Köln ist die viertgrößte Stadt Deutschlands und das Herz des Rheinlands. Mit einer Geschichte von über 2000 Jahren ist die Stadt eine der ältesten in Deutschland und bietet eine faszinierende Mischung aus alten Traditionen und modernem Leben. Das Wahrzeichen der Stadt ist der berühmte Kölner Dom, eine gotische Kathedrale und UNESCO-Weltkulturerbe. Köln ist auch bekannt für seine lockere Lebensart und den Karneval, der jährlich Hunderttausende von Besuchern anzieht.

Die Geschichte von Köln ist lang und reicht bis in die römische Zeit zurück.

Die Anfänge der Stadt gehen auf eine Siedlung des germanischen Stammes der Ubier zurück, die um 19 v. Chr. von den Römern auf die linke Rheinseite umgesiedelt wurden.

Im Jahr 50 n. Chr. erhielt die Siedlung auf Wunsch von Agrippina der Jüngeren, der Frau von Kaiser Claudius und in Köln geborenen Tochter von Germanicus, das römische Stadtrecht. Sie wurde zur „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“ (kurz CCAA) ernannt. Aus dem Wort „Colonia“ entwickelte sich später der Name „Köln“.

Um 90 n. Chr. wurde Köln die Hauptstadt der römischen Provinz „Germania inferior“ und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum und Militärstandort. Reste der römischen Infrastruktur, wie die Stadtmauer und die Eifelwasserleitung, sind noch heute sichtbar.

Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches im 5. Jahrhundert wurde die Stadt von fränkischen Königen als zentraler Ort genutzt. Die Infrastruktur der Römer wurde weiterverwendet, und aus „Colonia“ wurde allmählich „Köln“.

Karl der Große erhob Köln zum Erzbistum, was die religiöse und politische Bedeutung der Stadt erheblich steigerte.

Als Handelsstadt am Rhein erlebte Köln im Mittelalter (11. bis 15. Jahrhundert)

einen stetigen Aufschwung. Kölner Händler dominierten den Handel entlang des Rheins. Durch eine Fülle von Kirchen und Reliquien, wie die der Heiligen Drei Könige, entwickelte die Stadt das Narrativ vom „Heiligen Köln“, das ihr hohes Ansehen in ganz Europa sicherte.

1259 erhielt Köln das Stapelrecht, das alle Händler dazu zwang, ihre Waren in der Stadt auszuladen und für eine bestimmte Zeit anzubieten. Dies festigte die wirtschaftliche Vormachtstellung der Stadt am Rhein.

Die wohlhabenden Kaufleute drängten zunehmend auf mehr Beteiligung an der Stadtherrschaft, die traditionell bei den Erzbischöfen lag. In der Schlacht von Worringen (1288) besiegten die Kölner Bürger unter ihrem Stadtrat den Erzbischof von Köln. Dies führte dazu, dass Köln de facto eine freie Reichsstadt wurde, was 1475 offiziell bestätigt wurde. Die politische Macht ging auf den Stadtrat über.

Während der Reformation blieb Köln katholisch. Die Stadt profitierte vom Dreißigjährigen Krieg, da sie als neutrale Zone galt und viele Flüchtlinge aufnahm, was zu einem weiteren Wachstum führte.

1794 besetzten französische Revolutionstruppen die Stadt. Das alte Herrschaftssystem brach zusammen, die Kirchen wurden säkularisiert und das Kölner Erzbistum aufgelöst.

Nach dem Wiener Kongress 1815 wurde das Rheinland und damit auch Köln dem Königreich Preußen zugeschlagen. Die Stadt erlebte im 19. Jahrhundert eine rasche Industrialisierung.

Nach einem jahrhundertelangen Baustopp wurde der Kölner Dom, der im 13. Jahrhundert begonnen wurde, 1880 vollendet.

Köln wurde durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört. Der Wiederaufbau in den Nachkriegsjahren prägt das heutige Stadtbild.

Heute ist Köln eine pulsierende Großstadt, die ihre reiche Geschichte in zahlreichen Museen, Bauwerken und Traditionen wie dem Kölner Karneval pflegt.

Der Kölner Dom, offiziell als Hohe Domkirche St. Petrus bekannt, ist eine der bekanntesten und beeindruckendsten gotischen Kathedralen weltweit und das Wahrzeichen der Stadt Köln. Mit einer Höhe von etwa 157 Metern ist er die zweithöchste Kirche Europas und die dritthöchste der Welt. Der Bau begann bereits 1248 und dauerte – mit einer jahrhundertelangen Unterbrechung – bis zur endgültigen Fertigstellung 1880.

Der Kölner Dom ist ein Meisterwerk der Gotik, geprägt durch seine enormen Ausmaße, die fein gearbeiteten Details und die charakteristischen Spitzbogenfenster. Die Westfassade mit ihren beiden Türmen und vielen filigranen Verzierungen gilt als die größte Kirchenfassade der Welt. Das Innere des Doms beeindruckt durch hohe, lichtdurchflutete Gewölbe und prächtige Glasfenster, die zu den bedeutendsten mittelalterlichen Glasmalereien Europas gehören.

Zu den bekanntesten Kunstwerken im Kölner Dom zählt der Dreikönigenschrein, ein reich verzierter Schrein aus dem 13. Jahrhundert, in dem angeblich die Reliquien der Heiligen Drei Könige aufbewahrt werden. Ebenfalls bemerkenswert sind der Gerokreuz, eines der ältesten erhaltenen Großkreuze des Mittelalters, sowie der Petrusaltar und die Chorfenster.

Der Kölner Dom ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein bedeutendes religiöses Zentrum und UNESCO-Weltkulturerbe. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er zwar schwer beschädigt, blieb aber größtenteils intakt und ist seither ein Symbol des Widerstands und der Wiederauferstehung.

Heute ist der Kölner Dom eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands und ein aktives Gotteshaus. Jährlich kommen Millionen von Touristen und Pilgern, um die einzigartige Architektur und die religiöse Bedeutung zu erleben. Besonders populär ist der Aufstieg auf die Türme, von wo aus man einen beeindruckenden Ausblick über Köln und das Rheintal genießt.

Um auf die Aussichtsplattform des Kölner Doms zu gelangen, kannst du den Südturm besteigen.

Der Eingang zum Südturm befindet sich auf der Südseite des Doms. Wenn Du vor dem Hauptportal stehst geht es rechts neben dem rechten Turm (das ist der Südturm) eine Treppe runter. Hinter der Glastür befinden sich die Kasse und der Eingang zum Südturm.

Um auf die Aussichtsplattform zu kommen, musst du 533 Stufen überwinden. Es gibt keinen Aufzug, daher ist eine gewisse Kondition hilfreich. Der Aufstieg führt durch enge Wendeltreppen und bietet unterwegs beeindruckende Ausblicke auf die Architektur des Doms.

Oben angekommen, erwartet dich eine beeindruckende Aussicht über Köln und den Rhein. Bei klarem Wetter kann man bis zum Siebengebirge schauen. Die Aussichtsplattform befindet sich in ca. 100 Metern Höhe.

Die Öffnungszeiten des Turms können je nach Saison und Witterung variieren. Typischerweise ist der Aufstieg im Sommer länger geöffnet als im Winter. Es lohnt sich, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten auf der offiziellen Webseite des Kölner Doms zu überprüfen.

Viel Spaß und eine gute Aussicht!

Die Kölner Altstadt ist das Herzstück von Köln und gehört zu den lebendigsten und historisch reichsten Vierteln der Stadt. Sie liegt am westlichen Rheinufer und erstreckt sich rund um den Kölner Dom. Die Altstadt ist geprägt von engen Gassen, historischen Gebäuden, gemütlichen Plätzen und einer Vielzahl von Restaurants, Brauhäusern, Cafés und kleinen Läden, die die einzigartige Atmosphäre der Kölner Kultur vermitteln.

Neben dem Kölner Dom befinden sich hier weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten, wie das Museum Ludwig mit seiner beeindruckenden Sammlung moderner Kunst, das Römisch-Germanische Museum, das die römische Geschichte Kölns beleuchtet, und das historische Rathaus, dessen Turm mit detailreichen Figuren geschmückt ist. Auch die Hohe Straße und die Schildergasse, zwei der ältesten und beliebtesten Einkaufsstraßen Kölns, durchziehen das Viertel und bieten zahlreiche Geschäfte und Boutiquen.

Am Rheinufer laden die Promenade und die Rheinparks dazu ein, das lebhafte Treiben der Stadt zu beobachten oder bei einem Spaziergang die Aussicht auf den Fluss zu genießen. Ebenfalls an der Rheinuferpromenade findet sich das bunte Viertel rund um die „Kölner Stapelhäuser“, hübsche alte Gebäude, die früher als Lagerhäuser dienten und heute beliebte Restaurants und Cafés beherbergen.

Die Altstadt ist auch bekannt für ihre vielen Brauhäuser, wie das berühmte Früh am Dom, wo Besucher das traditionelle Kölsch genießen können. In den engen, gepflasterten Gassen und auf den historischen Plätzen, wie dem Alter Markt und dem Heumarkt, werden regelmäßig Veranstaltungen und Märkte abgehalten, die besonders zur Karnevalszeit und in der Weihnachtszeit für eine besondere Stimmung sorgen.

Die Mischung aus mittelalterlichem Flair, modernen Geschäften und kulturellen Angeboten macht die Altstadt zu einem lebendigen Viertel, das sowohl Einheimische als auch Touristen begeistert. Hier sind einige der besten Orte, die du bei einem Besuch auf keinen Fall verpassen solltest:

Kölner Dom
Der Dom ist das Wahrzeichen Kölns. Neben der imposanten Architektur und den beeindruckenden Fenstern bietet der Südturm eine Aussichtsplattform mit einem fantastischen Blick über die Stadt und den Rhein.

Groß St. Martin und Martins-Viertel
Diese romanische Kirche Groß St. Martin aus dem 12. Jahrhundert prägt das Bild des Martin-Viertels. Sie ist besonders markant durch ihren quadratischen Turm und die vier Ecktürme und ist ein beliebtes Fotomotiv direkt am Rheinufer.

Das Martinsviertel liegt direkt im historischen Stadtkern, nahe am Rheinufer und zwischen der beeindruckenden Kirche Groß St. Martin und dem Alten Markt. Dieses Viertel spiegelt das traditionelle Köln wider, mit engen Kopfsteinpflastergassen, bunten Altbauten und kleinen Plätzen, die eine gemütliche Atmosphäre schaffen.

Das Martinsviertel ist geprägt von historischen Gebäuden und typischen rheinischen Gaststätten, die kölsche Spezialitäten wie „Himmel un Ääd“ oder „Kölsch“ anbieten. Hier treffen sich Einheimische und Touristen in traditionellen Brauhäusern, während Cafés und Restaurants entlang des Rheins einen wunderschönen Blick auf das Wasser bieten. Besonders lebendig ist der Bereich um den Fischmarkt, wo pastellfarbene, schmale Häuser an eine malerische, von Cafés gesäumte Gasse grenzen.

Das Viertel hat außerdem einen festlichen Charakter, da hier viele traditionelle Feste und Märkte, wie der beliebte Weihnachtsmarkt am Kölner Dom, stattfinden. Die Mischung aus Geschichte, Kunst, Gastronomie und rheinischer Lebensfreude macht das Martinsviertel zu einem beliebten Ziel für Besucher und einem besonderen Ort für die Kölner selbst.

Rathaus und Alter Markt
Das Kölner Rathaus ist das älteste Rathaus Deutschlands mit einer beeindruckenden Renaissance-Fassade und einem 61 Meter hohen Rathausturm. Direkt daneben liegt der „Alte Markt“, ein beliebter Platz mit einer lebhaften Atmosphäre, wo Einheimische und Touristen in Cafés und Bars verweilen.

Heinzelmännchenbrunnen
Der Heinzelmännchenbrunnen vor dem „Früh am Dom“ ist eine Hommage an die Kölner Sage der Heinzelmännchen. Der Brunnen erzählt in detailreichen Skulpturen die Geschichte der fleißigen Zwerge und ist ein einzigartiges Denkmal der Kölner Sagenwelt.

Rheinpromenade
Die Rheinpromenade erstreckt sich entlang des Flusses und bietet viele schöne Spazierwege, Cafés und tolle Blicke auf den Rhein und die Hohenzollernbrücke. Besonders bei schönem Wetter ein beliebter Ort, um das Treiben am Fluss zu genießen.

Schokoladenmuseum
Das Schokoladenmuseum auf der Rheinauhafen-Halbinsel ist ein Highlight für Naschkatzen und Familien. Hier erfährst du alles über die Geschichte und Herstellung von Schokolade, und im Schokoladenbrunnen darf auch mal probiert werden.

Kölnisches Stadtmuseum
In diesem Museum wird die spannende Geschichte Kölns erzählt, von der Römerzeit bis heute. Es gibt historische Exponate und Sammlungen, die zeigen, wie Köln zu dem wurde, was es heute ist.

Kölner Brauhäuser
Die Altstadt ist voller traditioneller Brauhäuser wie das „Früh“, „Gaffel“, oder „Peters“. Hier kannst du das typische Kölsch-Bier genießen und dazu rheinische Spezialitäten wie „Himmel un Ääd“ oder „Halver Hahn“ probieren.

Hohenzollernbrücke und Liebesschlösser
Die Hohenzollernbrücke verbindet die Altstadt mit dem gegenüberliegenden Rheinufer und ist bekannt für die vielen Liebesschlösser, die Verliebte am Geländer anbringen. Von der Brücke aus hast du außerdem einen tollen Blick auf die Skyline der Stadt und den Dom.

Kölns Altstadt verbindet Geschichte, Kultur und rheinische Lebensfreude – ideal für einen abwechslungsreichen Tag!

Die Rheinpromenade ist ein wunderschöner, beliebter Spazierweg auf der linken Rheinseite, der sich vom modernen Rheinauhafen im Süden bis zur Hohenzollernbrücke im Norden erstreckt. Sie bietet einen herrlichen Blick auf den Fluss und die Kölner Skyline, inklusive der Türme des Kölner Doms, und ist von zahlreichen historischen und modernen Sehenswürdigkeiten gesäumt.

Der südliche Teil der Promenade beginnt am Rheinauhafen in der Südstadt, einem modernen Viertel mit den markanten Kranhäusern, trendigen Cafés, und Kunstgalerien. Hier befindet sich auch das Schokoladenmuseum, das mit seiner Architektur und den interaktiven Ausstellungen viele Besucher anzieht.

Entlang der Promenade zieht sich die Altstadt von Köln, deren charmante, verwinkelte Gassen und bunten Fassaden den klassischen Kölner Stil widerspiegeln. Hier gibt es viele Brauhäuser, Restaurants und traditionelle Lokale, in denen man das berühmte Kölsch probieren kann.

Die ikonische Hohenzollernbrücke ist berühmt für die Liebesschlösser, die Verliebte als Zeichen ihrer Verbindung anbringen. Von hier aus hat man einen großartigen Blick auf den Dom und die Skyline der Stadt.

Zwar nicht direkt an der Promenade gelegen, ist der Dom nur wenige Gehminuten entfernt und ein faszinierender Anblick von der Promenade aus.

In der Nähe des Kölner Doms befindet sich der Rheingarten, ein großer, grüner Park direkt am Wasser. Er lädt zum Entspannen ein und ist ein beliebter Ort für Picknicks und Freizeitaktivitäten.

Die Rheinpromenade ist das ganze Jahr über ein belebter Ort. Sie zieht sowohl Kölner als auch Touristen an, die hier spazieren, Rad fahren oder einfach den Blick aufs Wasser genießen möchten. Besonders im Sommer ist die Promenade sehr beliebt, da viele Straßenmusiker und Künstler für Unterhaltung sorgen. Abends schaffen die Lichter der Stadt eine romantische Atmosphäre, und die Promenade wird zum Treffpunkt für viele Nachtschwärmer.

Es gibt an der Promenade viele Cafés, Restaurants und Biergärten, die mit einer herrlichen Aussicht locken. Die Promenade ist außerdem eine beliebte Strecke für Jogger und Radfahrer. Bootstouren auf dem Rhein sind ebenfalls sehr gefragt; sie starten oft von den Anlegestellen entlang der Promenade und bieten eine großartige Möglichkeit, die Stadt vom Wasser aus zu erleben.

Der Rheinboulevard befindet sich in Köln-Deutz auf der rechten Rheinseite, direkt gegenüber dem Kölner Dom. Er besteht aus einer langen Treppenanlage, die terrassenförmig zum Rhein hinabführt und eine tolle Aussicht auf die Kölner Altstadt, den Dom und die Hohenzollernbrücke bietet.

Dieser Bereich ist als Treffpunkt und Aussichtsplattform konzipiert, wo Menschen sitzen, picknicken und den Blick auf die Stadt genießen können. Besonders im Sommer ist der Rheinboulevard ein beliebter Ort zum Verweilen.

Das Belgische Viertel ist eines der trendigsten und kreativsten Stadtviertel der Stadt, bekannt für seine lebendige Kunstszene, angesagten Boutiquen, hippen Cafés und pulsierenden Bars. Das Viertel liegt westlich des Stadtzentrums rund um den Brüsseler Platz und hat seinen Namen von den Straßennamen, die größtenteils nach belgischen Städten und Provinzen benannt sind, wie die Brüsseler Straße, die Antwerpener Straße und die Maastrichter Straße.

Im Belgischen Viertel trifft urbanes Leben auf Kreativität und Vielfalt. Kleine Designerläden und Secondhand-Boutiquen, wie auch Galerien und kreative Ateliers prägen das Straßenbild und ziehen kunstinteressierte Besucher sowie Einheimische an. Auch das Nachtleben ist lebhaft: Zahlreiche Bars, wie das „Hallmackenreuther“ oder das „Sixpack“, und kleine Clubs bieten eine entspannte, kreative Atmosphäre, die besonders bei jungen Menschen beliebt ist.

Der Brüsseler Platz ist das Herzstück des Viertels und ein beliebter Treffpunkt. Hier kommen Menschen zum Entspannen zusammen, besonders im Sommer, wenn das grüne Areal zum Sitzen im Freien einlädt. Abends wird der Platz oft zum Open-Air-Treffpunkt für ein buntes Publikum.

Rund um den Platz und in den umliegenden Straßen gibt es auch eine Vielzahl an Cafés und Restaurants, die kulinarische Vielfalt bieten – von internationaler Küche bis zu veganen und nachhaltigen Optionen.

Das Belgische Viertel ist zudem ein Hotspot für Street Art. Die Hauswände und Mauern sind oft mit kunstvollen Graffitis und Wandmalereien geschmückt, was dem Viertel einen urbanen und kreativen Charme verleiht. Auch Kunst- und Kulturveranstaltungen, wie die regelmäßige „le bloc“-Veranstaltung, ein Mode- und Designevent, sowie kleine Märkte und Ausstellungen tragen zur lebendigen Atmosphäre des Viertels bei.

Insgesamt ist das Belgische Viertel ein Ort, der für seine kulturelle Vielfalt, sein kreatives Flair und seine weltoffene Atmosphäre geschätzt wird – ein perfektes Beispiel für das moderne, multikulturelle und lebendige Köln.

Ehrenfeld ist ein angesagtes, kulturell buntes und lebendiges Viertel im Westen von Köln, das besonders für seine kreative Szene, alternative Kultur und multikulturelle Atmosphäre bekannt ist. Einst ein klassisches Industrieviertel mit Fabrikhallen und Backsteingebäuden, hat sich Ehrenfeld im Laufe der Jahre zu einem Hotspot für junge Kreative, Künstler und Szene-Liebhaber entwickelt. Das Viertel verbindet Industriecharme mit modernen Einflüssen und bietet eine einzigartige Mischung aus historischen Gebäuden und modernen Einrichtungen.

Die Szene in Ehrenfeld ist geprägt von unabhängigen Galerien, Ateliers, Secondhand-Läden und außergewöhnlichen Boutiquen. Ein wichtiger Mittelpunkt ist die Venloer Straße, die Hauptstraße des Viertels, die eine Vielzahl an internationalen Restaurants, türkischen und arabischen Imbissen sowie kleinen Cafés bietet. Hier treffen Tradition und Moderne aufeinander: neben alteingesessenen Läden finden sich trendige Lokale und innovative Start-ups.

Ehrenfeld ist auch für seine Street Art bekannt. Besonders der Helios-Leuchtturm, das Wahrzeichen Ehrenfelds, und die Straßen rund um die Körnerstraße sind beliebte Anziehungspunkte für Street-Art-Fans. Die Wände und Mauern sind reich verziert mit kunstvollen Graffitis und Murals, die das kreative und alternative Lebensgefühl des Viertels widerspiegeln. Die Nähe zu Kunst und Musik zieht viele Kreative an, und zahlreiche Bars, wie das Sonic Ballroom, und Clubs, darunter das Club Bahnhof Ehrenfeld (CBE), bieten ein vielfältiges Nachtleben mit Konzerten, Lesungen und Partys.

Ein kulturelles Highlight ist die Kulturkirche Ehrenfeld, eine ehemalige Kirche, die heute als Veranstaltungsort für Konzerte, Theateraufführungen und Lesungen genutzt wird. Ehrenfeld ist auch das Zuhause von Events wie dem „Ehrenfeld Hopping“ und der „Ehrenfeld Studios“, die Tanz und Performance auf künstlerisch hohem Niveau bieten.

Ehrenfeld ist außerdem sehr multikulturell und von seiner Vielfalt geprägt. Neben den kreativen und alternativen Einflüssen spiegelt sich in den Straßen und Läden auch das Zusammenleben vieler Kulturen wider, was das Viertel zu einem der spannendsten und vielseitigsten Stadtteile Kölns macht.

Die Kölner Südstadt ist eines der charmantesten und atmosphärischsten Viertel Kölns, bekannt für ihren besonderen Mix aus historischem Flair, entspanntem Lebensstil und lebendiger Kultur. Sie erstreckt sich südlich der Altstadt und liegt hauptsächlich rund um den Severinskirchplatz und die Severinstraße, die das Herz der Südstadt bildet. Die vielen Altbauten und denkmalgeschützten Häuserfassaden, häufig verziert mit schönen Ornamenten und Stuck, verleihen dem Viertel seinen unverwechselbaren Charakter.

Die Südstadt ist ein Viertel, das von Tradition und rheinischem Lebensgefühl geprägt ist. Viele kleine Geschäfte, Cafés und Kioske prägen die Straßen, besonders entlang der Severinstraße und Bonner Straße. Hier findet man neben alteingesessenen Metzgereien und Bäckereien auch Feinkostläden, unabhängige Boutiquen und internationale Restaurants. Die Kneipenkultur ist in der Südstadt tief verwurzelt, und traditionelle Kölner Brauhäuser wie das Brauhaus Päffgen oder das Severinstorburg sind beliebte Orte, um Kölsch zu genießen.

Ein Highlight der Südstadt ist der Rheinauhafen mit seinen modernen Kranhäusern, die als architektonische Meisterwerke gelten und einen schönen Kontrast zur historischen Bausubstanz der Südstadt bilden. Hier können Besucher am Rheinufer spazieren und die Aussicht auf den Fluss genießen. Ebenfalls erwähnenswert sind der Volksgarten und der Friedenspark, zwei grüne Oasen, die besonders im Sommer zum Entspannen und Picknicken einladen.

Die Südstadt hat eine enge Gemeinschaft, und Veranstaltungen wie das Straßenfest „Südstadt-Leben“ und der Karneval werden hier mit großer Begeisterung gefeiert. Gerade zur Karnevalszeit ist die Südstadt ein Zentrum des bunten Treibens und der traditionellen Umzüge, bei denen das Viertel seine rheinische Identität zeigt.

Bekannte Kulturstätten wie das Odeon-Kino und die Torburg bieten zudem ein abwechslungsreiches Kulturprogramm und tragen zur lebendigen Kulturszene bei. Insgesamt vereint die Südstadt das Beste aus Tradition und Moderne und bietet eine warmherzige, bodenständige Atmosphäre, die Besucher und Bewohner gleichermaßen schätzen. Die Südstadt ist charmant und entspannt. Zahlreiche kleine Restaurants, urige Kneipen und ein gemütlicher Marktplatz laden zum Verweilen ein.

Kunstliebhaber sollten das Museum Ludwig besuchen. Hier finden sich bedeutende Sammlungen moderner Kunst, von Pop-Art bis Picasso. Auch temporäre Ausstellungen locken regelmäßig Besucher an.

Dieses Museum ist ideal für Geschichtsfans und zeigt Funde aus der Zeit der Römer, als Köln eine wichtige Kolonie war.

Köln hat als Kulturmetropole am Rhein eine außerordentlich reiche und vielfältige Kunst- und Kulturszene zu bieten. Von weltberühmten Museen über eine lebendige Theaterszene bis hin zu einem der bedeutendsten Konzerthäuser Deutschlands gibt es für jeden Geschmack etwas zu entdecken.

Museen von Weltrang

Köln beherbergt eine Dichte an Museen, die in Deutschland einzigartig ist. Die Palette reicht von alter Kunst bis zur Moderne, von Völkerkunde bis zu spezialisierten Themen.

Museum Ludwig: Das Museum ist eine der wichtigsten Adressen für moderne Kunst in Europa. Es beherbergt die drittgrößte Picasso-Sammlung der Welt und eine der bedeutendsten Pop-Art-Sammlungen außerhalb der USA. Werke von Andy Warhol, Roy Lichtenstein und vielen anderen sind hier zu sehen.

Römisch-Germanisches Museum: Direkt neben dem Kölner Dom gelegen, bietet dieses Museum einen faszinierenden Einblick in die römische Geschichte der Stadt.

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud: Hier findest du eine beeindruckende Sammlung europäischer Malerei vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert. Werke von Dürer, Rubens, Rembrandt und Monet machen es zu einem Muss für Kunstliebhaber.

Kolumba: Das Kunstmuseum des Erzbistums Köln ist ein architektonisches Highlight und beherbergt eine einzigartige Sammlung, die archäologische Funde mit moderner Kunst verbindet.

Schokoladenmuseum: Ein Besuchermagnet, der nicht nur Wissenswertes über die Geschichte der Schokolade vermittelt, sondern auch eine Verkostung am Schokoladenbrunnen ermöglicht.

Weitere Museen: Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK), das Museum Schnütgen für mittelalterliche Kunst, das Rautenstrauch-Joest-Museum für Kulturen der Welt und das NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus), das die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus aufarbeitet, runden das vielfältige Angebot ab.

Theater und Bühnen

Die Kölner Theaterszene ist lebendig und vielseitig, mit großen staatlichen Häusern und einer florierenden Freien Szene.

Schauspiel Köln: Das städtische Schauspielhaus genießt einen hervorragenden Ruf und zeigt ein anspruchsvolles und zeitgenössisches Programm.

Oper Köln: Die Oper ist bekannt für ihre Inszenierungen von Klassikern und modernen Stücken.

Hänneschen-Theater: Ein absolutes Kölner Original! Dieses Puppentheater mit Stockpuppen ist ein Kulturerbe und zeigt humorvolle Stücke auf Kölsch, die nicht nur für Kinder ein Erlebnis sind.

Senftöpfchen-Theater: Eines der ältesten Theater Kölns, das für sein Kabarett- und Kleinkunstprogramm bekannt ist.

Comedia Theater: Ein Mehrspartentheater in einer ehemaligen Feuerwache, das vor allem für seine Stücke für junges Publikum und seine gesellschaftspolitisch relevanten Inszenierungen geschätzt wird.

Musik und Konzerte

Kölner Philharmonie: Dieses Konzerthaus mit seiner einzigartigen Akustik ist ein international anerkannter Veranstaltungsort für klassische Musik. Hier treten die renommiertesten Orchester und Solisten der Welt auf.

Musical Dome: In der Nähe des Hauptbahnhofs gelegen, bietet der Musical Dome eine Bühne für große Musical-Produktionen.

E-Werk & Palladium: Beliebte Veranstaltungsorte für Konzerte von nationalen und internationalen Bands aus Pop, Rock und weiteren Genres.

Galerien und Szeneviertel

Köln ist auch ein wichtiger Standort für zeitgenössische Kunst und beherbergt eine große Anzahl an Galerien.

Galerienviertel in der Innenstadt und in Ehrenfeld: Besonders im Belgischen Viertel und in Ehrenfeld finden sich zahlreiche kleine und große Galerien, die wechselnde Ausstellungen präsentieren.

Kunstmesse Art Cologne: Köln ist eine der ältesten Kunstmessen der Welt. Die jährliche Messe zieht internationale Künstler, Sammler und Kunstliebhaber an.

Wer in Köln isst und trinkt, taucht in eine besondere, urige Kultur ein, die untrennbar mit den traditionellen Brauhäusern verbunden ist. Dabei ist die kölsche Küche deftig und bodenständig.

Essen

Himmel un Ääd: Das Gericht heißt übersetzt „Himmel und Erde“. Es besteht aus Kartoffelstampf („Ääd“, also Erde) und Apfelmus („Himmel“ – weil die Äpfel vom Baum, also vom Himmel, fallen). Serviert wird es traditionell mit gebratener Blutwurst („Flönz“) oder gebratenen Zwiebeln.

Rheinischer Sauerbraten: Ein klassisches rheinisches Gericht, das über mehrere Tage in einer Marinade aus Essig und Gewürzen eingelegt wird. Der Braten wird oft mit Rosinen oder Rübenkraut verfeinert und mit Kartoffelklößen („Äädäppelsklöß“) und Rotkohl serviert. Mancherorts wird er auch heute noch aus Pferdefleisch zubereitet.

Halve Hahn: Wer sich hier ein halbes Hähnchen erhofft, wird überrascht: Ein „Halve Hahn“ ist ein Roggenbrötchen („Röggelchen“), das mit einer dicken Scheibe mittelaltem Gouda, Senf und Essiggurken belegt ist. Es ist ein beliebter Imbiss im Brauhaus.

Kölscher Kaviar: Auch hier führt der Name in die Irre. Dabei handelt es sich nicht um luxuriösen Fischrogen, sondern um ein einfaches Gericht aus Blutwurst, die mit Zwiebelringen und Roggenbrot serviert wird.

Reibekuchen („Rievkooche“): Diese knusprigen Kartoffelplätzchen sind ein Muss. Sie werden in der Regel mit Apfelmus gegessen, manchmal auch mit Rübenkraut oder Lachs.

Hämmche met Kappes: Ein deftiges Eisbein (gepökelte Schweinehaxe), das mit Sauerkraut („Kappes“) serviert wird. Ein traditionelles Gericht für den großen Hunger.

Ähzezupp: Eine dicke, herzhafte Erbsensuppe, oft mit Speck oder Wurst zubereitet.

Trinken

Das traditionelle Getränk in Köln ist klar definiert:

Kölsch: Das Nationalgetränk der Stadt ist ein helles, obergäriges Bier, das nur in Köln und der näheren Umgebung gebraut werden darf (festgelegt in der „Kölsch-Konvention“). Es wird in einem zylinderförmigen, schlanken Glas, der sogenannten Kölsch-Stange (0,2 Liter), serviert.

Brauhaus-Kultur: Im Brauhaus bestellt man kein Kölsch, sondern der Köbes (der Kellner) bringt es automatisch, sobald das Glas leer ist. Er markiert mit einem Strich auf dem Bierdeckel, wie viele Kölsch man getrunken hat. Erst wenn man den Bierdeckel auf das leere Glas legt, stoppt der Köbes.

Wiess: Ein historischer Vorgänger des Kölsch, der naturtrüb und ungefiltert ist. Obwohl es heute weniger verbreitet ist, findet man es in einigen Brauhäusern als spezielle Sorte.

Spezialitäten: Neben dem Kölsch gibt es in Köln und Umgebung auch weitere Spirituosen und Liköre, wie beispielsweise Kräuterschnäpse, die oft zum Abschluss eines deftigen Essens getrunken werden.

Wer die kulinarische Seite Kölns entdecken möchte, sollte unbedingt ein traditionelles Brauhaus besuchen. Die Atmosphäre ist gesellig und laut, und hier erlebt man die kölsche Kultur am authentischsten.

Straßenmärkte und Street Food

Der Wochenmarkt am Rudolfplatz und der Wochenmarkt auf dem Wiener Platz sind toll für frische Produkte und regionale Spezialitäten. Auch Food Festivals und Street-Food-Events finden in Köln regelmäßig statt.

Internationale Küche

Köln ist eine multikulturelle Stadt und bietet eine breite Auswahl internationaler Restaurants. Besonders im Belgischen Viertel und Ehrenfeld finden sich zahlreiche trendige Lokale und Cafés.

In Köln finden über das Jahr verteilt zahlreiche Veranstaltungen statt. Hier ist eine Auswahl der wichtigsten Events, die sich in die folgenden Kategorien einteilen lassen:

Karneval

Die „fünfte Jahreszeit“ in Köln ist weltberühmt und erstreckt sich von November bis Aschermittwoch.

Sessionseröffnung (11.11.): Pünktlich am 11. November um 11:11 Uhr wird der Karneval am Heumarkt offiziell eröffnet.

Straßenkarneval: Von Weiberfastnacht bis Veilchendienstag wird in der ganzen Stadt gefeiert.

Rosenmontag: Der Höhepunkt ist der große Rosenmontagszug, der größte Karnevalsumzug in Deutschland.

Messen

Als wichtiger Messestandort ist Köln Gastgeber für international bedeutende Veranstaltungen.

gamescom: Eine der weltweit größten Messen für Computer- und Videospiele, die im August stattfindet.

Art Cologne: Die älteste Kunstmesse der Welt, die im November stattfindet.

Anuga: Die weltweit größte Fachmesse für Lebensmittel und Getränke.

Festivals und Musik-Events

Köln hat eine lebendige Festival-Szene mit Veranstaltungen für verschiedene Geschmäcker.

Kölner Lichter: Ein großes Musik- und Feuerwerkspektakel, das jährlich im Sommer am Rhein stattfindet.

ColognePride (CSD): Eine Woche voller Veranstaltungen, die sich für die Rechte der LGBTQIA+-Community einsetzt, mit dem Höhepunkt der großen Parade am Sonntag im Juli.

Weitere saisonale Highlights

Kölner Weinwoche: Im Mai verwandelt sich der Heumarkt in ein Weindorf.

Kölner Weihnachtsmärkte: Köln hat einige der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Der Markt am Dom und der Hafen-Weihnachtsmarkt bieten eine einzigartige Atmosphäre und eine Vielzahl von Kunsthandwerk und Leckereien.

Der Karneval, auch als die „fünfte Jahreszeit“ bekannt, ist das größte und berühmteste Volksfest der Stadt. Jedes Jahr zieht er Hunderttausende von Besuchern an und verwandelt die Stadt für mehrere Tage in ein buntes, fröhliches und ausgelassenes Spektakel. Die Karnevalssession beginnt offiziell am 11.11. um 11:11 Uhr mit einem Auftaktfest auf dem Heumarkt und endet am Aschermittwoch. Die „heiße Phase“ des Karnevals, auch als „Tolle Tage“ bekannt, beginnt am Donnerstag vor Rosenmontag, der Weiberfastnacht, und hält bis zum darauffolgenden Dienstag an.

Während der Karnevalszeit herrscht in Köln ein Ausnahmezustand: Die Straßen, Plätze, Kneipen und sogar die öffentlichen Verkehrsmittel sind voller kostümierter Menschen, die miteinander feiern und tanzen. Die Straßen sind festlich dekoriert, und die Stimmung ist ausgelassen, fröhlich und geprägt von typischem rheinischem Humor. Ein bekanntes Karnevalsmotto lautet „Kölle Alaaf!“ – der traditionelle Ruf der Kölner, der während der Feierlichkeiten überall zu hören ist.

Ein Höhepunkt des Kölner Karnevals ist der Rosenmontagszug, der größte und bekannteste Karnevalsumzug Deutschlands. Dabei ziehen prachtvolle Wagen, Musikkapellen und kostümierte Fußgruppen durch die Kölner Innenstadt und werfen „Kamelle“ (Süßigkeiten) und „Strüßjer“ (Blumensträußchen) ins Publikum. Der Zug ist ein farbenprächtiges Spektakel, bei dem kunstvoll gestaltete Mottowagen politische und gesellschaftliche Themen satirisch aufgreifen.

Die Karnevalsvereine, die sogenannten „Karnevalsgesellschaften“, sind maßgeblich an der Organisation beteiligt und veranstalten Sitzungen und Bälle, bei denen Büttenreden, Musik und Tanz eine zentrale Rolle spielen. Dabei treten die traditionellen Karnevalsfiguren auf, darunter das „Dreigestirn“ bestehend aus Prinz, Bauer und Jungfrau, die gemeinsam die närrische Herrschaft über die Stadt übernehmen.

Ein besonderes Merkmal des Kölner Karnevals ist seine Inklusion und Offenheit: Jeder kann mitmachen und unabhängig von Herkunft, Alter oder Status die närrische Zeit genießen. Der Karneval in Köln steht für Frohsinn, Zusammengehörigkeit und den typischen Kölner Charme, der die Menschen aus nah und fern in die Domstadt zieht.

Um in Köln shoppen zu gehen, hast du eine große Auswahl an verschiedenen Vierteln, Einkaufsstraßen und Einkaufszentren. Je nach Geschmack findest du hier alles von großen Marken und Kaufhäusern bis hin zu individuellen Boutiquen.

Die wichtigsten Einkaufsstraßen

Schildergasse: Sie ist eine der meistbesuchten Einkaufsstraßen in Deutschland und das Herzstück des Kölner Shoppings. Hier findest du eine Vielzahl großer Modehäuser und bekannter Marken, darunter auch das imposante Weltstadthaus.

Hohe Straße: Sie verbindet die Schildergasse mit dem Kölner Dom und ist ebenfalls eine sehr belebte Fußgängerzone. Neben großen Filialen gibt es hier auch viele Souvenirshops, Parfümerien und Schmuckgeschäfte.

Ehrenstraße: Dieses Viertel gilt als die Trendmeile Kölns. Hier findest du hippe Boutiquen, junge Marken und angesagte Designerläden in einer kreativen Atmosphäre.

Mittelstraße: Wenn du nach Luxusmarken und exklusiven Designern suchst, bist du hier richtig. Die Mittelstraße ist bekannt für ihre hochwertigen Boutiquen und Galerien.

Beliebte Einkaufszentren

Köln Arcaden: Ein großes Einkaufszentrum mit über 110 Geschäften, einem Foodcourt und einem Kino. Es befindet sich im Stadtteil Kalk auf der rechten Rheinseite.

Rhein-Center Köln: Dieses Einkaufszentrum liegt im Stadtteil Weiden und bietet ebenfalls eine große Auswahl an Geschäften.

Neumarkt Galerie und Neumarkt Passage: Zwei kleinere, aber zentral gelegene Einkaufszentren direkt am Neumarkt, die eine gute Ergänzung zu den umliegenden Einkaufsstraßen bieten.

Köln bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung, die von großen Grünflächen und Parks bis hin zu Thermalbädern und ruhigen Orten am Wasser reichen.

Parks und Grünanlagen

Die Stadt ist bekannt für ihre weitläufigen Grünflächen, die oft zu den wichtigsten Naherholungsgebieten gehören.

Der Kölner Grüngürtel: Eine ringförmige Grünanlage, die die Stadt umgibt und sich in einen Inneren und Äußeren Grüngürtel unterteilt. Er wurde nach den Plänen des ehemaligen Oberbürgermeisters Konrad Adenauer angelegt und ist ideal für Spaziergänge, Radtouren, Picknicks und sportliche Aktivitäten. Der Aachener Weiher, der Volksgarten und der Blücherpark sind beliebte Abschnitte.

Der Stadtwald: Die „grüne Lunge“ der Stadt im Westen. Hier finden sich großflächige Wiesen, ein Wildpark und der bekannte Kahnweiher, an dem man entspannen kann.

Rheinpark: Auf der „Schäl Sick“ (der rechten Rheinseite) gelegen, bietet der Rheinpark einen fantastischen Blick auf die Kölner Skyline und den Dom. Er ist ideal für einen entspannten Spaziergang am Ufer, und in den Sommermonaten finden hier oft Veranstaltungen statt.

Flora und Botanischer Garten: Eine prachtvolle Anlage mit Gewächshäusern, die Pflanzen aus aller Welt beherbergt. Er ist eine Oase der Ruhe und lädt zu ausgedehnten Erkundungstouren ein.

Erholung am Wasser

Die Nähe zum Rhein und zu verschiedenen Seen bietet weitere Möglichkeiten zum Entspannen.

Der Rhein: Obwohl das Schwimmen im Rhein verboten ist, ist das Ufer ein beliebter Ort zur Erholung. Der Rheinboulevard in Deutz bietet eine große Freitreppe mit Domblick, auf der sich die Menschen entspannen, picknicken und den Sonnenuntergang genießen.

Fühlinger See: Im Kölner Norden gelegen, ist dies eine Seenlandschaft mit sieben einzelnen Seen. Sie ist ein beliebtes Ziel für Wassersportler (z.B. Rudern, Segeln) und zum Baden an heißen Tagen. Es gibt ausgewiesene Badebereiche und Sandstrände.

Decksteiner Weiher und Adenauer Weiher: Diese beiden Seen sind Teil des Äußeren Grüngürtels und beliebte Ziele für Spaziergänger und Jogger.

Wellness und Entspannung

Für Erholung abseits der Natur gibt es in Köln verschiedene Thermalbäder und Wellness-Oasen.

Claudius Therme: Direkt am Rheinpark gelegen, ist dieses Thermalbad bekannt für seine Thermal-Mineralquelle und die weitläufige Saunalandschaft mit Domblick.

Neptunbad: Ein historisches Bad in Ehrenfeld, das mit einem stilvollen Ambiente, einem Fitnessbereich und verschiedenen Saunen und Pools aufwartet.

Besondere Orte

Melaten-Friedhof: Obwohl es ein Friedhof ist, wird der Melaten-Friedhof von vielen als Ort der Erholung und Stille wahrgenommen. Mit seinen alten Bäumen und kunstvollen Grabmalen ist er eine grüne Oase und ein historisches Denkmal.

Anreise nach Köln

 

Der Kölner Hauptbahnhof (Köln Hbf) liegt direkt neben dem Kölner Dom und ist ein zentraler Knotenpunkt für ICE-, IC- und Regionalzüge. Von hier aus hast du direkten Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr (S-Bahn, U-Bahn, Busse).

Bahnhof Köln Messe/Deutz: Dieser Bahnhof ist ein weiterer wichtiger Haltepunkt, insbesondere für Züge aus dem Osten und für Reisende, die die Lanxess Arena oder das Messegelände besuchen.

Der Flughafen Köln/Bonn (CGN)  liegt südöstlich der Stadt.

Die Anbindung vom Flughafen in die Kölner Innenstadt ist ausgezeichnet. Mit der S-Bahn (Linien S13 und S19) oder dem Regionalexpress (RE6 und RE8) erreichst du den Hauptbahnhof in nur etwa 15 Minuten.

Köln ist sehr gut an das deutsche Autobahnnetz angebunden. Allerdings kann der Verkehr rund um die Stadt, insbesondere im Berufsverkehr, sehr dicht sein.

Autobahnkreuz Köln: Die Stadt wird von einem Autobahnring umgeben, der aus Teilen der Autobahnen A1, A3 und A4 besteht.

Die Parkplatzsuche kann in den belebten Vierteln ebenfalls eine Herausforderung sein. Es empfiehlt sich, ein Parkhaus oder einen Park-and-Ride-Parkplatz zu nutzen und die restliche Strecke mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückzulegen.

 

Fortbewegung in Köln

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Köln sind gut ausgebaut und werden hauptsächlich von den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB) betrieben. Sie sind Mitglied im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS), was bedeutet, dass die Tickets auch in benachbarten Städten und Gemeinden wie Bonn oder Leverkusen gültig sind.

Stadtbahnen (U- und Straßenbahnen)

Die Stadtbahn ist das wichtigste Verkehrsmittel im Kölner Nahverkehr. Sie verkehrt sowohl oberirdisch als Straßenbahn als auch unterirdisch als U-Bahn, vor allem in der Innenstadt. Das Netz umfasst 12 Stadtbahnlinien. Sie verbinden die Innenstadt mit den äußeren Stadtteilen und angrenzenden Gemeinden wie Frechen oder Bergisch Gladbach.

Die KVB-Linien 16 und 18 fahren sogar bis nach Bonn, was eine bequeme Verbindung zwischen den beiden Städten schafft.

Die Bahnen fahren auf den Hauptstrecken in der Regel in kurzen Takten, oft alle 5 bis 10 Minuten.

Busse

Das Busnetz der KVB ergänzt die Stadtbahnen und erschließt auch die Stadtteile, die nicht an das Schienennetz angeschlossen sind. Es gibt über 60 Buslinien.

In den Nächten vor Samstagen, Sonntagen und Feiertagen gibt es ein spezielles Nachtbusnetz, das sicherstellt, dass die Menschen auch spät nach Hause kommen.

S-Bahn und Regionalzüge

Die S-Bahn-Linien (z.B. S6, S11, S12, S19) verbinden Köln mit dem Umland, dem Flughafen Köln/Bonn sowie mit Städten wie Düsseldorf, Aachen oder Mönchengladbach. Sie halten meist an den größeren Bahnhöfen in der Stadt (Hauptbahnhof, Messe/Deutz).

Tickets und Tarife

Köln liegt im Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS).

Die Ticketpreise richten sich nach den sogenannten „Preisstufen“, die von der Anzahl der durchfahrenen Städte oder Gemeinden abhängen.

Es gibt verschiedene Tickets, von Kurzstreckentickets und Einzeltickets bis zu Tages-, Wochen- und Monatstickets.

Tickets können an Automaten in den Bahnen und an den Haltestellen, in den KVB-Kundenzentren, an vielen Kiosken sowie bequem per App auf dem Smartphone gekauft werden. Beim Kauf per App gibt es oft einen Rabatt.

KölnCard

 

Die KölnCard kann sich lohnen, wenn du planst, die öffentlichen Verkehrsmittel häufig zu nutzen und mehrere der teilnehmenden Attraktionen zu besuchen.

Mit der Karte kannst du 24 oder 48 Stunden lang alle Busse, Stadtbahnen (U- und Straßenbahnen), S-Bahnen und Regionalzüge (RE, RB) im Kölner Stadtgebiet (Preisstufe 1b) nutzen. Das macht die Fortbewegung zwischen den Sehenswürdigkeiten sehr einfach.

Du erhältst Rabatte von bis zu 50 % bei zahlreichen Partnern aus den Bereichen Kunst, Kultur, Gastronomie und Shopping.

Die KölnCard ist als Einzel- oder Gruppenkarte erhältlich und kann für 24 oder 48 Stunden gekauft werden.

Du kannst die KölnCard auf der offiziellen Website von KölnTourismus, in der KVB-App, an den Fahrkartenautomaten der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und der Deutschen Bahn (DB) im Gültigkeitsbereich und in den KVB-Kundenzentren kaufen.

 

Bezahlen in Köln

 

In Köln kannst du in den meisten Fällen sowohl mit Bargeld als auch bargeldlos bezahlen. Die Akzeptanz von bargeldlosen Zahlungsmethoden hat in den letzten Jahren, wie in ganz Deutschland, stark zugenommen.

Bargeld wird in fast allen Geschäften, Restaurants und bei Dienstleistern akzeptiert. Es ist immer ratsam, etwas Kleingeld für kleinere Einkäufe, Trinkgeld oder für den Fall dabei zu haben, dass die Kartenzahlung mal nicht möglich ist.

Debitkarten (girocard/EC-Karte): Die meisten Geschäfte und Restaurants in Köln akzeptieren die deutsche girocard. Sie ist die am weitesten verbreitete bargeldlose Zahlungsmethode.

Kreditkarten (Visa, Mastercard, American Express): Visa und Mastercard sind weit verbreitet. American Express und andere Kreditkarten werden ebenfalls oft akzeptiert, aber nicht immer.

Kontaktloses Bezahlen: Das Bezahlen mit der Karte oder dem Smartphone (Apple Pay, Google Pay) durch einfaches Auflegen an das Terminal ist in Köln sehr üblich, zum Beispiel in Supermärkten, Cafés, bei Parkscheinautomaten und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Viele Parkscheinautomaten in Köln akzeptieren mittlerweile kontaktlose Zahlungen mit Kredit- und Debitkarten (Visa, Mastercard, Maestro). Das Bezahlen mit Münzen ist in der Regel weiterhin möglich. An vielen Orten kann auch per App (Handyparken) gezahlt werden.

 

Sicherheit in Köln

 

Köln gilt allgemein als eine sichere Stadt für Touristen. Wie in jeder Großstadt ist es ratsam, die üblichen Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um einen entspannten Aufenthalt zu haben.

Die touristischen Hauptattraktionen rund um den Kölner Dom, die Altstadt und am Rheinufer sind sehr sicher und werden von vielen Menschen und der Polizei frequentiert. Auch abends kann man sich hier in der Regel gut bewegen.

Taschendiebe sind oft an belebten Orten wie dem Kölner Hauptbahnhof, in der Innenstadt (Schildergasse, Hohe Straße), auf den großen Plätzen (Heumarkt, Alter Markt) und in den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

Belgisches Viertel und Ehrenfeld sind bekannt für ihr Nachtleben und gelten als relativ sicher.

Die Kneipenszene in der Altstadt ist belebt und in der Regel unbedenklich.

Wie überall solltest du im Nachtleben auf deine Getränke achten und nicht allein nach Hause gehen.

Für Übernachtungen in der Nähe des Doms empfehlen wir das Hilton Cologne. Zum Dom oder zum Hauptbahnhof sind es nur 300m. Trotzdem ist es ruhig.

Natürlich gibt es noch viele andere Hotels in Köln, in der Nähe des Doms und überall im Stadtgebiet.

Der Frühling (April bis Juni) ist ideal, um Kölns Sehenswürdigkeiten bei mildem Wetter zu erkunden. Die Temperaturen sind angenehm, und die Stadt beginnt zu blühen, was besonders in den Parks wie dem Rheinpark und Volksgarten schön zur Geltung kommt. Es ist die perfekte Jahreszeit für Spaziergänge am Rhein und das Genießen der Café-Kultur in den Außenbereichen.

Im Sommer (Juli bis August) herrschen warme Temperaturen und eine lebhafte Atmosphäre in die Stadt. Köln bietet zahlreiche Open-Air-Veranstaltungen, Konzerte und Festivals, wie das Kölner Lichter, ein beliebtes Feuerwerk-Event im Juli. Die Rheinufer-Promenade und Biergärten sind belebt, und der Sommer lädt auch zu Ausflügen auf dem Rhein oder zu den Seen in der Umgebung ein. Allerdings ist es auch die Hochsaison, weshalb es voller und teils teurer sein kann.

Der Herbst (September bis November) ist eine angenehme Zeit mit weniger Touristen und oft noch mildem Wetter. Die Blätter färben sich bunt, und die Atmosphäre ist ruhiger. Das Viertel Ehrenfeld sowie die Altstadt zeigen sich in herbstlichen Farben, und es gibt viele kulturelle Veranstaltungen, darunter Theater- und Museumsprogramme. Der Herbst ist ideal für Kulturinteressierte, die Köln ohne große Menschenmengen erleben möchten.

Karnevalszeit (Februar/März, insbesondere Weiberfastnacht bis Aschermittwoch)
Wer die Kölner Kultur und den Karneval miterleben möchte, sollte im Februar oder Anfang März zur Karnevalszeit kommen. In dieser Zeit verwandelt sich die Stadt in ein buntes Spektakel voller Feiern und Veranstaltungen. Es ist allerdings auch eine sehr belebte Zeit, in der viele Unterkünfte schnell ausgebucht und teurer sind. Der Karneval ist perfekt für Reisende, die Kölns ausgelassene Seite erleben möchten und mit den Einheimischen mitfeiern wollen.

Der Winter und Weihnachtszeit (Dezember) sind eine stimmungsvolle Reisezeit, da Köln für seine Weihnachtsmärkte bekannt ist. Der Dom und die Altstadt sind festlich geschmückt und zahlreiche Märkte laden zu Glühwein und regionalen Spezialitäten ein. Besonders beliebt ist der Weihnachtsmarkt am Dom und die Märkte im Stadtgarten und am Hafen. Die Temperaturen sind kalt, aber die Weihnachtsdekorationen und die festliche Stimmung sorgen für eine gemütliche Atmosphäre.

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