Wien – Kaiserlicher Glanz und gemütliche Lebenskunst
Wien ist wie eine Melange aus Geschichte und Moderne. Die Stadt der Habsburger empfängt dich mit prunkvollen Palästen, nostalgischen Fiakern und einer Kaffeehauskultur, die so weltweit einzigartig ist. Hier kannst du morgens auf kaiserlichen Spuren wandeln und abends in einem modernen Beisl in das pulsierende Leben der Metropole eintauchen.
Quick-Facts & Beste Reisezeit
Währung: Euro (€).
Sprache: Deutsch (mit dem charmanten Wiener Schmäh).
Beste Reisezeit
Mai, Juni und September sind ideal für die Parks und Heurigen.
Wien im Sommer ist ein ganz eigenes Erlebnis – pulsierend, heiß und voller Leben unter freiem Himmel. Die Innenstadt verwandelt sich in eine riesige Bühne für Festivals und Kulinarik. Das Film Festival auf dem Rathausplatz ist dabei unser absoluter Favorit.
Im Dezember verwandelt sich die Stadt in ein Weihnachtsmärchen (Christkindlmarkt am Rathausplatz!).
Anreise
Wien ist der wichtigste Knotenpunkt für Nachtzüge (Nightjet) in Europa.
Der Flughafen Wien-Schwechat ist per City Airport Train (CAT) oder S-Bahn perfekt angebunden.
Die Top Highlights
Schloss Schönbrunn – Auf den Spuren von Sisi
Schloss Schönbrunn ist weit mehr als nur eine ehemalige Sommerresidenz – es ist ein lebendiges Stück Weltgeschichte, das dich mit seinem prunkvollen Gelb und den schier endlosen Parkanlagen sofort in seinen Bann zieht. Hier wandelst du direkt auf den Spuren von Maria Theresia und Kaiser Franz Joseph.
Das Schlossareal bietet so viel, dass du hier locker einen ganzen Tag verbringen kannst. Das solltest du auf keinen Fall verpassen:
- Die Prunkräume: Wähle zwischen der „Grand Tour“ oder der „Imperial Tour“. Du siehst unter anderem das Millionenzimmer (eines der kostbarsten Rokoko-Interieurs der Welt) und die privaten Gemächer von Franz Joseph und Sisi.
- Die Gloriette: Der Aufstieg auf den Hügel lohnt sich! Von der Aussichtsterrasse hast du den wohl spektakulärsten Blick über das Schloss und ganz Wien.
- Der Schlosspark: Ein Meisterwerk der Gartenkunst mit Brunnen, Statuen und versteckten römischen Ruinen.
Abseits der großen Touristenströme in den Hauptgängen des Schlosses gibt es ruhigere Ecken:
- Unser Tipp: Spaziere zum Kronprinzengarten. Dieser ist oft weniger überlaufen als der Hauptpark und besticht durch seine geometrischen Heckenformen und die Ruhe.
- Hietzing: Das Viertel direkt am Westeingang des Parks (U4 Station Hietzing) ist eines der elegantesten Wiens. Hier findest du wunderschöne Villen und erstklassige Cafés, in denen du die Wiener Lebensart authentisch spüren kannst.
Der Stephansdom – Das Herz der Stadt
Die Wiener nennen ihren Dom liebevoll „Steffl“, offiziell ist er bekannt als St. Stephan zu Wien. Er ist das Wahrzeichen der Stadt.
Der Dom hat eine markante Fassade, die von seiner mächtigen, rund 136 Meter hohen steinernen Südturm dominiert wird. Dieser Turm bietet Besuchern die Möglichkeit, eine atemberaubende Aussicht über Wien und seine Umgebung zu genießen. Die Nordseite des Doms beherbergt den älteren, leicht kürzeren Nordturm, der ebenfalls beeindruckend ist.
Das Innere des Stephansdoms ist ebenso spektakulär wie seine äußere Erscheinung. Die dreischiffige Basilika beeindruckt mit ihren hohen Säulen, kunstvollen Steinornamenten und wunderschönen gotischen Buntglasfenstern. Vor allem der Hochaltar, der von einem mächtigen Marienbildnis gekrönt wird, ist ein Blickfang.
Die Wiener Hofburg: 700 Jahre Macht, Prunk und Geschichte
Die Hofburg ist kein einzelnes Gebäude, sondern ein Ensemble. Hier sind die wichtigsten Stationen für deinen Besuch:
Sisi Museum & Kaiserappartements
Tauche ein in die Welt von Kaiserin Elisabeth (Sisi) und Kaiser Franz Joseph I. Das Museum räumt mit vielen Kitsch-Klischees auf und zeigt die komplexe Persönlichkeit der Kaiserin – von ihren Turngeräten bis zu ihrem schwarzen Trauerkleid. In den angrenzenden Appartements siehst du, wie das Kaiserpaar tatsächlich lebte: überraschend schlicht in der privaten Möblierung, aber prunkvoll in den Repräsentationsräumen.
Die Österreichische Nationalbibliothek (Prunksaal)
Ein barockes Gesamtkunstwerk am Josefsplatz. Der Prunksaal ist einer der weltweit schönsten historischen Bibliothekssäle. Über 200.000 ledergebundene Bände lagern hier in meterhohen Nussbaumregalen unter einer gigantischen Kuppel mit Fresken von Daniel Gran. Die zwei prachtvollen venezianischen Globen im Zentrum sind ein Muss für jedes Fotoalbum.
Die Kaiserliche Schatzkammer
Hier lagern die „Kronjuwelen“. Du siehst die österreichische Kaiserkrone und die jahrhundertealte Reichskrone des Heiligen Römischen Reiches. Neben unschätzbarem Schmuck findest du hier auch Kuriositäten wie das „Ainkhürn“ (ein Stoßzahn eines Narwals, den man für ein Einhorn-Horn hielt) und die heilige Lanze.
Die Spanische Hofreitschule
Die Reitschule ist die einzige Institution der Welt, an der die klassische Reitkunst der Renaissance-Tradition seit über 450 Jahren unverändert gepflegt wird. Die weißen Lipizzaner-Hengste in der barocken Winterreitschule zu sehen (entweder bei der Morgenarbeit oder einer Gala-Vorführung), ist ein Erlebnis, das dich direkt in die Kaiserzeit zurückversetzt.
Unser Tipp: Die meisten Besucher betreten das Areal durch das Michaelertor. Wir empfehlen dir jedoch, deinen Rundgang im Schweizerhof zu beginnen. Gehe durch das rote Schweizer Tor – es ist der älteste Teil der Burg. Hier spürst du noch das mittelalterliche Fundament Wiens.
Ein weiterer versteckter Ort ist der Volksgarten. Setz dich auf eine der Bänke vor dem Theseustempel. Es ist der perfekte Ort, um die monumentale Architektur der „Neuen Burg“ aus der Ferne zu betrachten, während du von Tausenden Rosen umgeben bist.
Der Prater: Das Riesenrad und viel mehr …
Wiens berühmter Vergnügungspark ist vor allem für sein 1897 errichtetes Riesenrad bekannt, von dem aus man eine großartige Aussicht auf die Stadt hat. Anders als in „normalen“ Riesenrädern sitzt man hier nicht in luftiger Höhe, sondern steht in einer Kabine.
Für alle, denen das zu langweilig ist: Seit 2022 bietet die „Plattform 9“ auf einer Stahlkonstruktion mit Glasboden Adrenalinkick pur – und tolle Ausblicke auf Wien.
Es gibt aber auch noch viele weitere Attraktionen im Prater. Mit Achterbahnen, Karussells und einem großen Spielplatz bietet der Prater Unterhaltung für die ganze Familie.
Natürlich kann man hier auch gut essen und trinken, denn der Prater bietet eine große Auswahl an Restaurants, Imbissständen und Biergärten.
Schloss Belvedere
Schloss Belvedere ist eine weitere beeindruckende Schlossanlage mit tollen Gärten. Das Herzstück ist zweifellos das Obere Belvedere. Hier findest du die weltweit größte Sammlung von Gustav Klimt, inklusive seines berühmten Meisterwerks „Der Kuss“. Ein weiteres geschichtliches Highlight ist der Marmorsaal, in dem 1955 der Österreichische Staatsvertrag unterzeichnet wurde.
Unser Tipp: Viele Besucher stürmen nur zum „Kuss“ und lassen das Untere Belvedere links liegen. Dabei war dies die eigentliche Wohnresidenz von Prinz Eugen. Hier geht es meist entspannter zu, und die Prunkräume wie das Goldkabinett sind atemberaubend. Wenn du zeitgenössische Kunst magst, besuche auch das Belvedere 21 direkt nebenan – ein moderner Kontrast zum Barock.
Spaziere durch den terrassenförmigen Garten, der das Obere mit dem Unteren Belvedere verbindet. Er ist einer der bedeutendsten Barockgärten Europas (Eintritt frei!). Direkt angrenzend findest du den Botanischen Garten der Universität Wien – perfekt für eine ruhige Auszeit im Grünen.
Naschmarkt
Auf dem ca. 1,5 Kilometer langen Naschmarkt findest du frische Lebensmittel, exotische Gewürzen, delikate Käsesorten, frische Fleisch- und Fischwaren sowie eine beeindruckende Auswahl an Obst und Gemüse. Dazu gibt es zahlreiche internationale Spezialitätenstände, an denen du kulinarische Köstlichkeiten aus verschiedenen Ländern probieren kannst.
Abgesehen von den Lebensmittelständen gibt es auch zahlreiche Cafés, Bars und Restaurants, die eine breite Palette an internationalen Küchen anbieten. Hier kann man eine Pause einlegen und die Atmosphäre des Marktes genießen, die sich auch in den historischen Gebäuden und der Architektur widerspiegelt.
Insider Tipps & Stadtteile
Wien besteht aus 23 Bezirken, aber das Leben spielt sich oft in den „Grätzeln“ (kleinen Stadtvierteln) ab.
Neubau (7. Bezirk) – Das kreative Herz
Dies ist das Hipster-Viertel Wiens. Wenn du keine Lust auf die großen Ketten der Mariahilfer Straße hast, bist du hier genau richtig.
Das Flair: Unabhängige Concept Stores, kleine Boutiquen und eine riesige Auswahl an veganen Cafés und Bars.
Spittelberg: Ein Teil des 7. Bezirks mit wunderschön restaurierten Biedermeier-Häusern und kopfsteingepflasterten Gassen. Im Winter gibt es hier einen der gemütlichsten Weihnachtsmärkte.
Leopoldstadt (2. Bezirk) – Zwischen Donaukanal und Prater
Früher als das jüdische Viertel bekannt, hat sich der 2. Bezirk zu einem sehr lebendigen und multikulturellen Stadtteil entwickelt.
Der Karmelitermarkt: Ein toller Ort für ein Frühstück am Samstagmorgen. Hier treffen sich die Wiener, um regionale Produkte zu kaufen.
Der Donaukanal: Im Sommer verwandelt sich die Uferpromenade in eine riesige Open-Air-Bar mit Sandstränden (z. B. Herrmann Strandbar) und Graffiti-Kunst.
Grinzing & Sievering (19. Bezirk) – Heurigen-Idylle
Am Rande des Wienerwaldes wird es ländlich. Hier wächst der Wein direkt in der Stadt.
Das Erlebnis: Setz dich in einen der vielen „Heurigen“ (Weinlokale) in den Garten.
Unser Tipp: Probiere einen Wiener Gemischten Satz (DAC). Das ist ein Wein, bei dem verschiedene Rebsorten gemeinsam in einem Weingarten wachsen und gekeltert werden – ein echtes Wiener Original!
Ein Geheimtipp für die Aussicht
Haus des Meeres: Das Aquarium befindet sich in einem massiven Flakturm aus dem Zweiten Weltkrieg.
Unser Tipp: Du musst nicht unbedingt das Ticket für das Aquarium kaufen. Fahr direkt mit dem Glasaufzug zur Dachterrasse „Ocean Sky“. Von dort oben hast du einen der besten 360-Grad-Blicke über die Wiener Innenstadt bis hin zum Wienerwald.
Kulinarische Genüsse
Wien ist bekannt für seine vielfältige und traditionelle Küche, die von Einflüssen aus dem gesamten ehemaligen Habsburgerreich geprägt ist. Neben deftiger Hausmannskost und köstlichem Gebäck bietet die Stadt auch eine Vielzahl an gehobenen Restaurants und internationale Küche.
Traditionelle Wiener Küche
Wiener Schnitzel: Dünn geklopftes Kalbsfleisch, paniert und in Butterschmalz gebraten, serviert mit Preiselbeeren und Kartoffelsalat.
Tafelspitz: Siedfleisch vom Rind, serviert mit Kren (Meerrettich), Apfel-Meerrettichsauce und Kapern.
Käsekrainer: Gebratene oder gegrillte Wurst mit Käsefüllung, serviert mit Brot und Senf.
Sachertorte: Schokoladenkuchen mit Marmeladenfüllung, Schokoladenglasur und Schlagsahne.
Apfelstrudel: Strudelteig gefüllt mit Äpfeln, Rosinen, Zimt und Mandeln, serviert mit Vanillesauce oder Schlagobers.
Restaurants
Figlmüller: Berühmt für sein Wiener Schnitzel, das bis zu 40 cm breit sein kann.
Plachutta: Traditionelles Wiener Gasthaus mit einer großen Auswahl an österreichischen Gerichten.
Steirereck: Ein Michelin-Sterne-Restaurant, das moderne österreichische Küche serviert.
Tafelspitz: Ein gemütliches Restaurant, das Tafelspitz und andere klassische Wiener Gerichte serviert.
Griechenbeisel: Ein Restaurant mit einer ersten urkundlichen Erwähnung aus dem Jahr 1447. Hier haben bereits Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven gegessen.
Aktivitäten
In Wien geht es oft um den Genuss im Hier und Jetzt – egal ob bei Kunst, Natur oder purer Nostalgie.
Ein Vormittag im Museumsquartier (MQ)
Das MQ ist eines der größten Kulturareale der Welt und das „Wohnzimmer“ der Wiener.
Das Erlebnis: Setz dich auf die berühmten bunten „Enzis“ (die ikonischen Liegemöbel im Innenhof), schau dem Treiben zu oder besuche das Leopold Museum (Schiele-Fans aufgepasst!).
Unser Tipp: Das MQ ist besonders abends magisch, wenn alles beleuchtet ist und man sich in den Höfen auf einen Drink trifft.
Eine Fahrt mit der Ringstraße-Tram
Wenn du keine Lust auf eine teure Stadtrundfahrt hast, nutze einfach die normale Straßenbahn (Linie 1 oder 2).
Die Route: Die Tram fährt entlang der prachtvollen Ringstraße. Du kommst ganz entspannt an der Staatsoper, dem Parlament, dem Rathaus und der Universität vorbei.
Dein Vorteil: Du erlebst den „Prunkboulevard“ zum Preis eines normalen Einzelfahrscheins.
Flanieren am Zentralfriedhof
Klingt im ersten Moment vielleicht etwas düster, ist aber eine der schönsten Parkanlagen Wiens.
Besuche die Ruhestätten von Musikgenies wie Beethoven, Schubert und Strauss oder das moderne Grab von Popstar Falco.
Die Atmosphäre: Der Friedhof ist so riesig, dass es dort sogar eine eigene Buslinie gibt. Die Jugendstil-Kirche zum Hl. Karl Borromäus ist architektonisch ein echtes Highlight.
Ein Spaziergang durch den Lainzer Tiergarten
Wenn du Natur pur suchst, ist dieses ehemalige kaiserliche Jagdrevier am Stadtrand perfekt für dich.
Wildtiere: Mit etwas Glück siehst du hier Rehe und Wildschweine frei herumlaufen.
Hermesvilla: Besuche das „Schloss der Träume“, das Kaiser Franz Joseph seiner Sisi schenkte, um sie öfter in Wien zu halten.
Urban Gardening und Aussicht am Donaukanal
Der Donaukanal ist die Lebensader für die junge Szene Wiens.
Aktivität: Spaziere die kilometerlange Promenade entlang, bewundere die ständig wechselnden Graffiti oder miete dir ein Fahrrad.
Abkühlung: Im Sommer ist das Badeschiff (ein Pool auf einem Schiff im Kanal) der ideale Ort für einen Sprung ins Wasser mitten in der Stadt.
Praktische Reiseinformationen
Öffentlicher Nahverkehr: Wien hat eines der besten ÖPNV-Netze der Welt. Die „Wiener Linien“ bringen dich schnell überall hin.
Unser Tipp: Kauf dir eine 24-, 48- oder 72-Stunden-Netzkarte. Sie gilt für alle U-Bahnen, Trams und Busse innerhalb der Stadt. Du kannst sie ganz einfach über die „WienMobil“-App oder an den Automaten in den Stationen kaufen.
Anreise vom Flughafen: Der CAT (City Airport Train) ist die schnellste Verbindung (16 Minuten) direkt zum Bahnhof Wien Mitte (direkt beim Hilton Vienna Park). Günstiger geht es mit der S-Bahn S7, die fast die gleiche Strecke fährt, aber öfter hält.
Trinkgeld: In Wien ist es wie im Rest von Österreich üblich, etwa 10 % Trinkgeld zu geben. Beim Bezahlen rundest du den Betrag einfach auf und sagst dem Ober direkt den Gesamtbetrag (z. B. bei 18,20 € sagst du „20 Euro bitte“).
Öffnungszeiten: Beachte, dass in Wien (fast) alle Geschäfte am Sonntag geschlossen haben. Ausnahmen sind nur Shops an den großen Bahnhöfen und dem Flughafen.
Wasser: Du kannst in Wien bedenkenlos das Wasser aus der Leitung trinken. Es kommt über Hochquellleitungen direkt aus den Alpen und schmeckt hervorragend!
Wo kann man in Wien übernachten?
Wenn du mit dem Flieger nach Wien kommst nimmst du vom Flughafen Schwechat am besten den CAT (City Airport Train) nach Wien hinein. Du kommst dann am Bahnhof Wien Mitte-Landstraße an. Am Ausgang musst du nur die Straße überqueren und schon bist du im Hilton Vienna Park. Das ist vor allem praktisch, wenn du Gepäck dabei hast.
Wenn dein Budget es zulässt, ist das Hotel Sacher natürlich die Top-Adresse. Mehr Tradition als in diesem Haus geht kaum.
Eine gute und günstigere Alternative, um das Stadtzentrum zu Fuß zu erkunden, ist das Mercure Wien Zentrum.
Es gibt natürlich noch viele weitere Hotels in Wien.
FAQ
Ist Wien eine teure Stadt?
Wien liegt preislich im Mittelfeld europäischer Metropolen. Während Unterkünfte und gehobene Restaurants im 1. Bezirk ihren Preis haben, kannst du in den Außenbezirken und bei den Heurigen sehr günstig und gut essen. Museen haben oft stolze Preise, bieten aber meist Kombi-Tickets an.
Muss ich im Kaffeehaus reservieren?
In den berühmten Traditionskaffeehäusern wie dem Central oder dem Sacher bilden sich oft lange Schlangen.
Unser Tipp: Reserviere entweder vorab online oder weiche auf ebenso schöne, aber weniger überlaufene Cafés wie das Café Diglas oder das Café Sperl aus.
Was hat es mit dem Wiener Schmäh auf sich?
Der Wiener Schmäh ist eine Mischung aus Ironie, Sarkasmus und einer Prise Melancholie. Erschrick nicht, wenn ein Ober (Kellner) mal etwas mürrisch wirkt – das gehört oft zum guten Ton und ist selten persönlich gemeint. Nimm es mit Humor!
Wie kleide ich mich für die Oper?
In der Staatsoper siehst du alles – vom Abendkleid bis zur Jeans. Wenn du aber einen Sitzplatz in den teureren Kategorien hast, empfehlen wir dir „Smart Casual“ oder schicker, um dich wohlzufühlen. Für Stehplatz-Besucher ist die Kleiderordnung lockerer.
Sind die Fiaker-Fahrten ihr Geld wert?
Es ist die touristischste Art, die Stadt zu sehen. Eine kurze Fahrt kostet meist ab 60 Euro aufwärts. Es ist ein nostalgisches Erlebnis, aber du siehst zu Fuß oder mit der Tram oft mehr von den Details der Stadt.



























