Bamberg Reiseführer: Die schönsten Sehenswürdigkeiten, Geheimtipps & Spezialitäten im UNESCO-Weltkulturerbe

Tauche ein in eine Stadt, die aussieht, als wäre sie direkt einem Märchenbuch entsprungen: Willkommen in Bamberg. Die bezaubernde Stadt in Oberfranken ist nicht nur ein lebendiges Denkmal deutscher Geschichte, sondern seit 1993 auch stolzes UNESCO-Weltkulturerbe.

Bamberg, auf sieben Hügeln erbaut, besticht durch seine einzigartige Mischung aus mittelalterlicher Struktur und barocker Pracht. Hier thront das Alte Rathaus wagemutig auf einer Brücke mitten in der Regnitz, während die Fischerhäuser des berühmten Klein-Venedig direkt am Wasser liegen.

Doch Bamberg ist mehr als nur Architektur. Es ist die inoffizielle Hauptstadt der fränkischen Bierkultur. Hier, wo das weltberühmte Rauchbier seinen Ursprung hat, kannst du auf dem historischen Brauereienweg von einer Traditionsbrauerei zur nächsten wandern.

Dieser Bamberg Reiseführer ist dein Kompass durch diese historische Schönheit. Wir zeigen dir die Must-see-Sehenswürdigkeiten, verraten dir, wo du das beste Rauchbier probierst und geben dir praktische Tipps für Anreise und Planung, damit dein Städtetrip unvergesslich wird.

Bist du bereit für eine Reise in das „fränkische Rom“?

Die Top-Sehenswürdigkeiten und historischen Highlights

Bamberg trägt den Titel UNESCO-Weltkulturerbe zu Recht. Die Stadt, die auf sieben Hügeln erbaut wurde (weshalb sie oft als das „fränkische Rom“ bezeichnet wird), besticht durch ihre einzigartig erhaltene mittelalterliche und barocke Architektur. Hier sind die Sehenswürdigkeiten, die du auf keinen Fall verpassen darfst.

Das Alte Rathaus: Ein Meisterwerk der Architektur auf der Brücke

Das wohl bekannteste und am häufigsten fotografierte Wahrzeichen Bambergs. Das Alte Rathaus thront spektakulär auf einer künstlichen Insel mitten in der Regnitz und verbindet die Bürgerstadt mit der Bergstadt.

Die Legende besagt, dass der Bischof den Bürgern keinen Platz für den Bau eines Rathauses geben wollte. Also rammten sie Pfähle in den Fluss und bauten es einfach auf die Regnitz.

Der Hauptteil des Gebäudes, der älteste Baukern, besteht aus einem reich verzierten Fachwerkteil, der über die Brücke zur Gasse hinweg ragt. Dieses Fachwerk, insbesondere der Erker, ist ein herausragendes Beispiel für die traditionelle Bauweise der Region.

Die zum Fluss hin ausgerichteten Fassaden sind im Stil des Rokoko gestaltet. Sie sind vollständig mit beeindruckenden Fresken und Trompe-l’œil-Malereien (Illusionistische Malerei) verziert. Diese illusionistischen Malereien, die Balkone, Wappen und Statuen täuschend echt darstellen, machen das Rathaus zu einem einzigartigen Kunstwerk. Besonders bekannt ist das gemalte „Bein“, das über die Ecke ragt und die verspielte und humorvolle Seite des Rokokos zeigt.

Der Bamberger Dom St. Peter und St. Georg (Kaiserdom)

Als eines der vier Kaiser-Dome Deutschlands ist diese Kathedrale ein Meisterwerk der Spätromanik und Frühgotik. Er bildet das Zentrum des sogenannten „Dombergs“.

Die Geschichte des Doms ist von Zerstörung und Wiederaufbau geprägt. Der erste romanische Vorgängerbau, der 1012 geweiht wurde, fiel 1185 einem Brand zum Opfer. Der heutige Dom wurde um 1215 begonnen und 1237 geweiht. Er steht für den Übergang von der Romanik zur Gotik und ist eine der wenigen Kathedralen in Deutschland mit einer doppelchörigen Anlage, also einem Chor im Osten und einem im Westen. Die vier Türme des Doms, die über 75 Meterhoch sind, verleihen dem Gebäude eine imposante Silhouette.

Der Dom beherbergt eine Reihe von Kunstwerken und Grabmälern von Weltrang.

Der Bamberger Reiter

Diese mysteriöse Steinskulptur aus dem frühen 13. Jahrhundert ist das berühmteste Kunstwerk des Doms. Die Identität des Ritters ist unbekannt, aber die Figur ist ein Meisterwerk der Bildhauerkunst.

Das Hochgrab des Kaiserpaares Heinrich II. und Kunigunde

Das aufwendig gestaltete Grabmal des Stadtgründers und seiner Gemahlin wurde von dem berühmten Bildhauer Tilman Riemenschneider zwischen 1499 und 1513 geschaffen. Die Reliefs zeigen Szenen aus dem Leben der Heiligen.

Das Papstgrab von Clemens II.

Der einzige im deutschen Dom begrabene Papst, Clemens II. (bürgerlich Suidger von Bamberg), ruht in einem Steinsarkophag, der aus der Zeit um 1240 stammt.

Der Marienaltar

Ein weiteres bedeutendes Werk von Veit Stoß aus dem frühen 16. Jahrhundert.

Klein-Venedig: Die Fischerhäuser am Regnitzufer

Klein-Venedig ist ein malerischer, historischer Stadtteil in Bamberg, der sich am Ufer der Regnitz erstreckt. Er verdankt seinen romantischen Namen der dichten Aneinanderreihung von schmalen, meist gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die direkt ins Wasser gebaut wurden und oft kleine Gärten oder Anlegestellen am Fluss haben.

Das Viertel war ursprünglich die Siedlung der Bamberger Fischer. Die Häuser stammen vorwiegend aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit, und die Bauweise direkt am Wasser war für die Fischer praktisch, da sie von ihren Häusern aus direkt zu ihren Booten gelangten. Die schmalen, verwinkelten Gassen und die überhängenden, auf Stützen ruhenden Balkone verleihen dem Viertel eine einzigartige, beinahe südländische Atmosphäre, die an die berühmte Lagunenstadt erinnert.

Die Fassaden der Fischerhäuser sind oft in leuchtenden Farben gestrichen und reflektieren im Wasser der Regnitz, was für malerische Fotomotive sorgt. Besonders markant ist das Ensemble der Häuser vom Alten Rathaus aus gesehen. Vom Wasser aus oder von der Oberen Brücke hat man den besten Blick auf dieses einzigartige Stadtpanorama.

Klein-Venedig lässt sich am besten bei einem Spaziergang entlang des Ufers erkunden. Eine besonders beliebte Art, das Viertel zu erleben, ist eine Gondelfahrt oder eine Rundfahrt mit den Ausflugsbooten auf der Regnitz.

Die Neue Residenz und der Rosengarten: Barocke Pracht und Panoramablick

Direkt gegenüber dem Dom auf dem Domberg befindet sich die Neue Residenz. Sie diente einst als Sitz der Fürstbischöfe und beeindruckt mit prunkvollen Barock- und Rokoko-Sälen. Der Bau der Residenz begann im 17. Jahrhundert in der Formensprache der Renaissance, aber ihr heutiges barockes Aussehen erhielt sie größtenteils durch die Umbauarbeiten unter Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn ab 1695.

Als bedeutendstes Raumkunstwerk der Residenz ist der Kaisersaal von 16 überlebensgroßen Kaiserbildnissen des Malers Melchior Steidl ausgemalt. Der Raum diente einst für Empfänge und festliche Anlässe und wird auch heute noch für Konzerte und Veranstaltungen genutzt.

Die Residenz beherbergt drei prächtige Appartements: das Kurfürstliche Appartement, das Fürstbischöfliche Appartement und das Kaiserappartement. Sie gewähren einen Einblick in das höfische Leben der verschiedenen Epochen.

In der Residenz befindet sich eine Zweigstelle der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Hier können bedeutende Werke der „Altdeutschen Galerie“ (spätgotische und frühneuzeitliche Malerei) sowie der „Barockgalerie“ besichtigt werden.

Ein Teil des Ostflügels der Neuen Residenz wird von der Staatsbibliothek Bamberg genutzt, die eine beeindruckendeSammlung an mittelalterlichen Handschriften und alten Drucken bewahrt, darunter auch UNESCO-Weltdokumentenerbe.

Hinter der Neuen Residenz erstreckt sich der idyllische Rosengarten. Er ist im barocken Stil angelegt und bietet einen atemberaubenden Ausblick über die Dächer der Altstadt, das Michelsberg-Kloster und die umliegende Landschaft.

Alte Hofhaltung

Die Alte Hofhaltung ist ein historischer Gebäudekomplex am Domplatz, direkt neben dem Bamberger Dom. Was heute als idyllischer Innenhof mit malerischem Fachwerk und einem bedeutenden Museum erscheint, war einst das Machtzentrum der Stadt.

Ihre Geschichte reicht bis zu den Anfängen Bambergs zurück. An dieser Stelle befand sich das „Castrum Babenberch“, die Kaiserpfalz Heinrichs II., der Bamberg zur Bischofsstadt erhob. Nach der Gründung des Bistums im Jahr 1007 diente die Hofhaltung als erste Residenz für die Bamberger Bischöfe, bis diese in die prächtigere Neue Residenz umzogen. Heute beherbergt die Alte Hofhaltung das Historische Museum Bamberg, das die Geschichte der Stadt und ihrer Region von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart dokumentiert.

Die Altenburg: Die imposante Burg über der Stadt

Als ehemaliger Bischofssitz thront die Altenburg auf dem höchsten der sieben Bamberger Hügel. Obwohl sie etwas außerhalb des direkten Zentrums liegt, ist sie ein lohnendes Ziel für einen Ausflug. Die Burg bietet den vielleicht weitesten Blick über die Stadt und die umliegende fränkische Landschaft.

Im Burgrestaurant kannst du eine Pause einlegen und die Aussicht genießen.

Dein perfekter Tag in Bamberg – Mit kulinarischem Fahrplan

Vormittag: Geschichte & Pracht (09:00 – 12:00 Uhr)

Start am Domberg (09:00 – 10:30 Uhr): Du beginnst im Herzen der Bergstadt. Besichtige den Kaiserdom St. Peter und St. Georg mit dem berühmten Bamberger Reiter. Direkt daneben erkundest du die Alte Hofhaltung, den ehemaligen Bischofssitz mit seinem beeindruckenden Fachwerkhof.

Prunk und Aussicht (10:30 – 11:30 Uhr): Besuche die Neue Residenz der Fürstbischöfe. Der Höhepunkt ist der anschließende Spaziergang durch den Rosengarten, der dir einen fantastischen Panoramablick auf die Dächer Bambergs und das Kloster Michelsberg bietet.

Das Alte Rathaus (11:30 – 12:00 Uhr): Gehe vom Domberg hinunter zur Regnitz. Das Alte Rathaus auf seiner künstlichen Insel ist das bekannteste Fotomotiv Bambergs – vergiss nicht, es von der Oberen Brücke aus zu fotografieren!

Mittag & Flussromantik (12:00 – 14:30 Uhr)

Mittagessen: Fränkische Tradition und Rauchbier (12:00 – 13:30 Uhr):

Empfehlung: Kehr ein in die historische Brauereigaststätte Schlenkerla (Dominikanerstraße 6).

Tipp: Hier musst du das weltbekannte Aecht Schlenkerla Rauchbier probieren – es schmeckt, als wäre es über Feuer geräuchert. Bestelle dazu eine deftige fränkische Mahlzeit.

Spaziergang nach Klein Venedig (13:30 – 14:30 Uhr): Schlendere entlang der Regnitz. Das Viertel „Klein Venedig“ ist die ehemalige Fischersiedlung, deren eng stehende, bunte Fachwerkhäuser direkt am Wasser liegen und eine wunderschöne, malerische Atmosphäre schaffen.

Nachmittag: Die Hügel erobern (14:30 – 18:30 Uhr)

Aufstieg zum Michaelsberg (14:30 – 16:30 Uhr): Mache dich auf den Weg zum Kloster Michelsberg. Die Anlage bietet nicht nur interessante Architektur, sondern vor allem einen großartigen Blick zurück auf den Domberg und die gesamte Stadt.

Historischer Abschluss: Die Altenburg (16:30 – 18:30 Uhr): Um den besten Panoramablick zu bekommen, fahre (oder wandere weiter, wenn du noch Energie hast) zur Altenburg, der höchsten Erhebung Bambergs. Besichtige die mittelalterliche Burg und besteige den Bergfried für einen ultimativen Weitblick.

Abend: Gemütlicher Ausklang (ab 18:30 Uhr)

Abendessen (18:30 – 20:00 Uhr):

Empfehlung: Für das Abendessen empfehlen wir dir die Brauerei Spezial (Obere Königstraße 10).

Tipp: Probiere das berühmte Spezial-Lager und genieße die gemütliche, traditionelle Atmosphäre mit regionaler Küche – ideal, um den Tag Revue passieren zu lassen.

Abendausklang: Lass den Tag entspannt ausklingen. Die Brauerei Fässla (Obere Königstraße 1) ist eine weitere Institution in der Nähe des Bahnhofs, wo du ein letztes fränkisches Bier genießen kannst.

ZweiZwei perfekte Tage in Bamberg – Mit kulinarischem Fahrplan

Dein 1. Tag: Geschichte, Flussromantik und tolle Aussichten

Vormittag: Geschichte & Pracht (09:00 – 12:00 Uhr)

Start am Domberg (09:00 – 10:30 Uhr): Du beginnst im Herzen der Bergstadt. Besichtige den Kaiserdom St. Peter und St. Georg mit dem berühmten Bamberger Reiter. Direkt daneben erkundest du die Alte Hofhaltung, den ehemaligen Bischofssitz mit seinem beeindruckenden Fachwerkhof.

Prunk und Aussicht (10:30 – 11:30 Uhr): Besuche die Neue Residenz der Fürstbischöfe. Der Höhepunkt ist der anschließende Spaziergang durch den Rosengarten, der dir einen fantastischen Panoramablick auf die Dächer Bambergs und das Kloster Michelsberg bietet.

Das Alte Rathaus (11:30 – 12:00 Uhr): Gehe vom Domberg hinunter zur Regnitz. Das Alte Rathaus auf seiner künstlichen Insel ist das bekannteste Fotomotiv Bambergs – vergiss nicht, es von der Oberen Brücke aus zu fotografieren!

Mittag & Flussromantik (12:00 – 14:30 Uhr)

Mittagessen: Fränkische Tradition und Rauchbier (12:00 – 13:30 Uhr):

Empfehlung: Kehr ein in die historische Brauereigaststätte Schlenkerla (Dominikanerstraße 6).

Tipp: Hier musst du das weltbekannte Aecht Schlenkerla Rauchbier probieren – es schmeckt, als wäre es über Feuer geräuchert. Bestelle dazu eine deftige fränkische Mahlzeit.

Spaziergang nach Klein Venedig (13:30 – 14:30 Uhr): Schlendere entlang der Regnitz. Das Viertel „Klein Venedig“ ist die ehemalige Fischersiedlung, deren eng stehende, bunte Fachwerkhäuser direkt am Wasser liegen und eine wunderschöne, malerische Atmosphäre schaffen.

Nachmittag: Die Hügel erobern (14:30 – 18:30 Uhr)

Aufstieg zum Michaelsberg (14:30 – 16:30 Uhr): Mache dich auf den Weg zum Kloster Michelsberg. Die Anlage bietet nicht nur interessante Architektur, sondern vor allem einen großartigen Blick zurück auf den Domberg und die gesamte Stadt.

Historischer Abschluss: Die Altenburg (16:30 – 18:30 Uhr): Um den besten Panoramablick zu bekommen, fahre (oder wandere weiter, wenn du noch Energie hast) zur Altenburg, der höchsten Erhebung Bambergs. Besichtige die mittelalterliche Burg und besteige den Bergfried für einen ultimativen Weitblick.

Abend: Gemütlicher Ausklang (ab 18:30 Uhr)

Abendessen (18:30 – 20:00 Uhr):

Empfehlung: Für das Abendessen empfehlen wir dir die Brauerei Spezial (Obere Königstraße 10).

Tipp: Probiere das berühmte Spezial-Lager und genieße die gemütliche, traditionelle Atmosphäre mit regionaler Küche – ideal, um den Tag Revue passieren zu lassen.

Abendausklang: Lass den Tag entspannt ausklingen. Die Brauerei Fässla (Obere Königstraße 1) ist eine weitere Institution in der Nähe des Bahnhofs, wo du ein letztes fränkisches Bier genießen kannst.

Dein 2. Tag in Bamberg: Kultur, Gärten & Keller

Dieser Tag konzentriert sich auf die kulturellen Details, die UNESCO-Gärtnerstadt und die berühmte Bierkeller-Kultur Bambergs.

Vormittag: Tiefe Einblicke (09:30 – 12:30 Uhr)

  1. Museum oder Führung (09:30 – 11:30 Uhr):

    • Option A (Kunst & Geschichte): Besuche das Historische Museum in der Alten Hofhaltung. Es bietet faszinierende Einblicke in die Stadtgeschichte.

    • Option B (Prunk): Nimm an einer Führung durch die Prunkräume der Neuen Residenz teil, um zu sehen, wie die Fürstbischöfe lebten.

  2. Die Inselstadt erkunden (11:30 – 12:30 Uhr): Spaziere durch die lebendige Inselstadt rund um den Maximiliansplatz. Hier findest du charmante Geschäfte und Cafés.

Mittag & Gärtnerstadt (12:30 – 15:30 Uhr)

  1. Mittagessen mit Insel-Flair (12:30 – 14:00 Uhr):

    • Empfehlung: Kehr in einem Wirtshaus in der Inselstadt ein, z.B. dem Brauhaus Zum Sternla (eine weitere traditionelle Brauerei) oder einem Lokal am Grünen Markt (Maximiliansplatz).

  2. Die UNESCO-Gärtnerstadt (14:00 – 15:30 Uhr): Mache einen ausgedehnten Spaziergang durch die Gärtnerstadt. Dieses Gebiet ist einzigartig und zeugt von der traditionellen Landwirtschaft mitten in der Stadt.

    • Tipp: Besuche das Gärtner- und Häckermuseum (Adresse: Mittelstraße 34) für einen tiefen Einblick in das Leben der Gemüsebauern und Winzer.

Nachmittag: Keller & Aussicht (15:30 – 18:00 Uhr)

  1. Entspannung mit Weitblick (15:30 – 18:00 Uhr):

    • Begib dich auf den Weg zum Spezialkeller (Sternwartstraße 7A).

    • Höhepunkt: Genieße hier dein Nachmittagsbier (z.B. ein Spezial-Lager) in einem der schönsten Biergärten/Bierkeller Bambergs. Er bietet eine wunderbare, entspannte Atmosphäre und einen grandiosen Blick über die Stadt.

Abend: Kulinarischer Abschluss (ab 18:00 Uhr)

  1. Abendessen und Abschlussbrauerei (ab 18:00 Uhr):

    • Empfehlung: Besuche die Brauereigaststätte Greifenklau (Oberer Stephansberg 7), die ebenfalls hoch über der Stadt liegt und für ihre urige Atmosphäre und das hervorragende fränkische Essen bekannt ist.

    • Alternative: Wenn du lieber im Zentrum bleiben möchtest, kannst du noch einmal in der Brauerei Fässla (Obere Königstraße 1) für ein letztes, klassisches fränkisches Bier einkehren. Als Alternative zur Fässla empfehlen wir dir die Brauerei Keesmann (Wunderburg 5). Sie ist berühmt für ihr helles Bier („Herrenpils“) und liegt im Viertel Wunderburg, einem traditionellen Brauerei-Hotspot.

Kulinarisches Bamberg: Bierkultur, Spezialitäten und Schlenkerla

Bamberg ist ein Paradies für Liebhaber traditioneller Braukunst und herzhafter fränkischer Küche. Die Stadt rühmt sich, neun traditionelle, unabhängige Brauereien innerhalb der Stadtgrenzen zu beherbergen – eine Dichte, die ihresgleichen sucht.

Rauchbier: Die Spezialität der Brauerei Schlenkerla und Co.

Die berühmteste und kontroverseste Spezialität Bambergs ist das Rauchbier. Sein einzigartiger Geschmack entsteht dadurch, dass das Malz über offenem Buchenholzfeuer gedarrt wird, was ihm eine ausgeprägte, rauchige Note verleiht, die an Schinken erinnert.

Die Brauerei Aecht Schlenkerla ist die Ikone des Rauchbiers. Ein Besuch in ihrem historischen Schankraum in der Dominikanerstraße ist ein Muss, um das Aecht Schlenkerla Rauchbier Märzen direkt vom Fass zu probieren.

Die Brauerei Heller (Spezial) bietet ebenfalls ein sehr beliebtes Rauchbier an.

Die neun Brauereien der Stadt: Der Bamberger Brauereienweg

Um die Vielfalt der lokalen Braukunst zu erleben, folge dem Bamberger Brauereienweg. Er verbindet die neun aktiven Brauereien und lädt zur Verkostung verschiedenster Sorten ein – von klassischem Lager bis zu dunklen Bieren.

Viele Brauereien verfügen über eigene Brauereigaststätten, in denen du das Bier direkt mit passender fränkischer Brotzeit kombinieren kannst.

Fränkische Küche: Von Schäuferla bis Zwiebelkuchen

Die fränkische Küche ist herzhaft und perfekt auf das lokale Bier abgestimmt.

Das beliebteste Gericht ist das Schäuferla – fränkische Schweineschulter mit knuspriger Kruste, serviert mit deftigem Kloß und dunkler Soße.

Eine weitere lokale Spezialität sind Bamberger Zwiebeln, bei der große Zwiebeln mit Hackfleisch gefüllt und überbacken werden.

Eine Brotzeit ist eine kalte Mahlzeit, die oft Käse, Wurst und Brot umfasst – perfekt für eine Pause im Biergarten.

Die besten Cafés und süßen Genüsse

Neben Bier gibt es auch viele traditionelle Konditoreien und Cafés, die zum Verweilen einladen.

Eine Bamberger Besonderheit zum Frühstück sind Hörnla (lokale Hörnchen).

Genieße in einem der Cafés nahe des Doms eine Tasse Kaffee und beobachte das Treiben in der Altstadt.

Planung & Tipps für deinen Bamberg-Besuch

Bamberg ist kompakt und hervorragend zu Fuß zu erkunden, aber eine gute Vorbereitung hilft dir, das Beste aus deinem Städtetrip herauszuholen und unnötigen Stress zu vermeiden.

Die beste Reisezeit für Bamberg und wann es besonders voll wird

Bamberg ist das ganze Jahr über sehenswert, aber bestimmte Zeiten bieten besondere Reize.

Frühling und Herbst (Mai, September, Oktober) sind ideal. Das Wetter ist angenehm mild und die touristischen Höhepunkte wie die Biergärten sind geöffnet. Im Herbst bietet die fränkische Landschaft zudem ein schönes Farbspiel.

Im Sommer (Juni bis August) ist Hochsaison. Die Stadt ist belebt und die Biergärten sind am schönsten. Rechne aber mit höheren Preisen und längeren Wartezeiten, besonders am Alten Rathaus und in Klein-Venedig.

Bamberg bezaubert mit mehreren kleinen, atmosphärischen Weihnachtsmärkten, die über die Altstadt verteilt sind.

Anfahrt und Parken: Auto, Bahn und die Altstadt-Zone

Bamberg ist hervorragend an das deutsche Bahnnetz angebunden und der Hauptbahnhof liegt nur einen kurzen Spaziergang oder eine kurze Busfahrt von der Altstadt entfernt. Die entspannteste Anreisemöglichkeit!

Obwohl die Anfahrt einfach ist (über die A70/A73), ist das Parken in der historischen Altstadt kompliziert und teuer. Nutze am besten die Parkhäuser am Rande der Altstadt (z.B. Parkhaus Zentrum oder Tiefgarage Residenz). Die Zufahrt zur Altstadt ist für Nicht-Anwohner stark eingeschränkt.

Übernachten in Bamberg: Hotels, Pensionen und charmante B&Bs

Da Bamberg eine beliebte Wochenenddestination ist, solltest du frühzeitig buchen. Für ein besonderes Erlebnis wähle eine Unterkunft in der Altstadt, idealerweise in der Nähe der Regnitz. Außerhalb des direkten UNESCO-Bereichs, aber nahe dem Bahnhof, findest du modernere Hotels.

 Nachfolgend haben wir einige ausgewählte Unterkünfte für Euch zusammengestellt:

Altstadthotel Messerschmitt
Welcome Hotel Residenzschloss Bamberg
Altstadthotel Molitor

Es gibt aber auch noch viele andere Hotels in Bamberg.

Tipp: Wenn du die Bierkultur liebst, kannst du direkt in einer Brauereigaststätte mit angeschlossenem Gästehaus übernachten!

Fortbewegung vor Ort: Bamberg zu Fuß und mit dem Stadtbus erkunden

Die gesamte historische Altstadt (Bergstadt, Inselstadt, Gärtnerstadt) ist kompakt. Die beste und schönste Art, Bamberg zu erkunden, ist zu Fuß. Plane bequeme Schuhe ein, da die Gassen oft gepflastert und die Wege auf die sieben Hügel steil sind. Für längere Strecken oder die Anfahrt zur Altenburg ist das gut ausgebaute Stadtbusnetz ideal.

Unbekanntes Bamberg: Versteckte Gassen und Geheimtipps

Obwohl die Altstadt kompakt ist, bietet Bamberg noch viel mehr als den Dom und das Rathaus. Diese Geheimtipps zeigen dir eine tiefere, oft ruhigere Seite der Stadt.

Die Gärtnerstadt: Ein UNESCO-Erbe der anderen Art

Die Bamberger Gärtnerstadt ist ein weltweit einzigartiges Stück UNESCO-Weltkulturerbe. Hierbei handelt es sich nicht um prunkvolle Architektur, sondern um eine lebendige, historische Kulturlandschaft. Seit dem Mittelalter werden hier intensiv Gemüse und Kräuter angebaut, oft mitten in der Stadt. Besondere Sorten wie die Bamberger Hörnla (eine Kartoffelsorte) stammen von hier.

Tipp: Schlendere durch die Gassen zwischen der Regnitz und dem Michelsberg und entdecke die kleinen, oft unscheinbaren Gärtnerhäuser mit ihren typischen Holzlattenzäunen.

Das E.T.A.-Hoffmann-Haus und die Romantik

Für Literatur- und Musikliebhaber ist dieses kleine, versteckte Museum ein echtes Highlight. Der berühmte Dichter, Komponist und Zeichner E.T.A. Hoffmann lebte hier von 1809 bis 1813.

Tauche ein in die Welt der deutschen Romantik in der Wohnung des Künstlers, die originalgetreu eingerichtet ist. Es vermittelt einen intimen Einblick in sein Leben und seine Werke.

Der Michelsberg: Klosteranlage und Aussichtspunkt

Kloster St. Michael, eine ehemalige Benediktinerabtei, thront majestätisch über der Stadt. Das Kloster wurde im Jahr 1015 von Bischof Eberhard I. als Benediktinerkloster gegründet. Die dazugehörige Kirche, St. Michael, war ursprünglich eine romanische Basilika. Nach einem Brand im Jahr 1610 wurde die Kirche in den Formen der Frühgotik neu errichtet, wobei sie ihre beeindruckende Fassade und ihr markantes Gewölbe erhielt. Im Inneren ist die Decke mit einem berühmten „Kräutergarten“ bemalt, der über 500 verschiedene Pflanzen detailgetreu darstellt, die für ihre medizinischen oder symbolischen Eigenschaften bekannt sind.

Die Gartenanlage des Klosters, der sogenannte „Himmelsgarten„, ist für Besucher frei zugänglich und besonders beliebt. Er ist als Klostergarten mit Heil- und Kräuterpflanzen gestaltet. Von der Terrasse des Klosters hat man einen unvergleichlichen Blick über die Dächer der Stadt, den Domberg, die Regnitz und die Fernsicht bis in die Fränkische Schweiz.

Der Platz vor dem Kloster bietet einen der schönsten und umfassendsten Ausblicke über die gesamte UNESCO-Altstadt. Ideal für den Sonnenuntergang!

Die Geschichte Bambergs ist eng mit dem Aufstieg des Heiligen Römischen Reiches und den Ambitionen seiner Herrscher verbunden. Sie ist eine Geschichte von geistlicher Macht, kultureller Blüte und auch von dunklen Kapiteln.

Die Wurzeln Bambergs liegen in einer Burg namens „Castrum Babenberch“ auf dem heutigen Domberg. Diese Burg wurde erstmals im Jahr 902 urkundlich erwähnt und gehörte den „älteren Babenbergern“. Nach einer blutigen Fehde, der sogenannten Babenberger Fehde, ging der Besitz an den König über.

Der entscheidende Wendepunkt in der Stadtgeschichte kam im Jahr 1007, als der spätere Kaiser Heinrich II. das Bistum Bamberg gründete. Sein Ziel war es, aus Bamberg ein geistliches Zentrum und eine Art „deutsches Rom“ zu machen, das zum Zentrum seines Reiches werden sollte. Dafür ließ er den ersten Bamberger Dom errichten und schenkte der Kirche weitreichenden Grundbesitz. Mit der Gründung von Klöstern wie St. Michael und weiteren Stiften entwickelte sich Bamberg zu einem der bedeutendsten Zentren des Reiches. Heinrich II. und seine Gemahlin Kunigunde, die später heiliggesprochen wurden, sind im Dom begraben und gelten als die Gründerfiguren der Stadt.

Dombau

Der erste Dom brannte 1185 ab, was den Bau des heutigen, weithin sichtbaren Doms zur Folge hatte, der 1237 geweiht wurde und als eines der bedeutendsten Bauwerke der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik gilt. Der berühmte „Bamberger Reiter“, die Gräber des Kaiserpaares und von Papst Clemens II. zeugen von der historischen Bedeutung der Stadt.

Im 16. Jahrhundert erlebte Bamberg eine der dunkelsten Phasen seiner Geschichte: die Hexenverfolgungen. Unter dem Fürstbischof Johann Georg II. von Fuchs von Dornheim erreichten die Hexenverbrennungen zwischen 1623 und 1633 ihren Höhepunkt. Hunderte von Menschen fielen dem Hexenwahn zum Opfer.

Der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) traf Bamberg ebenfalls hart. Die Stadt wurde wiederholt von verschiedenen Truppen besetzt und geplündert, und fast die Hälfte der damaligen 12.000 Einwohner starb durch Krieg und Seuchen.

Neue Blütezeit

Nach den Krisen des 17. Jahrhunderts erlebte Bamberg unter den Fürstbischöfen aus dem Hause Schönborn eine neue Blütezeit. Sie förderten Handel, Handwerk und Manufakturen. In dieser Zeit entstanden prunkvolle Barockbauten wie die Neue Residenz, die das Stadtbild bis heute prägen.

Das Ende des Fürstbistums kam 1803 mit der Säkularisation. Das geistliche Territorium wurde aufgelöst und Bamberg fiel an das Königreich Bayern.

Obwohl Bamberg durch die Säkularisation seine politische Eigenständigkeit verlor, blieb es ein kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Städten kaum beschädigt, was zur Erhaltung der einzigartigen Altstadt führte.

Ein bedeutendes kulturelles Erbe der Stadt sind die Bamberger Symphoniker. Sie wurden 1946 von ehemaligen Mitgliedern des Deutschen Philharmonischen Orchesters aus Prag gegründet, die nach dem Krieg vertrieben wurden. Das Orchester hat sich zu einem der weltweit führenden Klangkörper entwickelt.

Heute ist Bamberg eine weltoffene Universitätsstadt und ein Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Die Anerkennung als UNESCO-Welterbe im Jahr 1993 würdigte die Stadt für ihr einzigartiges, unversehrt erhaltenes mittelalterliches Stadtbild, das eine „auf frühmittelalterlicher Grundstruktur entwickelte mitteleuropäische Stadt“ repräsentiert.

Die Kulturlandschaft Bambergs ist geprägt von der reichen Geschichte der Stadt und der Region.

Museen und Galerien

Historisches Museum Bamberg: In der Alten Hofhaltung am Domplatz gelegen, zeigt dieses Museum die Geschichte der Stadt Bamberg und ihrer Region.

Neue Residenz mit Staatsgalerie Bamberg: Die Neue Residenz ist ein beeindruckendes Barockschloss. In den Prunkräumen befindet sich die Staatsgalerie, die eine bedeutende Sammlung deutscher und niederländischer Meister des Barock beherbergt.

Diözesanmuseum Bamberg: Am Domberg gelegen, zeigt das Museum den Domschatz mit den originalen Kaisergewändern und weitere bedeutende Kunstschätze der Kirchengeschichte.

Naturkundemuseum Bamberg: Bekannt für seinen historischen Vogelsaal, bietet das Museum Einblicke in die Naturgeschichte der Region.

Gärtner- und Häckermuseum: Dieses Museum widmet sich der traditionellen Gärtnerei in Bamberg, einem UNESCO-Welterbe-Teil.

Sammlung Ludwig im Alten Rathaus: Hier wird die Geschichte der Bamberger Gärtner und Häcker anhand von Kunstwerken und Alltagsgegenständen präsentiert.

Levi-Strauss-Museum: Im nahegelegenen Buttenheim, dem Geburtsort des Erfinders der Jeans, zeigt dieses Museum die Geschichte des berühmten Auswanderers.

Kunstverein Bamberg: Mit Ausstellungen im Kunstraum Kesselhaus und in der Stadtgalerie Villa Dessauer bietet der Kunstverein eine Plattform für zeitgenössische Kunst.

Theater und Bühnen

Die Theaterszene in Bamberg ist vielseitig und reicht von der Hochkultur bis zu intimen Kleinkunstbühnen.

E.T.A.-Hoffmann-Theater: Das Stadttheater Bambergs ist ein renommiertes Schauspielhaus mit einem festen Ensemble. Es trägt den Namen des berühmten Dichters und Komponisten, der einige Jahre in Bamberg lebte und wirkte.

Bamberger Marionettentheater: Ein traditionsreiches Theater, das klassische Märchen, Schauspiele und Opern mit Marionetten aufführt.

Theater. Alte Seilerei: Ein Raum für Kultur, der Künstlern aus der Region eine Bühne für Theater, Musik und Literatur bietet.

Brentano Theater: Eines der kleinsten Theater Deutschlands, das für seine intime Atmosphäre und die besondere Nähe zum Publikum bekannt ist.

Musik

Bamberger Symphoniker: Das weltbekannte Orchester hat seinen Sitz in Bamberg und gibt zahlreiche Konzerte in der Konzerthalle und auf Tourneen. Es ist ein kulturelles Aushängeschild der Stadt.

Zusätzlich zur etablierten Kulturszene gibt es in Bamberg eine dynamische freie Kunst- und Musikszene, die in vielen kleinen Ateliers, Galerien und Kneipen stattfindet.

Bamberg bietet das ganze Jahr über eine Vielzahl an Veranstaltungen, von traditionellen Volksfesten bis hin zu kulturellen Höhepunkten.

Die Sandkerwa ist das bekannteste und größte Volksfest in Bamberg. Es findet Ende August statt und verwandelt das Viertel „Sand“ in eine große Festmeile. Highlights sind das traditionelle Fischerstechen auf der Regnitz, der Festzug und ein großes Feuerwerk.

Das weltberühmte Orchester Bamberger Symphoniker bietet das ganze Jahr über Konzerte von Klassik bis Moderne in der Konzert- und Kongresshalle.

Das ETA Hoffmann Theater bietet ein abwechslungsreiches Programm aus Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Kinderstücken.

Fränkischer Theatersommer: Eine Reihe von Theateraufführungen, die an verschiedenen Orten in Bamberg und der Region stattfinden.

Zahlreiche Museen wie das Historische Museum Bamberg, das Diözesanmuseum oder die Villa Dessauer bieten wechselnde Ausstellungen und Einblicke in Kunst und Geschichte.

Es lohnt sich immer, vor deinem Besuch den aktuellen Veranstaltungskalender der Stadt Bamberg zu prüfen, da es oft auch kleinere Konzerte, Märkte oder Lesungen gibt, die hier nicht aufgeführt sind.

Im Laufe des Jahres gibt es verschiedene Stadtfeste und Kirchweihen in den Stadtteilen, die die fränkische Bierkultur und Gastfreundschaft feiern.

Im Herbst gibt es Feste (u.a. Federweißerfest), bei denen der „Neue Wein“ und Zwiebelkuchen serviert werden.

In der Vorweihnachtszeit verwandelt sich Bamberg in eine Märchenstadt mit mehreren Christkindlmärkten, die über die Altstadt verteilt sind.

In Bamberg kann man an verschiedenen Orten gut einkaufen, sowohl in der historischen Altstadt als auch in Einkaufszentren am Stadtrand.

Das Einkaufserlebnis in der Altstadt wird von vielen kleinen, inhabergeführten Geschäften geprägt, die sich in den malerischen Gassen rund um den Maximiliansplatz befinden. Der Maximiliansplatz ist dabei das pulsierende Zentrum für Shopping, Märkte und Begegnungen in Bamberg. Daneben sind die Haupt-Einkaufsstraßen die Lange Straße und die Austraße, wo man eine Mischung aus kleineren Boutiquen und Filialen größerer Modehäuser findet.

In der Altstadt gibt es viele einzigartige Läden wie Antiquitätenläden, Souvenirläden, eine Hutmanufaktur und Teegeschäfte. Besonders zu Weihnachten ist der Laden von Käthe Wohlfahrt für traditionelle Weihnachtsdekorationen sehr beliebt.

Außerhalb des Stadtzentrums, in Hallstadt, befindet sich das ERTL-Zentrum. Es ist das größte Einkaufszentrum in Oberfranken und bietet auf über 20.000 qm mehr als 70 verschiedene Geschäfte, darunter Mode, Lifestyle-Läden, Supermärkte und Gastronomie. Es ist leicht mit dem Auto zu erreichen und bietet kostenlose Parkplätze.

Bamberg bietet eine Vielzahl an Orten, an denen man sich erholen und entspannen kann, sowohl in der Stadt selbst als auch in der umliegenden Natur.

Innerhalb der Stadt

Hainpark: Der Stadtpark ist eine grüne Oase am südlichen Zipfel der Inselstadt. Er besteht aus dem Theresien- und Luisenhain und verfügt über ausgedehnte Spazierwege entlang der Regnitz. Hier befinden sich auch ein Botanischer Garten, ein Biergarten, ein Spielplatz und eine Minigolfanlage.

Rosengarten: Der Rosengarten in der Neuen Residenz auf dem Domberg ist ein beliebter Ort der Erholung. Er bietet einen atemberaubenden Blick über die Altstadt und lädt mit seinen über 4.500 Rosen zu einer duftenden Pause ein.

Altenburg: Die Altenburg, die auf dem höchsten der sieben Bamberger Hügel thront, bietet nicht nur eine mittelalterliche Kulisse, sondern auch einen hervorragenden Aussichtspunkt über die Stadt und die umliegende Landschaft.

Gärtnerstadt: Dieser Teil des UNESCO-Welterbes ist eine einzigartige Mischung aus städtischer und ländlicher Kultur. Die großzügigen Gärten der historischen Gärtner- und Häckerhäuser sind eine grüne Lunge der Stadt.

Spezialkeller: Auf dem Stephansberg gelegen, bietet dieser Bierkeller nicht nur ein kühles Bier, sondern auch eine herrliche Aussicht auf Bamberg, was ihn zu einem perfekten Ort zum Entspannen macht.

In der Umgebung

Baumwipfelpfad Steigerwald: Ein Stück außerhalb Bambergs im Ebracher Forst bietet dieser Pfad die Möglichkeit, den Wald aus einer neuen Perspektive zu erleben. Der 42 Meter hohe Aussichtsturm am Ende des Pfades belohnt mit einem Panoramablick über den Steigerwald.

Schloss Seehof: In Memmelsdorf, in der Nähe von Bamberg, liegt dieses beeindruckende Wasserschloss mit einem weitläufigen Schlosspark, der zum Spazierengehen einlädt.

Badeseen: Im Bamberger Umland gibt es zahlreiche Seen und Naturbäder, die an heißen Tagen für Erfrischung sorgen, darunter der Badesee Baunach oder der Badesee Breitengüßbach.

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