Frankfurt: Mainhattan & Gemütlichkeit – Zwischen Wolkenkratzern und Ebbelwoi
Frankfurt am Main ist weit mehr als nur ein Finanzplatz. Es ist die einzige Stadt in Deutschland mit einer echten Skyline, die ihr den Spitznamen „Mainhattan“ eingebracht hat. Aber lass dich von den Glasfassaden nicht täuschen: Frankfurt hat ein riesiges Herz für Tradition. Wir lieben den Kontrast, wenn man nach einem Tag zwischen den modernsten Hochhäusern Europas abends in Sachsenhausen bei einem Glas Apfelwein sitzt.
Quick-Facts & Beste Reisezeit
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Lage & Region: Hessen, zentral in Deutschland gelegen, direkt am Mainufer.
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Einwohner: Ca. 770.000 (in der Metropolregion Rhein-Main rund 5,8 Millionen).
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Sprache: Deutsch. Aufgrund des internationalen Finanzplatzes und des Großflughafens ist Englisch in vielen Bereichen, besonders in der Innenstadt und in Business-Hotels, allgegenwärtig.
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Währung: Euro (€). Kartenzahlung ist fast überall Standard. Bargeld ist dennoch hilfreich für den Besuch in den traditionellen Apfelweinkneipen in Sachsenhausen oder an kleinen Ständen auf den Märkten.
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Beste Reisezeit: Mai bis September für das Leben am Mainufer und die zahlreichen Feste. Der Winter lohnt sich besonders für den großen Weihnachtsmarkt auf dem Römerberg.
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Anreise: Flughafen Frankfurt (FRA) – einer der größten Drehkreuze weltweit. Die S-Bahnen (S8, S9) bringen dich in ca. 15 Minuten zum Hauptbahnhof. Beste ICE-Anbindung aus ganz Deutschland.
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Preisniveau: Gehoben. Besonders in den Bereichen Immobilien und Gastronomie spiegelt sich der Status als Finanzmetropole wider.
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Unser Vibe-Check: Ein faszinierender Kontrast aus glitzernder Wolkenkratzer-Skyline („Mainhattan“), historischem Römerberg und gemütlicher Apfelwein-Kultur. Eine dynamische, internationale Stadt mit hessischem Charme.
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3 Dinge, die in den Koffer müssen:
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Bequeme Schuhe: Für den Mix aus City-Shopping auf der Zeil und Spaziergängen am Mainufer.
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Schirm: Das Wetter in Hessen kann sprunghaft sein.
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Smart-Casual Outfit: Frankfurt ist eine Business-Stadt; in vielen Restaurants und Bars kleidet man sich gerne etwas schicker.
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Die Top-Highlights: Frankfurts Wahrzeichen
Römerberg und Altstadt
Der Römerberg ist das pulsierende Herz der Frankfurter Altstadt und ein Ort, an dem du die Seele der Stadt spüren kannst. Zwischen prachtvollen Fachwerkhäusern und dem historischen Rathaus erlebst du ein Panorama, das so kontrastreich ist wie Frankfurt selbst. Es ist dieser magische Moment, wenn du auf dem Kopfsteinpflaster stehst und merkst: Hier atmet jeder Stein Geschichte, während im Hintergrund die Wolkenkratzer der Main-Metropole in den Himmel ragen.
Um mit einem häufigen Missverständnis aufzuräumen: Die farbenfrohen, rekonstruierten Fachwerkhäuser, die du auf fast jedem Foto siehst, sind nicht das Rathaus. Diese Häusergruppe nennt sich Ostzeile.
Das eigentliche Rathaus, der Römer, liegt direkt gegenüber auf der Westseite des Platzes. Du erkennst ihn an seiner markanten Drei-Giebel-Fassade mit den Treppengiebeln. Seit über 600 Jahren wird hier Stadtpolitik gemacht.
Unser Tipp: Schau dir unbedingt die Rückseite des Rathauses an. Während die Front zum Römerberg hin sehr bekannt ist, verbergen sich dahinter wunderschöne Innenhöfe und der „Seufzerbrücke“ nachempfundene Übergänge zwischen den Gebäudeteilen.
Weitere Highlights des Römerbergs:
- Der Gerechtigkeitsbrunnen: In der Mitte des Platzes wacht die Justitia.
- Alte Nikolaikirche: Eine wunderschöne frühgotische Kirche direkt am Platz, deren Glockenspiel täglich zu hören ist.
- Kaisersaal: Im Inneren des Römers kannst du die Porträts aller deutschen Kaiser bewundern (ein Besuch lohnt sich!).
Kaiserdom St. Bartholomäus: Er ist der größte Sakralbau der Stadt. Besonders spannend: Hier wurden über Jahrhunderte die deutschen Kaiser gewählt und gekrönt. Wenn du fit bist, solltest du die 328 Stufen des Domturms erklimmen – der Ausblick über die Altstadt bis zur Skyline ist phänomenal.
Paulskirche: Nur wenige Schritte entfernt liegt dieser symbolträchtige Ort. Sie gilt als die Wiege der deutschen Demokratie, da hier 1848 die erste Nationalversammlung tagte. Heute ist sie ein Ausstellungs- und Gedenkort.
Alte Oper: Ein kurzer Spaziergang Richtung Norden führt dich zu diesem prachtvollen Bau im Stil der Neorenaissance. Auch wenn sie heute primär als Konzerthaus dient, ist der Opernplatz davor einer der elegantesten Orte der Stadt für ein kurzes Päuschen.
Goethehaus: Das Ensemble aus zwei Fachwerkhäusern bietet einen authentischen Einblick in die Wohnverhältnisse einer wohlhabenden Frankfurter Bürgerfamilie im 18. Jahrhundert.
In diesem Umfeld schuf Goethe seine frühen Werke wie „Götz von Berlichingen“ und „Die Leiden des jungen Werther“.
Unser Tipp: Such nach dem „Hühnermarkt“. Dort sitzt du herrlich ruhig zwischen wunderschönen Fassaden und vergisst den Trubel der nahen Zeil.
Der Eiserne Steg
Diese Fußgängerbrücke aus Eisen verbindet die Altstadt mit Sachsenhausen. Sie ist das Frankfurter Pendant zur Hohenzollernbrücke in Köln – auch hier hängen tausende Liebesschlösser.
Unser Tipp: Überquere die Brücke von Norden nach Süden. Der Blick zurück auf die Skyline, die sich hinter den alten Kirchtürmen der Altstadt erhebt, ist das berühmteste Panorama der Stadt.
Das Museumsufer
Am südlichen Mainufer reiht sich ein Weltklasse-Museum an das nächste (z.B. das Städel Museum oder das Filmmuseum).
Unser Tipp: Wenn du keine Lust auf Museen von innen hast, genieße einfach den Spaziergang unter den Platanen direkt am Main. Hier ist die Stimmung besonders entspannt.
Aussichtsplattformen
Main Tower
Wenn du Frankfurt verstehen willst, musst du von oben auf die Stadt schauen. Der Main Tower ist einer der wenigen Wolkenkratzer mit einer öffentlichen Aussichtsplattform. In 198 Metern Höhe genießt man einen spektakulären Blick auf die Skyline und die Umgebung. Zusätzlich gibt es in den darunterliegenden Stockwerken ein Restaurant und eine Cocktailbar, die das Erlebnis abrunden.
Unser Tipp: Fahr kurz vor Sonnenuntergang hoch. Wenn in den Bankentürmen die Lichter angehen und die Sonne hinter dem Taunus-Gebirge verschwindet, ist das Gänsehaut pur
Kaiserdom
Der Turm des Kaiserdoms St. Bartholomäus bietet in 66 Metern Höhe eine Aussichtsplattform, die einen Panoramablick über die Stadt, die Altstadt und das Sachsenhäuser Ufer ermöglicht. Der Aufstieg erfordert jedoch das Bewältigen von etwa 300 Stufen.
Lohrberg
Der Lohrberg ist die höchste Erhebung innerhalb der Stadtgrenzen und bietet einen weiten Blick über Frankfurt und die umliegende Region. Der Lohrpark ist eine weitläufige Grünanlage, die zum verweilen einlädt.
Insider-Tipps & Stadtteile: Frankfurt abseits der Skyline
Wenn du wissen willst, wie die Frankfurter wirklich ticken, musst du dorthin, wo der Apfelwein fließt und die Häuser weniger Stockwerke haben.
Bornheim – „Das lustige Dorf“
Rund um die obere Berger Straße findest du das vielleicht authentischste Frankfurt. Hier mischen sich alteingesessene Frankfurter mit Studenten und jungen Familien.
Unser Tipp: Samstags ist Markttag an der Bornheimer Mitte. Hol dir dort eine Kleinigkeit zu essen und genieß das Gewusel. Bornheim hat eine extrem hohe Dichte an inhabergeführten Läden – perfekt zum Stöbern!
Das Bahnhofsviertel – Kontraste pur
Es ist das kontroverseste Viertel der Stadt. Rau, manchmal dreckig, aber gleichzeitig die Heimat der besten internationalen Restaurants.
Unser Tipp: Lass dich nicht von der ersten Optik abschrecken. Hier gibt es den besten Hummus, fantastisches Sushi und hippe Bars. Es ist Frankfurt in seiner ehrlichsten, urbanen Form.
Das Nordend – Kaffeekultur und Altbauten
Das Nordend ist wunderschön, grün und voller prächtiger Gründerzeithäuser. Hier geht es etwas entspannter zu.
Unser Tipp: Das Glauburgviertel ist perfekt für einen ausgiebigen Brunch. Viele kleine Röstereien haben hier ihr Zuhause – ideal für einen Nachmittag mit einem guten Buch.
Die Höchster Altstadt
Viele Touristen schaffen es nicht so weit westlich, aber Höchst ist ein echtes Juwel. Es hat ein eigenes Schloss und eine wunderschöne Fachwerk-Altstadt direkt am Main.
Unser Tipp: Fahr mit dem Rad am Main entlang bis nach Höchst (ca. 45 Min. aus der City). Der Blick vom Schlossplatz bei einem Kaltgetränk ist wie eine Zeitreise.
Kulinarik: Grüne Soße und das Stöffche
Frankfurts Küche ist bodenständig, hessisch und manchmal etwas eigenwillig – aber immer lecker!
Apfelwein (Ebbelwoi / Schoppe)
Das Nationalgetränk der Frankfurter. Es wird aus dem blauen Steinkrug, dem Bembel, in das typische Glas mit Rautenmuster (Geripptes) eingeschenkt.
Süß oder Sauer? Ein Frankfurter trinkt ihn meist „sauer gespritzt“ (mit Sprudelwasser). „Süß gespritzt“ (mit Limo) wird von Traditionalisten oft nur milde belächelt.
Unser Tipp: Geh nach Sachsenhausen in Traditionsgaststätten wie „Zum Gemalten Haus“ oder „Wagner“. Man setzt sich an lange Holztische zu Fremden – das gehört dazu!
Frankfurter Grüne Soße (Grie Soß)
Sie ist ein Heiligtum. Bestehend aus sieben Kräutern (Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpernelle, Sauerampfer und Schnittlauch), wird sie kalt mit Salzkartoffeln und hartgekochten Eiern serviert.
Unser Tipp: Im Stadtteil Oberrad steht ein Denkmal für die Grüne Soße – sieben kleine Gewächshäuser für jedes Kraut. Ein tolles Fotomotiv!
Handkäs mit Musik
Ein Sauermilchkäse, der in einer Marinade aus Zwiebeln, Essig und Öl schwimmt. Die „Musik“ kommt übrigens von den Zwiebeln und den Folgen für die Verdauung…
Wichtig: Man isst ihn traditionell ohne Gabel, nur mit dem Messer und viel Butter auf dunklem Brot.
Aktivitäten: Frankfurt aktiv erleben
Frankfurt ist eine Stadt der Kontraste, und das spiegelt sich auch in den Freizeitmöglichkeiten wider. Ob du den Puls der City spüren willst oder Ruhe am Wasser suchst – hier sind unsere Favoriten für deine Zeit in der Mainmetropole:
Main-Walking & Brücken-Hopping
Der Main ist das Herzstück Frankfurts und der perfekte Ort, um die Stadt in Bewegung kennenzulernen.
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Unser Tipp: Starte am Eisernen Steg und schlendere am Museumsufer entlang Richtung Osten. Überquere die Ignatz-Bubis-Brücke und kehre auf der anderen Seite zurück. Die Mischung aus Joggern, Skatern und Spaziergängern sorgt für eine herrlich entspannte Atmosphäre. Wenn du es sportlicher magst, leih dir ein Fahrrad und fahre den Grüngürtel-Radweg – einmal rund um die Stadt.
Stand-up-Paddling mit Skyline-Blick
Warum die Hochhäuser nur vom Land aus betrachten?
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Das Erlebnis: Im Frankfurter Osthafen oder am Mainufer in Sachsenhausen kannst du dir ein SUP-Board leihen. Es gibt kaum etwas Beeindruckenderes, als auf dem Board stehend direkt an den glitzernden Fassaden der Bankentürme vorbeizugleiten. Besonders zum Sonnenuntergang ist das Licht hier spektakulär.
Ein Besuch in der Kleinmarkthalle
Aktiv sein bedeutet in Frankfurt auch: Genießen und Entdecken.
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Was dich erwartet: Ein Bummel durch die legendäre Kleinmarkthalle ist ein Fest für die Sinne. Unser Tipp: Hol dir eine „Schreiber-Wurst“ im Obergeschoss (die Schlange gehört dazu!) und genieße sie auf der Terrasse mit Blick über das Markttreiben. Es ist der authentischste Ort, um das Frankfurter Lebensgefühl aufzusaugen.
Hoch hinaus: Die Aussichtsplattform des Main Tower
Frankfurt von oben zu sehen, gehört einfach dazu.
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Der Moment: Fahr mit dem Aufzug auf die öffentliche Besucherterrasse des Main Tower (200 Meter Höhe). Im Gegensatz zu anderen Städten stehst du hier wirklich im Freien und der Wind pfeift dir um die Nase, während dir die Stadt zu Füßen liegt. Ein echtes Highlight für Schwindelfreie.
Kunst und Kultur in Frankfurt
Veranstaltungen in Frankfurt
Praktische Reise-Informationen & Shopping
Shopping auf der Zeil und darüber hinaus
Die Zeil: Hier findest du alles, was Rang und Namen hat. Das „MyZeil“ Einkaufszentrum beeindruckt vor allem durch seine futuristische Glasarchitektur.
Goethestraße: Wenn du Luxuslabels suchst, bist du hier richtig.
Unser Tipp: Für individuelles Shopping empfehlen wir die Brückenstraße in Sachsenhausen. Dort gibt es viele kleine Ateliers und lokale Designer.
Mobilität
Frankfurt hat einen super Nahverkehr (RMV).
Vom Flughafen: Nimm die S8 oder S9 Richtung Hanau/Offenbach. In 12-15 Minuten bist du am Hauptbahnhof oder an der Hauptwache.
Zu Fuß: Das Zentrum zwischen Zeil, Main und Main Tower lässt sich wunderbar erlaufen.
Wo kann man in Frankfurt übernachten?
Es gibt eine große Auswahl an Hotels in Frankfurt.
Eine sehr zentrale Lage zeichnet den alt-ehrwürdigen Steigenberger Icon Frankfurter Hof aus. Weniger zentral (ca. 2 km zu Fuß bis zum Römer) gelegen, aber sehr empfehlenswert, ist das Scandic Frankfurt Hafenpark.
Wer mit der Bahn anreist, ist im nhow Hotel bestens aufgehoben.
Ausflugsziele in der Umgebung: Wald, Wein & Wellness
Wenn euch der Trubel zwischen den Wolkenkratzern zu viel wird, bietet das Frankfurter Umland fantastische Rückzugsorte.
Der Feldberg im Taunus
Der „Hausberg“ der Frankfurter ist das Ziel für alle Naturfreunde. Hier oben ist die Luft klar und der Ausblick bei gutem Wetter reicht bis weit in das Rhein-Main-Gebiet.
Anreise: Mit der U3 bis Hohemark (Oberursel) und von dort mit dem Bus (Linie 57) direkt bis zum Plateau.
Unser Tipp: Im Winter kann man hier wunderbar rodeln, im Sommer ist es ein Paradies zum Wandern. Besuche auf dem Weg nach oben unbedingt den Altkönig, eine alte Keltenfestung mit einer tollen Atmosphäre.
Freilichtmuseum Hessenpark: Wo Geschichte wohnt
Der Hessenpark in Neu-Anspach ist viel mehr als nur ein Museum – es ist ein lebendiges Dorf, das über 400 Jahre hessische Geschichte bewahrt.
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Das Erlebnis: Über 100 historische Gebäude wurden an ihren Originalstandorten in ganz Hessen abgetragen und hier originalgetreu wieder aufgebaut. Du spazierst durch verschiedene „Baugruppen“, die die Regionen Hessens widerspiegeln. Besonders beeindruckend ist der Marktplatz mit seinen prachtvollen Fachwerkhäusern, in denen heute noch echtes Handwerk betrieben wird.
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Unser Tipp: Schau unbedingt beim Museumsbäcker vorbei. Das Brot wird dort noch nach traditioneller Art im Steinofen gebacken – der Duft, der über den Marktplatz zieht, ist einfach unwiderstehlich. Auch die Vorführungen der Schmiede oder Weber machen die Vergangenheit greifbar.
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Kombinations-Tipp: Da das Römerkastell Saalburg fast auf dem Weg liegt, lassen sich beide Ziele perfekt zu einem „Tag der Geschichte“ im Taunus verbinden.
Wiesbaden – Die elegante Kurstadt
Nur ein Katzensprung über den Main liegt die hessische Landeshauptstadt. Wiesbaden besticht durch seine prachtvollen Villen, das imposante Kurhaus und die Thermalbäder.
Anreise: Mit der S1 oder S8 bist du in etwa 40–50 Minuten vom Frankfurter Hauptbahnhof direkt im Zentrum.
Unser Tipp: Fahr mit der historischen Nerobergbahn (eine wasserlastbetriebene Standseilbahn) auf den Neroberg. Von dort oben hast du einen fantastischen Blick auf Wiesbaden und das Rheingau.
Bad Homburg & das Römerkastell Saalburg
Bad Homburg vor der Höhe ist bekannt für sein Schloss und den Kurpark. Ein Highlight für Geschichtsfans liegt jedoch kurz vor den Toren der Stadt: Die Saalburg.
Die Saalburg: Es ist das weltweit einzige wiederaufgebaute Römerkastell direkt am Limes.
Anreise: Mit der S5 bis Bad Homburg und dann mit dem Stadtbus 5 zur Saalburg.
Unser Tipp: Nach dem Kulturprogramm in der Saalburg könnt ihr im Kaiser-Wilhelms-Bad in Bad Homburg herrlich entspannen – ein Day-Spa in einem historischen Gebäude, das sich wie eine Zeitreise anfühlt.
Das Rheingau – Wein soweit das Auge reicht
Wenn du Wein liebst, ist das Rheingau ein absolutes Muss. Orte wie Eltville oder Rüdesheim sind Postkarten-Idylle pur.
Anreise: Mit der Regionalbahn (RB10) fährst du direkt am Rhein entlang.
Unser Tipp: Besuche das Kloster Eberbach. Es ist nicht nur ein architektonisches Juwel und bekannt für seinen Wein, sondern war auch Drehort für den Film „Der Name der Rose“.
FAQ: Deine Fragen zu Frankfurt
Ist das Bahnhofsviertel sicher?
Tagsüber absolut. Abends ist es belebt, aber man sollte wie in jeder Großstadt aufmerksam sein. Es ist ein Ort der Kontraste, den man gesehen haben sollte.
Kann man auf die Skyline-Dächer?
Neben dem Main Tower gibt es viele Rooftop-Bars. Unser Favorit für den kleinen Geldbeutel: Das Parkhausdach der „Konstablerwache“ (City Alm) – tolle Aussicht und bayerisches Flair mitten in Hessen
Ist der Römerberg original erhalten?
Nein, der Großteil wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die Ostzeile und der Römer wurden jedoch originalgetreu und mit viel Liebe zum Detail rekonstruiert.
Kann man im Rathaus heiraten?
Ja, der Römer beherbergt eines der beliebtesten Standesämter Deutschlands. Es ist fast garantiert, dass du bei deinem Besuch ein Brautpaar für ein Foto siehst!
























