Zürich gilt als das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Schweiz und die historische Altstadt ist das kulturelle und geschichtliche Herz von Zürich. Sie erstreckt sich beidseits der Limmat, vom Zürichsee im Süden bis zur Höhe des Hauptbahnhofs im Norden, und umfasst einige der ältesten und bedeutendsten Bauwerke Zürichs. Ihre engen Gassen, Plätze, Brunnen und mittelalterlichen Häuser erzählen von über 2000 Jahren Stadtgeschichte.
Das moderne Zürich zeichnet sich durch eine einzigartige und gelungene Verbindung aus internationaler Wirtschaftskraft, hoher Lebensqualität, innovativer Stadtentwicklung und einem pulsierenden Kulturleben aus.
Zürich hat sich von einem traditionellen Finanzzentrum zu einem dynamischen Innovations- und Technologiestandort entwickelt. Die Nähe zur Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) und zur Universität Zürich sorgt für einen stetigen Zustrom von Talenten und innovativen Ideen, insbesondere in den Bereichen FinTech und nachhaltige Finanzen (Greentech).
Zürich wird regelmäßig in internationalen Rankings als eine der lebenswertesten Städte der Welt geführt.
Gebiete wie Zürich-West, ein ehemaliges Industrieareal, wurden durch gezielte Stadtentwicklung in pulsierende Viertel mit moderner Architektur, Kunstgalerien, Design-Shops und Restaurants umgewandelt (z.B. das Toni-Areal, der Freitag Tower).
Zürich ist berühmt für seine vielfältige Clubkultur. Ein besonderes Highlight ist die Street Parade, eine der größten Technopartys der Welt.
Die Römer gründen um 15 v. Chr. an der Stelle des heutigen Zürich eine Zollstation namens Turicum, strategisch gelegen am Ufer der Limmat. Die Siedlung entwickelt sich zu einem kleinen römischen Ort mit Badeanlagen, Tempeln und einem Kastell. Nach dem Zerfall des Römischen Reichs bleibt die Region unter wechselnder Herrschaft, u.a. der Alemannen und Franken.
853 n. Chr. wird das Fraumünsterkloster durch König Ludwig den Deutschen für seine Töchter gegründet. Das Kloster erhält große politische und wirtschaftliche Macht.
Nach dem Aussterben der Zähringer wird Zürich 1218 Reichsstadt und untersteht direkt dem Kaiser, was zu mehr Unabhängigkeit führt.
1519 wirkt der Reformator Ulrich Zwingli am Grossmünster. Zürich wird zu einem Zentrum der Schweizer Reformation.
1798 wird Zürich von französischen Truppen besetzt und Teil der Helvetischen Republik. Nach dem Ende dieser Republik 1803 wird Zürich zum Kantonshauptort des neuen Kantons Zürich.
Die Industrialisierung beginnt. Die Stadt wächst schnell durch Textilfabriken, Maschinenbau und den Anschluss an das Eisenbahnnetz.
Zürich ist heute ein globales Finanzzentrum, bekannt für Lebensqualität, Innovation, Bildung und Kultur. Die ETH Zürich und die Universität Zürich gehören zu den führenden Bildungs- und Forschungsinstitutionen Europas. Die Stadt ist außerdem ein Zentrum für Tech-Startups, Kunst, Design, und bietet eine starke Kulturszene.
Der Legende nach wurde die Kirche von Karl dem Großen im 9. Jahrhundert an der Stelle errichtet, an der er die Gräber der Stadtheiligen Felix und Regula fand. Felix und Regula sollen im 3. Jahrhundert den Märtyrertod erlitten haben und ihre enthaupteten Leiber sollen ihre Köpfe den Hügel hinauf bis zu dieser Stelle getragen haben. Eine Statue von Karl dem Großen ist am südlichen Turm, dem Karlsturm, angebracht.
Der heutige romanische Bau wurde zwischen 1100 und 1220 errichtet.
Die markanten Doppeltürme in ihrer heutigen Form sind neugotische Aufsätze von 1787. Zuvor hatten sie spitze Turmhelme, die 1763 bei einem Brand zerstört wurden.
Das Grossmünster spielte eine zentrale Rolle in der Schweizer Reformation. Huldrych Zwingli, der 1519 als Leutpriester an die Kirche kam, machte sie zum Ausgangspunkt seiner radikalen Reformen. Dadurch wurde das Grossmünster zu einer evangelisch-reformierten Kirche, was sich auch in der schlichten Innenausstattung widerspiegelt.
Die beeindruckenden Chorfenster wurden von Augusto Giacometti gestaltet.
Der Kreuzgang lädt mit seinen skurrilen Figuren und Fratzen an den Säulen und Bögen zum Entdecken ein. Hier befindet sich auch eine Sammlung an Bibeln und Schriften aus der Reformationszeit.
Der südliche Turm, der Karlsturm, kann bestiegen werden. Nach dem Aufstieg über 187 Stufen bietet sich ein atemberaubender Panoramablick über die Altstadt, den Zürichsee und bei klarem Wetter bis zu den Alpen.
Die Grossmünster-Orgel ist ein beeindruckendes Instrument mit über 5000 Pfeifen, das bei Gottesdiensten und Konzerten zum Einsatz kommt.
Die Kirche wurde 853 von König Ludwig dem Deutschen für seine Tochter Hildegard gestiftet. Sie war Teil eines Benediktinerinnenklosters (Fraumünsterabtei), das den Rang einer Fürstabtei innehatte und große Macht besaß. Die Äbtissin hatte sogar bis ins 13. Jahrhundert das Münzrecht von Zürich.
Der heutige Bau ist eine Mischung aus romanischen und gotischen Elementen. Der Chor und das Querschiff sind spätromanisch bis frühgotisch, das Langhaus wurde mehrfach umgebaut.
Wie das Grossmünster wurde auch das Fraumünster während der Reformation zur evangelisch-reformierten Kirche. 1527 wurden alle Altäre, der Bildschmuck und die Orgel entfernt. Das Kloster wurde aufgelöst und das Fraumünster kam in den Besitz der Stadt.
Die Hauptattraktion des Fraumünsters sind die fünf beeindruckenden, in leuchtenden Farben gehaltenen Chorfenster, die der Maler Marc Chagall 1970 schuf. Jedes Fenster stellt eine andere biblische Geschichte dar:
Jakobsfenster (links): Erzählungen aus dem Alten Testament.
Zionsfenster (rechts): Verheißungen des Neuen Testaments.
Christusfenster (Mitte): Die Erlösungstat Christi und der Baum des Lebens.
Prophetenfenster (nördliche Seitenwand): Geschichten der Propheten.
Gesetzesfenster (südliche Seitenwand): Darstellungen der Gesetzeserteilung.
Zusätzlich gestaltete Chagall 1978 die Rosette im südlichen Querschiff mit dem Thema der Schöpfung.
Im nördlichen Querschiff befindet sich das „Himmlische Paradies“-Fenster von Augusto Giacometti (1945), das eine farbenfrohe und kraftvolle Darstellung von Gott-Vater, Jesus, den Propheten und Evangelisten zeigt.
Im Kreuzgang, der zum Teil erhalten ist, befindet sich ein Freskenzyklus von Paul Bodmer (1924-1934), der die Gründungslegende des Klosters und die Geschichten der Stadtheiligen Felix und Regula darstellt.
Mit 5793 Pfeifen ist die Orgel des Fraumünsters die größte im Kanton Zürich.
Die Ursprünge von St. Peter reichen weit zurück. Unter dem heutigen Chor sind Grundmauern aus dem 8. oder 9. Jahrhundert zu finden. Um 1000 wurde an dieser Stelle eine frühromanische Kirche errichtet.
Der heutige Kirchenbau ist eine barocke Saalkirche, die 1706 eingeweiht wurde. Sie war die erste reformierte Kirche, die in Zürich neu gebaut wurde.
Der Turm ist älter als das Kirchenschiff. Sein erster Bau stammt aus dem 13. Jahrhundert, während er um 1450 seine heutige Gestalt erhielt. Bis 1911 diente er als Wachturm der städtischen Brandwache.
Das berühmteste Merkmal von St. Peter ist die Turmuhr. Mit einem Durchmesser von 8,7 Metern hat sie das größte Zifferblatt aller europäischen Kirchturmuhren.
Im Inneren der Kirche findet man eine barocke Kanzel, einen Taufstein von 1598 und reich geschnitzte Chorstühle aus dem 15. Jahrhundert, die aus aufgelösten Klöstern stammen.
Der Lindenhof ist die historische Keimzelle der Stadt Zürich. Im 4. Jahrhundert n. Chr. befand sich hier ein spätrömisches Kastell, das als Zollstation und militärischer Stützpunkt diente. Die Überreste der Mauern dieses Kastells sind teilweise noch heute in den Stützmauern des Lindenhofs sichtbar. Ein auf dem Lindenhof gefundener römischer Grabstein enthielt die älteste bekannte Erwähnung des Namens „Turicum“, aus dem sich später der Name Zürich entwickelte.
Auch nach dem Untergang des Römischen Reiches blieb der Lindenhof ein zentraler Ort. Im Frühmittelalter entstand hier eine Königspfalz, ein repräsentativer Verwaltungssitz, der von Karolingern und später von den Grafen von Lenzburg genutzt wurde.
Eine berühmte Sage rankt sich um das Jahr 1292. Angeblich retteten die Zürcherinnen unter der Führung von Bürgermeisterin Hedwig von Rapperswil die Stadt vor einer habsburgischen Belagerung. Sie kleideten sich in Rüstungen und zogen auf den Lindenhof, um von dort aus die vermeintlich riesige Armee zu simulieren. Die Habsburger, von der Größe des vermeintlichen Heeres abgeschreckt, sollen daraufhin den Rückzug angetreten haben. Ein Brunnen mit der Statue einer bewaffneten Frau erinnert an diese heldenhafte Tat.
Der Lindenhof ist heute ein öffentlicher Park und einer der besten Aussichtspunkte in Zürich. Von hier hat man einen fantastischen Panoramablick auf die Altstadt mit dem Grossmünster, die Limmat, das Zürcher Rathaus und die Universität.
Das Niederdorf, von den Zürchern liebevoll auch „Dörfli“ genannt, ist ein zentraler und pulsierender Teil der Zürcher Altstadt. Es liegt auf der rechten Seite der Limmat und erstreckt sich von der Gegend um den Central bis zur Stüssihofstatt.
Das Niederdorf ist bekannt für seine engen, verwinkelten Gassen, die von historischen Häusern und charmanten Plätzen gesäumt sind. Es ist eine lebendige Mischung aus Tradition und Moderne und gilt als eine der beliebtesten Flaniermeilen der Stadt. Tagsüber laden zahlreiche kleine Boutiquen, Antiquitätenläden, Buchhandlungen und Kunstgalerien zum Entdecken ein. Cafés und Restaurants mit Terrassen bieten die Möglichkeit, das bunte Treiben zu beobachten.
Besonders am Abend verwandelt sich das Niederdorf in ein lebhaftes Vergnügungsviertel. Die Gassen füllen sich mit Menschen, die in den unzähligen Bars, Kneipen, Clubs und Restaurants unterwegs sind. Von traditioneller Schweizer Küche in historischen Gasthäusern bis hin zu internationalen Spezialitäten ist hier für jeden Geschmack etwas dabei.
Der Name Niederdorf („Niederes Dorf“) stammt von seiner geografischen Lage, da es tiefer lag als das gegenüberliegende „Oberdorf“ (das heute fälschlicherweise oft zum Niederdorf gezählt wird).
Viele der Gebäude in Niederdorf stammen aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit, was dem Viertel seinen einzigartigen, historischen Charakter verleiht. An vielen Häuserfassaden lassen sich kunstvolle Details und alte Zunftzeichen entdecken.
Obwohl das Niederdorf selbst eine Sehenswürdigkeit ist, befinden sich in unmittelbarer Nähe auch andere bekannte Zürcher Wahrzeichen wie das Grossmünster, die Wasserkirche und das Cabaret Voltaire, das als Gründungsort des Dadaismus gilt.
Jedes Jahr im Spätsommer findet das beliebte „Dörflifäscht“ statt, bei dem die Gassen mit Marktständen, Musikbühnen und kulinarischen Köstlichkeiten gefüllt sind und das Niederdorf in eine riesige Open-Air-Party verwandelt wird.
Das heutige Zürcher Rathaus ist ein imposanter Bau der Spätrenaissance. Es wurde zwischen 1694 und 1698 an der Stelle von zwei hölzernen Vorgängerbauten errichtet, die beide den Flammen zum Opfer fielen.
Das Gebäude wurde freistehend und direkt über der Limmat gebaut, was ihm eine einzigartige Lage verschafft. Vom gegenüberliegenden Ufer der Limmat, beispielsweise von der Münsterbrücke, lässt sich gut erkennen, dass das Rathaus tatsächlich auf dem Wasser steht.
Seit 1803 ist das Rathaus im Besitz des Kantons Zürich. Heute tagt hier sowohl der Kantonsrat als auch der Gemeinderat der Stadt Zürich.
Das Äussere des Rathauses ist reich verziert mit Figuren und Ornamenten aus der Antike und der Stadtgeschichte.
Das Innere ist ebenfalls sehenswert. Der prächtige Festsaal im Erdgeschoss, der weitgehend im Originalzustand von 1698 erhalten ist, besticht durch eine Stuckdecke, einen großen Kachelofen und historische Gemälde.
Die Rathausbrücke verbindet das Niederdorf am rechten Ufer mit der Schipfe und dem Weinplatz am linken Ufer. Seit dem Mittelalter war sie der erste und lange Zeit einzige befahrbare Übergang über die Limmat.
Eine Besonderheit der Brücke war ihre Funktion als Marktplatz. Im Volksmund wird sie deshalb auch heute noch liebevoll „Gemüsebrücke“ genannt, da hier über Jahrhunderte ein Gemüsemarkt stattfand. Noch immer gibt es an dieser Stelle samstags einen Blumen- und Gemüsemarkt.
Die aktuelle Brücke stammt aus den Jahren 1972/73 und ersetzte eine gusseiserne Brücke aus dem späten 19. Jahrhundert.
Die heutige Rathausbrücke ist sanierungsbedürftig und bildet zudem ein Hindernis für den Hochwasserabfluss der Limmat. Aus diesem Grund wurde der Neubau der Brücke beschlossen. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich ab 2026 beginnen und bis 2029 dauern. Die neue Brücke wird so konzipiert, dass sie einen besseren Hochwasserschutz bietet, aber weiterhin als belebter öffentlicher Platz genutzt werden kann.
Die Uferanlagen, wie das Seeufer in der Stadt, sind beliebte Orte für Spaziergänge, Picknicks und um die Sonne zu genießen.
Zahlreiche Seebäder (wie das Seebad Enge und Utoquai) sind im Sommer beliebte Treffpunkte. Der See wird zudem für vielfältige Wassersportarten wie Schwimmen, Segeln, Stand-up-Paddling und Rudern genutzt.
Die Schiffe der Zürichsee-Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) dienen nicht nur dem Tourismus, sondern auch als entschleunigendes Transportmittel. Eine Fahrt auf dem See bietet eine neue Perspektive auf die Stadt und die umliegende Landschaft.
Der Uetliberg ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Die S10-Linie der Sihltal-Zürich-Uetliberg-Bahn (SZU) fährt direkt vom Zürcher Hauptbahnhof bis zur Endstation Uetliberg. Von dort aus sind es nur wenige Gehminuten bis zum Gipfel.
Für Wanderfreunde gibt es zahlreiche Wanderwege, die aus den umliegenden Quartieren von Zürich auf den Uetliberg führen.
Auf dem Gipfel des Uetlibergs befindet sich der Uetliberg-Turm, ein 72 Meter hoher Aussichtsturm. Nach dem Aufstieg über die Treppen wird man mit einem atemberaubenden 360-Grad-Panorama belohnt.
Einer der bekanntesten Wanderwege ist der Planetenweg, der vom Gipfel zum Felsenegg führt. Dieser Wanderweg ist ein Maßstab-Modell unseres Sonnensystems, bei dem 1 Meter Wegstrecke 1 Million Kilometer im Weltraum darstellt.
Bei genügend Schnee verwandelt sich der Berg in ein Winterwunderland. Der Wanderweg hinunter zur Stallikon wird dann zu einer beliebten Schlittelbahn.
Zürich gilt als pulsierendes Kulturzentrum und bietet ein äußerst vielfältiges und hochkarätiges Kunst- und Kulturprogramm. Von weltbekannten Museen über eine lebendige Theaterszene bis hin zu einem breiten Spektrum an Festivals und Events gibt es für jeden Geschmack etwas zu entdecken.
Museen und Galerien
Zürich verfügt über mehr als 50 Museen, von denen viele internationale Anerkennung genießen.
Kunsthaus Zürich: Eines der wichtigsten Kunstmuseen der Schweiz. Es beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen der klassischen Moderne in Europa, von der Zeit des Expressionismus bis zur Gegenwart. Dazu zählen Werke von Edvard Munch, Claude Monet, Vincent van Gogh und einer großen Anzahl von Schweizer Künstlern.
Landesmuseum Zürich (Schweizerisches Nationalmuseum): Das größte kulturhistorische Museum der Schweiz. In einem schlossartigen Gebäude neben dem Hauptbahnhof gelegen, präsentiert es die Schweizer Geschichte, von der Urgeschichte bis in die Gegenwart.
Museum Rietberg: In einem Park gelegen, ist es das einzige Museum für außereuropäische Kunst in der Schweiz. Es zeigt bedeutende Sammlungen aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien.
Stiftung Sammlung E. G. Bührle: Dieses Museum, das nun in einem Anbau des Kunsthauses untergebracht ist, beherbergt eine der renommiertesten Privatsammlungen impressionistischer und post-impressionistischer Kunst.
Mühlerama: Ein lebendiges Museum in einer ehemaligen Mühle. Es präsentiert die Geschichte des Brotes, der Müllerei und der Ernährung.
Centre Le Corbusier (Heidi Weber Museum): Am Zürichhorn gelegen, ist es ein architektonisches Juwel, das als letztes Gebäude des berühmten Architekten Le Corbusier gilt und seinem Werk gewidmet ist.
Zürich ist außerdem ein wichtiges Zentrum für den Kunsthandel mit zahlreichen Galerien, die von der Altstadt bis zum trendigen Zürcher Westen verteilt sind.
Theater und Bühnen
Zürich hat eine der dynamischsten Theaterszenen im deutschsprachigen Raum.
Opernhaus Zürich: Als eines der führenden Opernhäuser der Welt bekannt, bietet es ein erstklassiges Programm mit Opern-, Ballett- und Konzerten.
Schauspielhaus Zürich: Es gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Theatern und ist für seine anspruchsvollen und innovativen Inszenierungen bekannt. Es hat zwei Spielstätten: das Hauptgebäude am Pfauen und die Spielstätte Schiffbau.
Theater Neumarkt: Ein kleines, aber einflussreiches Theater im Herzen der Altstadt, das sich auf experimentelle Stücke und zeitgenössische Dramatik konzentriert.
Bernhard-Theater: Berühmt für Boulevardstücke, Comedy und Varieté-Shows. Es befindet sich im Herzen des Sechseläutenplatzes.
Musik
Tonhalle-Orchester Zürich: Eines der renommiertesten Sinfonieorchester der Schweiz, das im berühmten Tonhalle-Konzertsaal Auftritte hat.
Zürich bietet eine Vielzahl an wichtigen Veranstaltungen, die von traditionellen Volksfesten bis zu international bekannten Kultur- und Sportevents reichen.
Die wichtigsten und bekanntesten Veranstaltungen sind:
Street Parade
Die Street Parade ist die größte Technoparade der Welt und eines der bekanntesten Events der Stadt. Hunderttausende von Menschen tanzen jedes Jahr im August um das Zürcher Seebecken. Das Event steht für Liebe, Friede und Toleranz.
Sechseläuten
Dies ist eines der traditionsreichsten Volksfeste in Zürich. Es findet jährlich im April statt und markiert das Ende des Winters. Der Höhepunkt ist die Verbrennung des „Bööggs“, einer großen Schneemann-Figur, deren explosionsartiges Ende symbolisch die Dauer des kommenden Sommers vorhersagt.
Zürcher Theater Spektakel
Dieses renommierte internationale Theaterfestival findet am See statt und begeistert mit einer breiten Palette an Performances, von klassischem Theater bis zu modernen Tanzvorführungen.
Knabenschiessen
Obwohl der Name täuscht, ist das Knabenschiessen ein großes Volksfest, das im September stattfindet. Es ist das größte jährlich stattfindende Volksfest der Stadt mit einem Schiesswettbewerb, einem großen Jahrmarkt und vielen Attraktionen.
Zurich Film Festival (ZFF)
Das ZFF hat sich zu einem der bedeutendsten Filmfestivals im deutschsprachigen Raum entwickelt. Es präsentiert im Herbst internationale Filmproduktionen und zieht zahlreiche Stars und Filmschaffende an.
Weitere wichtige Veranstaltungen:
Zürich Openair: Ein Musikfestival im August, das Fans von Pop, Rock und Electronic mit internationalen Acts anzieht.
Weltklasse Zürich: Ein internationales Leichtathletik-Meeting, das als Teil der Diamond League zu den prestigeträchtigsten Sportveranstaltungen der Welt gehört.
Zürcher Weihnachtsmarkt: Mehrere stimmungsvolle Weihnachtsmärkte, darunter der „Christkindlimarkt“ im Hauptbahnhof, der mit seinem grossen schwebenden Weihnachtsbaum bekannt ist.
Silvesterzauber: Die grosse Silvesterparty am See, die mit einem spektakulären Feuerwerk gefeiert wird.
In Zürich findet man eine reiche kulinarische Szene, die sowohl von traditionellen Schweizer Gerichten als auch von modernen, internationalen Einflüssen geprägt ist.
Traditionelle Zürcher Gerichte
Zürcher Geschnetzeltes: Das wohl bekannteste Zürcher Gericht, das aus Kalbfleischstreifen in einer sämigen Rahmsauce mit Weisswein und Champignons besteht. Es wird klassischerweise mit Rösti (einer Art knusprigem Kartoffelpuffer) serviert.
Älplermagronen: Ein deftiges Gericht, das oft als die Schweizer Version von Mac & Cheese bezeichnet wird. Es besteht aus Makkaroni, Kartoffeln, Käse, Rahm, Zwiebeln und wird traditionell mit Apfelmus serviert.
Tirggel: Ein hartes, trockenes Gebäck aus Honig, Mehl und Gewürzen, das mit kunstvollen Reliefs verziert ist. Es wird oft zur Weihnachtszeit gebacken, ist aber das ganze Jahr über in Zürich erhältlich.
Müesli (Birchermüesli): Obwohl es in der ganzen Schweiz bekannt ist, wurde das Müesli vom Arzt Maximilian Bircher-Benner in Zürich erfunden. Es ist ein gesundes Frühstück aus Haferflocken, Nüssen, geriebenem Obst und Joghurt oder Kondensmilch.
Beliebte Süßspeisen und Schokolade
Schokolade: Die Schweiz ist weltberühmt für ihre Schokolade, und Zürich ist ein Zentrum der Chocolatiers. Namen wie Läderach, Teuscher oder Sprüngli sind in der Stadt allgegenwärtig.
Luxemburgerli: Ein typisches Gebäck der Confiserie Sprüngli. Es sind kleine, leichte Macarons, die in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich sind.
Schneeballen: Ein traditionelles Mürbeteiggebäck, das zu einer Kugel geformt und in Puderzucker gewälzt wird.
Getränke
Wein: In den Hügeln rund um den Zürichsee wird Wein angebaut. Der Zürcher Wein, insbesondere Riesling-Sylvaner und Blauburgunder, ist ein lokales Produkt, das man in vielen Restaurants findet.
Apfelmost: Ein traditioneller Schweizer Apfelwein, der besonders in ländlichen Gebieten beliebt ist.
Kaffee: Zürich hat eine ausgeprägte Kaffeekultur mit zahlreichen Cafés, von traditionellen Konditoreien bis hin zu modernen Röstereien.
Rivella: Eine Schweizer Limonade, die aus Milchserum hergestellt wird. Sie ist ein Nationalgetränk und in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich.
Märkte und Street Food
Imbissstände und Food Markets: Imbissstände, insbesondere am Hauptbahnhof, bieten oft typische Schweizer Bratwürste („Zürcher Würstli“) an, die man im „Bürli“ (einem Brötchen) isst.
Wochenmärkte: Auf Märkten wie dem Markt am Helvetiaplatz oder dem Bürkliplatz kann man frische, lokale Produkte wie Käse, Brot, Obst und Gemüse direkt von Bauern und Produzenten kaufen.
Die Bahnhofstraße ist eine der bekanntesten und teuersten Einkaufsstraßen der Welt. Sie beginnt am Hauptbahnhof und führt bis zum Bürkliplatz am Zürichsee. Hier findet ihr unter anderem Flagship-Stores internationaler Modehäuser, Schmuckgeschäfte und Uhrenmarken.
Die engen Gassen und Plätze der Zürcher Altstadt laden zum Bummeln und Entdecken ein. Das Einkaufserlebnis ist hier deutlich individueller als in der Bahnhofstraße.
Auf der rechten Seite der Limmat, im Niederdorf, befinden sich kleine Boutiquen, Antiquitätenläden und Geschäfte mit handgefertigten Produkten. Hier herrscht eine lebendige, fast dörfliche Atmosphäre.
Auf der linken Seite der Limmat, rund um den Lindenhof, gibt es ebenfalls viele kleine, spezialisierte Läden, Galerien und Boutiquen. Die Schipfe ist bekannt für ihre Handwerksläden.
Direkt am Hauptbahnhof gelegen, bietet die Europaallee eine Mischung aus internationalen Marken, trendigen Geschäften und Restaurants. Die Architektur ist modern und das Angebot richtet sich oft an ein jüngeres, urbanes Publikum.
Die Langstraße (das ehemalige Rotlichtviertel) hat sich zu einem multikulturellen und hippen Quartier entwickelt. Hier findet ihr eine bunte Mischung aus Second-Hand-Läden, kleinen Labels, Designshops und internationalen Lebensmittelgeschäften.
In Zürich gibt es verschiedene Wochenmärkte, wie zum Beispiel den Markt auf der Rathausbrücke (auch „Gemüsebrücke“ genannt), wo man frische Blumen, Gemüse und lokale Produkte kaufen kann.
Der Flohmarkt auf dem Bürkliplatz ist einer der größten und bekanntesten der Stadt, auf dem man nach Antiquitäten, Schmuck und Trödel stöbern kann.
Zürich bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung, sowohl in der Stadt als auch in der näheren Umgebung.
Parks und Gärten
Rieterpark: Der größte und beeindruckendste Park Zürichs, ideal für Spaziergänge und Entspannung.
Platzspitz Park: Eine beliebte Grünfläche direkt gegenüber dem Hauptbahnhof, die sich perfekt für eine kurze Pause vom Stadttrubel eignet.
Chinagarten: Ein Tempelgarten, der als einer der ranghöchsten Gärten ausserhalb Chinas gilt und eine idyllische Atmosphäre am See bietet.
Bäckeranlage: Ein urbaner Park im Kreis 4, der als grünes Herz des ehemaligen Industrieviertels gilt.
Botanischer Garten (Universität Zürich): Ein Ort, um seltene Pflanzen und botanische Raritäten zu entdecken, auch bei schlechtem Wetter einen Besuch wert.
Alter Botanischer Garten: Eine idyllische Oase mitten im Stadtzentrum, die zur Entspannung einlädt.
Seen und Flüsse
Zürichsee-Promenade: Die Quaianlagen um den See herum sind ein beliebter Spazierweg, wo man die Aussicht auf den See und die umliegenden Berge geniessen kann.
Werdinsel: Eine grüne Oase an der Limmat, die sich besonders am Wochenende für Spaziergänge und Badefreuden eignet.
Badeanstalten am See: Im Sommer laden zahlreiche Seebäder wie das Seebad Enge (mit Sauna), das Seebad Mythenquai (mit Sandstrand) und das Seebad Wollishofen zum Schwimmen und Entspannen ein.
Katzensee: Ein Naturbad am Stadtrand von Zürich, umgeben von Wald, das kostenlos zugänglich ist.
Wanderwege
Uetliberg: Der Hausberg Zürichs bietet zahlreiche Wanderwege für jedes Fitness-Level und eine fantastische Aussicht über die Stadt, den See und die Alpen. Ein beliebter Weg ist der Planetenweg, der bis zur Felsenegg führt.
Anreise nach Zürich
Zürich wird vom internationalen Flughafen Zürich (Flughafen Kloten) bedient, der ca. 10–15 Minuten mit dem Zug oder Taxi vom Stadtzentrum entfernt liegt.
Die Stadt ist ein wichtiger Knotenpunkt im schweizerischen Bahnnetz. Von vielen europäischen Städten gibt es direkte Verbindungen.
Zürich ist gut über das Schweizer Autobahnnetz erreichbar, beachte jedoch die Umweltzonenregelungen.
Fortbewegung in Zürich
Das öffentliche Verkehrssystem in Zürich gilt als eines der effizientesten und zuverlässigsten der Welt. Es ist bestens ausgebaut, deckt das gesamte Stadtgebiet und die umliegenden Regionen ab und ist nahtlos in den Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) integriert.
Die wichtigsten Verkehrsmittel
Tram (Straßenbahn): Die Trams sind das Rückgrat des Zürcher Nahverkehrsnetzes. Das dichte Netz verbindet fast alle Stadtteile und ist das meistgenutzte Verkehrsmittel. Sie sind pünktlich, fahren in sehr kurzen Intervallen und bieten eine gute Übersicht über die Stadt.
Busse und Trolleybusse: Sie ergänzen das Tramnetz, insbesondere in Quartieren, in denen keine Tramlinien verkehren. Zürich setzt zunehmend auf umweltfreundliche Trolleybusse.
S-Bahn (Stadtschnellbahn): Die S-Bahn verbindet die Stadt Zürich mit den Vororten und dem gesamten ZVV-Gebiet. Sie ist ideal für längere Pendlerstrecken und bindet auch den Flughafen und umliegende Städte wie Winterthur, Baden oder Rapperswil an.
Schiffe: Auf dem Zürichsee und der Limmat verkehren Schiffe, die ebenfalls in den öffentlichen Verkehrsverbund integriert sind und als Transportmittel sowie als touristische Attraktion dienen.
Seil- und Zahnradbahnen: Kleinere, spezielle Bahnen wie die Polybahn (zum ETH-Hauptgebäude) oder die Dolderbahn sind ebenfalls Teil des Netzes.
Das Tarifsystem (ZVV)
Das gesamte ÖV-System im Kanton Zürich ist unter der Dachorganisation des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV) vereint. Das bedeutet:
Einheitliche Tickets: Ein einziges Ticket ist gültig für alle Verkehrsmittel (Tram, Bus, S-Bahn, Schiff, Seilbahn) innerhalb der gelösten Zonen und der zeitlichen Gültigkeit.
Zonensystem: Der Fahrpreis richtet sich nach der Anzahl der durchfahrenen Zonen. Die Stadt Zürich (Zone 110) und Winterthur (Zone 120) zählen aufgrund des sehr dichten Netzes jeweils als zwei Zonen.
Flexibilität: Es gibt verschiedene Ticketarten, darunter Einzelfahrten, Tageskarten (24h-Tickets) und Mehrfahrtenkarten, die je nach Bedarf genutzt werden können.
Für den Kauf von ZVV-Tickets stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung:
Ticketautomaten: An praktisch jeder Haltestelle von Bus, Tram und S-Bahn befinden sich Ticketautomaten. Die Automaten sind mehrsprachig und akzeptieren Bargeld (Münzen und teilweise Banknoten), sowie die gängigen Debit- und Kreditkarten.
Verkaufsstellen: An größeren Bahnhöfen wie dem Zürcher Hauptbahnhof (Zürich HB) befinden sich bediente Schalter der SBB (Schweizerische Bundesbahnen) und ZVV-Contact-Kundencenter.
ZVV-App: Mit der offiziellen ZVV-App können Tickets bargeldlos direkt über das Smartphone gekauft werden. Das „Check-in-Ticket“ ist eine besonders einfache Option, bei der die App die Reise automatisch erfasst und am Ende abrechnet.
Zürich Card
Für Touristen kann die Zürich Card vorteilhaft sein. Sie bietet eine Kombination aus freier Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und Ermäßigungen oder freiem Eintritt zu vielen Sehenswürdigkeiten. Wer nur wenige Museen besuchen oder sich hauptsächlich zu Fuß fortbewegen will, sollte die Kosten im Vergleich zum Kauf von Einzeltickets für die gewünschten Aktivitäten abwägen.
Die Zürich Card kann an allen größeren Bahnhöfen und Verkaufsstellen des ZVV, am Flughafen Zürich, in Touristeninformationszentren sowie in vielen Hotels erworben werden. Sie ist auch online als digitale Karte erhältlich, was den Kauf und die Aktivierung besonders einfach macht.
Digitale Integration: Mit der ZVV-App können Fahrpläne in Echtzeit abgefragt und Tickets einfach und bargeldlos gekauft werden.
Bezahlen in Zürich
Der Schweizer Franken (CHF) ist die offizielle Währung in der Schweiz.
Die gängigsten Kreditkarten wie Visa und Mastercard werden fast überall akzeptiert, von Hotels und Restaurants über Supermärkte bis hin zu größeren Geschäften. American Express ist ebenfalls weit verbreitet, aber nicht so universal wie Visa und Mastercard.
Debitkarten mit Maestro- oder V-Pay-Funktion funktionieren in der Schweiz in der Regel problemlos. Es ist ratsam, trotzdem eine Kreditkarte als Backup dabei zu haben.
Das kontaktlose Bezahlen per Karte, Smartphone (Google Pay, Apple Pay) oder Smartwatch ist in der Schweiz extrem verbreitet. Auch Kleinstbeträge werden oft kontaktlos beglichen.
Geldautomaten sind in Basel und der gesamten Schweiz zahlreich vorhanden. Mit einer Debit- oder Kreditkarte kann man Bargeld abheben. Bei Abhebungen mit einer ausländischen Karte können Gebühren anfallen.
In touristischen Gebieten, wie man sie in der Altstadt von Zürich findet, akzeptieren manche Hotels, Restaurants oder Geschäfte auch Euro, allerdings meist zu einem ungünstigeren Wechselkurs und mit Rückgeld in Schweizer Franken. Es ist daher ratsamer, in der Landeswährung zu bezahlen.
Es empfiehlt sich, eine kleine Menge Bargeld für kleinere Ausgaben dabei zu haben, zum Beispiel auf Wochenmärkten, in kleinen Cafés oder für Trinkgelder.
Sicherheit in Zürich
Zürich gilt als sehr sicher. Trotzdem sollte man in belebten touristischen Gebieten auf persönliche Gegenstände achten.
Zürich bietet für jeden Geschmack und Geldbeutel die passende Unterkunft. Hier eine kleine Auswahl:
Das Hotel St. Josef liegt zentral und verfügt über eigene Parkplätze.
Das citizenM Zürich begeistert vor allem durch seine ausgezeichnete Lage und das Frühstückbuffet.
Es gibt natürlich noch viele andere Hotels in Zürich.
Nachstehend haben wir einige Aktivitäten-Highlights für Euch zusammengestellt:
- Rundgang durch die Zürcher Altstadt: 2-Stunden
- Zürich: Stadtführung, Schifffahrt und Besuch des Lindt Home of Chocolate
- Eintrittskarte für das FIFA Museum
- Von Zürich aus: Rheinfall Bus Tour
- Ab Zürich: Private Tagestour Liechtenstein, Österreich und Deutschland
- Neuhausen am Rheinfall: Rheinfall Bootstour
Die Temperaturen steigen langsam an, die Natur erwacht und die Parks blühen. Das Wetter ist milder, kann aber unbeständig sein.
Es ist die perfekte Zeit für Stadtspaziergänge, das Erkunden der Altstadt und den Besuch von Gärten und Parks. Kulturelle Veranstaltungen wie das traditionelle Zürcher Frühlingsfest „Sechseläuten“ im April sind ein Highlight.
Im Sommer (Juni bis August) sind die Temperaturen angenehm warm (oft zwischen 20°C und 30°C), was ideal für Outdoor-Aktivitäten ist. Die Tage sind lang und sonnig. Es kann jedoch auch zu Schauern und Gewittern kommen.
Der Zürichsee und die Limmat werden zum Mittelpunkt des Stadtlebens. Man kann schwimmen, bootfahren oder einfach an den zahlreichen Seebädern entspannen. Es gibt viele Open-Air-Veranstaltungen, Festivals und Konzerte. Auch für Wanderungen auf den Uetliberg sind die Bedingungen optimal.
Der Herbst (September bis Oktober) bietet eine stimmungsvolle Kulisse und ist ideal für Genießer und Kulturinteressierte.
Die Temperaturen sind kühler und die Luft ist oft klar. Die Wälder rund um den Zürichsee zeigen sich in bunten Herbstfarben.
Diese Zeit eignet sich hervorragend für Wanderungen, beispielsweise auf dem Planetenweg auf dem Uetliberg. Die Weinlese in der Region ist im vollen Gange, was die Gelegenheit bietet, lokale Weine zu verkosten. Museen und Galerien sind ebenfalls eine gute Option.
Auch im Winter (November bis März) hat Zürich viel zu bieten, besonders für Freunde der festlichen Jahreszeit und des Wintersports.
Die Temperaturen sind kühl, oft um den Gefrierpunkt, und es kann schneien. Der Nebel über dem See kann eine besondere, mystische Atmosphäre schaffen.
Die Vorweihnachtszeit ist geprägt von zauberhaften Weihnachtsmärkten, Glühweinständen und der festlichen Beleuchtung an der Bahnhofstraße. In der näheren Umgebung von Zürich gibt es zudem zahlreiche Wintersportorte, die zum Skifahren, Snowboarden oder Schlittenfahren einladen. Gemütliche Abende in Restaurants bei traditionellem Fondue oder Raclette sind ein Muss.
Zürich Galerie
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Dresden, auch gerne „Florenz an der Elbe“ oder „Elbflorenz“ genannt, ist eine der meistbesuchten Städte in Deutschland. Wer einmal dort war, weiß warum. Der [weiterlesen]
Florenz, die Hauptstadt der Toskana, ist eine der faszinierendsten Städte Italiens und bekannt als die Wiege der Renaissance. Mit ihren beeindruckenden Kunstwerken, historischen Bauwerken [weiterlesen]
Willkommen in Frankfurt am Main, der faszinierenden Stadt der Kontraste! Oft nur als Finanzmetropole mit einer beeindruckenden Skyline wahrgenommen, hat "Mainhattan" so viel mehr [weiterlesen]
Genf, eine elegante und internationale Stadt am Ufer des Genfersees, ist ein faszinierendes Reiseziel. Als Sitz zahlreicher internationaler Organisationen wie der Vereinten Nationen und [weiterlesen]
Groningen, die größte Stadt im Norden der Niederlande, ist eine dynamische Universitätsstadt, die für ihre lebendige Atmosphäre, ihre beeindruckende Architektur und ihr reiches kulturelles [weiterlesen]





















