt am Main Sehenswürdigkeiten zu erhalten.
Nutze die Zeit bis 19:00 Uhr für etwas Entspannung. Besuche den prächtigen Palmengarten (ideal, wenn du Natur liebst) oder, falls du mehr Kultur wünschst, das Goethe-Haus, den Geburtsort des berühmten Dichters Johann Wolfgang von Goethe.
Abend: Kulinarischer Ausklang (Ab 19:00 Uhr)
Beende deinen Städtetrip mit einem traditionellen Abendessen in Sachsenhausen. Dieses historische Viertel ist berühmt für seine urigen Apfelweinwirtschaften (Äppler-Kneipen). Bestelle unbedingt ein Glas Apfelwein (das Gerippte) und dazu den lokalen Käse, den Handkäse mit Musik, für ein authentisches hessisches Erlebnis.
Unsere Empfehlung für ein traditionelles und sehr beliebtes Apfelweinlokal:
Die Apfelweinwirtschaft Atschel ist eine der bekanntesten und beliebtesten Adressen in Sachsenhausen. Das Lokal besticht durch seine urige Atmosphäre: dicke Holzbalken, traditionelle Holztäfelung und ein schöner Innenhofgarten, der besonders im Sommer einlädt. Es ist der perfekte Ort, um in die Frankfurter Esskultur einzutauchen.
Adresse: Wallstraße 7, 60594 Frankfurt am Main
Bewertung: 4,6 Sterne
Telefon: +49 69 619201
Das solltest du bestellen:
Getränk: Ein Geripptes Apfelwein (der lokale Cider).
Speise: Probiere das Frankfurter Schnitzel (mit der Grünen Soße) oder den Handkäse mit Musik (ein eingelegter Käse, der zur hessischen Tradition gehört).
Wenn das Atschel zu voll ist oder du eine zweite Option wünschst, ist die Apfelweinwirtschaft Frau Rauscher eine hervorragende Alternative. Sie ist bekannt für ihre rustikale Tavernen-Atmosphäre und bietet ebenfalls alle regionalen Spezialitäten, darunter die klassische Frankfurter Grüne Soße.
Adresse: Klappergasse 8, 60594 Frankfurt am Main
Bewertung: 4,5 Sterne
Wichtiger Tipp: Apfelweinlokale sind oft sehr gut besucht, besonders am Wochenende. Es kann nicht schaden, kurz anzurufen, um die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen oder gegebenenfalls einen Tisch zu reservieren, um deinen perfekten Abschluss des Städtetrips zu sichern.
Der Platz ist ein Ort, an dem man die Seele Frankfurts spürt. Und egal ob du Geschichte liebst, einfach nur die Atmosphäre genießen möchtest oder ein schönes Fotomotiv suchst – der Römerberg wird dich verzaubern.
Der Römerberg, ursprünglich Samstagsberg genannt, diente bereits im 9. Jahrhundert als Marktplatz und war Schauplatz von Märkten, Turnieren, Festen und sogar Hinrichtungen.
Im Mittelalter war der Römerberg oft Ort von Kaiserwahlen und Krönungen.
Das Rathaus, der Römer, erhielt seinen Namen im 15. Jahrhundert und ist seitdem Sitz der Stadtverwaltung. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde der Römerberg in den 1980er Jahren originalgetreu wieder aufgebaut.
Die einzigartige Atmosphäre des Platzes mit seinen historischen Gebäuden und dem lebhaften Treiben lädt zum Verweilen ein, ist aber auch gleichzeitig Ausgangspunkt für Erkundungen: Vom Römerberg aus kann man die Altstadt bequem zu Fuß erkunden.
Erbaut zwischen 1789 und 1833 ersetzte sie eine ältere Kirche und diente zunächst als evangelisch-lutherische Hauptkirche Frankfurts.
Ihre größte historische Bedeutung erlangte die Paulskirche 1848/49. Hier tagte die erste frei gewählte deutsche Nationalversammlung, die versuchte, eine einheitliche deutsche Verfassung zu schaffen. Seitdem verkörpert die Paulskirche das Streben nach deutscher Einheit und Demokratie. Sie erinnert an die ersten Schritte zur demokratischen Selbstbestimmung in Deutschland.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Paulskirche schwer beschädigt. Nach dem Krieg wurde sie wieder aufgebaut und 1948 als Gedenkstätte eingeweiht.
Die Paulskirche dient heute als Gedenkstätte für die deutsche Demokratie und ist ein Ort der Erinnerung an die Ereignisse von 1848/49.
Der Kaiserdom St. Bartholomäus ist ein beeindruckendes Bauwerk und ein bedeutendes Zeugnis deutscher Geschichte. Er ist nicht nur die größte Kirche der Stadt, sondern auch ein Ort von großer historischer Bedeutung.
Seine Wurzeln reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück. Über die Jahrhunderte wurde der Dom mehrfach umgebaut und erweitert.
Von 1356 an war der Dom der Ort, an dem die römisch-deutschen Kaiser gekrönt wurden. Diese Tradition unterstrich die Bedeutung Frankfurts als Zentrum des Heiligen Römischen Reichs.
Der Dom ist ein beeindruckendes Beispiel gotischer Architektur mit einem hohen Turm und einer reichhaltigen Ausstattung. Im Dom wird unter anderem ein Teil des Schädels des Apostels Bartholomäus aufbewahrt.
Heute ist der Dom ein aktiver Ort der katholischen Gemeinde und zieht zahlreiche Besucher an.
Von der Aussichtsplattform des Turms bietet sich ein atemberaubender Blick über die Stadt.
Das Haus, ein Ensemble aus zwei Fachwerkhäusern, bietet einen authentischen Einblick in die Wohnverhältnisse einer wohlhabenden Frankfurter Bürgerfamilie im 18. Jahrhundert.
In diesem Umfeld schuf Goethe seine frühen Werke wie „Götz von Berlichingen“ und „Die Leiden des jungen Werther“, die ihn über Nacht berühmt machten.
Die Räume sind liebevoll restauriert und vermitteln eine lebendige Vorstellung vom Alltag der Goethe-Familie. Möbel, Gemälde und Alltagsgegenstände aus der Zeit Goethes lassen die Geschichte lebendig werden.
Erste Fassungen von Goethes Werken und persönliche Gegenstände des Dichters sind zu sehen.
Eine besondere Attraktion ist die astronomische Uhr aus dem Jahr 1746, die Uhrzeit, Mondphasen und Sonnenstand anzeigt.
Die Alte Oper wurde zwischen 1873 und 1880 im Stil der Neorenaissance erbaut und war bis zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg das Opernhaus der Stadt.
Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wurde die Alte Oper 1981 als Konzert- und Veranstaltungshaus wiedereröffnet.
Das Gebäude beeindruckt durch seine prächtige Fassade, die reich verzierten Säle und die hervorragende Akustik.
Die Alte Oper bietet ein breit gefächertes Programm, das von klassischer Musik über Jazz und Pop bis hin zu Musicals und Showproduktionen reicht.
Das Mainufer in Frankfurt ist mehr als nur eine Uferpromenade. Es ist eine grüne Lunge inmitten der Stadt, ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen sowie ein Ort, an dem sich die Frankfurter mit Stolz präsentieren.
Entlang des Mains erstreckt sich eine großzügige Parkanlage mit Wiesen, Bäumen und Blumenbeeten. Hier kann man spazieren gehen, joggen, Fahrrad fahren oder einfach nur die Sonne genießen. Zahlreiche Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein und bieten einen herrlichen Blick auf den Fluss und die Skyline von Frankfurt. Für Kinder gibt es verschiedene Spielplätze, die zum Toben und Spielen einladen.
Zahlreiche Cafés, Bars und Restaurants bieten eine große Auswahl an Speisen und Getränken.
Das Mainufer hat in den letzten Jahrzehnten eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht. Aus einem eher tristen Industriegebiet wurde ein lebendiger und attraktiver Ort. Das Mainufer verbindet die Innenstadt mit den Stadtteilen südlich des Mains und ist ein wichtiger Bestandteil des städtischen Lebens.
Highlights am Mainufer:
Museumsufer: Das weltberühmte Museumsufer mit seinen zahlreichen Museen liegt direkt am Main (hierzu unten mehr).
Eiserner Steg: Die Fußgängerbrücke verbindet die Altstadt mit Sachsenhausen und bietet einen schönen Blick auf den Main.
Mainuferfest: Jedes Jahr im Sommer findet das Mainuferfest statt.
Eine gute Idee bei schönem Wetter ist auf jeden Fall eine Flussrundfahrt auf dem Main.
Die Museen am Museumsufer decken ein breites Spektrum an Themen ab: von Kunst und Archäologie über Geschichte und Naturkunde bis hin zu Design und Fotografie. Die hohe Konzentration an Museen auf so engem Raum ist weltweit einzigartig.
Beliebte Museen am Museumsufer sind
Städel Museum: Eines der bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands mit einer Sammlung von der Gotik bis zur Gegenwart.
Liebieghaus: Das Skulpturenmuseum beherbergt eine weltweit einzigartige Sammlung antiker Skulpturen.
Schirn Kunsthalle: Präsentiert regelmäßig wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst.
Museum für Angewandte Kunst: Zeigt eine umfassende Sammlung von Kunstgewerbe und Design.
Filmmuseum: Das deutsche Filmmuseum ist eine Schatzkammer der Filmgeschichte.
Der Main Tower bietet als einziges Hochhaus in Frankfurt eine öffentliche Aussichtsplattform. In 198 Metern Höhe genießt man einen spektakulären Blick auf die Skyline und die Umgebung. Zusätzlich gibt es in den darunterliegenden Stockwerken ein Restaurant und eine Cocktailbar, die das Erlebnis abrunden.
Der Turm des Kaiserdoms St. Bartholomäus bietet in 66 Metern Höhe eine Aussichtsplattform, die einen Panoramablick über die Stadt, die Altstadt und das Sachsenhäuser Ufer ermöglicht. Der Aufstieg erfordert jedoch das Bewältigen von etwa 300 Stufen.
Der Lohrberg ist die höchste Erhebung innerhalb der Stadtgrenzen und bietet einen weiten Blick über Frankfurt und die umliegende Region. Der Lohrpark ist eine weitläufige Grünanlage, die zum verweilen einlädt.
Das Dach des Einkaufszentrums Skyline Plaza bietet einen guten Blick auf die Frankfurter Skyline, das Messegelände und den Taunus.
Der Goetheturm ist ein Aussichtsturm im Frankfurter Stadtwald. Er ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet einen schönen Blick auf die Umgebung.
Zusätzlich zu diesen Plattformen bieten auch einige der Mainbrücken und das Mainufer selbst schöne Ausblicke auf die Stadt.
Gegründet 1871, gehört der Palmengarten zu den ältesten und größten botanischen Gärten Deutschlands. Die historischen Gewächshäuser und die zahlreichen Skulpturen verleihen dem Garten einen besonderen Charme.
Hier findet man auf 22 Hektar Fläche eine beeindruckende Vielfalt an Pflanzen aus aller Welt. Von tropischen Palmen über mediterrane Gewächse bis hin zu heimischen Pflanzenarten ist alles vertreten.
Der Palmengarten ist in verschiedene Themenbereiche unterteilt, wie beispielsweise den Rosengarten, den Japangarten oder den Sumpfbereich. Jeder Garten bietet eine eigene Atmosphäre und lädt zum Verweilen ein.
In den zahlreichen Gewächshäusern kann man die faszinierende Welt der Tropen und Subtropen erkunden. Hier gedeihen exotische Pflanzen, wie Orchideen, Bromelien und fleischfressende Pflanzen.
Frankfurt hat ein äußerst vielfältiges und reiches Angebot an Kunst und Kultur, das von weltbekannten Museen über eine lebendige Theaterszene bis hin zu einer dynamischen freien Kunstszene reicht.
Museen und Galerien
Das Herzstück der Frankfurter Museumslandschaft ist das Museumsufer am Sachsenhäuser Mainufer. Hier finden sich einige der renommiertesten Museen Deutschlands:
Städel Museum: Eines der bekanntesten Kunstmuseen, das eine beeindruckende Sammlung europäischer Kunst aus sieben Jahrhunderten beherbergt, von der Renaissance über den Impressionismus bis zur modernen Kunst.
MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST: Ein Museum für zeitgenössische Kunst, das eine der weltweit wichtigsten Sammlungen post-impressionistischer Kunst besitzt. Es hat weitere Standorte, den TOWER MMK und das ZOLLAMT MMK.
Liebieghaus Skulpturensammlung: Zeigt eine außergewöhnliche Sammlung von Skulpturen aus verschiedenen Epochen und Kulturen, von der Antike bis zum Klassizismus.
Deutsches Architekturmuseum (DAM): Das einzige reine Architekturmuseum in Deutschland.
Deutsches Filminstitut & Filmmuseum (DFF): Ein lebendiges Museum, das die Geschichte des Films anhand von Objekten, Ausstellungen und interaktiven Angeboten darstellt.
Historisches Museum Frankfurt: Präsentiert die Geschichte Frankfurts in Dauerausstellungen und wechselnden Sonderausstellungen.
Museum für Kommunikation Frankfurt: Ein interaktives Museum, das die Entwicklung der Kommunikation vom Rauchzeichen bis zum Internet darstellt.
Schirn Kunsthalle Frankfurt: Eines der bekanntesten Ausstellungshäuser Europas, das sich auf wechselnde Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst konzentriert.
Museum Angewandte Kunst: Fokus auf Design, Mode, Kunsthandwerk und Architektur.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Museen wie das Senckenberg Naturmuseum, das Caricatura Museum für Komische Kunst, das Jüdische Museum Frankfurt, das Goethe-Haus und viele kleinere Galerien und Ausstellungsräume, die die freie Kunstszene der Stadt prägen.
Theater, Oper und Bühnen
Frankfurt hat eine herausragende Theaterszene mit einer breiten Palette an Darbietungen:
Oper Frankfurt: Eines der führenden Opernhäuser Europas, das für seine innovativen Inszenierungen und sein hohes musikalisches Niveau bekannt ist. Es wurde bereits mehrfach als „Opernhaus des Jahres“ ausgezeichnet.
Alte Oper Frankfurt: Das historische Gebäude, das nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut wurde, dient heute als renommiertes Konzert- und Kongresshaus.
Schauspiel Frankfurt: Bietet ein vielseitiges Programm von Klassikern über zeitgenössische Stücke bis hin zu Uraufführungen.
The English Theatre Frankfurt: Das größte englischsprachige Theater auf dem europäischen Festland.
Tigerpalast Varieté Theater: Ein bekanntes Varieté, das internationale Künstler und ein stilvolles Ambiente bietet.
Daneben gibt es eine Vielzahl kleinerer Theater, wie die Komödie Frankfurt, das Fritz-Remond-Theater und das Papageno Musiktheater am Palmengarten, die das kulturelle Angebot ergänzen.
Frühling/Sommer
Dippemess: Frankfurts größtes und ältestes Volksfest, das zweimal jährlich stattfindet (im Frühjahr und Herbst). Es bietet eine bunte Mischung aus Fahrgeschäften, kulinarischen Spezialitäten und einem traditionellen Markt. Die Dippemess findet auf dem Festplatz am Ratsweg statt, in der Nähe der Eissporthalle.
Wäldchestag: Ein traditioneller Feiertag am Dienstag nach Pfingsten, an dem sich die Frankfurter in den Stadtwald begeben, um mit Musik, Fahrgeschäften und regionalen Speisen zu feiern.
Grüne Soße Festival: Ein kulinarisches Fest, das der berühmten Frankfurter Spezialität, der Grünen Soße, gewidmet ist. Es gibt einen Wettbewerb und ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm.
Opernplatzfest: Ein beliebtes Sommerfest auf dem Opernplatz, das eine besondere Atmosphäre mit Musik und Gastronomie vor der Kulisse der Alten Oper schafft.
Museumsuferfest: Eines der größten und bekanntesten Kulturfeste in Europa, das jährlich am Mainufer stattfindet. Es feiert die Frankfurter Museen mit einem umfangreichen Programm aus Kunst, Kultur, Musik und Gastronomie.
Herbst
Frankfurter Buchmesse: Die weltweit größte Buchmesse und eine der wichtigsten Veranstaltungen der internationalen Verlagsbranche. Sie zieht Verlage, Autoren und Literaturbegeisterte aus aller Welt an.
Dippemess im Herbst: Die zweite Auflage des traditionsreichen Volksfestes.
Frankfurter Oktoberfest: Eine Veranstaltung, die bayrische Traditionen nach Frankfurt bringt.
Rheingauer Weinmarkt: Ein beliebtes Weinfest in der Innenstadt, bei dem Winzer aus dem Rheingau ihre Weine präsentieren.
Winter
Frankfurter Weihnachtsmarkt: Einer der größten und stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte in Deutschland, der sich vom Römerberg bis zum Mainkai erstreckt. Er lockt mit festlicher Dekoration, Glühwein und traditionellem Kunsthandwerk.
Christmas Garden Frankfurt: Eine Lichtinstallation im Deutsche Bank Park, die Besucher in eine magische, festliche Welt entführt.
Frankfurt bietet eine Mischung aus traditionellen deutschen Gerichten und internationalen Einflüssen. Nachfolgend haben wir eine kleine Auswahl der besten Orte und Gerichte, die ihr in Frankfurt probieren könnt, zusammengestellt.
Traditionelle Frankfurter Spezialitäten
Äppelwoi: Das Frankfurter Nationalgetränk, ein Apfelwein, wird traditionell aus dem Bembel ausgeschenkt und aus dem „Gerippten“ (Glas mit Rillenstruktur) getrunken wird.
Grüne Soße: Eine cremige Soße aus sieben Kräutern, die traditionell mit Kartoffeln und hart gekochten Eiern serviert wird.
Handkäse mit Musik: Ein würziger Käse, der mit Zwiebeln und Öl mariniert wird.
Frankfurter Würstchen: Die kleinen, feinen Würstchen sind eine beliebte Imbissware und werden oft mit Senf oder Ketchup gegessen.
Frankfurter Kranz: Ein üppiger Kuchen mit Mandeln und Marzipan, der auch ein beliebtes Mitbringsel ist.
Rotes Geselch: Geräucherter Lachs, der oft als Vorspeise serviert wird.
Internationale Küche
Dank der internationalen Ausrichtung der Stadt findest du in Frankfurt eine große Vielfalt an Küchen. Besonders beliebt sind:
Türkische Küche: Döner Kebab, Lahmacun und andere türkische Spezialitäten sind weit verbreitet.
Italienische Küche: Pizza, Pasta und andere italienische Klassiker findest du in zahlreichen Restaurants.
Asiatische Küche: Chinesisch, Vietnamesisch, Japanisch – die Auswahl ist groß.
Moderne Gastronomie
Frankfurt hat sich auch in den letzten Jahren zu einer echten Gourmetstadt entwickelt. Zahlreiche Sternerestaurants und innovative Küchen bieten kulinarische Highlights.
Altstadt: Hier findest du zahlreiche traditionelle Gasthäuser, in denen du regionale Spezialitäten probieren kannst.
Sachsenhausen: Das beliebte Ausgehviertel bietet eine Mischung aus traditionellen Apfelweinkneipen und modernen Restaurants.
Innenstadt: In der Innenstadt gibt es eine große Auswahl an Restaurants, von Fast Food bis hin zu gehobener Küche.
Messegelände: Während der Messezeiten gibt es zahlreiche Restaurants und Imbisse auf dem Gelände.
Unsere Tipps für Frankfurt
Apfelwein-Wirtschaften: Ein Besuch in einer traditionellen Apfelwein-Wirtschaft ist ein Muss für jeden Frankfurt-Besucher.
Street Food: Probiere die vielfältigen Street-Food-Angebote auf den verschiedenen Märkten und Festivals.
Die Zeil ist die bekannteste Einkaufsstraße in Frankfurt. Hier findest Du eine breite Auswahl an Kaufhäusern, Modeketten und Elektronikläden.
Die Goethestraße ist die erste Adresse für Luxus-Shopping. Hier reihen sich exklusive Boutiquen und Marken wie Prada, Louis Vuitton und Cartier aneinander.
Die Fressgass (Große Bockenheimer Straße), zwischen Opernplatz und Börsenplatz gelegen, ist bekannt für ihre Feinkostläden, Restaurants und Cafés, die zum Verweilen einladen.
Die Kleinmarkthalle in der Hasengasse ist ein absolutes Muss für Feinschmecker. Hier findest Du regionale Spezialitäten, exotische Früchte und Köstlichkeiten aus aller Welt.
MyZeil ist ein Einkaufszentrum mitten auf der Zeil, das durch seine futuristische Architektur mit einem spektakulären Glasdach auffällt. Es beherbergt rund 100 Geschäfte, Restaurants und ein großes Kino.
Auf der anderen Mainseite bietet Sachsenhausen eine Mischung aus kleinen, unabhängigen Boutiquen, Antiquitätengeschäften und gemütlichen Kneipen.
Die Skyline Plaza am Europaviertel bietet eine große Auswahl an Geschäften, Gastronomie und sogar einen Wellnessbereich.
Frankfurt bietet zahlreiche Orte der Erholung. Ob Du die Natur genießen, am Wasser entspannen oder einfach nur spazieren gehen möchtest, es gibt viele grüne Oasen zu entdecken.
Parks und Grünflächen
Grüneburgpark: Als drittgrößter Park der Stadt ist der Grüneburgpark eine beliebte Anlaufstelle für Erholungssuchende. Er ist von eindrucksvollen Stadtvillen umgeben und liegt in der Nähe des Uni Campus Westend.
Palmengarten und Botanischer Garten: Der Palmengarten ist einer der größten seiner Art und eine wahre mediterrane Oase in der Stadt. Er beherbergt zahlreiche Pflanzen- und Gewächshäuser. Der Botanische Garten, der heute zum Palmengarten gehört, zeigt eine beeindruckende Vielfalt von rund 4.000 Pflanzenarten.
Lohrberg: Vom Lohrberg, Frankfurts einzigem verbliebenen Weinberg, hast Du einen fantastischen Panoramablick über die Skyline und das Umland. Er ist ein idealer Ort, um den Sonnenuntergang zu beobachten.
Frankfurter Stadtwald: Der Stadtwald im Süden Frankfurts ist ein ausgedehntes Naherholungsgebiet, perfekt für lange Spaziergänge, Radtouren oder um einfach nur tief durchzuatmen.
Mainuferparks und Nizza-Gärten: Entlang des Mains gibt es viele Grünflächen, die zum Spazierengehen, Joggen oder Verweilen einladen. Die Nizza-Gärten direkt am Mainufer vermitteln mit ihrer mediterranen Vegetation einen Hauch von Südfrankreich.
Bäder und Wellness
Für Entspannung im Wasser bieten sich Frankfurts zahlreiche Bäder an.
Titus Thermen: Bekannt für ihre großzügigen Saunalandschaften und entspannenden Wellnessangebote.
Rhein-Main-Therme: Ein beliebtes Ziel für einen Wellness-Tag mit einer Vielzahl von Becken und Saunalandschaften.
Anreise nach Frankfurt
Frankfurt ist über den Hauptbahnhof (Frankfurt (Main) Hbf) und den Fernbahnhof am Flughafen (Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof) sehr gut an das nationale und internationale Schienennetz angebunden. Von vielen deutschen und europäischen Städten gibt es direkte ICE- und andere Fernverkehrsverbindungen.
Frankfurt ist durch das Frankfurter Kreuz, an dem sich die Autobahnen A3 und A5 kreuzen, gut erreichbar. Auf der Ostseite der Stadt verläuft die A661.
Der Flughafen Frankfurt (FRA) ist einer der größten in Europa und dient als wichtiges Drehkreuz. Von dort aus gibt es zahlreiche Verbindungen in die Innenstadt.
Fortbewegung in Frankfurt
In Frankfurt wird der öffentliche Nahverkehr durch den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) organisiert, der das gesamte Rhein-Main-Gebiet abdeckt. Die Hauptmerkmale sind:
U-Bahn (U-Bahn): Ein Schnellbahnsystem mit neun Linien, die das Stadtzentrum und die Vororte miteinander verbinden. Viele Strecken verlaufen unterirdisch, insbesondere im Innenstadtbereich.
S-Bahn (S-Bahn): Dieses System verbindet Frankfurt mit den umliegenden Städten und Gemeinden im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Die S-Bahnen fahren in einem dichten Takt und bilden das Herzstück des regionalen Nahverkehrs. Es gibt Linien, die bis nach Wiesbaden, Mainz und Darmstadt führen.
Straßenbahn (Straßenbahn): Das Straßenbahnnetz ergänzt die S- und U-Bahnen, indem es viele Stadtteile direkt anfährt. Die Straßenbahnen verkehren hauptsächlich oberirdisch und bieten eine gute Möglichkeit, sich im Stadtgebiet fortzubewegen.
Busse: Ein umfangreiches Busnetz, inklusive Metrobus- und Expressbuslinien, erschließt Bereiche, die nicht von S-Bahnen, U-Bahnen oder Straßenbahnen bedient werden. Es gibt auch Nachtbuslinien, die in den Nächten am Wochenende und teilweise auch unter der Woche verkehren.
Die verschiedenen Verkehrsmittel sind gut miteinander vernetzt. Mit einer einzigen Fahrkarte des RMV können alle Verkehrsmittel genutzt werden, also U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Bus. Fahrkarten können an Automaten, in den RMV-Verkaufsstellen oder auch digital über die RMV-App gekauft werden.
Einzelfahrkarte: Ideal für eine einmalige Fahrt.
Tageskarte: Ermöglicht beliebig viele Fahrten innerhalb eines Tages im gewählten Gültigkeitsbereich und ist oft schon ab der zweiten Fahrt günstiger als eine Einzelfahrkarte. Es gibt auch eine Gruppentageskarte für bis zu fünf Personen.
Frankfurt Card
Eine beliebte Option für Touristen. Diese Karte beinhaltet die freie Fahrt im Frankfurter Stadtgebiet (inklusive Flughafen) für ein oder zwei Tage und bietet zusätzlich Ermäßigungen bei Museen, Restaurants und anderen Attraktionen.
Hessenticket
Eine Tageskarte für bis zu fünf Personen, die für Fahrten im gesamten Bundesland Hessen gültig ist.
Wer mit dem Auto unterwegs ist, für den stehen in der Regel ausreichend Parkhäuser zur Verfügung. An den Wochenenden können diese aber auch schnell voll werden.
Bezahlen in Frankfurt
Im Vergleich zu einigen anderen Ländern ist Bargeld in Deutschland, und damit auch in Frankfurt, immer noch weit verbreitet und wird oft bevorzugt. Für kleinere Beträge, insbesondere in Bäckereien, kleinen Cafés, auf Wochenmärkten oder für Trinkgelder ist ratsam, immer etwas Bargeld bei sich zu haben.
Debitkarten (EC-Karte/girocard), Kreditkarten (wie Visa, Mastercard oder American Express) und kontaktloses Bezahlen mit einer physischen Karte, dem Smartphone (Apple Pay, Google Pay) oder der Smartwatch werden von den meisten Geschäften, Dienstleistern und Restaurants akzeptiert.
Für den öffentlichen Nahverkehr können die Tickets über die RMV-App gekauft werden.
Sicherheit in Frankfurt
Grundsätzlich gilt Frankfurt als eine sichere Stadt für Touristen. Wie in jeder Großstadt gibt es jedoch einige Dinge, die man beachten sollte.
In belebten Gegenden wie dem Hauptbahnhof, der Einkaufsstraße Zeil, öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei großen Veranstaltungen besteht das Risiko von Taschendiebstählen. Achte hier besonders auf Deine Wertsachen.
Das Viertel rund um den Hauptbahnhof hat einen schlechten Ruf und gilt als sozialer Brennpunkt. Hier sind Drogenkriminalität und Prostitution sichtbar. Tagsüber ist der Bereich belebt, aber nachts solltest Du ihn, wenn möglich, meiden oder nur in Begleitung durchqueren.
Abgesehen davon sind viele Stadtteile Frankfurts wie Westend, Sachsenhausen oder Nordend sehr sicher und bieten eine angenehme Atmosphäre für Touristen.
Nachfolgend haben wir einige Aktivitäten-Highlights für Euch zusammengestellt.
Es gibt eine große Auswahl an Hotels in Frankfurt.
Eine sehr zentrale Lage zeichnet den alt-ehrwürdigen Steigenberger Icon Frankfurter Hof aus. Weniger zentral (ca. 2 km zu Fuß bis zum Römer) gelegen, aber sehr empfehlenswert, ist das
Wer mit der Bahn anreist, ist im nhow Hotel bestens aufgehoben.
Der Sommer (Juni bis August) bietet die wärmsten Monate des Jahres mit viel Sonnenschein. Ideal für alle, die gerne draußen unterwegs sind und die Stadt bei schönem Wetter erkunden möchten. Allerdings kann es in den Sommermonaten auch sehr heiß werden. Und die Preise für Hotels und Flüge sind höher.
Im Herbst (September bis Oktober) sind die Temperaturen mild und es gibt eine wunderschöne Laubfärbung in den Parks. Es ist eine gute Zeit für kulturelle Veranstaltungen und Besuche in Museen.
Im Winter (November bis März) kann es in Frankfurt recht kalt und nass werden. Dafür sind die Weihnachtsmärkte eine besondere Attraktion.
Frankfurt ist auch eine Messestadt. Während der Messezeiten oder großer Veranstaltungen kann es in Frankfurt sehr voll werden und die Hotelpreise sind extrem hoch.
Die Geschichte von Frankfurt ist eine facettenreiche und wechselvolle Reise, die von einem fränkischen Königshof zu einer der bedeutendsten Handels-, Finanz- und Kulturmetropolen Europas führte.
Erste Besiedlungsspuren in der Region gehen bis in die Römerzeit zurück. Der Name „Frankfurt“ (ursprünglich Franconofurd) taucht erstmals 794 in einer Urkunde Karls des Großen auf. Er bezieht sich auf eine Furt, also eine seichte Stelle im Main, die es den Franken ermöglichte, den Fluss zu überqueren. Die Stadt war zu dieser Zeit eine wichtige Königspfalz.
Bereits im Mittelalter entwickelte sich Frankfurt zu einem zentralen Ort des Heiligen Römischen Reiches. Ab dem 12. Jahrhundert fanden hier die Wahlen der römisch-deutschen Könige statt. Die „Goldene Bulle“ von 1356 bestätigte Frankfurt als ständige Wahlstadt. Ab 1562 wurden hier auch die Kaiser gekrönt, was der Stadt eine enorme politische Bedeutung verlieh.
Schon im Jahr 1150 wird die Frankfurter Messe erstmals erwähnt. Durch kaiserliche Privilegien, die den Kaufleuten königlichen Schutz zusicherten, wuchs die Messe rasch an Bedeutung. Im 15. Jahrhundert entwickelte sich Frankfurt zu einem der wichtigsten Handelsplätze in Deutschland, insbesondere für den Buchhandel und frühe Finanzgeschäfte.
Im 16. Jahrhundert führte Frankfurt die Reformation ein und entwickelte sich zu einem Zentrum des Buchdrucks. Die Stadt profitierte vom Zuzug zahlreicher niederländischer Glaubensflüchtlinge, die den Handel und das Gewerbe belebten.
1806, mit dem Ende des Heiligen Römischen Reiches, verlor Frankfurt seinen Status als Krönungsstadt. Nach einer kurzen Zeit als Hauptstadt des Großherzogtums Frankfurt wurde die Stadt 1815 auf dem Wiener Kongress zur Freien Stadt und zum Sitz des Deutschen Bundes erklärt.
Die Paulskirche in Frankfurt war 1848 der Tagungsort der ersten frei gewählten deutschen Nationalversammlung. Obwohl die Revolution scheiterte, gilt die Paulskirche als Symbol der deutschen Demokratiebewegung.
1866 endete Frankfurts Status als Freie Stadt, als es im Preußisch-Österreichischen Krieg von Preußen annektiert wurde. Im späten 19. Jahrhundert erlebte die Stadt eine rasante Industrialisierung und ein starkes Bevölkerungswachstum. In dieser Zeit entstanden bedeutende Bauwerke wie die Alte Oper (1880) und der Hauptbahnhof (1888).
Im Zweiten Weltkrieg wurde Frankfurt durch massive alliierte Luftangriffe, insbesondere 1944, schwer zerstört. Ein Großteil der historischen Altstadt lag in Trümmern. Nach dem Krieg begann der Wiederaufbau, bei dem die Stadt ein neues, modernes Gesicht erhielt. Das historische Zentrum wurde teilweise neu gestaltet, es entstanden breitere Straßen, und ab den 1970er Jahren prägten erste Hochhäuser das Stadtbild.
In der Nachkriegszeit entwickelte sich Frankfurt zu einer führenden Finanzmetropole in Deutschland und Europa. Hier sind die Europäische Zentralbank (EZB) und zahlreiche internationale Banken angesiedelt. 1998 nannte sich die Stadt offiziell „Europastadt“, um ihr Engagement für die europäische Einigung zu unterstreichen.
Ein bemerkenswertes Projekt der jüngeren Geschichte ist der Wiederaufbau des Dom-Römer-Viertels, bei dem Teile der historischen Altstadt originalgetreu rekonstruiert wurden und 2018 wiedereröffnet wurden.
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