Hamburg ist eine faszinierende und weltoffene Stadt, in die wir immer wieder gerne kommen. Sie bietet eine faszinierende Mischung aus geschäftiger Hafenstadt, historischem Kaufmannszentrum und modernem Kulturhotspot.

Allein im Hafenviertel kann man Tage verbringen, ohne alles gesehen und erlebt zu haben. Und dann war man noch nicht in der Innenstadt und an der Alster, wo auch noch jede Menge Highlights darauf warten, entdeckt zu werden.

Die Speicherstadt, der weltgrößte historische Lagerhauskomplex, und die Elbphilharmonie sind weltweit bekannt. Ebenso wie das lebendige St. Pauli mit der berühmten Reeperbahn. Es lockt mit einem breiten Angebot an Theatern, Clubs und Bars.

Trotz des geschäftigen Treibens gibt es in Hamburg viele Orte zum Entspannen. Die Alster-Seen, die mitten in der Stadt liegen, sind ein beliebter Treffpunkt zum Segeln, Tretbootfahren oder einfach zum Spazierengehen. Die weitläufigen Parks laden zum Verweilen ein, und an der Elbe finden sich zahlreiche Strände und Promenaden, die eine maritime Atmosphäre abseits des Hafens bieten.

Das moderne Hamburg zeichnet sich durch eine ambitionierte Stadtentwicklung aus, die den Spagat zwischen historischem Erbe und futuristischen Visionen wagt. Herzstück dieser Entwicklung ist die HafenCity, Europas größtes innerstädtisches Stadtentwicklungsprojekt.

Vormittag: Altstadt-Klassiker und die Alster

  • Rathausmarkt, Binnenalster, Jungfernstieg und Mönkebergstraße erkunden
  • Empfehlung für ein 2. Frühstück: Fischbrötchen

Die Tour Hamburg Altstadt zu Fuß – Die Führung mit Herz beginnt am Rathaus und endet an der Elbphilharmonie – idealer Ausgangspunkt für den Nachmittag.

Mittags & Nachmittags: Maritimes Erbe (Speicherstadt & Hafen)

Am Abend: Reeperbahn, Theater, Musical oder gemütliches Essen

  • Abendessen im Portugiesenviertel, eines der Musicals oder Theater besuchen und dann auf die Reeperbahn

Tag 1: Die Wasser-Highlights (Hafen, Speicherstadt & Elphi)

Vormittag

Nachmittag

  • Alter Elbtunnel
  • Elbphilharmonie und HafenCity erkunden

Abend

  • Musical oder Theater

Tag 2: Shopping, Kulturelles & Nachtleben (Alster & Reeperbahn)

Vormittag

  • Rathausmarkt und Jungfernstieg
  • Shopping in der City
  • Spaziergang um die Binnenalster

Nachmittag

Abend

Tag 1: Maritimes Herz und UNESCO-Weltkulturerbe

Vormittag: Hafen

Mittag & Nachmittag: Speicherstadt und HafenCity

  • Mittagspause in der HafenCity oder im Portugiesenviertel (Nähe Landungsbrücken)Erkundung der historischen Speicherstadt (UNESCO-Weltkulturerbe).
  • Besuch des Miniatur Wunderland (Ticketbuchung unbedingt vorab online!) oder alternativ des Speicherstadt-Museums / Dialog im Dunkeln

Abend: Musical oder Theater

  • Besuch der Elbphilharmonie Plaza (kostenloses Aussichtsdeck, Zeittickets nötig)
  • Abendessen in der HafenCity oder in einem traditionellen Fischrestaurant in der Nähe der Speicherstadt

Tag 2: Historische Pracht und Kontrastprogramm St. Pauli

Vormittag: Altstadt, Rathaus und Binnenalster

  • Besichtigung des Rathauses (Innenhof und bei Interesse eine Führung)
  • Spaziergang über den Jungfernstieg und um die Binnenalster
  • Besuch des Chilehauses im Kontorhausviertel (ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe) für beeindruckende expressionistische Architektur

Mittag & Nachmittag: Der Michel und die Reeperbahn am Tag

  • Besuch der Hauptkirche St. Michaelis („Michel“) –  Führung durch die St. Michaelis Kirche, Turmbesteigung für einen spektakulären 360°-Blick über die Stadt.
  • Spaziergang zu den Großneumarkt Gassen.
  • Erster Blick auf die Reeperbahn und den Spielbudenplatz (tagsüber ist es ruhiger)

Abend: St. Pauli und der Kiez

Tag 3: Entspannung, Kultur und die Szeneviertel

Vormittag: Parks und Botanik

  • Besuch des Parks Planten un Blomen (kostenlos) – ideal für einen Morgenspaziergang und das Tropenhaus
  • Optional: Besuch des Hamburger Kunsthalle oder des Museums für Kunst und Gewerbe

Mittag & Nachmittag: Schanzenviertel und Karolinenviertel

  • Mittagessen in der Schanze (in einem der vielen Cafés oder Imbisse)
  • Stöbern in den unabhängigen Boutiquen, Vintage-Läden und Plattenläden im Karolinenviertel
  • Bummel zum ehemaligen Bunker, dem heutigen U-Turm

Später Nachmittag & Abreise: Abschied am Wasser

  • Fahrt mit der HVV-Fähre Linie 62 ab den Landungsbrücken (mit normalem Tagesticket nutzbar). Dies ist eine günstige und schöne Mini-Hafenrundfahrt bis nach Övelgönne
  • Abschiedskaffee oder letztes Fischbrötchen in Övelgönne oder am Elbstrand

Das „Tor zur Welt“ – so wird der Hamburger Hafen seit vielen Jahrhunderten genannt. Von hier aus fahren Schiffe in alle Welt bzw. kommen von dort. Selbst die neuesten und größten Containerschiffe der Welt, wie z.B. die „ONE Innovation“, laufen den Hamburger Hafen an.

Der Hamburger Hafen ist das pulsierende Herz der Hansestadt und ein faszinierender Ort, an dem Geschichte, Handel und modernste Architektur aufeinandertreffen. Seine beeindruckende Größe und Bedeutung als „Tor zur Welt“ sind untrennbar mit der benachbarten HafenCity verbunden, die den Wandel und die Zukunft Hamburgs repräsentiert.

Von den St. Pauli Landungsbrücken aus lassen sich die gigantischen Containerschiffe und die geschäftige Betriebsamkeit des Hafens am besten beobachten. Von hier aus kann man eine Hafen- und Speicherstadt-Rundfahrt machen, das Museumsschiff Rickmer Rickmers besichtigen oder einfach nur ein frisches Fischbrötchen essen. Ein besonderes Highlight ist die Abendfahrt durch den beleuchteten Hafen.

Je nach Verkehrsmittel bieten sich unterschiedliche Herangehensweisen an das Hafengebiet an. Autofahrer parken am besten auf dem Fischmarktgelände. Von dort kann man an der Norderelbe entlang zu den St. Pauli Landungsbrücken und bis zur Hafen City laufen. Benutzern öffentlicher Verkehrsmittel legen wir die S- und U-Bahn Station „Landungsbrücken“ ans Herz.

Der Hafen wird von historischen Schiffen und Bauwerken gesäumt. Dazu gehören der historische Alte Elbtunnel mit seinen beeindruckenden Aufzügen aus dem frühen 20. Jahrhundert und die imposanten Museumsschiffe wie die Rickmer Rickmers, die einen Eindruck vom Leben auf See vermitteln.

Auch wenn er nur sonntags stattfindet, ist der Altonaer Fischmarkt ein Stück Hamburger Hafen-Kultur. Er ist bekannt für seine lauten Marktschreier und das bunte Treiben am frühen Morgen.

Die HafenCity ist das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt in Europa. Sie erstreckt sich über ehemalige Hafenflächen und verbindet die Tradition des Hafens mit der Moderne.

Das architektonische Meisterwerk Elbphilharmonie ist das neue Wahrzeichen Hamburgs. Die wellenförmige Glasfassade, die auf dem historischen Kaispeicher A thront, ist einzigartig. Die öffentlich zugängliche Plaza in 37 Metern Höhe bietet einen atemberaubenden 360-Grad-Blick über den Hafen, die Elbe und die Stadt.

Direkt an die HafenCity grenzt die historische Speicherstadt, der größte zusammenhängende Lagerhauskomplex der Welt und seit 2015 UNESCO-Weltkulturerbe. Mit ihren roten Backsteingebäuden und den unzähligen Fleeten (Kanälen) versprüht sie ein ganz besonderes, romantisches Flair. Hier befinden sich auch beliebte Attraktionen wie das Miniatur Wunderland, das Hamburg Dungeon und das Internationale Maritime Museum.

Die HafenCity ist ein Beispiel für moderne Stadtplanung, die Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander verbindet. Eindrucksvolle Gebäude wie das Marco-Polo-Tower oder das Unilever-Haus prägen das Stadtbild. Promenaden und Plätze wie die Magellan-Terrassen und die Marco-Polo-Terrassen laden zum Verweilen ein und bieten immer wieder neue Ausblicke auf das Wasser und die Architektur.

Der Hamburger Hafen und die HafenCity sind untrennbar miteinander verbunden. Sie erzählen gemeinsam die Geschichte einer Stadt, die ihre maritime Identität bewahrt, während sie sich mutig den Herausforderungen der Zukunft stellt. Ein Besuch dieser beiden Bereiche ermöglicht es, das historische und das moderne Hamburg gleichzeitig zu erleben.

Der Hamburger Fischmarkt findet seit 1703 jeden Sonntagmorgen von 5 bis 9:30 Uhr statt. Er ist eine Institution in der Hansestadt und ein absolutes Muss für jeden Besucher. Hier erlebt ihr eine einzigartige Mischung aus Tradition, Moderne, maritimen Flair, deftigem Genuss und Unterhaltung.

Angeboten wird hier so ziemlich alles. Neben Fischbrötchen, Krabben und Matjes kann man hier auch Obst, Gemüse, Blumen und Souvenirs kaufen.

Live-Musik und Straßenkünstler sorgen für Unterhaltung.

Ein besonderes Highlight ist die Auktion von frischem Fisch, die gegen 7 Uhr morgens stattfindet.

Anreise: Der Fischmarkt ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (S-Bahn, U-Bahn, Bus) gut zu erreichen. Parkmöglichkeiten in der Nähe sind rar und teuer.

In unmittelbarer Nähe der St. Pauli Landungsbrücken befindet sich der St. Pauli-Elbtunnel, besser bekannt als „alter Elbtunnel“. Er wurde 1911 eröffnet und verbindet die Landungsbrücken mit dem Hafengebiet in Steinwerder.
Radfahrer und Fußgänger können den Tunnel rund um die Uhr kostenlos nutzen, um z.B. zum Aussichtspunkt Steinwerder auf der anderen Seite der Norderelbe zu gelangen. Von hier hat man ebenfalls einen tollen Ausblick auf den Hafen und die Stadt.

Die Speicherstadt ist der weltgrößte historische Lagerhauskomplex und ein herausragendes Beispiel für die Industriearchitektur des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sie befindet sich im Hamburger Hafen und wurde 2015 zusammen mit dem benachbarten Kontorhausviertel und dem Chilehaus zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Die Gebäude sind im neugotischen Stil mit roten Backsteinfassaden errichtet und stehen auf Tausenden von Eichenpfählen. Die Lagerhäuser sind durch enge Wasserstraßen, die sogenannten Fleete, und zahlreiche Brücken miteinander verbunden.

Die Speicherstadt wurde zwischen 1883 und 1927 als Teil des Hamburger Freihafens erbaut, um Übersee- und Kolonialwaren wie Kaffee, Tee, Kakao, Gewürze und Teppiche zollfrei zu lagern.

Obwohl sie einst das Herzstück des Handels war, hat sie ihre ursprüngliche Funktion weitgehend verloren. Heute beherbergt sie eine Mischung aus traditionellen Teppichhändlern und modernen Attraktionen.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen das Miniatur Wunderland, das Hamburg Dungeon, das Speicherstadtmuseum und das Kaffeemuseum. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Gebäude beleuchtet, was eine besonders malerische Atmosphäre schafft.

Auf einer Fläche von über 1.300 qm kann man hier die größte Modelleisenbahnanlage der Welt bestaunen. Da an der Anlage ständig weitergebaut wird, ist auch ein zweiter oder dritter Besuch immer wieder ein Erlebnis.

Während der Ferientermine ist es allerdings sehr voll. Da empfiehlt es sich in jedem Fall, vorher online seine Tickets zu kaufen. Wer „einfach so“ kommt, muss unter Umständen mit Wartezeiten von mehreren Stunden rechnen.

Unser Tipp: Bucht eine Führung. So bekommt ihr interessante Einblicke hinter die Kulissen und spannende Informationen. Und je nach Zeitpunkt spart ihr Euch das lange Warten in der Schlange am Eingang.

Die Elbphilharmonie, von den Hamburgern liebevoll „Elphi“ genannt, gilt als eines der architektonisch beeindruckendsten und akustisch fortschrittlichsten Konzerthäuser der Welt.

Das Gebäude wurde von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron entworfen und am 11. Januar 2017 eröffnet.

Es besteht aus einem historischen Backsteinsockel, dem ehemaligen Kaispeicher A, auf dem ein moderner, wellenförmiger Glasbau thront. Diese Kombination aus alt und neu symbolisiert den Wandel Hamburgs.

Die gläserne Fassade besteht aus rund 1.100 individuell geformten und bedruckten Glaselementen, die je nach Lichteinfall in verschiedenen Farben schillern und die Umgebung der Elbe widerspiegeln.

Herzstück des Gebäudes ist der „Große Saal“, der nach dem sogenannten Weinberg-Prinzip angelegt ist, bei dem die Zuschauer terrassenförmig um die Bühne sitzen. Dies ermöglicht ein einzigartiges, intimes Konzerterlebnis.

Der Große Saal ist berühmt für seine herausragende Akustik, die vom japanischen Akustiker Yasuhisa Toyota entwickelt wurde. Der Saal ist schalltechnisch vom Rest des Gebäudes entkoppelt und ruht auf Federn, um Außengeräusche vom Hafen fernzuhalten.

Zwischen dem Backsteinsockel und dem Glasaufbau befindet sich in 37 Metern Höhe die öffentlich zugängliche Aussichtsplattform „Plaza“. Sie bietet einen beeindruckenden 360-Grad-Panoramablick auf den Hafen, die Speicherstadt und die Stadt. Man erreicht sie über eine 82 Meter lange, gewölbte Rolltreppe, die „Tube“.

Neben den drei Konzertsälen (Großer Saal, Kleiner Saal und Kaistudio) beherbergt die Elbphilharmonie auch ein Hotel, Restaurants und Wohnungen.

Wer Interessantes über die Geschichte des Baus inklusive Insider-Informationen erhalten möchte bucht am besten die geführte Elbphilharmonie-Tour.

Das berühmte Vergnügungsviertel von Hamburg. Hier findet man zahlreiche Bars, Clubs und Theater.

Man kann die Reeperbahn natürlich auf eigene Faust erkunden. Wen dabei ein eher mulmiges Gefühl beschleicht, der kann die Insider-Tour über die Reeperbahn & St. Pauli

oder die Sex und Kriminalität in St. Pauli Tour für Erwachsene machen.

Das Panik-City Udo Lindenberg Multimedia-Erlebnis ist für Fans jedenfalls ein Muss.

Lange bevor Udo Lindenberg bekannt wurde traten die Beatles in den 1960er Jahren in Hamburg auf. Und so haben auch die „Pilzköpfe aus Liverpool“ hier auf dem Beatles-Platz ein Denkmal. Wer mehr über die Beatles in Hamburg erfahren möchte macht die Beatles-Tour.

Die Alster ist ein großer See inmitten der Stadt, der zum Entspannen und Spazierengehen einlädt. Durch die Kennedy- und die Lombardbrücke wird die kleinere Binnenalster optisch von der deutlich größeren Außenalster getrennt.

Am Südufer der Binnenalster befinden sich der Jungfernstieg und die gleichnamige Promenade. Von hier aus kann man Bootsfahrten machen, im Alster-Pavillon essen und dabei sehen und gesehen werden oder einfach nur der Alsterfontäne zuschauen und den Blick über die Binnenalster genießen.

Auf der weitaus größeren Außenalster gehen die  verschiedenen Segel- und Ruderclubs ihrem Hobby nach. Es macht immer wieder Freude, ihnen zuzusehen.

Wer möchte, macht selbst eine Alsterkreuzfahrt auf einem 2-Mast-Segelboot.

Vom Jungfernstieg aus geht es an den Alsterarkaden zum Rathausplatz.

Der Rathausplatz liegt im Herzen der Stadt und ist einer der bekanntesten Plätze. Er befindet sich direkt vor dem Hamburger Rathaus, einem imposanten Gebäude im Stil der Neorenaissance.

Der Rathausplatz ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Touristen gleichermaßen. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen, Demonstrationen und Konzerte statt. Vor Weihnachten wird der Platz von einem großen Weihnachtsmarkt mit einer Eislaufbahn in ein winterliches Winterwunderland verwandelt.

Umgeben wird der Rathausplatz von zahlreichen Restaurants, Cafés und Geschäften. Die umliegenden Straßen bieten eine Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten und Boutiquen.

Der Rathausplatz ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Verschiedene Bus- und U-Bahnlinien halten in der Nähe des Platzes, sodass man bequem dorthin gelangen kann.

An der süd-östlichen Seite grenzt der Platz an die Mönkebergstraße – Hamburgs Einkaufsstraße #1.

Die evangelische Hauptkirche St. Michaelis (Michel) ist eine der bekanntesten Kirchen von Hamburg und ein Wahrzeichen der Stadt. Der 132 Meter hohe Kirchturm ist ein Teil der Skyline.

Man kann den Kirchturm besteigen oder mit dem Fahrstuhl hochfahren, um einen herrlichen Panoramablick über Hamburg zu genießen.

Ihr könnt auch eine Führung durch die St. Michaelis Kirche buchen.

Hamburg ist eine Stadt mit einer außerordentlich reichen und vielfältigen Kunst- und Kulturszene, die von weltbekannten Konzerthäusern über traditionelle Theater bis hin zu experimentellen Galerien reicht.

Konzerthäuser und Bühnen

Elbphilharmonie: Das architektonische Meisterwerk ist das neue Wahrzeichen der Stadt und eines der besten Konzerthäuser der Welt. Mit seiner einzigartigen Akustik zieht es internationale Stars der klassischen Musik, aber auch Jazz- und Weltmusikkünstler an.

Laeiszhalle: Das historische Konzerthaus am Johannes-Brahms-Platz ist die Heimat der Hamburger Symphoniker und des Philharmonischen Staatsorchesters und beeindruckt mit seiner prachtvollen Jugendstil-Architektur.

Musicals: Hamburg gilt nach New York und London als die drittgrößte Musical-Metropole der Welt. Wichtige Spielstätten sind die Theater im Hafen, die nur mit Fähren erreichbar sind, wo bekannte Produktionen wie „Der König der Löwen“ aufgeführt werden. Auch in der Innenstadt und auf der Reeperbahn gibt es zahlreiche Musicaltheater.

Thalia Theater und Deutsches Schauspielhaus: Diese beiden Theater gehören zu den renommiertesten Sprechtheatern in Deutschland. Sie sind bekannt für anspruchsvolle Inszenierungen und moderne Interpretationen klassischer und zeitgenössischer Stücke.

Staatsoper Hamburg: Als eines der ältesten Opernhäuser Deutschlands bietet die Staatsoper ein vielfältiges Programm aus Opern und Ballett.

Museen und Galerien

Hamburger Kunsthalle: Eines der wichtigsten und größten Kunstmuseen Deutschlands. Die Sammlung umfasst Werke vom Mittelalter bis zur Gegenwart und ist in drei miteinander verbundenen Gebäuden aus verschiedenen Epochen untergebracht.

Kunstmeile Hamburg: Ein Zusammenschluss von fünf renommierten Institutionen in der Innenstadt, die sich alle in fußläufiger Entfernung befinden. Dazu gehören die Hamburger Kunsthalle, die Deichtorhallen (eines der größten Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst und Fotografie in Europa), das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&G), der Kunstverein in Hamburg und das Bucerius Kunst Forum.

Internationales Maritimes Museum Hamburg: In der Speicherstadt gelegen, erzählt es in einem historischen Speicherhaus die maritime Geschichte der Seefahrt.

Miniatur Wunderland: Obwohl es kein klassisches Kunstmuseum ist, ist es ein kultureller Ort, der Tausende von Menschen anzieht. Es ist die größte Modelleisenbahn der Welt und eine faszinierende Mischung aus Technik und Detailkunst.

Sammlung Falckenberg: In Harburg befindet sich diese bedeutende Privatsammlung zeitgenössischer Kunst.

Messehallen und Eventlocations: Die Barclays Arena, die Sporthalle Hamburg und die Markthalle sind wichtige Orte für Konzerte, Shows und Festivals, die die musikalische Vielfalt der Stadt unterstreichen.

In Hamburg finden das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen statt.

Hafengeburtstag Hamburg: Eines der größten Hafenfestivals der Welt, das jährlich im Mai den Geburtstag des Hamburger Hafens feiert. Highlights sind die Ein- und Auslaufparaden, das große Feuerwerk und das Schlepperballett.

Hamburger Dom: Ein großes Volksfest mit Jahrmarktsatmosphäre, welches 3 mal im Jahr stattfindet.

Schlagermove: Ein bunter und fröhlicher Umzug von Musiktrucks mit Schlager- und Partymusik, der jedes Jahr im Juli durch St. Pauli zieht.

Harley-Days Hamburg: Eines der größten Motorradtreffen Europas für Harley-Davidson-Enthusiasten.

Reeperbahn Festival: Ein viertägiges Clubfestival für Newcomer-Musik aus aller Welt, das in zahlreichen Spielstätten rund um die Reeperbahn stattfindet.

Hamburg Cruise Days: Eine Veranstaltung, die in der Regel alle zwei Jahre stattfindet und eine beeindruckende Flotte von Kreuzfahrtschiffen in den Hafen bringt, begleitet von der Lichtinstallation „Blue Port Hamburg“.

Weihnachtsmärkte: Zahlreiche Märkte in der ganzen Stadt, darunter der bekannte historische Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt.

Hamburg bietet eine vielfältige und köstliche Kulinarik, die von deftiger Hausmannskost bis hin zu internationalen Spezialitäten und innovativen Kreationen reicht. Ob in gemütlichen Restaurants, angesagten Bars oder auf Streetfood-Märkten – hier findet jeder etwas nach seinem Geschmack und Geldbeutel.

Typische Hamburger Gerichte

Fischbrötchen: Ein frisches Fischbrötchen auf knusprigem Brötchen mit Zwiebeln, Gurken und Remoulade. Ein Muss für jeden Hamburg-Besucher!

Labskaus: Ein deftiger Eintopf aus Pökelfleisch, Kartoffeln, Rote Beete und Zwiebeln. Ein herzhaftes und sättigendes Gericht.

Finkenwerder Scholle: Eine gebratene Scholle mit Speck, Zwiebeln und Bratkartoffeln. Ein Klassiker der Hamburger Küche.

Franzbrötchen: Ein süßes Hefegebäck mit Zimt und Zucker. Perfekt für zwischendurch oder zum Kaffee.

Rote Grütze: Ein fruchtiges Dessert aus roten Beeren, Grieß und Vanillesauce. Ein Klassiker der norddeutschen Küche.

Berliner: Luftige Donuts in verschiedenen Glasuren und Füllungen. Ein leckerer Snack für zwischendurch.

Apfelstrudel: Ein knuspriger Strudelteig gefüllt mit Äpfeln, Rosinen und Zimt, serviert mit Vanillesauce oder Sahne.

Internationale Küche in Hamburg

Schanzenviertel: In diesem Szeneviertel findet ihr eine Vielzahl an Restaurants mit internationaler Küche, von asiatischen Spezialitäten bis hin zu mediterranen Gerichten.

St. Pauli: In diesem bunten Viertel gibt es zahlreiche Restaurants und Bars mit internationaler Küche, Streetfood und Live-Musik.

HafenCity: In der HafenCity befinden sich gehobene Restaurants mit internationaler Küche und einem atemberaubenden Blick auf den Hafen.

Alster: An der Alster könnt ihr in eleganten Restaurants und Cafés die gehobene Küche genießen und den Blick auf den See genießen.

Hamburg bietet eine große Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten, von luxuriösen Boutiquen und großen Kaufhäusern bis hin zu individuellen Designerläden und Vintage-Shops. Die besten Orte zum Shoppen lassen sich grob in die Innenstadt und die umliegenden Stadtteile unterteilen.

Die Innenstadt: Die klassischen Einkaufsmeilen

Das Zentrum Hamburgs ist ideal für all diejenigen, die eine große Auswahl an bekannten Marken, Kaufhäusern und exklusiven Labels suchen.

Mönckebergstraße und Spitalerstraße: An diesen beiden Fußgängerzonen befinden sich Flagship-Stores bekannter Modeketten, exquisite Boutiquen und große Warenhäuser.

Neuer Wall: Wer auf der Suche nach Luxusmarken ist, wird am Neuen Wall fündig. Die Prachtstraße entlang des Alsterfleets beherbergt Boutiquen internationaler Designer wie Chanel, Hermès und Louis Vuitton sowie exklusive Juweliere.

Jungfernstieg und die Passagen: Direkt an der Binnenalster gelegen, bietet der Jungfernstieg ein gehobenes Shopping-Erlebnis. Hier befindet sich das berühmte Alsterhaus, ein traditionsreiches Luxus-Kaufhaus. Die zahlreichen eleganten Einkaufspassagen wie die Europa Passage, das Hanse-Viertel und die Kaisergalerie verbinden die Einkaufsstraßen und bieten Schutz bei Hamburger „Schietwetter“.

Die Trendviertel: Individuelles Shopping

Für ein entspannteres und individuelleres Shopping-Erlebnis abseits der großen Ketten lohnt sich ein Besuch in den angesagten Stadtteilen.

Schanzenviertel und Karoviertel: Diese Viertel sind bekannt für ihren alternativen und kreativen Flair. Rund um die Schanzenstraße und die Marktstraße findet man kleine, inhabergeführte Läden mit Mode lokaler Designer, Second-Hand-Shops, Plattenläden und ausgefallenen Concept Stores. Hier kann man echte Unikate entdecken.

Eppendorf und Ottensen: In diesen Stadtteilen gibt es eine Mischung aus kleinen Boutiquen, Feinkostläden und schönen Cafés. Die Osterstraße in Eimsbüttel oder die Ottenser Hauptstraße in Altona sind ideal, um entspannt zu bummeln und das lebendige Stadtteil-Flair zu genießen.

Shopping-Center: Einkaufen unter einem Dach

Hamburg hat auch eine Vielzahl an Einkaufszentren, die ein umfassendes Angebot unter einem Dach vereinen.

Alstertal-Einkaufszentrum (AEZ): Das AEZ im Stadtteil Poppenbüttel ist eines der größten Shopping-Center Norddeutschlands und bietet eine sehr breite Palette an Geschäften, von Mode über Technik bis hin zu Lebensmitteln.

Elbe-Einkaufszentrum (EEZ): Das EEZ im Westen Hamburgs ist ebenfalls ein großes Einkaufszentrum mit einer Vielzahl an Geschäften und gastronomischen Angeboten.

HafenCity: Das neue Westfield Hamburg-Überseequartier in der HafenCity hat sich zu einem großen Anziehungspunkt entwickelt und bietet auf mehreren Etagen ein modernes Einkaufs- und Freizeiterlebnis.

Hamburg, oft als „grünste Großstadt Deutschlands“ bezeichnet, hat eine außergewöhnlich hohe Dichte an Parks und Grünflächen. Sie sind nicht nur Erholungsorte, sondern auch zentrale kulturelle Treffpunkte und prägen das Stadtbild maßgeblich.

Planten un Blomen

Im Herzen der Stadt, zwischen dem Messegelände, der Innenstadt und St. Pauli, liegt Planten un Blomen (Plattdeutsch für „Pflanzen und Blumen“). Der 47 Hektar große Park ist eine Mischung aus weitläufigen Rasenflächen, Themengärten und kulturellen Attraktionen.

Der Park ist berühmt für seine Wasserlichtkonzerte, die von Mai bis September allabendlich am Parksee stattfinden und Licht- und Fontänenspiele mit klassischer Musik verbinden. Weitere Anziehungspunkte sind der Japanische Garten mit seinem Teehaus, die Mittelmeerterrassen und die Schaugewächshäuser mit ihren tropischen Pflanzen.

Stadtpark Hamburg

Der Stadtpark im Stadtteil Winterhude ist mit 148 Hektar einer der größten und beliebtesten Parks Hamburgs. Er wurde 1914 als „Volkspark“ für die Erholung der Bevölkerung angelegt und bietet eine Fülle an Freizeitmöglichkeiten.

Das zentrale Wahrzeichen ist das Planetarium, das in einem ehemaligen Wasserturm untergebracht ist und beeindruckende Sternenshows bietet. Im Sommer finden auf der großen Freilichtbühne Konzerte statt. Der Stadtparksee lädt zum Tretbootfahren und im Sommer auch zum Schwimmen im Naturbad ein.

Altonaer Volkspark

Der Altonaer Volkspark im Westen Hamburgs ist mit rund 205 Hektar die größte Parkanlage der Stadt. Er entstand ebenfalls als Volkspark Anfang des 20. Jahrhunderts und ist ein wichtiger Ort für Erholung, Sport und Veranstaltungen.

Der Park ist Heimat verschiedener Multifunktions- und Sportstätten und bietet ausgedehnte Wald- und Wiesenflächen, Themengärten und ein Arboretum.

Weitere wichtige Parks

Alsterpark: Die Grünanlagen rund um die Außenalster sind ein zentraler Naherholungsraum. Sie sind ideal zum Joggen, Spazierengehen und Segeln und bieten immer wieder beeindruckende Blicke auf die umliegenden Stadtviertel.

Jenischpark: Im Westen Hamburgs gelegen, ist der Jenischpark ein denkmalgeschützter Landschaftsgarten am Elbhang. Er beherbergt das klassizistische Jenisch-Haus und bietet malerische Ausblicke auf die Elbe.

Inselpark Wilhelmsburg: Der Park auf der Elbinsel Wilhelmsburg wurde für die Internationale Gartenschau 2013 angelegt und bietet neben weitläufigen Grünflächen auch zahlreiche Sport- und Freizeitanlagen wie Kletterparks und Kanu-Anlagen.

Anreise nach Hamburg

Hamburg ist gut an das Bahnnetz angebunden. Es gibt sowohl Tages- als auch Nachtzugverbindungen.

Hamburg ist über mehrere Autobahnen und Bundesstraßen erreichbar. Die A1 aus dem Westen, die A7 aus dem Süden und die A24 aus Berlin führen nach Hamburg.

Der Flughafen Hamburg (HAM) wird von deutschen und europäischen Städten angeflogen.

Fortbewegung in Hamburg

 Das öffentliche Verkehrsnetz in Hamburg ist sehr gut ausgebaut und wird vom Hamburger Verkehrsverbund (hvv) koordiniert. Es umfasst ein umfassendes System aus verschiedenen Verkehrsmitteln, die harmonisch aufeinander abgestimmt sind und es ermöglichen, fast jeden Punkt der Stadt zu erreichen.

Die Verkehrsmittel im Überblick:

U-Bahn (U): Das U-Bahn-Netz der Hamburger Hochbahn (HOCHBAHN) besteht aus vier Linien (U1, U2, U3, U4) und ist besonders im Stadtzentrum und den dichter besiedelten Gebieten ein wichtiges Fortbewegungsmittel. Die U3 ist eine Besonderheit, da sie als Ringlinie über weite Strecken oberirdisch verläuft und dabei eine Art Stadtrundfahrt mit Blick auf den Hafen ermöglicht.

S-Bahn (S): Die S-Bahn, betrieben von der Deutschen Bahn, verbindet das Stadtzentrum mit den äußeren Stadtteilen und dem Umland. Die S1 ist besonders bei Touristen beliebt, da sie direkt zum Flughafen fährt.

Busse: Ein dichtes Netz an Buslinien ergänzt U- und S-Bahn, insbesondere in Gebieten, die nicht von den Schienennetzen abgedeckt werden. Es gibt Schnellbusse, Metrobusse und Stadtbusse. Die Linie 111 gilt als inoffizielle Sightseeing-Linie, da sie an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeifährt.

Hafenfähren: Die Hafenfähren der HADAG sind ebenfalls Teil des hvv-Tarifs und bieten eine einzigartige Möglichkeit, den Hafen und die Elbe zu erkunden. Die Linie 62 ist besonders beliebt, da sie von den Landungsbrücken bis nach Finkenwerder fährt und dabei einen großartigen Blick auf die Elbphilharmonie, den Hafen und den Fischmarkt bietet.

Ticket und Tarife:

Der hvv hat ein einheitliches Tarifsystem, das für alle Verkehrsmittel gilt. Das bedeutet, dass man mit einem einzigen Ticket umsteigen kann, egal ob von der U-Bahn in den Bus oder auf eine Fähre.

Tickets: Es gibt verschiedene Ticketarten, darunter Einzelkarten, Tageskarten, Gruppenkarten und Wochen- oder Monatskarten.

Zonen: Das Tarifgebiet ist in Zonen eingeteilt. Der Preis eines Tickets hängt davon ab, wie viele Zonen man durchfährt. Die zentrale Zone „Hamburg AB“ deckt das gesamte Stadtgebiet ab.

Deutschlandticket: Wie in ganz Deutschland kann auch in Hamburg das Deutschlandticket genutzt werden, das eine kostengünstige Möglichkeit bietet, den Nahverkehr zu nutzen.

Digitale Tickets: Tickets können bequem über die hvv App oder die hvv switch App gekauft werden, oft mit einem kleinen Rabatt. Die hvv switch App bietet zudem die Möglichkeit, auch Sharing-Angebote wie Carsharing oder E-Scooter zu buchen.

Hamburg CARD

Für Touristen ist die Hamburg CARD eine gute Option. Sie beinhaltet freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und gewährt zusätzlich Rabatte bei vielen Attraktionen und Museen.

Die Hamburg CARD ist als Einzel- oder Gruppenkarte (für bis zu 5 Personen) erhältlich und kann für einen Zeitraum von 1 bis 5 Tagen gekauft werden. Die Gültigkeit beginnt am gewählten Datum und endet am Folgetag um 6 Uhr morgens.

Die Hamburg CARD kann online in der offiziellen App, in den Tourist-Informationen, an Fahrkartenautomaten oder in einigen Hotels gekauft werden.

Bezahlen in Hamburg

 In Hamburg sind die meisten gängigen Zahlungsmethoden weit verbreitet. Während Bargeld immer noch akzeptiert wird, hat die Nutzung von Karten und mobilen Zahlungsoptionen in den letzten Jahren stark zugenommen.

In fast allen Geschäften, Restaurants, Cafés und Hotels werden EC-Karte (girocard) und Kreditkarten (Visa, Mastercard, American Express) akzeptiert.

Das Bezahlen mit dem Smartphone oder der Smartwatch (Apple Pay, Google Pay etc) ist in Hamburg ebenfalls weit verbreitet.

Es ist ratsam, immer etwas Bargeld bei sich zu haben, da kleine Geschäfte, Kioske, Wochenmärkte und einige Gastronomiebetriebe Bargeld bevorzugen oder ausschließlich annehmen.

Geldautomaten sind weit verbreitet. Das Abheben von Bargeld ist in der Regel mit einer EC-Karte kostenlos, solange Du das Automatennetz Deiner Hausbank nutzt. Bei fremden Geldautomaten können Gebühren anfallen.

Besondere Situationen

Öffentliche Verkehrsmittel (HVV): Im HVV wurde die Barzahlung im Bus seit dem 1. Januar 2024 abgeschafft. Fahrkarten können bargeldlos am Automaten, per App oder über die hvv Prepaidcard erworben werden.

Sicherheit in Hamburg

 Hamburg gilt im Allgemeinen als eine sichere Stadt.

Die am häufigsten vorkommenden Delikte in Hamburg sind Taschendiebstahl und Fahrraddiebstahl. Diese treten vor allem an belebten Orten wie Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei großen Veranstaltungen auf.

Orte wie die Reeperbahn, der Hauptbahnhof und der Bereich rund um die Landungsbrücken können besonders nachts belebt sein. Hier sollte man, wie in jeder größeren Stadt, auf seine persönlichen Gegenstände achten, um sich vor Taschendieben zu schützen.

Das Nachtleben auf der Reeperbahn ist bekannt und zieht viele Menschen an. Obwohl das Gebiet im Allgemeinen sicher ist, kann es zu später Stunde zu Auseinandersetzungen kommen. Es empfiehlt sich, wachsam zu sein und dunkle, leere Seitenstraßen zu meiden.

Wie in jeder größeren Stadt gibt es auch in Hamburg zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten. Ziemlich mittendrin liegt das Hamburg Marriott Hotel.

Rund um die Binnenalster gibt es natürlich viele Alternativen.

Einen wunderschönen Blick auf die Außenalster hat man aus dem Le Méridien Hamburg.

Beim Frühstück den ersten Ruderern zuzusehen ist klasse. Und wenn die Abendsonne die Alster beleuchtet ein leckeres Getränk / etwas zu Essen zu sich zu nehmen, hat auch was.

Wer lieber in Hafennähe übernachtet, für den ist das Holiday Inn – Hamburg – HafenCity die richtige Wahl. Aber auch hierzu gibt es selbstverständlich viele Alternativen.

Und direkt am Stadtpark liegt das Holiday Inn Hamburg – City Nord.

Weitere Alternativen findet ihr hier.

Die beste Reisezeit für Hamburg ist von Mai bis September. In diesen Monaten ist das Wetter am angenehmsten, die Tage sind länger und es gibt viele Veranstaltungen und Festivals in der Stadt. Es kann jedoch auch zu dieser Zeit recht voll und touristisch sein.

Wenn du mildere Temperaturen und weniger Menschenmassen bevorzugst, könntest du auch die Monate April und Oktober in Betracht ziehen.

Aber auch der Winter hat in Hamburg seinen Reiz. Vor allem vor Weihnachten könnt ihr auf dem historischen Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus und dem „Weißerzauber“ auf dem Jungfernstieg ein eindrucksvolles Lichterspiel, ein historisches Riesenrad und den Panorama-Blick auf die glitzernde Alstertanne genießen. Einmalig!

Die Geschichte Hamburgs ist eng mit der Entwicklung als bedeutende Handelsstadt und Hafenmetropole verbunden.

Die Ursprünge Hamburgs gehen auf das 9. Jahrhundert zurück, als Kaiser Karl der Große um 808 an den Ufern der Elbe eine Burg, die „Hammaburg“, errichten ließ. Diese diente als Schutz gegen die Slawen und gab der Stadt ihren Namen.

Die eigentliche Blütezeit begann im Mittelalter mit dem Handel. Im Jahr 1189 soll Kaiser Barbarossa der Stadt ein Privileg für Zollfreiheit auf der Unterelbe gewährt haben (obwohl die Urkunde eine spätere Fälschung ist, war das Recht faktisch anerkannt). Dieser Vorteil, zusammen mit dem Beitritt zur Hanse im 14. Jahrhundert, machte Hamburg zu einem zentralen Knotenpunkt des Seehandels.

Als Freie Reichsstadt (seit 1618) entwickelte Hamburg seine republikanische Verfassung und florierte als Handelszentrum. Die Stadt wurde zu einer der wichtigsten europäischen Metropolen.

Eine der größten Katastrophen in der Geschichte der Stadt war der Große Brand im Mai 1842, der große Teile der Altstadt zerstörte, darunter das historische Rathaus und über 1.700 Häuser. Der Wiederaufbau führte zu einer Modernisierung der Stadtstruktur.

Nach langem Zögern trat Hamburg 1888 dem Deutschen Zollgebiet bei, erhielt im Gegenzug aber den Status eines Freihafens. In dieser Zeit entstanden die ikonische Speicherstadt und das Kontorhausviertel, die heute zum UNESCO-Welterbe gehören.

Hamburg wurde im Zweiten Weltkrieg, insbesondere während der Operation Gomorrha im Juli/August 1943, durch massive alliierte Bombenangriffe stark zerstört. Tausende von Menschen starben, und große Teile der Innenstadt sowie viele Wohnviertel wurden in Schutt und Asche gelegt.

Nach dem Krieg begann ein schneller Wiederaufbau. Obwohl viele historische Bauten unwiederbringlich verloren waren, entstand ein modernes Stadtzentrum mit neuen Wohnvierteln.

Hamburg entwickelte sich zu einem führenden Wissenschafts- und Medienstandort und behielt seine Rolle als einer der größten Häfen Europas bei. Großprojekte wie die Hafencity mit der Elbphilharmonie prägen das moderne Stadtbild und verbinden die historische Hafenlandschaft mit zeitgenössischer Architektur.

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