Berlin: Die Stadt, die niemals stillsteht – Geschichte trifft auf grenzenlose Freiheit
Berlin ist nicht einfach nur eine Stadt, es ist ein Lebensgefühl. Hier trifft preußischer Prunk auf Streetart, tragische Geschichte auf eine pulsierende Clubkultur und schicke Cafés auf das ehrliche Currywurst-Büdchen an der Ecke. Wir lieben an Berlin vor allem diese Unfertigkeit – hier kann jeder genauso sein, wie er möchte.
In diesem Reiseführer erfährst du alles, was du für dein perfektes Berlin-Abenteuer wissen musst. Wir zeigen dir nicht nur die klassischen Top-Sehenswürdigkeiten, sondern nehmen dich mit in die authentischen Kieze, verraten dir, wo die Berliner ihren Kaffee trinken und wie du die Stadt abseits der Touristenpfade entdeckst.
Egal, ob du nur 24 Stunden Zeit hast oder ein langes Wochenende planst – mach dich bereit für eine Stadt voller Kontraste, Freiheit und unendlicher Möglichkeiten. Schnapp dir dein BVG-Ticket, wir starten unsere gemeinsame Tour durch die Spree-Metropole!
Quick-Facts & Beste Reisezeit
Bevor du in Berlin losziehst, haben wir hier die wichtigsten Infos für deine Planung zusammengestellt.
Berlin auf einen Blick (Quick-Facts)
Anreise: Der Flughafen (BER) ist gut angebunden. Mit dem „FEX“ (Flughafen-Express) bist du in etwa 30 Minuten am Hauptbahnhof.
Fortbewegung: Berlin ist riesig! Ohne S- und U-Bahn geht hier nichts. Wir empfehlen dir die „VBB“-App oder einfach Google Maps für die Verbindungen.
Vibe: Direkt, manchmal etwas „pampig“ (die berühmte Berliner Schnauze), aber im Herzen sehr tolerant und offen.
Wichtig zu wissen: Berlin ist dezentral. Es gibt nicht „das eine“ Zentrum, sondern jeder Bezirk (Kiez) funktioniert wie eine eigene kleine Stadt.
Wann ist die beste Reisezeit?
Berlin verändert sein Gesicht mit den Jahreszeiten extrem:
Der Berliner Sommer (Juni bis August): Unsere absolute Lieblingsempfehlung für dich. Die ganze Stadt ist draußen. Die Leute sitzen an den Kanälen, die Biergärten im Tiergarten sind voll und das Leben pulsiert bis spät in die Nacht.
Der goldene Herbst (September & Oktober): Wenn sich die Linden an den Prachtboulevards verfärben, ist Berlin wunderschön für lange Spaziergänge und Museumsbesuche.
Winter in Berlin (Januar & Februar): Wir sind ehrlich: Der Berliner Winter kann grau und ungemütlich sein („Berliner Grau“). Aber dafür hast du die Museen fast für dich allein.
Die Vorweihnachtszeit: Die Weihnachtsmärkte (z.B. am Gendarmenmarkt) sind toll, aber zieh dich warm an – der Wind in den Häuserschluchten kann eisig sein!
Unser Tipp: Wenn es dir im Sommer zu voll ist (und die Hotels zu teuer sind) versuche, im Mai oder September zu kommen. Das Wetter ist meist perfekt für Sightseeing, aber es ist nicht so extrem voll wie in den Sommerferien.
Top-Sehenswürdigkeiten in Berlin: Das musst du gesehen haben
Berlin ist riesig, aber es gibt Orte, an denen kein Weg vorbeiführt. Diese Highlights erzählen die Geschichte eines ganzen Landes und sind der perfekte Startpunkt für deine Entdeckungstour.
Das Brandenburger Tor: Wahrzeichen und Geschichte hautnah
Es ist das Fotomotiv Nummer eins und das Symbol der deutschen Einheit: das Brandenburger Tor. Einst stand es im Sperrgebiet zwischen Ost und West, heute ist es der Ort, an dem ganz Berlin zusammenkommt.
Errichtet wurde das Brandenburger Tor von 1788 bis 1791. Es diente ursprünglich als Teil der Stadtbefestigung. Das Tor besteht aus zwölf dorischen Säulen und der bekannten Quadriga, einer Plastik, die von einer Göttin auf einem Streitwagen gezogen wird.
Am 9. November 1989, dem Tag des Falls der Berliner Mauer, versammelten sich tausende Menschen vor dem Brandenburger Tor und feierten die Öffnung der Grenze. Dieses Ereignis gilt als Symbol für das Ende der deutschen Teilung und den Beginn der Wiedervereinigung.
Tipp: Komm entweder ganz früh zum Sonnenaufgang hierher, wenn der Pariser Platz noch leer ist, oder spät am Abend, wenn die Quadriga golden angestrahlt wird. Das erspart dir die großen Touristenmassen.
Reichstagsgebäude und Regierungsviertel: Politik mit Aussicht
Nur einen Steinwurf entfernt liegt das Herz der deutschen Demokratie. Das Reichstagsgebäude beeindruckt vor allem durch seine moderne Glaskuppel, die vom Architekten Norman Foster entworfen wurde. Von hier oben hast du einen fantastischen 360-Grad-Blick über das Regierungsviertel und den Tiergarten.
Wichtig: Der Besuch der Kuppel ist kostenlos, erfordert aber eine vorherige Online-Anmeldung. Sei schnell, die Termine sind oft Wochen im Voraus ausgebucht!
Holocaust-Mahnmal
Das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ erinnert an die sechs Millionen jüdischen Opfer des Holocausts. Es befindet sich in der Nähe des Brandenburger Tor und besteht aus einem Feld von 2.711 Betonstelen, die auf einem 19.000 Quadratmeter großen Gelände stehen. Die Stelen sind unterschiedlich hoch und schaffen dadurch eine wellenartige Landschaft, in der sich Besucher verlieren können.
Das Mahnmal soll die Bedeutung und das Ausmaß des Verbrechens symbolisieren. Das Konzept hinter dem Denkmal war, dass die Stelen den Besuchern ein Gefühl der Beklemmung und Unsicherheit geben, indem sie eine unheimliche und verwirrende Atmosphäre schaffen.
Unterhalb des Mahnmals befindet sich ein Informationszentrum, das weitere Einblicke in die Geschichte des Holocausts gibt. Dort könnt ihr mehr über die verfolgten Juden, die Konzentrationslager und die nationalsozialistische Ideologie erfahren.
Museumsinsel – Weltkulturerbe im Herzen der Spree
Du musst kein Kunstexperte sein, um von der Museumsinsel beeindruckt zu sein. Das Ensemble aus fünf Museen gehört zum UNESCO-Welterbe. Selbst wenn du nicht hineingehst, ist der Blick auf den imposanten Berliner Dom und das neu aufgebaute Stadtschloss gegenüber ein Highlight.
Tipp: Setz dich bei gutem Wetter auf die Wiese im Lustgarten vor dem Dom und beobachte das Treiben. Es ist der perfekte Ort für eine kurze Pause zwischen all der Architektur.
Berliner Dom
In unmittelbarer Nachbarschaft der Museumsinsel befindet sich der Berliner Dom, die größte Kirche Berlins und mit einer Grundfläche von 6.270 Quadratmetern die größte evangelische Kirche Deutschlands. Der Berliner Dom gehört ohne Zweifel zu den schönsten Kirchen der Stadt.
Beindruckend sind sowohl außen wie innen die wunderschönen Verzierungen, die Tauf- und Traukirche, das Kaiserliche Treppenhaus, die Hohenzollerngruft, das Dommuseum und die beeindruckende Kuppel.
Berliner Mauer
Die Berliner Mauer war eine physische Barriere, die zwischen 1961 und 1989 Berlin teilte. Die Mauer wurde von der DDR (Deutsche Demokratische Republik) errichtet, um die Flucht von Menschen aus dem Osten nach Westberlin zu verhindern. Sie bestand aus einer Betonmauer, Wachtürmen, Stacheldraht, Hundepatrouillen und verschiedenen Sicherheitsanlagen. Die Berliner Mauer war ein Symbol für die Teilung Deutschlands und die Unterdrückung durch die DDR-Regierung. Ihre Öffnung am 9. November 1989 markierte das Ende des Kalten Krieges und führte zur Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990. Heute sind nur noch einige Reste der Mauer an verschiedenen Orten in Berlin erhalten und dienen als Erinnerung an diese dunkle Zeit der deutschen Geschichte.
East Side Gallery: Kunst auf der längsten Mauer der Welt
Zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße findest du die East Side Gallery. Auf 1,3 Kilometern Länge haben sich über 100 Künstler auf den Überresten der Berliner Mauer verewigt. Der berühmte „Bruderkuss“ ist nur eines der vielen Wandgemälde, die hier für Freiheit und Versöhnung stehen.
Tipp: Verbinde den Besuch am besten mit einem Spaziergang über die Oberbaumbrücke, die Friedrichshain und Kreuzberg verbindet – für viele die schönste Brücke der Stadt.
Checkpoint Charlie
Während des Kalten Krieges war der Checkpoint Charlie in der Friedrichstraße einer von drei Grenzübergängen, die den Übergang zwischen Ost-Berlin (kontrolliert von der Sowjetunion) und West-Berlin (kontrolliert von den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich) ermöglichten. Er erlangte Bedeutung als Symbol der geteilten Stadt und wurde zu einem Sinnbild für die Spannungen zwischen dem Ostblock und den Westalliierten während des Kalten Krieges. Für Diplomaten, Militärangehörige und alliierte Streitkräfte war er der Hauptübergang zwischen Ost- und West-Berlin.
Heute ist der Checkpoint Charlie kein funktionaler Grenzübergang mehr, sondern eine beliebte Touristenattraktion. Ihr könnt dort eine Nachbildung des ursprünglichen Wachhauses besichtigen und Fotos mit Schauspielern in Militäruniformen machen. Und einfach nur Spaß haben.
Wer mehr über die Geschichte der Mauer und des Checkpoint Charlie erfahren möchte kann im „Mauermuseum – Museum Haus am Checkpoint Charlie“ jede Menge wissenswerter Informationen bekommen.
Alexanderplatz
Der „Alex“ befindet sich im Herzen der Stadt. Er ist einer der größten Plätze in Europa und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Der Platz ist von zahlreichen historischen Gebäuden, modernen Geschäften und Restaurants umgeben.
Am Alexanderplatz befinden sich auch einige bedeutende Sehenswürdigkeiten, darunter der Fernsehturm, das Rote Rathaus und die Weltzeituhr. Der Platz bietet zudem regelmäßig Veranstaltungen, Konzerte und Märkte, die Besucher aus aller Welt anlocken.
Potsdamer Platz
Egal ob man sich für Geschichte, Architektur, Einkaufen, Unterhaltung oder gutes Essen interessiert, der Potsdamer Platz ist definitiv einen Besuch wert. Der Platz hat eine reiche Geschichte, insbesondere im Zusammenhang mit dem kalten Krieg und der Berliner Mauer. Hier trafen sich Ost- und West-Berlin, und der Platz wurde zum Symbol des geteilten Deutschlands.
Heute ist der Potsdamer Platz bekannt für seine moderne Architektur. Hochhäuser wie der Sony Center Tower und der Kollhoff Tower können hier besichtigt werden. Der Platz ist ein architektonisches Wunderwerk und zeigt die fortschrittliche Entwicklung des Berliner Stadtbildes nach dem Fall der Mauer.
Olympiastadium
Das Olympiastadion ist eine multifunktionale Sportstätte und eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Es wurde für die Olympischen Spiele 1936 erbaut und ist seitdem für verschiedene Sport- und Kulturveranstaltungen genutzt worden. Das Stadion wurde im klassischen, neoklassizistischen Stil gestaltet und bietet Platz für über 74.000 Zuschauer. Die charakteristischen Merkmale des Olympiastadions sind das offene Rund der Tribünen und das markante Marathontor.
Im Laufe der Jahre fanden im Olympiastadion Berlin zahlreiche bedeutende Sportereignisse statt, darunter das Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2006.
Das Olympiastadion ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch mit dem Auto gut erreichbar. Es gibt auch eine Führung durch das Stadion, bei der Besucher die Geschichte und Architektur des Gebäudes erleben können.
Insider-Tipps & Viertel: Wo Berlin seine Seele zeigt
Berlin besteht aus vielen Kiezen, die alle ihren eigenen Rhythmus haben. Um das echte Berlin zu spüren, musst du Mitte auch mal verlassen.
Prenzlauer Berg – Cafékultur und Gründerzeit
Dieser Stadtteil im Osten ist bekannt für seine wunderschön sanierten Altbauten und die entspannte Atmosphäre. Rund um den Kollwitzplatz findest du unzählige Cafés und kleine Design-Läden.
Unser Tipp: Geh am Sonntag in den Mauerpark. Ja, es ist voll, aber das legendäre Karaoke im Amphitheater und der riesige Flohmarkt sind ein Erlebnis, das du so schnell nicht vergisst.
Rixdorf (Neukölln) – Ein Dorf mitten in der Stadt
Mitten im trubeligen Neukölln liegt Rixdorf. Wenn du durch die Straßen rund um den Richardplatz läufst, vergisst du sofort, dass du in einer Millionenmetropole bist. Hier gibt es Kopfsteinpflaster, alte Schmieden und Fachwerkhäuser.
Unser Tipp: Kehr im „Alten Rixdorfer Krug“ ein – uriger geht es kaum.
Die Insel Stralau – Ruhepol am Wasser
Wenn dir der Trubel zu viel wird, empfehlen wir dir einen Spaziergang auf der Halbinsel Stralau (in der Nähe der Warschauer Straße). Sie liegt direkt zwischen der Spree und der Rummelsburger Bucht.
Unser Tipp: Einmal die Halbinsel zu Fuß umrunden. Du hast einen tollen Blick aufs Wasser und die gegenüberliegende Treptowers – perfekt, um die Akkus wieder aufzuladen.
Klunkerkranich – Der beste Blick über die Dächer
Dieser Ort ist fast schon ein moderner Klassiker. Auf dem Deck eines Parkhauses der „Neukölln Arcaden“ versteckt sich ein Kulturgarten.
Unser Tipp: Geh kurz vor Sonnenuntergang hoch. Der Blick über die Berliner Skyline bei einem Kaltgetränk ist unbezahlbar. Der Eingang ist etwas versteckt im Einkaufszentrum (nimm den Fahrstuhl zum Parkdeck!).
Die Admiralbrücke in Kreuzberg
An lauen Sommerabenden ist die Admiralbrücke am Landwehrkanal der Treffpunkt schlechthin. Die Leute sitzen auf dem Boden, hören Straßenmusikern zu und genießen das Leben.
Unser Tipp: Hol dir beim „Späti“ (dem Berliner Kiosk) ein Bier oder eine Limo und gesell dich dazu. Das ist für uns das pure Berliner Lebensgefühl.
Kulinarik: Zwischen Currywurst, Döner und Fine Dining
Wenn du in Berlin bist, ist Essen mehr als nur Sättigung – es ist ein Statement. Die Stadt ist die Hauptstadt des Streetfoods, hat aber auch eine fantastische vegetarische und vegane Szene.
Die ewige Frage: Currywurst oder Döner?
Beide Gerichte beanspruchen Berlin als ihre Heimat. Wir finden: Du musst beides probiert haben!
Der Döner: Berlin gilt als Geburtsort des modernen Döners im Fladenbrot.
Unser Tipp: Vergiss die langen Schlangen bei „Mustafas Gemüse Kebap“. Geh lieber zu kleinen, lokalen Läden in Kreuzberg oder Neukölln – dort schmeckt es oft genauso gut und du wartest keine zwei Stunden.
Die Currywurst: Hier scheiden sich die Geister – mit Darm oder ohne?
Unser Tipp: Besuche das legendäre Konnopke’s Imbiss unter dem U-Bahn-Magistrat im Prenzlauer Berg (Eberswalder Straße). Hier schmeckt die Wurst noch nach Tradition.
Frühstücken wie ein König
Berlin ist die Hauptstadt des ausgedehnten Frühstücks. Vor allem am Wochenende sitzen wir gerne stundenlang im Café.
Unser Tipp: Such dir ein Café im Schillerkiez (Neukölln) oder im Akazienkiez (Schöneberg). Dort gibt es fantastisches Shakshuka, Eggs Benedict oder einfach eine klassische Schrippe (so nennen die Berliner das Brötchen).
Markthalle Neun – Das Foodie-Paradies
Wenn du dich nicht entscheiden kannst, ist die Markthalle Neun in Kreuzberg dein Ziel.
Unser Tipp: Donnerstags findet dort der „Street Food Thursday“ statt. Hier kannst du dich durch Köstlichkeiten aus aller Welt probieren – von mexikanischen Tacos bis zu nigerianischem Fufu.
Die Berliner Weiße
Das typische Berliner Getränk ist ein Weizenbier mit einem Schuss Sirup (Himbeere oder Waldmeister).
Unser Tipp: Trink es traditionell mit einem Strohhalm in einem der gemütlichen Biergärten am Landwehrkanal.
Aktivitäten & Shopping: Erlebnisse zwischen Kiez und Kurfürstendamm
Berlin ist eine Stadt der Bewegung. Ob du dich für die dunkle Geschichte interessierst, die Stadt vom Wasser aus sehen willst oder dein Budget in den Boutiquen lässt – hier wirst du fündig.
Berlin vom Wasser aus: Eine Spreefahrt
Wir finden, man hat Berlin erst dann richtig gesehen, wenn man einmal auf der Spree unter den vielen Brücken durchgefahren ist.
Unser Tipp: Buche eine Brückenfahrt durch das Regierungsviertel. Du siehst das Kanzleramt, den Reichstag und die Museumsinsel aus einer völlig neuen Perspektive – und deine Füße können sich wunderbar erholen!
Shopping-Legende: Das KaDeWe
Ein Besuch im Kaufhaus des Westens (KaDeWe) am Wittenbergplatz ist ein absolutes Muss, selbst wenn du nur schauen möchtest. Es ist das bekannteste Kaufhaus Deutschlands und ein Tempel des Luxus.
Unser Tipp: Fahre direkt ganz nach oben in die 6. Etage (die Feinschmecker-Etage). Hier gibt es Delikatessen aus aller Welt. Setz dich an eine der Austernbars oder gönn dir ein Stück Torte – das Beobachten der Leute ist hier inklusive!
Shopping-Meilen: Von Ku’damm bis Schloßstraße
Kurfürstendamm: Die klassische Adresse für die großen Marken und Luxuslabels. Hier zu flanieren gehört zum Berlin-Besuch einfach dazu.
Mall of Berlin: Wenn es regnet, ist diese riesige Mall am Potsdamer Platz dein Rettungsanker. Hier findest du wirklich jeden Laden, den du suchst.
Unser Tipp: Wenn du es etwas entspannter magst, fahr zur Schloßstraße nach Steglitz. Dort gibt es mehrere Malls auf einem Haufen, aber es ist deutlich weniger touristisch als in Mitte.
Berliner Mauerpark: Flohmarkt & Karaoke
Wie schon bei den Insider-Tipps erwähnt: Der Sonntag im Mauerpark ist eine Aktivität für sich.
Unser Tipp: Stöbere erst über den riesigen Flohmarkt nach Vintage-Schätzen und schau dir danach das Bearpit-Karaoke an. Die Stimmung ist einmalig und zeigt dir das freie, kreative Berlin.
Abendgestaltung: Varieté statt Club
Berlin ist weltberühmt für seine Clubs (wie das Berghain), aber wenn du es etwas stilvoller magst, empfehlen wir dir die Berliner Varieté-Tradition.
Unser Tipp: Besuche den Friedrichstadt-Palast. Die Shows dort sind gigantisch und die Bühne ist die größte der Welt. Ein perfekter Abend, um dich mal so richtig schick zu machen.
Ausflüge in die Umgebung: Schlösser, Seen und Stille
Manchmal muss man raus aus dem Trubel. Dank der S-Bahn und Regionalzüge bist du in kürzester Zeit im grünen Brandenburg.
Potsdam – Die Stadt der Könige und Gärten
Potsdam ist das beliebteste Ziel für einen Tagesausflug, und das völlig zu Recht. Hier wartet das „Preußische Arkadien“ auf dich.
Schloss Sanssouci: Das Sommerschloss von Friedrich dem Großen ist mit seinen Weinbergterrassen wunderschön.
Das Holländische Viertel: Hier fühlt es sich an, als wärst du direkt in Amsterdam gelandet – perfekt für einen Kaffee.
Anreise: Mit der S7 oder der Regionalbahn bist du in ca. 35 Minuten vom Berliner Zentrum aus da.
Unser Tipp: Leih dir direkt am Hauptbahnhof Potsdam ein Fahrrad. Die Wege zwischen den Schlössern und Parks sind weit, aber mit dem Rad traumhaft zu erkunden.
Der Wannsee – Pack die Badehose ein
Der Wannsee ist Kult. Hier trifft sich Berlin zum Segeln, Rudern und Baden.
Strandbad Wannsee: Eines der größten Freibäder an einem Binnengewässer in Europa mit echtem Ostseesand.
Unser Tipp: Fahr mit der BVG-Fähre (Linie F10) von Wannsee nach Kladow. Das Ticket kostet nicht mehr als eine normale Busfahrt, aber du hast eine 20-minütige Mini-Kreuzfahrt über den See.
Spreewald – Paddeln im Labyrinth
Ein Stück südlich von Berlin liegt der Spreewald. Hier fließen hunderte kleine Kanäle (Fließe) durch dichte Wälder.
Anreise: Mit dem Regionalexpress (RE2 oder RE7) bist du in einer Stunde in Lübben oder Lübbenau.
Unser Tipp: Leih dir ein Kanu und paddle auf eigene Faust los. Und vergiss nicht, die berühmten Spreewaldgurken direkt am Wasser zu probieren!
Praktische Reise-Informationen
Mobilität vor Ort
Berlin ist riesig, aber das Netz der BVG (Bus, Bahn, Tram) ist exzellent.
Tickets: Hol dir die Berlin WelcomeCard, wenn du auch Museen besuchen willst, oder eine einfache Tageskarte für die Zone AB (oder ABC, wenn du nach Potsdam willst).
Achtung: Tickets müssen vor der Fahrt am Bahnsteig entwertet werden (kleine gelbe oder rote Kästen). In Bussen kaufst du beim Fahrer oder nutzt die App.
Wo sollte man in Berlin übernachten?
Dein optimaler Standort richtet sich nach dem, was du in Berlin erleben möchtest.
Mitte: Perfekt für Erstbesucher. Du bist nah an den Museen und den wichtigsten Sights, aber es ist eher touristisch.
Wir waren zuletzt im Marriott am Potsdamer Platz und können das Hotel selbst und seine Lage absolut empfehlen. Am Potsdamer Platz seit ihr ohnehin und damit auch schnell am Brandenburger Tor, am Reichstag und überhaupt in der City. Zudem fahren vom Potsdamer Platz U- und S-Bahnen sowie verschiedene Buslinien. Hier könnt ihr es buchen: Marriott-am-Potsdamer-Platz
Natürlich bietet Berlin zahlreiche andere Unterkünfte. Über den nachstehenden Link findet ihr sicher das für Euch Richtige: Hotels in Berlin
Prenzlauer Berg: Ideal für Familien und Leute, die es etwas ruhiger und „schöner“ mögen.
Friedrichshain/Kreuzberg: Die beste Wahl, wenn du direkt im Nachtleben sein willst und ein junges, internationales Publikum suchst.
Charlottenburg: Das „alte West-Berlin“. Hier ist es eleganter, gehobener und du hast den Kurfürstendamm zum Shoppen direkt vor der Tür.
Sicherheit & Berliner Schnauze
Sicherheit: Berlin ist eine Großstadt. Achte an Hotspots wie dem Alexanderplatz oder in der vollen U-Bahn auf deine Wertsachen (Taschendiebe).
Umgangston: Wenn dich ein Busfahrer oder eine Verkäuferin etwas schroff anredet – keine Sorge, das ist nicht böse gemeint. Das ist die „Berliner Schnauze“. Ein kurzes, direktes Wort zurück, und man versteht sich meist prächtig.
FAQ: Deine Fragen zu Berlin
Gibt es noch Reste der Mauer zu sehen?
Ja, die bekanntesten Stellen sind die East Side Gallery und die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße. Letztere zeigt dir sehr eindrucksvoll den Todesstreifen im Originalzustand.
Muss ich Trinkgeld geben?
In Restaurants sind etwa 10% Trinkgeld üblich, wenn du mit dem Service zufrieden warst. In Berlin rundet man oft einfach großzügig auf.
Kann man sonntags einkaufen?
Normalerweise nicht. Aber es gibt „verkaufsoffene Sonntage“ (meist zu großen Events). Die Geschäfte in den Bahnhöfen (z.B. Friedrichstraße oder Hauptbahnhof) haben für den täglichen Bedarf aber immer offen.












































