Frankfurt: Mainhattan & Gemütlichkeit – Zwischen Wolkenkratzern und Ebbelwoi

Frankfurt am Main ist weit mehr als nur ein Finanzplatz. Es ist die einzige Stadt in Deutschland mit einer echten Skyline, die ihr den Spitznamen „Mainhattan“ eingebracht hat. Aber lass dich von den Glasfassaden nicht täuschen: Frankfurt hat ein riesiges Herz für Tradition. Wir lieben den Kontrast, wenn man nach einem Tag zwischen den modernsten Hochhäusern Europas abends in Sachsenhausen bei einem Glas Apfelwein sitzt.

Welcome to our blog! While the full article is in German, here are the key takeaways for your Frankfurt adventure

Frankfurt is a city of contrasts, blending a futuristic skyline with deeply rooted traditions. The historic center, Römerberg, is home to the medieval City Hall and the reconstructed Old Town. Don’t miss the Imperial Cathedral (Kaiserdom), where emperors were once crowned, and the St. Paul’s Church, the birthplace of German democracy. For culture lovers, the Alte Oper is a must-see architectural gem. Make sure to try the local „Apfelwein“ and enjoy the view from the Main Tower.

Must-See Highlights

The Skyline (Main Tower): Visit the observation deck for the best view of the city.

The Römerberg is the historic heart of Frankfurt. A common traveler’s mistake is confusing the picturesque half-timbered houses (the Ostzeile) with the city hall. The actual city hall, called the Römer, is located on the opposite side and is famous for its iconic three-gabled facade. Make sure to visit the Imperial Hall inside and take a short walk to the nearby New Old Town for a blend of history and modern architecture.

Museum Embankment (Museumsufer): A collection of world-class museums along the river Main.

Old Sachsenhausen: The place to go for traditional apple wine (Ebbelwoi) and local food.

Best Time to Visit

Spring & Summer: Perfect for boat trips on the Main or enjoying the „Mainfest“ and the Museumsuferfest.

December: Frankfurt hosts one of the oldest and largest Christmas markets in Germany.

Where to Stay

Bornheim: A lively neighborhood with a local vibe and many bars.

Westend: Upscale, quiet, and close to the Palmengarten (botanical garden).

Innenstadt: Central and perfect for shopping.

How to Get There

Air: Frankfurt Airport (FRA) is one of Europe’s largest hubs. The S-Bahn (S8/S9) takes you to the city center in about 15 mins.

Train: Frankfurt Hauptbahnhof is a central node for high-speed trains (ICE) across Europe.

What to Bring

Smart Casual Attire: You’ll fit right in between the business travelers and the hip locals.

A Good Camera: The skyline looks amazing, especially during „blue hour.“

Cultural Pro Tips

The „Bembel“: Apple wine is served in a traditional stone jug called a „Bembel.“

Green Sauce (Grüne Soße): A local specialty made from seven specific herbs – a must-try!

Quick-Facts & Beste Reisezeit

Bevor du dich in den Großstadtdschungel stürzt, hier die wichtigsten Fakten für deinen Plan.

Frankfurt auf einen Blick (Quick-Facts)

Mobilität: Frankfurt ist eine Stadt der kurzen Wege. Das S- und U-Bahn-Netz ist hervorragend, aber vieles in der City lässt sich wunderbar zu Fuß oder mit dem Rad erkunden.

Internationalität: Über 170 Nationen leben hier friedlich zusammen – das macht Frankfurt extrem tolerant und vielfältig.

Der Main: Er teilt die Stadt in das geschäftige Zentrum und das gemütliche Sachsenhausen. Die Uferpromenaden sind die Lebensader der Frankfurter.

Wann ist die beste Reisezeit?

Frühling & Frühsommer: Wenn die Cafés am Mainufer ihre Liegestühle rausstellen, ist Frankfurt am schönsten.

August: Das Museumsuferfest ist eines der größten Kulturfestivals Europas und ein echtes Highlight.

Winter: Der Frankfurter Weihnachtsmarkt rund um den Römerberg ist einer der stimmungsvollsten des Landes.

Unser Tipp: Meide Frankfurt während der riesigen Messen (wie der Buchmesse), wenn du nicht das Dreifache für ein Hotelzimmer zahlen möchtest. Schau vorher unbedingt in den Messekalender!

Die Top-Highlights: Frankfurts Wahrzeichen

Römerberg und Altstadt

Der Römerberg ist das pulsierende Herz der Frankfurter Altstadt und ein Ort, an dem du die Seele der Stadt spüren kannst. Zwischen prachtvollen Fachwerkhäusern und dem historischen Rathaus erlebst du ein Panorama, das so kontrastreich ist wie Frankfurt selbst. Es ist dieser magische Moment, wenn du auf dem Kopfsteinpflaster stehst und merkst: Hier atmet jeder Stein Geschichte, während im Hintergrund die Wolkenkratzer der Main-Metropole in den Himmel ragen.

Um mit einem häufigen Missverständnis aufzuräumen: Die farbenfrohen, rekonstruierten Fachwerkhäuser, die du auf fast jedem Foto siehst, sind nicht das Rathaus. Diese Häusergruppe nennt sich Ostzeile.

Das eigentliche Rathaus, der Römer, liegt direkt gegenüber auf der Westseite des Platzes. Du erkennst ihn an seiner markanten Drei-Giebel-Fassade mit den Treppengiebeln. Seit über 600 Jahren wird hier Stadtpolitik gemacht.

Unser Tipp: Schau dir unbedingt die Rückseite des Rathauses an. Während die Front zum Römerberg hin sehr bekannt ist, verbergen sich dahinter wunderschöne Innenhöfe und der „Seufzerbrücke“ nachempfundene Übergänge zwischen den Gebäudeteilen.

Weitere Highlights des Römerbergs:

  • Der Gerechtigkeitsbrunnen: In der Mitte des Platzes wacht die Justitia.
  • Alte Nikolaikirche: Eine wunderschöne frühgotische Kirche direkt am Platz, deren Glockenspiel täglich zu hören ist.
  • Kaisersaal: Im Inneren des Römers kannst du die Porträts aller deutschen Kaiser bewundern (ein Besuch lohnt sich!).

Kaiserdom St. Bartholomäus: Er ist der größte Sakralbau der Stadt. Besonders spannend: Hier wurden über Jahrhunderte die deutschen Kaiser gewählt und gekrönt. Wenn du fit bist, solltest du die 328 Stufen des Domturms erklimmen – der Ausblick über die Altstadt bis zur Skyline ist phänomenal.

Paulskirche: Nur wenige Schritte entfernt liegt dieser symbolträchtige Ort. Sie gilt als die Wiege der deutschen Demokratie, da hier 1848 die erste Nationalversammlung tagte. Heute ist sie ein Ausstellungs- und Gedenkort.

Alte Oper: Ein kurzer Spaziergang Richtung Norden führt dich zu diesem prachtvollen Bau im Stil der Neorenaissance. Auch wenn sie heute primär als Konzerthaus dient, ist der Opernplatz davor einer der elegantesten Orte der Stadt für ein kurzes Päuschen.

Goethehaus: Das Ensemble aus zwei Fachwerkhäusern bietet einen authentischen Einblick in die Wohnverhältnisse einer wohlhabenden Frankfurter Bürgerfamilie im 18. Jahrhundert.

In diesem Umfeld schuf Goethe seine frühen Werke wie „Götz von Berlichingen“ und „Die Leiden des jungen Werther“.

Unser Tipp: Such nach dem „Hühnermarkt“. Dort sitzt du herrlich ruhig zwischen wunderschönen Fassaden und vergisst den Trubel der nahen Zeil.

Der Eiserne Steg

Diese Fußgängerbrücke aus Eisen verbindet die Altstadt mit Sachsenhausen. Sie ist das Frankfurter Pendant zur Hohenzollernbrücke in Köln – auch hier hängen tausende Liebesschlösser.

Unser Tipp: Überquere die Brücke von Norden nach Süden. Der Blick zurück auf die Skyline, die sich hinter den alten Kirchtürmen der Altstadt erhebt, ist das berühmteste Panorama der Stadt.

 

Das Museumsufer

Am südlichen Mainufer reiht sich ein Weltklasse-Museum an das nächste (z.B. das Städel Museum oder das Filmmuseum).

Unser Tipp: Wenn du keine Lust auf Museen von innen hast, genieße einfach den Spaziergang unter den Platanen direkt am Main. Hier ist die Stimmung besonders entspannt.

Aussichtsplattformen

Main Tower

Wenn du Frankfurt verstehen willst, musst du von oben auf die Stadt schauen. Der Main Tower ist einer der wenigen Wolkenkratzer mit einer öffentlichen Aussichtsplattform. In 198 Metern Höhe genießt man einen spektakulären Blick auf die Skyline und die Umgebung. Zusätzlich gibt es in den darunterliegenden Stockwerken ein Restaurant und eine Cocktailbar, die das Erlebnis abrunden.

Unser Tipp: Fahr kurz vor Sonnenuntergang hoch. Wenn in den Bankentürmen die Lichter angehen und die Sonne hinter dem Taunus-Gebirge verschwindet, ist das Gänsehaut pur

Kaiserdom

Der Turm des Kaiserdoms St. Bartholomäus bietet in 66 Metern Höhe eine Aussichtsplattform, die einen Panoramablick über die Stadt, die Altstadt und das Sachsenhäuser Ufer ermöglicht. Der Aufstieg erfordert jedoch das Bewältigen von etwa 300 Stufen.

Lohrberg

Der Lohrberg ist die höchste Erhebung innerhalb der Stadtgrenzen und bietet einen weiten Blick über Frankfurt und die umliegende Region. Der Lohrpark ist eine weitläufige Grünanlage, die zum verweilen einlädt.

Insider-Tipps & Stadtteile: Frankfurt abseits der Skyline

Wenn du wissen willst, wie die Frankfurter wirklich ticken, musst du dorthin, wo der Apfelwein fließt und die Häuser weniger Stockwerke haben.

Bornheim – „Das lustige Dorf“

Rund um die obere Berger Straße findest du das vielleicht authentischste Frankfurt. Hier mischen sich alteingesessene Frankfurter mit Studenten und jungen Familien.

Unser Tipp: Samstags ist Markttag an der Bornheimer Mitte. Hol dir dort eine Kleinigkeit zu essen und genieß das Gewusel. Bornheim hat eine extrem hohe Dichte an inhabergeführten Läden – perfekt zum Stöbern!

Das Bahnhofsviertel – Kontraste pur

Es ist das kontroverseste Viertel der Stadt. Rau, manchmal dreckig, aber gleichzeitig die Heimat der besten internationalen Restaurants.

Unser Tipp: Lass dich nicht von der ersten Optik abschrecken. Hier gibt es den besten Hummus, fantastisches Sushi und hippe Bars. Es ist Frankfurt in seiner ehrlichsten, urbanen Form.

Das Nordend – Kaffeekultur und Altbauten

Das Nordend ist wunderschön, grün und voller prächtiger Gründerzeithäuser. Hier geht es etwas entspannter zu.

Unser Tipp: Das Glauburgviertel ist perfekt für einen ausgiebigen Brunch. Viele kleine Röstereien haben hier ihr Zuhause – ideal für einen Nachmittag mit einem guten Buch.

Die Höchster Altstadt

Viele Touristen schaffen es nicht so weit westlich, aber Höchst ist ein echtes Juwel. Es hat ein eigenes Schloss und eine wunderschöne Fachwerk-Altstadt direkt am Main.

Unser Tipp: Fahr mit dem Rad am Main entlang bis nach Höchst (ca. 45 Min. aus der City). Der Blick vom Schlossplatz bei einem Kaltgetränk ist wie eine Zeitreise.

Kulinarik: Grüne Soße und das Stöffche

Frankfurts Küche ist bodenständig, hessisch und manchmal etwas eigenwillig – aber immer lecker!

Apfelwein (Ebbelwoi / Schoppe)

Das Nationalgetränk der Frankfurter. Es wird aus dem blauen Steinkrug, dem Bembel, in das typische Glas mit Rautenmuster (Geripptes) eingeschenkt.

Süß oder Sauer? Ein Frankfurter trinkt ihn meist „sauer gespritzt“ (mit Sprudelwasser). „Süß gespritzt“ (mit Limo) wird von Traditionalisten oft nur milde belächelt.

Unser Tipp: Geh nach Sachsenhausen in Traditionsgaststätten wie „Zum Gemalten Haus“ oder „Wagner“. Man setzt sich an lange Holztische zu Fremden – das gehört dazu!

Frankfurter Grüne Soße (Grie Soß)

Sie ist ein Heiligtum. Bestehend aus sieben Kräutern (Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpernelle, Sauerampfer und Schnittlauch), wird sie kalt mit Salzkartoffeln und hartgekochten Eiern serviert.

Unser Tipp: Im Stadtteil Oberrad steht ein Denkmal für die Grüne Soße – sieben kleine Gewächshäuser für jedes Kraut. Ein tolles Fotomotiv!

Handkäs mit Musik

Ein Sauermilchkäse, der in einer Marinade aus Zwiebeln, Essig und Öl schwimmt. Die „Musik“ kommt übrigens von den Zwiebeln und den Folgen für die Verdauung…

Wichtig: Man isst ihn traditionell ohne Gabel, nur mit dem Messer und viel Butter auf dunklem Brot.

Tag 1: Skyline & Geschichte

Vormittag: Start am Römerberg und Erkundung der Neuen Altstadt. Danach ein kurzer Abstecher zum Kaiserdom.

Mittag: Ein Snack in der Kleinmarkthalle (unbedingt die Fleischwurst bei „Frau Schreiber“ probieren – da steht halb Frankfurt Schlange!).

Nachmittag: Shopping auf der Zeil und danach hoch auf den Main Tower.

Abend: Über den Eisernen Steg nach Alt-Sachsenhausen und in einer Apfelweinwirtschaft einkehren.

 

Tag 2: Kultur & Westend-Chic

Vormittag: Besuch im Städel Museum am Museumsufer.

Mittag: Lunch in einem der Cafés im schicken Westend.

Nachmittag: Spaziergang durch den Palmengarten (Botanischer Garten) oder den angrenzenden Grüneburgpark.

Abend: Ein Abend in Bornheim. Die Berger Straße ist die längste Einkaufsstraße der Stadt und voller Leben.

 

Tag 3: Main-Feeling & Insider-Ecken

Vormittag: Besuch des Goethe-Hauses (Geburtshaus des Dichters).

Mittag: Ein Picknick am Mainufer in der Nähe der Weseler Werft.

Nachmittag: Erkunde das Bahnhofsviertel. Es ist ein Ort der Kontraste (rau und hip zugleich) mit fantastischem internationalem Streetfood.

Abend: Drink in einer der Rooftop-Bars (z.B. City Beach oder NFT Skybar), um dich von der Skyline zu verabschieden.

Praktische Reise-Informationen & Shopping

Shopping auf der Zeil und darüber hinaus

Die Zeil: Hier findest du alles, was Rang und Namen hat. Das „MyZeil“ Einkaufszentrum beeindruckt vor allem durch seine futuristische Glasarchitektur.

Goethestraße: Wenn du Luxuslabels suchst, bist du hier richtig.

Unser Tipp: Für individuelles Shopping empfehlen wir die Brückenstraße in Sachsenhausen. Dort gibt es viele kleine Ateliers und lokale Designer.

Mobilität

Frankfurt hat einen super Nahverkehr (RMV).

Vom Flughafen: Nimm die S8 oder S9 Richtung Hanau/Offenbach. In 12-15 Minuten bist du am Hauptbahnhof oder an der Hauptwache.

Zu Fuß: Das Zentrum zwischen Zeil, Main und Main Tower lässt sich wunderbar erlaufen.

Anreise nach Frankfurt

Frankfurt ist über den Hauptbahnhof (Frankfurt (Main) Hbf) und den Fernbahnhof am Flughafen (Frankfurt (Main) Flughafen Fernbahnhof) sehr gut an das nationale und internationale Schienennetz angebunden. Von vielen deutschen und europäischen Städten gibt es direkte ICE- und andere Fernverkehrsverbindungen.

Am Frankfurter Kreuz kreuzen sich die Autobahnen A3 und A5. Auf der Ostseite der Stadt verläuft die A661.

Der Flughafen Frankfurt (FRA) ist einer der größten in Europa und dient als wichtiges Drehkreuz. Von dort aus gibt es zahlreiche Verbindungen in die Innenstadt.

Fortbewegung in Frankfurt

In Frankfurt wird der öffentliche Nahverkehr durch den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) organisiert, der das gesamte Rhein-Main-Gebiet abdeckt. Die Hauptmerkmale sind:

U-Bahn: Ein Schnellbahnsystem mit neun Linien, die das Stadtzentrum und die Vororte miteinander verbinden. Viele Strecken verlaufen unterirdisch, insbesondere im Innenstadtbereich.

S-Bahn: Dieses System verbindet Frankfurt mit den umliegenden Städten und Gemeinden im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Die S-Bahnen fahren in einem dichten Takt und bilden das Herzstück des regionalen Nahverkehrs. Es gibt Linien, die bis nach Wiesbaden, Mainz und Darmstadt führen.

Straßenbahn: Das Straßenbahnnetz ergänzt die S- und U-Bahnen, indem es viele Stadtteile direkt anfährt. Die Straßenbahnen verkehren hauptsächlich oberirdisch und bieten eine gute Möglichkeit, sich im Stadtgebiet fortzubewegen.

Busse: Ein umfangreiches Busnetz, inklusive Metrobus- und Expressbuslinien, erschließt Bereiche, die nicht von S-Bahnen, U-Bahnen oder Straßenbahnen bedient werden. Es gibt auch Nachtbuslinien, die in den Nächten am Wochenende und teilweise auch unter der Woche verkehren.

Die verschiedenen Verkehrsmittel sind gut miteinander vernetzt. Mit einer einzigen Fahrkarte des RMV können alle Verkehrsmittel genutzt werden, also U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Bus. Fahrkarten können an Automaten, in den RMV-Verkaufsstellen oder auch digital über die RMV-App gekauft werden.

Einzelfahrkarte: Ideal für eine einmalige Fahrt.

Tageskarte: Ermöglicht beliebig viele Fahrten innerhalb eines Tages im gewählten Gültigkeitsbereich und ist oft schon ab der zweiten Fahrt günstiger als eine Einzelfahrkarte. Es gibt auch eine Gruppentageskarte für bis zu fünf Personen.

Frankfurt Card

Eine beliebte Option für Touristen. Diese Karte beinhaltet die freie Fahrt im Frankfurter Stadtgebiet (inklusive Flughafen) für ein oder zwei Tage und bietet zusätzlich Ermäßigungen bei Museen, Restaurants und anderen Attraktionen.

Hessenticket

Eine Tageskarte für bis zu fünf Personen, die für Fahrten im gesamten Bundesland Hessen gültig ist.

Wer mit dem Auto unterwegs ist, für den stehen in der Regel ausreichend Parkhäuser zur Verfügung. An den Wochenenden können diese aber auch schnell voll werden.

Bezahlen in Frankfurt

 Im Vergleich zu einigen anderen Ländern ist Bargeld in Deutschland, und damit auch in Frankfurt, immer noch weit verbreitet und wird oft bevorzugt. Für kleinere Beträge, insbesondere in Bäckereien, kleinen Cafés, auf Wochenmärkten oder für Trinkgelder ist ratsam, immer etwas Bargeld bei sich zu haben.

Debitkarten (EC-Karte/girocard), Kreditkarten (wie Visa, Mastercard oder American Express) und  kontaktloses Bezahlen mit einer physischen Karte, dem Smartphone (Apple Pay, Google Pay) oder der Smartwatch werden von den meisten Geschäften, Dienstleistern und Restaurants akzeptiert.

Für den öffentlichen Nahverkehr können die Tickets über die RMV-App gekauft werden.

Sicherheit in Frankfurt

Grundsätzlich gilt Frankfurt als eine sichere Stadt für Touristen. Wie in jeder Großstadt gibt es jedoch einige Dinge, die man beachten sollte.

In belebten Gegenden wie dem Hauptbahnhof, der Einkaufsstraße Zeil, öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei großen Veranstaltungen besteht das Risiko von Taschendiebstählen. Achte hier besonders auf Deine Wertsachen.

Das Viertel rund um den Hauptbahnhof hat einen schlechten Ruf und gilt als sozialer Brennpunkt. Hier sind Drogenkriminalität und Prostitution sichtbar. Tagsüber ist der Bereich belebt, aber nachts solltest Du ihn, wenn möglich, meiden oder nur in Begleitung durchqueren.

Abgesehen davon sind viele Stadtteile Frankfurts wie Westend, Sachsenhausen oder Nordend sehr sicher und bieten eine angenehme Atmosphäre für Touristen.

Wo kann man in Frankfurt übernachten?

Es gibt eine große Auswahl an Hotels in Frankfurt.

Eine sehr zentrale Lage zeichnet den alt-ehrwürdigen Steigenberger Icon Frankfurter Hof aus. Weniger zentral (ca. 2 km zu Fuß bis zum Römer) gelegen, aber sehr empfehlenswert, ist das Scandic Frankfurt Hafenpark.

Wer mit der Bahn anreist, ist im nhow Hotel bestens aufgehoben.

Ausflugsziele in der Umgebung: Wald, Wein & Wellness

Wenn euch der Trubel zwischen den Wolkenkratzern zu viel wird, bietet das Frankfurter Umland fantastische Rückzugsorte.

Der Feldberg im Taunus

Der „Hausberg“ der Frankfurter ist das Ziel für alle Naturfreunde. Hier oben ist die Luft klar und der Ausblick bei gutem Wetter reicht bis weit in das Rhein-Main-Gebiet.

Anreise: Mit der U3 bis Hohemark (Oberursel) und von dort mit dem Bus (Linie 57) direkt bis zum Plateau.

Unser Tipp: Im Winter kann man hier wunderbar rodeln, im Sommer ist es ein Paradies zum Wandern. Besuche auf dem Weg nach oben unbedingt den Altkönig, eine alte Keltenfestung mit einer tollen Atmosphäre.

Wiesbaden – Die elegante Kurstadt

Nur ein Katzensprung über den Main liegt die hessische Landeshauptstadt. Wiesbaden besticht durch seine prachtvollen Villen, das imposante Kurhaus und die Thermalbäder.

Anreise: Mit der S1 oder S8 bist du in etwa 40–50 Minuten vom Frankfurter Hauptbahnhof direkt im Zentrum.

Unser Tipp: Fahr mit der historischen Nerobergbahn (eine wasserlastbetriebene Standseilbahn) auf den Neroberg. Von dort oben hast du einen fantastischen Blick auf Wiesbaden und das Rheingau.

Bad Homburg & das Römerkastell Saalburg

Bad Homburg vor der Höhe ist bekannt für sein Schloss und den Kurpark. Ein Highlight für Geschichtsfans liegt jedoch kurz vor den Toren der Stadt: Die Saalburg.

Die Saalburg: Es ist das weltweit einzige wiederaufgebaute Römerkastell direkt am Limes.

Anreise: Mit der S5 bis Bad Homburg und dann mit dem Stadtbus 5 zur Saalburg.

Unser Tipp: Nach dem Kulturprogramm in der Saalburg könnt ihr im Kaiser-Wilhelms-Bad in Bad Homburg herrlich entspannen – ein Day-Spa in einem historischen Gebäude, das sich wie eine Zeitreise anfühlt.

Das Rheingau – Wein soweit das Auge reicht

Wenn du Wein liebst, ist das Rheingau ein absolutes Muss. Orte wie Eltville oder Rüdesheim sind Postkarten-Idylle pur.

Anreise: Mit der Regionalbahn (RB10) fährst du direkt am Rhein entlang.

Unser Tipp: Besuche das Kloster Eberbach. Es ist nicht nur ein architektonisches Juwel und bekannt für seinen Wein, sondern war auch Drehort für den Film „Der Name der Rose“.

FAQ: Deine Fragen zu Frankfurt

Ist das Bahnhofsviertel sicher?

Tagsüber absolut. Abends ist es belebt, aber man sollte wie in jeder Großstadt aufmerksam sein. Es ist ein Ort der Kontraste, den man gesehen haben sollte.

Kann man auf die Skyline-Dächer?

Neben dem Main Tower gibt es viele Rooftop-Bars. Unser Favorit für den kleinen Geldbeutel: Das Parkhausdach der „Konstablerwache“ (City Alm) – tolle Aussicht und bayerisches Flair mitten in Hessen

Ist der Römerberg original erhalten?

Nein, der Großteil wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die Ostzeile und der Römer wurden jedoch originalgetreu und mit viel Liebe zum Detail rekonstruiert.

Kann man im Rathaus heiraten?

Ja, der Römer beherbergt eines der beliebtesten Standesämter Deutschlands. Es ist fast garantiert, dass du bei deinem Besuch ein Brautpaar für ein Foto siehst!

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