Dresden, auch gerne „Florenz an der Elbe“ oder „Elbflorenz“ genannt, ist eine der meistbesuchten Städte in Deutschland. Wer einmal dort war, weiß warum.

Der Begriff „Elbflorenz“ wurde erstmals im 19. Jahrhundert geprägt und hat sich seitdem als fester Bestandteil des Stadtbildes etabliert. Er ist eine Hommage an die Schönheit und den kulturellen Reichtum der Stadt, die oft mit der italienischen Renaissance-Stadt Florenz verglichen wird. Dieser Vergleich entstand aus mehreren Gründen:

Architektur: Sowohl Dresden als auch Florenz sind geprägt von einer beeindruckenden Architektur, insbesondere im Barockstil. Die eleganten Gebäude entlang der Elbe, wie der Zwinger oder die Brühlsche Terrasse, erinnern an die prunkvollen Paläste und Kirchen in Florenz.

Kunst und Kultur: Beide Städte waren und sind bedeutende Kunstzentren. Dresdens Kunstsammlungen, insbesondere die Gemäldegalerie Alte Meister, beherbergen Meisterwerke europäischer Malerei, ähnlich wie die Uffizien in Florenz.

Landschaftliche Lage: Dresden liegt malerisch an der Elbe, ähnlich wie Florenz am Arno. Die Flüsse prägen das Stadtbild und bieten eine atemberaubende Kulisse.

Lebensart: Sowohl Dresden als auch Florenz sind bekannt für ihre hohe Lebensqualität, ihre kulturelle Vielfalt und ihre Gastfreundschaft.

Die moderne Seite Dresdens spiegelt sich besonders in der Architektur wider, die oft in bewusstem Kontrast zu den historischen Bauten steht oder diese ergänzt.

Dresden hat sich auch zu einer Vorreiterstadt für nachhaltige Stadtentwicklung und „Smart-City“-Lösungen entwickelt.

Die Geschichte Dresdens ist eine Erzählung von Aufstieg, Glanz, tragischer Zerstörung und beeindruckendem Wiederaufbau. Von den slawischen Anfängen bis zur modernen Metropole hat die Stadt im Elbtal eine bewegte Vergangenheit durchlebt.

Die Geschichte Dresdens beginnt mit slawischen Siedlungen an der Elbe. Die erste urkundliche Erwähnung des Namens „Dresden“ geht auf das Jahr 1206 zurück.

Im 15. Jahrhundert wird Dresden zur Residenz der sächsischen Herzöge, Kurfürsten und später Könige aus dem Haus Wettin. Die Stadt gewinnt an politischer und kultureller Bedeutung.

Die absolute Blütezeit erlebt Dresden im 18. Jahrhundert unter der Herrschaft von Kurfürst Friedrich August I. (August der Starke) und seinem Sohn Friedrich August II. Die beiden Herrscher machten Dresden zu einem Zentrum der europäischen Kunst und Kultur.

In dieser Zeit entstanden die berühmtesten Bauwerke der Stadt, die ihr den Beinamen „Elbflorenz“ einbrachten:

Zwinger: Ein barockes Gesamtkunstwerk, das als Orangerie und Festplatz diente.

Frauenkirche: Ein beeindruckender Kuppelbau und ein Wahrzeichen des protestantischen Kirchenbaus.

Hofkirche: Die katholische Kathedrale der Residenzstadt.

Semperoper: Das Opernhaus, das später im 19. Jahrhundert errichtet wurde, ist ein Meisterwerk der Architekten Gottfried Semper.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Dresden zu einem bedeutenden Industriezentrum. Die Eröffnung der ersten deutschen Fern-Eisenbahnlinie zwischen Dresden und Leipzig im Jahr 1839 war ein wichtiger Meilenstein.

Neben der wirtschaftlichen Entwicklung blieb Dresden ein Zentrum für Künstler, Schriftsteller und Gelehrte. Die Stadt war ein wichtiger Treffpunkt für die deutsche Romantik und später für moderne Künstlerbewegungen wie „Die Brücke“.

Die tiefste und schmerzlichste Zäsur in der Dresdner Geschichte waren die alliierten Luftangriffe in der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945. Innerhalb kürzester Zeit wurde die gesamte historische Innenstadt fast vollständig zerstört. Zehntausende Menschen starben, und Dresden, das zuvor vom Krieg verschont geblieben war, lag in Trümmern.

Nach 1945 begann unter der DDR-Regierung der Wiederaufbau. Teile der Altstadt wurden bewusst nach den Idealen des sozialistischen Städtebaus neu gestaltet, wie die Prager Straße als breite Magistrale.

Gleichzeitig wurden wichtige historische Gebäude in mühevoller Kleinarbeit wiederaufgebaut, darunter die Semperoper, der Zwinger und die Hofkirche. Die Ruine der Frauenkirche blieb als Mahnmal gegen den Krieg stehen.

Im Herbst 1989 spielte Dresden eine wichtige Rolle in der Friedlichen Revolution, die zur Wiedervereinigung Deutschlands führte.

Nach der Wiedervereinigung wurde der Wiederaufbau des historischen Stadtkerns zum zentralen Anliegen. Das prominenteste Projekt war die Rekonstruktion des Dresdner Neumarkts und der Frauenkirche. Mit Unterstützung von Spendern aus aller Welt wurde die Kirche Stein für Stein wiederaufgebaut und im Jahr 2005 feierlich geweiht. Die dunklen Steine der Ruine, die in den Neubau integriert wurden, erzählen heute die Geschichte der Zerstörung und der Hoffnung.

Die Altstadt von Dresden ist nicht übermäßig groß, aber vollgepackt mit historischer Architektur, wie beispielsweise der barocken Frauenkirche, dem Zwinger und dem Schloss.
Diese Bauwerke sind nicht nur architektonische Meisterwerke, sondern auch bedeutende Zeugnisse der Kunstgeschichte.

Der Dresdner Zwinger ist eines der bedeutendsten Bauwerke des Barocks in Europa und ein Wahrzeichen der sächsischen Landeshauptstadt. Errichtet wurde dieser prächtige Gebäudekomplex im frühen 18. Jahrhundert unter der Leitung von Matthäus Daniel Pöppelmann und Balthasar Permoser.

Der Zwinger ist mehr als nur ein Gebäude. Er ist ein Gesamtkunstwerk aus Architektur, Skulptur und Malerei. Die fließenden Übergänge zwischen den einzelnen Bauteilen und die üppige Ausstattung machen ihn zu einem einzigartigen Ensemble.
Ursprünglich als Orangerie und Garten angelegt, entwickelte sich der Zwinger zu einem vielseitig nutzbaren Gebäudekomplex. Heute beherbergt er mehrere Museen, darunter die Gemäldegalerie Alte Meister und mit dem mathematisch-physikalischen Salon eine Schatzkammer der Wissenschaftsgeschichte.

Die barocke Architektur des Zwingers ist geprägt von üppiger Ornamentik, verspielten Fassaden und einer Vielzahl von Skulpturen. Die Gebäudeteile sind durch elegante Arkaden und Gänge miteinander verbunden. Das markanteste Merkmal des Zwingers ist das Kronentor, das prächtig verzierte Eingangstor, welches von zwei Türmen flankiert wird. Insgesamt ist der Zwinger von einer majestätischen Mauer umgeben.

In der Mitte des Zwinger gibt es eine weitläufige Gartenanlage, die mit Brunnen, Statuen und Blumenbeeten gestaltet ist. Im Sommer wird der Zwinger oft für Veranstaltungen und Konzerte genutzt.

Die Semperoper gilt als eines der schönsten Opernhäuser Europas und ist ein Zentrum für klassische Musik. Sie ist zudem ein Wahrzeichen Dresdens und ein Symbol für die reiche kulturelle Tradition Sachsens.

Sie wurde nach ihrem Architekten Gottfried Semper benannt und ist bereits die dritte Oper an diesem Standort. Die ersten beiden Bauten wurden durch Brände zerstört. Das heutige Gebäude wurde zwischen 1871 und 1878 im Neorenaissancestil errichtet.

Die Semperoper ist ein Meisterwerk der Architektur. Ihre elegante Fassade, die prunkvolle Innenausstattung und die ausgezeichnete Akustik machen sie zu einem einzigartigen Bauwerk.

Die Sächsische Staatskapelle Dresden, eines der ältesten und renommiertesten Orchester der Welt, ist hier beheimatet. Opern, Ballett und Konzerte auf höchstem Niveau werden regelmäßig in der Semperoper aufgeführt.

Die Semperoper hat eine bewegte Geschichte. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nach dem Krieg wieder aufgebaut. Heute ist sie ein Symbol für den Wiederaufbau und die kulturelle Erneuerung Dresdens.

Die Frauenkirche ist eines der bedeutendsten Bauwerke der Stadt und ein Symbol für Hoffnung, Versöhnung und Wiederaufbau.

Ursprünglich im 18. Jahrhundert erbaut, war die Frauenkirche ein Meisterwerk des Barockstils und prägte die Silhouette Dresdens. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie durch Bombenangriffe vollständig zerstört und lag jahrzehntelang als Ruine inmitten der Stadt. Dank Spenden aus aller Welt konnte die Frauenkirche nach original Plänen wieder aufgebaut und 2005 feierlich wiedereröffnet werden.

Die Kuppel der Frauenkirche ist ein Meisterwerk der Baukunst. Sie ist innen und außen mit feinen Sandsteinen verkleidet und wirkt von innen wie ein Sternenhimmel.

Die Akustik der Kirche ist außergewöhnlich gut. Konzerte und Gottesdienste klingen hier besonders eindrucksvoll, wobei die Gottesdienste für jedermann zugänglich sind. Daneben ist die Frauenkirche ein beliebter Veranstaltungsort für Konzerte verschiedenster Musikrichtungen.

Die Brühlsche Terrasse, seit dem 19. Jahrhundert auch „Balkon Europas“ als Hommage an die Schönheit, die zentrale Lage und die historische Bedeutung genannt, ist ein Ort, an dem man die Seele baumeln lassen und die einzigartige Atmosphäre Dresdens genießen kann.

Die Terrasse wurde im 18. Jahrhundert auf einem ehemaligen Festungswall angelegt und war bald ein beliebter Spaziergang für die sächsische Oberschicht. Ihr Ruf als elegante Promenade verbreitete sich schnell in ganz Europa. Zahlreiche Dichter und Schriftsteller schwärmten von der Schönheit der Brühlschen Terrasse und trugen so zur Verbreitung ihres Ruhms bei.

Die Terrasse bietet einen atemberaubenden Blick auf die Elbe und die historische Altstadt von Dresden. Von hier aus hat man das Gefühl, über der Stadt zu schweben und kann einen weiten Ausblick über das Elbtal genießen.

Dieses prachtvolle Gebäude war jahrhundertelang die Residenz der sächsischen Kurfürsten und Könige und ist heute eines der bedeutendsten Museen Deutschlands.

Seine Wurzeln reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück. Über die Jahrhunderte hinweg wurde es immer wieder umgebaut und erweitert, bis es im 19. Jahrhundert seine heutige neorenaissanceartige Fassade erhielt.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss schwer beschädigt. Nach dem Krieg begann ein langwieriger Wiederaufbau, der erst in den letzten Jahrzehnten abgeschlossen wurde.

Heute beherbergt das Residenzschloss einige der wertvollsten Kunstsammlungen der Welt. Dazu gehören:
Historisches und Neues Grünes Gewölbe: Berühmt für seine unvorstellbare Sammlung an Juwelen, Edelsteinen und kunstvollen Gegenständen.
Münzkabinett: Eine umfangreiche Sammlung von Münzen und Medaillen aus aller Welt.
Rüstkammer: Hier sind unter anderem die Türkische Cammer und der Riesensaal mit ihren prächtigen Waffen und Rüstungen zu besichtigen.
Kupferstich-Kabinett: Eine der bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt.
Königliche Repräsentationsräume: Die ehemaligen Wohn- und Repräsentationsräume der sächsischen Herrscher versetzen die Besucher in die Zeit des Barocks zurück.
Hausmannsturm: Der Turm bietet einen atemberaubenden Blick über die Stadt Dresden.

Der Große Garten ist mit einer Fläche von rund 180 Hektar eine der größten Parkanlagen Deutschlands. Da er bereits im 17. Jahrhundert im barocken Stil angelegt wurde, ist er auch eine der ältesten Parkanlagen. Heute ist er eine grüne Oase mitten in der Stadt.

Er bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, von weitläufigen Wiesen über dichte Wälder bis hin zu idyllischen Teichen.

Die ursprüngliche barocke Gestaltung des Parks ist noch heute deutlich erkennbar. Symmetrische Anlagen, geometrische Formen und skulpturale Elemente prägen das Bild.

Im Großen Garten befinden sich zahlreiche Attraktionen, darunter der Dresdner Zoo, der Botanische Garten, das Palais Großer Garten, die Parkeisenbahn und der berühmte Mosaikbrunnen.

Die Kunsthofpassage in Dresdens Neustadt ist ein einzigartiges Kunstwerk, das aus fünf miteinander verbundenen Hinterhöfen besteht. Jeder Hof ist ein Gesamtkunstwerk für sich, gestaltet mit viel Liebe zum Detail und einem hohen Maß an Kreativität.

Die Kunsthofpassage ist kein Museum, sondern ein lebendiger Ort, in dem Kunst und Alltag verschmelzen. Hier leben Menschen, arbeiten Künstler und Handwerker, und es gibt zahlreiche Cafés und Geschäfte.

Jeder Hof hat ein eigenes Thema und eine eigene Gestaltung. So gibt es beispielsweise den „Hof der Elemente“ mit seinen Wasserspielen, den „Hof der Tiere“ mit seinen tierischen Sandsteinfiguren oder den „Hof der Metamorphosen“ mit seinen sich ständig verändernden Papierinstallationen. Viele Kunstwerke in der Kunsthofpassage sind interaktiv und laden zum Mitmachen ein. So kann man beispielsweise auf einer Regenrinne spielen oder den Schattenwurf von Lichtinstallationen beobachten.

Die Kunsthofpassage ist ein Ort voller Lebendigkeit und Kreativität. Die bunten Farben, die skurrilen Details und die entspannte Atmosphäre sind inspirierend und motivieren dazu, selbst aktiv zu werden.

Das Blaue Wunder, offiziell Loschwitzer Brücke, ist eine der bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten Dresdens. Diese elegante Stahlbrücke verbindet die beiden Stadtteile Blasewitz und Loschwitz miteinander und überspannt die Elbe.

Der Spitzname „Blaues Wunder“ hat sich aufgrund ihres charakteristischen hellblauen Anstrichs durchgesetzt. Es gibt zwar eine alte Legende, die besagt, dass die Brücke ursprünglich grün gestrichen war und dann auf mysteriöse Weise blau wurde, doch die wahre Erklärung liegt schlichtweg in ihrer einzigartigen Konstruktion und dem damals neuartigen Material Stahl.

Als sie 1893 eröffnet wurde, galt die Brücke als wahres technisches Wunderwerk. Ihre Konstruktion als versteifte Hängebrücke war für damalige Verhältnisse äußerst fortschrittlich. Die Brücke überspannt die Elbe ohne störende Pfeiler im Flussbett, was zu ihrer Eleganz beiträgt.

Das Blaue Wunder ist nicht nur ein Verkehrsweg, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel. Von der Brücke aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Elbe, die Dresdner Altstadt und die umliegende Landschaft. Besonders bei Sonnenuntergang ist die Aussicht atemberaubend.

Schloss Pillnitz ist ein wahrhaft bezaubernder Ort am Rande von Dresden, der mit seiner einzigartigen Architektur, den weitläufigen Parkanlagen und der reichen Geschichte Besucher aus aller Welt anzieht. Es ist ein Ensemble aus verschiedenen Gebäuden, die über Jahrhunderte hinweg entstanden sind und heute ein beeindruckendes Zeugnis der sächsischen Baukunst darstellen.

Die Anfänge von Schloss Pillnitz reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Ursprünglich als Jagdschloss konzipiert, entwickelte es sich im Laufe der Zeit zu einer beliebten Sommerresidenz der sächsischen Kurfürsten und Könige. Im 18. Jahrhundert wurde es unter August dem Starken zu einer prachtvollen Anlage ausgebaut und erlangte europaweite Berühmtheit.

Das Herzstück von Schloss Pillnitz ist das Wasserpalais, ein prächtiger Bau im Stil des Rokoko. Es ist von Wasser umgeben und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Elbe.

Der Bergpalast liegt oberhalb des Wasserpalastes und ist durch eine Treppe mit diesem verbunden. Er wurde im 19. Jahrhundert im Stil des Historismus erbaut und beherbergt heute ein Museum für Kunsthandwerk.

Das Chinesische Haus wurde im 18. Jahrhundert im Stil eines chinesischen Teehauses errichtet und ist ein einzigartiges Beispiel für die europäische Auseinandersetzung mit fernöstlicher Architektur.

Das Palmenhaus ist ein beeindruckendes Glashaus, in dem exotische Pflanzen aus aller Welt gedeihen. Es wurde im 19. Jahrhundert erbaut und ist eines der ältesten Palmenhäuser Deutschlands.
Die Parkanlagen von Schloss Pillnitz gehören zu den schönsten in Deutschland. Sie erstrecken sich über eine Fläche von über 200 Hektar und bieten eine Vielzahl von Landschaftsbildern. Hier finden Sie weitläufige Wiesen, dichte Wälder, romantische Teiche und exotische Gärten.

Die Elbschlösser sind eine wahre Perle der sächsischen Architektur und ein beliebtes Ausflugsziel. Diese drei prächtigen Schlösser – Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss und Schloss Eckberg – liegen malerisch am rechten Elbufer, etwa drei Kilometer stromaufwärts von der Dresdner Innenstadt.

Errichtet in der Mitte des 19. Jahrhunderts, verkörpern die Elbschlösser den romantischen Zeitgeist. Ihre Architektur ist geprägt von einer Mischung aus Neorenaissance und Neogotik. Jedes Schloss hat seinen eigenen Charakter, doch gemeinsam bilden sie ein harmonisches Ensemble.

Schloss Albrechtsberg: Das älteste der drei Schlösser besticht durch seine elegante Neorenaissance-Fassade und die weitläufigen Parkanlagen. Es diente einst als Sommerresidenz von Prinz Albrecht von Preußen.

Lingnerschloss: Benannt nach dem Dresdner Unternehmer Karl August Lingner, ist dieses Schloss ein Paradebeispiel des Historismus. Seine prachtvolle Innenausstattung und die beeindruckende Aussicht machen es zu einem besonderen Anziehungspunkt.

Schloss Eckberg: Das jüngste der drei Schlösser ist im Stil der Neogotik errichtet und erinnert an ein englisches Landhaus. Es bietet einen herrlichen Blick auf die Elbe und die umliegende Landschaft.

Die Lage direkt an der Elbe, auf einer Anhöhe mit Blick auf die Stadt, ist einzigartig. Die Verschmelzung verschiedener Baustile und die Verwendung hochwertiger Materialien machen die Schlösser zu architektonischen Meisterwerken.

Dabei hat jedes Schloss eine eigene Geschichte zu erzählen und bietet einen Einblick in das Leben der sächsischen Aristokratie. Die weitläufigen Parkanlagen laden zum Spazierengehen, Entspannen und Verweilen ein.

Zahlreiche Führungen bieten die Möglichkeit, die Geschichte und die Architektur der Schlösser näher kennenzulernen.

Die Sächsische Schweiz ist einen eigenen Artikel wert. In aller Kürze hier nur so viel: Man muss die beeindruckende Felslandschaft, die durch Millionen von Jahren Erosion entstanden ist, gesehen haben. Die Felsen sind bis zu 700 Meter hoch und bilden bizarre Formen, wie die Bastei, den Kirchturm und den Mönch.

Ausflugsvorschläge in die Sächsische Schweiz findet ihr unter „Aktivitäten“.

Dresden gilt zu Recht als eine der führenden Kulturstädte Deutschlands. Ihr Ruf als „Elbflorenz“ ist eng mit ihrem reichen Angebot an Kunst und Kultur verbunden, das von weltberühmten Museen über bedeutende Opern- und Konzertsäle bis hin zu einer lebendigen freien Szene reicht.

Weltberühmte Museen und Sammlungen

Das Herzstück des kulturellen Angebots sind die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), ein Verbund von insgesamt 15 Museen, die zu den bedeutendsten der Welt gehören. Zu den Highlights zählen:

Gemäldegalerie Alte Meister: Im Semperbau des Zwingers beherbergt sie Meisterwerke der europäischen Malerei vom 15. bis 18. Jahrhundert. Das berühmteste Exponat ist die „Sixtinische Madonna“ von Raffael.

Historisches und Neues Grünes Gewölbe: Im Dresdner Residenzschloss gelegen, ist dies eine der reichsten Schatzkammern Europas. Das Historische Grüne Gewölbe präsentiert die Originalschätze Augusts des Starken in einer prunkvollen barocken Inszenierung, während das Neue Grüne Gewölbe die Einzelstücke in moderner Präsentation zeigt.

Porzellansammlung: Die größte und qualitätvollste Keramiksammlung der Welt, die Augusts Stärkes Leidenschaft für „weißes Gold“ dokumentiert.

Albertinum: Dieses Museum präsentiert Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart, darunter die Galerie Neue Meister mit Werken von Caspar David Friedrich, Gerhard Richter und der Künstlergruppe „Die Brücke“.

Militärhistorisches Museum der Bundeswehr: Das von Daniel Libeskind entworfene Gebäude bietet eine moderne und kritische Auseinandersetzung mit der Militärgeschichte.

Musik und Darstellende Kunst

Dresden hat eine herausragende Tradition in der Musik und den darstellenden Künsten.

Semperoper: Weltweit bekanntes Opernhaus und Heimstätte der Sächsischen Staatskapelle Dresden, eines der ältesten und renommiertesten Orchester der Welt. Der Spielplan umfasst Opern, Ballette und Konzerte auf höchstem Niveau.

Kulturpalast: Das moderne Konzerthaus im Herzen der Stadt ist die Heimat der Dresdner Philharmonie. Es bietet ein breites Spektrum an Konzerten, von Klassik über Jazz bis hin zu Pop.

Dresdner Kreuzchor: Einer der ältesten Knabenchöre der Welt, dessen Konzerte in der Kreuzkirche ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens sind.

Palucca Hochschule für Tanz Dresden: Eine der führenden Ausbildungsstätten für Bühnentanz in Europa, die einen wichtigen Beitrag zur zeitgenössischen Tanzszene leistet.

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste: Ein international bekannter Ort für zeitgenössische Kunst und Kultur, der sich auf Tanz, Theater, Musik und Medienkunst spezialisiert hat.

Der Dresdner Veranstaltungskalender bietet zahlreiche Festivals und Events.

Dresdner Musikfestspiele: Ein internationales Klassik-Festival, das renommierte Orchester, Solisten und Dirigenten in die Stadt lockt.

Dixieland Festival: Das größte und traditionsreichste Festival für Oldtime-Jazz in Europa.

Filmnächte am Elbufer: Im Sommer verwandelt sich das Elbufer in ein riesiges Freiluftkino- und Konzertgelände mit Blick auf die Altstadt-Silhouette.

Striezelmarkt: Einer der ältesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte Deutschlands, der die Stadt in der Adventszeit in eine Märchenwelt verwandelt.

Dresden bietet eine abwechslungsreiche Kulinarik, die sowohl traditionelle sächsische Gerichte als auch moderne Interpretationen und internationale Spezialitäten umfasst. Von deftigen Hausmannskost in gemütlichen Gasthäusern bis hin zu Sterneküche und süßen Köstlichkeiten in Cafés – hier finden sich etwas für jeden Geschmack und Geldbeutel.

Sächsische Spezialitäten

Sauerbraten: Ein deftiger Schmorbraten vom Rindfleisch, serviert mit Rotkohl, Knödeln und Klößen. Ein Klassiker der sächsischen Küche.

Kalbshaxe mit böhmischen Knödeln: Eine zarte Kalbshaxe, die langsam geschmort wird und mit fluffigen Knödeln und Rotkohl serviert wird. Ein deftiges und sättigendes Gericht für kalte Tage.

Quarkkeulchen: Kartoffelpuffer aus Quark, Mehl und Eiern, oft mit Apfelmus oder Preiselbeeren verfeinert. Ein herzhafter und zugleich süßer Genuss.

Eierschecke: Ein mehrschichtiger Kuchen aus Quark, Mohn und Hefeteig, der mit Puderzucker bestäubt wird. Ein sächsisches Traditionsgebäck, das perfekt zum Kaffee passt.

Dresdner Stollen: Ein weltberühmtes Weihnachtsgebäck aus Rosinen, Mandeln und Zitronat, das mit Puderzucker und Zartbitterschokolade verziert wird.

Moderne Küche in Dresden

1780 Dresden: Restaurant mit moderner deutscher Küche in eleganter Atmosphäre, das regionale Zutaten auf innovative Weise präsentiert.

Feldmann: Michelin-Sterne-Restaurant mit kreativer und saisonaler Küche, das höchste Kochkunst zelebriert.

Brix Restaurant: Gemütliches Restaurant mit mediterraner Küche und einer großen Auswahl an Weinen.

Vogelweide: Restaurant in einem historischen Gebäude mit sächsisch-böhmischer Küche und einem schönen Innenhof.

Lieblingsplatz: Café und Bistro mit leckeren Frühstücksoptionen, Salaten, Kuchen und Kaffee.

In Dresden gibt es mehrere gute Orte zum Einkaufen, die für jeden Geschmack etwas bieten. Die besten Möglichkeiten sind die großen Einkaufszentren und die Fußgängerzonen in der Innenstadt.

Die Prager Straße ist die zentrale Einkaufsmeile Dresdens und verbindet den Hauptbahnhof mit dem Altmarkt. Hier findest Du eine breite Palette an Geschäften. Die Straße ist eine Fußgängerzone und beheimatet zwei große Einkaufszentren: die Altmarkt-Galerie und die Centrum-Galerie.

Altmarkt-Galerie: Mit über 200 Geschäften, Cafés und Restaurants auf drei Ebenen ist die Altmarkt-Galerie ein sehr beliebter Ort. Sie befindet sich in zentraler Lage in der Innenstadt.

Centrum-Galerie: Ebenfalls auf der Prager Straße gelegen, bietet die Centrum-Galerie auf vier Etagen über 100 Geschäfte.

Elbepark Dresden: Außerhalb der Innenstadt gelegen, ist der Elbepark ein weiteres großes Einkaufszentrum.

QF Passage: Direkt am Neumarkt gelegen, bietet die QF Passage ein luxuriöseres Einkaufserlebnis mit Geschäften für Mode, Accessoires und Lifestyle sowie Restaurants mit Blick auf die Frauenkirche.

Seidnitz Center: Dieses Einkaufszentrum im südöstlichen Stadtteil Seidnitz ist gut für den täglichen Bedarf geeignet.

Schiller Galerie: Direkt am „Blauen Wunder“ gelegen, bietet dieses Einkaufszentrum ebenfalls eine gute Auswahl an Geschäften und Restaurants.

Barockviertel und Äußere Neustadt: Wenn Du nach kleineren, individuellen Läden, Galerien und Kunsthandwerk suchst, sind das Barockviertel an der Königstraße und die Äußere Neustadt eine gute Wahl. Besonders die Kunsthofpassage in der Äußeren Neustadt ist bekannt für ihre einzigartig gestalteten Innenhöfe und kreativen Geschäfte.

Flohmarkt am Elbufer: Für Liebhaber von Trödel und Vintage-Artikeln ist der Flohmarkt am Elbufer ein lohnendes Ziel.

Dresden ist nicht nur eine Stadt voller Kultur und Geschichte, sondern bietet auch zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung und Entspannung. Von weitläufigen Parks über die idyllische Elbuferlandschaft bis hin zu Wellness-Angeboten gibt es für jeden etwas.

Großer Garten: Das Herzstück der städtischen Erholung ist der Große Garten, die größte und bekannteste Parkanlage Dresdens. Mit einer Fläche von 1,8 km² bietet er weitläufige Wiesen, schattige Alleen, einen See (Carola-See mit Bootsverleih), ein Palais und sogar eine eigene Parkeisenbahn. Hier kann man spazieren, joggen, Rad fahren oder einfach nur entspannen.

Elbwiesen: Die grünen Uferstreifen entlang der Elbe sind die „Grüne Lunge“ der Stadt und ein beliebter Treffpunkt für alle, die dem städtischen Trubel entfliehen wollen. Ob zum Picknick, für ein Sonnenbad oder zum Grillen, die Elbwiesen bieten einen fantastischen Blick auf die berühmte Altstadt-Silhouette.

Schloss & Park Pillnitz: Etwas außerhalb des Stadtzentrums, aber gut erreichbar, liegt die malerische Schloss- und Parkanlage Pillnitz. Die Kombination aus exotischen Gärten (mit der berühmten Kamelie), barocken Schlössern und der unmittelbaren Nähe zur Elbe macht diesen Ort zu einem wahren Kleinod.

Dresdner Heide: Im Nordosten der Stadt erstreckt sich ein riesiges Waldgebiet, die Dresdner Heide. Es ist das größte Naherholungsgebiet Dresdens und ein Paradies für Wanderer, Radfahrer und Naturfreunde.

Alaunpark: Im Szeneviertel Äußere Neustadt gelegen, ist der Alaunpark ein lebendiger Treffpunkt, besonders für jüngere Leute. Er ist ideal zum Slacklinen, für Frisbee-Spiele oder einfach zum Chillen auf der Wiese.

Rosengarten: Direkt am Elbufer gelegen, ist dieser kleine, aber feine Garten ein Genuss für die Sinne. Mit rund 120 verschiedenen Rosensorten ist er ein perfekter Ort, um in aller Ruhe die Blütenpracht zu bewundern.

Botanischer Garten: Er grenzt an den Großen Garten an und bietet eine beeindruckende Vielfalt von fast 10.000 Pflanzenarten, die in verschiedenen Freiland- und Gewächshausbereichen zu sehen sind. Der Eintritt ist frei.

Anreise nach Dresden

Als wichtiger Eisenbahnknotenpunkt im Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn ist der Hauptbahnhof Dresden (Dresden Hbf) das zentrale Ziel für Fernreisen. Von hier aus bestehen mehrmals täglich, meist im Zweistundentakt, direkte ICE-, EC- oder IC-Verbindungen zu vielen deutschen Großstädten wie Berlin, Frankfurt, Hamburg oder München.

Auch der Bahnhof Dresden-Neustadt wird von vielen Fernzügen angefahren und liegt näher am Szeneviertel der Äußeren Neustadt.

Dresden ist auch direkt an internationale Strecken angebunden, zum Beispiel nach Prag, Wien, Budapest oder Warschau.

Der Flughafen Dresden (DRS) liegt etwa 9 Kilometer nördlich des Stadtzentrums und ist gut angebunden. Der Flughafen bietet gute Nonstop-Verbindungen zu wichtigen deutschen Drehkreuzen wie Frankfurt, München und Düsseldorf.

Eine S-Bahn-Linie verbindet den Flughafen direkt mit dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Dresden-Neustadt. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten.

Dresden ist über ein gut ausgebautes Autobahnnetz zu erreichen.

A4: Die wichtigste Ost-West-Achse (von Frankfurt/Main und Chemnitz bis nach Görlitz) führt direkt an Dresden vorbei.

A13: Verbindet Dresden mit Berlin im Norden.

A17: Führt in südlicher Richtung nach Prag in Tschechien.

Innerstädtischer Verkehr: Innerhalb Dresdens ist die Parksituation in der Innenstadt oft schwierig. Es gibt jedoch zahlreiche Parkhäuser, und das Park-and-Ride-System bietet die Möglichkeit, das Auto am Stadtrand abzustellen und bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu fahren.

Fortbewegung in Dresden

Die öffentlichen Verkehrsmittel in Dresden sind sehr gut ausgebaut, zuverlässig und gelten als eine der besten in Deutschland. Sie werden hauptsächlich von den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) betrieben und sind in den regionalen Verkehrsverbund Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) integriert.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB)

Die DVB ist der zentrale Betreiber des innerstädtischen Verkehrsnetzes. Sie ist bekannt für ihre moderne Flotte, hohe Pünktlichkeit und guten Service.

Straßenbahn (Tram): Die Straßenbahn ist das Rückgrat des Dresdner Nahverkehrs. Das Liniennetz ist sehr dicht und deckt nahezu alle wichtigen Stadtteile ab. Die meisten Trams sind moderne, barrierefreie Niederflurwagen, die einen bequemen Einstieg für Rollstuhlfahrer, Kinderwagen und Fahrräder ermöglichen. Die Trams sind sauber, leise und fahren in der Innenstadt in sehr kurzen Taktzeiten.

Buslinien: Busse ergänzen das Straßenbahnnetz, indem sie Stadtteile erschließen, die nicht direkt von der Tram angefahren werden, und die äußeren Bezirke mit der Innenstadt verbinden. Auch die Busflotte ist modern und gut gewartet.

Nachtverkehr: Das Nachtnetz der DVB ist ebenfalls gut organisiert. Am Wochenende fahren die Straßenbahnen und Busse im Stundentakt die ganze Nacht hindurch. Unter der Woche gibt es ein spezielles Nachtbusnetz, das sternförmig vom Postplatz aus die Stadtteile bedient.

Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO)

Ein großer Vorteil des Systems ist die Zugehörigkeit zum VVO. Das bedeutet, dass ein einziges Ticket für alle Verkehrsmittel im Verbundgebiet gültig ist, was das Reisen extrem einfach macht.

S-Bahn: Die S-Bahn (Stadtschnellbahn) verbindet die Dresdner Innenstadt (Hauptbahnhof, Bahnhof Mitte, Bahnhof Neustadt) mit den umliegenden Regionen. Die Linien S1 (in Richtung Meißen bzw. Pirna/Sächsische Schweiz) und S2 sind bei Pendlern und Touristen gleichermaßen beliebt. Die S1-Strecke entlang der Elbe bietet dabei besonders schöne Ausblicke.

Regionalzüge und Busse: Im VVO-Gebiet können Sie mit Ihrem Ticket auch die Regionalzüge und Regionalbusse nutzen, um Ziele im Umland zu erreichen.

Besondere Verkehrsmittel

Standseilbahn: Die Dresdner Standseilbahn verbindet das Stadtviertel Loschwitz mit dem Villenviertel Weißer Hirsch. Sie ist eine der ältesten Bergbahnen Deutschlands.

Schwebebahn: Die Schwebebahn in Dresden-Loschwitz ist die älteste Bergschwebebahn der Welt und bietet eine spektakuläre Fahrt über die Dächer der Elbhänge.

Elbfähren: Die DVB betreibt auch mehrere Fährlinien, die Fußgänger und Radfahrer über die Elbe transportieren. Die bekannteste ist die Fähre von Blasewitz nach Loschwitz (am Blauen Wunder). Auch diese Fährverbindungen können mit einem regulären DVB-Ticket genutzt werden.

Das Ticketsystem

Ein Einzelticket, eine Tageskarte oder eine Wochenkarte des VVO gilt für alle oben genannten Verkehrsmittel (Straßenbahn, Bus, S-Bahn, Bergbahnen und Fähren) innerhalb der gewählten Tarifzonen.

Tickets können an Automaten in den Bahnen und an Haltestellen sowie über die DVB-App gekauft werden. Die meisten Automaten akzeptieren Bargeld und Kartenzahlung.

Tipp für Touristen: Für einen Tag oder ein Wochenende lohnen sich die Tageskarten oder die Familientageskarten, die ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Bezahlen in Dresden

In Dresden kannst du in den meisten Fällen sowohl mit Bargeld als auch bargeldlos bezahlen. Die Akzeptanz von bargeldlosen Zahlungsmethoden, insbesondere von kontaktlosem Bezahlen, hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

Bargeld wird in fast allen Geschäften, Restaurants und bei Dienstleistern akzeptiert. Es ist immer ratsam, etwas Kleingeld für kleinere Einkäufe, Trinkgeld oder für den Fall dabei zu haben, dass die Kartenzahlung mal nicht möglich ist.

Debitkarten (girocard/EC-Karte): Die meisten Geschäfte und Restaurants akzeptieren die deutsche girocard (oft auch EC-Karte genannt).

Kreditkarten (Visa, Mastercard, American Express): Visa und Mastercard sind weit verbreitet. American Express und andere Kreditkarten werden ebenfalls oft akzeptiert, aber nicht immer.

Kontaktloses Bezahlen: Das Bezahlen mit der Karte oder dem Smartphone (Apple Pay, Google Pay) durch einfaches Auflegen an das Terminal ist in Dresden sehr üblich, zum Beispiel in Supermärkten, Cafés, bei Parkscheinautomaten und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Sicherheit in Dresden

 

Dresden gilt allgemein als eine sichere Stadt für Touristen. Die Kriminalitätsrate ist im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten eher niedrig, und die Hauptattraktionen in der Altstadt sind gut besucht und in der Regel unbedenklich.

Die Bereiche rund um die Frauenkirche, den Zwinger, die Semperoper und die Brühlschen Terrassen sind sehr sicher und gut beleuchtet. Hier kann man sich auch abends unbesorgt bewegen.

Die Äußere Neustadt ist ein beliebtes Ausgehviertel mit vielen Bars, Restaurants und Kneipen. Auch tagsüber und nachts gilt der Bereich als sicher, allerdings ist, wie in jedem belebten Viertel, erhöhte Vorsicht bei persönlichen Gegenständen ratsam, um Taschendiebstahl zu vermeiden.

Taschendiebstahl kann, wie in jeder größeren Stadt, an belebten Orten wie Bahnhöfen, in der Straßenbahn oder auf belebten Plätzen vorkommen. Achte darauf, dein Portemonnaie und deine Wertsachen sicher zu verstauen.

Wir übernachten gerne im Hilton direkt an der Frauenkirche. Zentraler kann man in Dresden kaum wohnen. Hier könnt ihr buchen: Hilton an der Frauenkirche

Aber es gibt natürlich viele weitere Hotels in Dresden.

Die beste Reisezeit für Dresden ist normalerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis Oktober), wenn das Wetter angenehm mild ist und die Stadt nicht von Touristenmassen überfüllt ist. Im Sommer kann es in Dresden sehr heiß werden und viele Sehenswürdigkeiten sind überlaufen.

Im Winter kann es kalt werden, aber die Stadt ist zu Weihnachten sehr schön geschmückt und es gibt viele Weihnachtsmärkte.

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