Willkommen in Mailand, der pulsierenden Metropole der Lombardei und dem Herzstück von Mode, Design und Finanzen in Italien. Die Stadt bietet eine faszinierende Mischung aus historischer Pracht und modernem Flair.

Die Stadt ist reich an Kunstschätzen und beeindruckender Architektur, wie z.B. dem Mailänder Dom, dem Opernhaus Teatro alla Scala oder dem berühmten Gemälde „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci im Kloster Santa Maria delle Grazie.

Das moderne Mailand zeichnet sich durch seine dynamische Entwicklung aus, die weit über seine traditionelle Rolle als Mode- und Designhauptstadt hinausgeht. Es hat sich zu einer pulsierenden, international ausgerichteten Metropole entwickelt, die Wirtschaft, Innovation, Kultur und Lebensstil auf einzigartige Weise vereint.

Die Stadt hat sich zu einem bedeutenden Zentrum für Technologie und Start-ups entwickelt. Mit zahlreichen Coworking Spaces, Gründerzentren und einem florierenden FinTech-Sektor ist Mailand die treibende Kraft der italienischen Digitalwirtschaft.

Mailand hat eine lebendige und experimentierfreudige Gastronomieszene. Die traditionelle Küche wird durch moderne Konzepte, Street Food und internationale Restaurants ergänzt. Die Navigli-Kanäle sind abends ein beliebter Treffpunkt für den traditionellen Aperitivo.

Die Ursprünge Mailands reichen bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. zurück, als die Gegend von den keltischen Insubrern besiedelt wurde. Im Jahr 222 v. Chr. eroberten die Römer die Siedlung und gaben ihr den Namen Mediolanum, was „in der Mitte gelegen“ bedeutet. Die Stadt entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Zentrum in der römischen Provinz Gallia cisalpina.

Besonders bedeutend wurde Mailand in der Spätantike: Zwischen 286 und 402 n. Chr. war es unter Kaiser Diokletian und seinen Nachfolgern eine der Residenzstädte des weströmischen Reiches.

Im Jahr 313 n. Chr. wurde hier das sogenannte Mailänder Edikt erlassen, das den Christen Religionsfreiheit gewährte und einen Wendepunkt in der Geschichte des Christentums markierte.

Nach dem Zerfall des Römischen Reiches erlebte die Stadt turbulente Zeiten, wurde von den Hunnen unter Attila geplündert und von den Ostgoten zerstört. Im 6. Jahrhundert eroberten die Langobarden Norditalien und machten Pavia zu ihrer Hauptstadt, aber Mailand blieb ein wichtiges Zentrum der kirchlichen Macht.

Ab dem 11. Jahrhundert entwickelte sich Mailand zu einer mächtigen und reichen Stadtkommune. Die Stadt spielte eine führende Rolle im Lombardischen Städtebund, der sich gegen die Herrschaft des römisch-deutschen Kaisers Friedrich Barbarossa wehrte.

Im Jahr 1162 wurde Mailand von Friedrich Barbarossa fast vollständig zerstört, aber die Stadt wurde schnell wieder aufgebaut und erlangte ihre Unabhängigkeit zurück.

Im späten Mittelalter wurde Mailand von einflussreichen Adelsfamilien beherrscht. Zuerst herrschte das Haus della Torre, ab 1277 die mächtige Familie Visconti, die die Stadt in eine Herzogtum umwandelte und die Grundsteine für die Renaissance legte. Unter den Visconti wurde 1386 der Bau des berühmten Mailänder Doms begonnen.

Nach dem Aussterben der Visconti-Linie 1447 übernahm die Familie Sforza die Herrschaft. Unter ihnen erlebte Mailand im 15. Jahrhundert eine Blütezeit der Kunst und Kultur und wurde zu einem der wichtigsten Zentren der italienischen Renaissance. Berühmte Künstler wie Leonardo da Vinci und Donato Bramante wirkten in dieser Zeit in der Stadt.

Ab dem 16. Jahrhundert geriet das Herzogtum Mailand unter die Herrschaft anderer europäischer Mächte. Nach dem Aussterben der Sforza-Dynastie fiel es zuerst an Spanien (1535) und nach dem Spanischen Erbfolgekrieg an Österreich (1714).

Ende des 18. Jahrhunderts eroberte Napoleon Bonaparte die Stadt und machte sie zur Hauptstadt der kurzlebigen Republik Italien und später des Königreichs Italien. Nach dem Sturz Napoleons fiel Mailand im Jahr 1815 wieder unter österreichische Herrschaft als Hauptstadt des Königreichs Lombardo-Venetien.

Mailand spielte eine zentrale Rolle in der italienischen Unabhängigkeitsbewegung. Die Aufstände der „Fünf Tage von Mailand“ (Cinque Giornate) im März 1848 waren ein entscheidender Schritt im Kampf gegen die österreichische Herrschaft.

Im Jahr 1859 wurde Mailand Teil des neugegründeten Königreichs Italien.

Als wichtigstes Industrie- und Finanzzentrum Italiens war Mailand im 20. Jahrhundert ein Motor des wirtschaftlichen Aufschwungs.

Im Zweiten Weltkrieg erlitt die Stadt, insbesondere im Jahr 1943, schwere Schäden durch Bombenangriffe. Nach Kriegsende spielte Mailand jedoch eine führende Rolle im Wiederaufbau und wurde zum Symbol für das italienische „Wirtschaftswunder“.

Heute ist Mailand ein globales Zentrum für Mode, Design, Finanzen und Kultur, das seine reiche Vergangenheit mit einem modernen und dynamischen Lebensstil verbindet.

Der Mailänder Dom ist eines der beeindruckendsten gotischen Meisterwerke der Welt und das Wahrzeichen der Stadt Mailand. Er ist nicht nur die größte Kirche Italiens (der Petersdom befindet sich im Vatikanstaat), sondern auch die drittgrößte der Welt.

Der Dom zeichnet sich durch seinen einzigartigen Baustil aus, der als lombardische Gotik bekannt ist. Der Bau begann 1386 und dauerte fast 600 Jahre, weshalb sich die Stile von Gotik über Barock bis hin zu Neogotik vermischen.

Die gesamte Kathedrale ist aus strahlend weißem Marmor aus den Steinbrüchen von Candoglia am Lago Maggiore erbaut, was ihr eine unverwechselbare und majestätische Optik verleiht.

Die detailreiche Fassade ist mit über 3.400 Statuen und 135 Fialen (spitzen Türmchen) verziert. Die Vielzahl an Figuren und Verzierungen ist ein Schauplatz für biblische Geschichten und Heiligenlegenden.

Auf der höchsten Spitze des Doms, in 108,5 Metern Höhe, thront die vergoldete Statue der Jungfrau Maria, liebevoll „Madonnina“ genannt. Sie ist die Schutzpatronin Mailands und war lange Zeit der höchste Punkt der Stadt.

Eine der größten Attraktionen ist die Möglichkeit, das Dach des Doms zu begehen. Von dort aus hat man nicht nur einen unglaublichen Blick auf die filigranen Fialen und Skulpturen, sondern auch auf die gesamte Stadt und bei gutem Wetter bis zu den Alpen.

Das Innere des Doms ist ebenfalls beeindruckend. Die hohen Gewölbe, die von 52 massiven Säulen getragen werden, und die riesigen Buntglasfenster aus dem 15. und 16. Jahrhundert, die biblische Szenen darstellen, erzeugen eine feierliche Atmosphäre.

Die Piazza del Duomo, der Domplatz, ist das pulsierende Herz und der zentrale Hauptplatz von Mailand. Der Platz, wie er heute besteht, ist weitgehend ein Produkt des 19. Jahrhunderts, als die mittelalterlichen Gebäude um den Dom abgerissen wurden, um der Kathedrale einen würdigen Rahmen zu geben.

Die Galleria Vittorio Emanuele II ist weit mehr als eine gewöhnliche Einkaufspassage – sie ist ein architektonisches Juwel, ein historisches Denkmal und das pulsierende „Wohnzimmer Mailands“. Sie verbindet die beiden wichtigsten Plätze der Stadt, die Piazza del Duomo und die Piazza della Scala.

Die Galleria wurde im Stil des späten 19. Jahrhunderts entworfen und zeichnet sich durch einen eleganten Eklektizismus aus, der Elemente der Neorenaissance und der Neoklassik miteinander verbindet.

Das markanteste Merkmal ist das imposante Dach, eine filigrane Konstruktion aus Eisen und Glas. Es erstreckt sich über zwei sich kreuzende Arkaden und mündet im Zentrum in eine beeindruckende Glaskuppel, die den Platz mit natürlichem Licht durchflutet.

Der Boden der zentralen, achteckigen Kreuzung ist mit Mosaiken verziert, die die Wappen der vier ehemaligen Hauptstädte Italiens zeigen: Mailand (rotes Kreuz), Turin (Stier), Florenz (Lilie) und Rom (Wölfin). Besonders bekannt ist der Stier von Turin: Der Legende nach bringt es Glück, sich dreimal mit der Ferse auf seine Genitalien zu drehen.

Die beiden sich kreuzenden Gänge haben eine Länge von 196 Metern bzw. 105,5 Metern, und die zentrale Kuppel erreicht eine Höhe von 47 Metern.

Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1877 ist die Galleria ein Synonym für Luxus. Sie beherbergt einige der ältesten und exklusivsten Geschäfte Mailands, darunter Boutiquen von weltbekannten Designern wie Prada, Versace und Gucci, sowie traditionsreiche Cafés und Restaurants.

Aufgrund ihrer zentralen Lage und ihres eleganten Ambientes entwickelte sich die Galleria schnell zum bevorzugten Treffpunkt der Mailänder Gesellschaft, was ihr den Spitznamen „Il salotto di Milano“ (das Wohnzimmer Mailands) einbrachte.

Die Galleria wurde nach Viktor Emanuel II., dem ersten König des geeinten Italiens, benannt und war auch als Symbol des neuen Nationalstaats gedacht.

Die Scala, offiziell „Teatro alla Scala“, ist eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt und ein Symbol für die italienische Operntradition. Es ist nicht nur ein Ort für Aufführungen, sondern ein kulturelles Wahrzeichen von Mailand und ganz Italien.

Die Scala wurde am 3. August 1778 eröffnet. Ihr Bau wurde notwendig, nachdem das vorherige Theater bei einem Brand zerstört worden war. Das neue Opernhaus wurde an der Stelle der Kirche Santa Maria alla Scala errichtet, von der es seinen Namen erhielt.

Entworfen vom Architekten Giuseppe Piermarini, ist das Gebäude ein herausragendes Beispiel des neoklassizistischen Stils. Die schlichte Fassade mag von außen unscheinbar wirken, doch das Innere ist ein Synonym für Eleganz und Pracht.

Der Zuschauerraum ist für seine hervorragende Akustik und seine luxuriöse Ausstattung bekannt. Er ist in mehreren Rängen mit Logen angeordnet und bietet Platz für über 2.000 Besucher. Roter Samt, goldene Verzierungen und ein prunkvoller Kronleuchter prägen das Erscheinungsbild.

Das Opernhaus wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, aber schnell wieder aufgebaut und 1946 mit einem legendären Konzert unter Arturo Toscanini wiedereröffnet. Anfang der 2000er Jahre wurde es umfassend renoviert, um die Akustik zu optimieren und die Bühnentechnik zu modernisieren, wobei das historische Ambiente von 1778 wiederhergestellt wurde.

Die Scala war Schauplatz zahlreicher Uraufführungen von Opern, die heute zum festen Repertoire gehören, darunter Werke von Giuseppe Verdi und Giacomo Puccini.

Das Opernhaus hat die größten Namen der Operngeschichte beherbergt, von Komponisten wie Verdi und Rossini bis zu Sängern wie Maria Callas und Luciano Pavarotti.

Jedes Jahr am 7. Dezember, dem Namenstag des Mailänder Stadtpatrons Sant’Ambrogio, findet die pompöse Saisoneröffnung statt. Dieses Ereignis ist ein gesellschaftliches und mediales Großereignis, das die Elite aus Politik, Kultur und Wirtschaft anzieht.

Besucher können das Opernhaus im Rahmen von Vorstellungen erleben oder das angeschlossene Museo Teatrale alla Scala besichtigen. Das Museum bietet Einblicke in die Geschichte des Hauses, seine berühmten Künstler und eine Sammlung von Kostümen, Bühnenbildern und Musikinstrumenten. Von einigen Logen des Museums aus hat man – sofern keine Proben stattfinden – einen beeindruckenden Blick in den prunkvollen Zuschauerraum.

Das Castello Sforzesco ist eine imposante Festung und eines der bedeutendsten historischen Bauwerke in Mailand. Ursprünglich als mittelalterliche Burg erbaut, diente es im Laufe seiner Geschichte verschiedenen Zwecken, von einer militärischen Festung über eine luxuriöse Residenz der Herzöge bis hin zur heutigen Funktion als Kulturzentrum, das mehrere Museen beherbergt.

Der Bau der Festung begann im 14. Jahrhundert unter den Visconti, einer der mächtigsten Familien Mailands. Im 15. Jahrhundert wurde die Burg von Francesco I. Sforza, dem Herzog von Mailand, wiederaufgebaut und erweitert, weshalb sie seinen Namen trägt.

Das Castello wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder umgestaltet, sodass es architektonische Elemente aus verschiedenen Epochen aufweist, von mittelalterlichen Zinnen bis hin zu Einflüssen der Renaissance.

Besonders hervorzuheben ist der Torre del Filarete, der beeindruckende Hauptturm am Eingang zur Piazza Castello. Er wurde im 15. Jahrhundert von dem Architekten Antonio Averlino (genannt „Il Filarete“) entworfen und ist ein Symbol der Macht der Familie Sforza.

Das Castello Sforzesco ist ein weitläufiger Komplex mit mehreren Innenhöfen, darunter die Corte Ducale (Herzoglicher Hof) und die Rocchetta, die als die am besten verteidigte Sektion galt.

Heute ist das Castello Sforzesco ein zentraler Kulturknotenpunkt in Mailand und beherbergt eine Reihe städtischer Museen, die Kunst, Geschichte und Wissenschaft gewidmet sind. Ein einziges Ticket ermöglicht den Zugang zu allen Museen.

Das vielleicht berühmteste Werk im Castello ist die unvollendete Marmorstatue „Pietà Rondanini“ von Michelangelo, sein letztes Werk, das er kurz vor seinem Tod schuf.

Die Kunstgalerie Pinacoteca del Castello Sforzesco zeigt Werke bedeutender italienischer Maler, darunter Tizian und Tintoretto.

Das Castello Sforzesco ist nicht nur ein Museum, sondern auch der Eingang zum weitläufigen Parco Sempione, dem größten Park Mailands.

Das letzte Abendmahl (Il Cenacolo) von Leonardo da Vinci: Das weltberühmte Wandgemälde befindet sich an seinem ursprünglichen Standort im Refektorium der Kirche Santa Maria delle Grazie.

Tickets sollten unbedingt lange im Voraus online gebucht werden, da die Besucherzahl stark begrenzt ist.

Der Palazzo Reale, der Königliche Palast von Mailand, ist ein historisches Gebäude direkt am Domplatz, das eine lange und bewegte Geschichte hat. Er war über viele Jahrhunderte das Machtzentrum der Stadt und diente als Residenz für Herzöge, Vizekönige und Könige.

Die Ursprünge des Palastes reichen bis ins Mittelalter zurück, als er unter dem Namen „Broletto Vecchio“ als Sitz der Stadtverwaltung diente.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Palast von den Familien Visconti und Sforza sowie von spanischen und später österreichischen Herrschern als ihre offizielle Residenz genutzt. Unter den Habsburgern wurde der Palast im 18. Jahrhundert im neoklassizistischen Stil umgebaut und erhielt weitgehend sein heutiges Aussehen.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Palazzo Reale durch Bombenangriffe schwer beschädigt, insbesondere die prächtige „Sala delle Cariatidi“ (Saal der Karyatiden). Nach dem Krieg stand der Palast lange leer, bevor umfangreiche Restaurierungsarbeiten begannen, um die historischen Innenräume wiederherzustellen.

Heute ist der Palazzo Reale kein Regierungssitz mehr, sondern ein bedeutendes kulturelles Zentrum und eines der wichtigsten Ausstellungszentren in Mailand. Anstelle einer Dauerausstellung beherbergt er eine beeindruckende Reihe von wechselnden internationalen Kunstausstellungen von weltbekannten Künstlern.

Das Viertel Navigli am südlichen Rand der Altstadt von Mailand ist bekannt für seine malerischen Kanäle und hat sich von einem historischen Transportweg zu einem der lebendigsten und beliebtesten Viertel der Stadt entwickelt. Es wird oft mit Venedig verglichen, obwohl das Kanalsystem in Mailand wesentlich kleiner ist.

Die „Navigli“ (italienisch für Kanäle) sind ein künstlich angelegtes Kanalsystem. Der Bau begann bereits im 12. Jahrhundert, um Mailand mit den umliegenden Flüssen und Seen (wie dem Lago Maggiore und dem Lago di Como) zu verbinden. Sie dienten als Transportwege für Güter und Baumaterialien, darunter auch der weiße Marmor, der für den Bau des Mailänder Doms verwendet wurde. Auch Leonardo da Vinci trug mit seinen Entwürfen für ein Schleusensystem maßgeblich zur Perfektionierung der Kanäle bei. Im 20. Jahrhundert wurden die meisten Kanäle zugeschüttet, doch zwei Hauptkanäle sind erhalten geblieben: der Naviglio Grande und der Naviglio Pavese.

Das Viertel um die beiden verbliebenen Kanäle hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Zentrum für Kunst, Kultur und Nachtleben entwickelt. Wo früher arme Arbeiterfamilien lebten, haben sich heute Künstler, Designer und Fotografen angesiedelt. Die Ufer der Kanäle sind gesäumt von einer Vielzahl an Cafés, Bars, Restaurants, Kunstgalerien und Antiquitätengeschäften.

Insbesondere in den Abendstunden wird Navigli zum Hotspot der Mailänder „Movida“. Viele Bars bieten zum Getränk ein reichhaltiges Buffet an, das zum beliebten Aperitivo einlädt. Die Uferpromenaden sind dann voller Menschen, die das lebhafte Treiben genießen.

Tagsüber kann man durch die kleinen Gassen schlendern und charmante Geschäfte entdecken, die von handgefertigten Waren über Vintage-Mode bis zu Second-Hand-Büchern alles anbieten.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten ist der Vicolo dei Lavandai (Wäscherviertel), eine kleine Gasse, in der man noch die alten Waschplätze sehen kann, an denen die Frauen früher die Wäsche von Hand wuschen.

Jeden letzten Sonntag im Monat findet entlang des Naviglio Grande der große Mercatone dell’Antiquariato statt, ein Floh- und Antiquitätenmarkt, der Hunderte von Ständen umfasst und ein Paradies für Liebhaber von Trödel und Sammlerstücken ist.

Man kann die Kanäle auch bei einer Bootsfahrt vom Wasser aus erkunden.

Das Brera-Viertel ist ein Ort, der Kunst, Geschichte und Bohème-Flair auf einzigartige Weise miteinander verbindet. Es gilt als eines der charmantesten und elegantesten Viertel der Stadt und wird oft als „das Künstlerviertel von Mailand“ bezeichnet.

Der Name des Viertels geht auf die Pinacoteca di Brera zurück, eine der wichtigsten Kunstgalerien Italiens. Sie befindet sich im historischen Palazzo di Brera, der auch die renommierte Kunstakademie Accademia di Belle Arti di Brera beherbergt. Diese Institutionen haben seit Jahrhunderten eine kreative Atmosphäre geschaffen und Künstler, Intellektuelle und Literaten angezogen. In den vielen Gassen und auf den Plätzen spürt man noch heute diesen künstlerischen Geist.

Charakteristisch für Brera sind die engen, kopfsteingepflasterten Straßen, die von historischen Palästen, traditionellen Kunsthandwerksläden, Antiquitätenläden und kleinen Boutiquen gesäumt sind. Hier gibt es keine großen Kaufhäuser, sondern individuelle Geschäfte, die von Mode über Schmuck bis hin zu Kunstobjekten alles Mögliche anbieten. Besonders bekannt ist die Via Fiori Chiari, eine der Hauptschlagadern des Viertels, die mit ihren Cafés und kleinen Läden zum Flanieren einlädt.

Neben der Kunst und dem Shopping ist Brera auch für seine Gastronomie bekannt. Tagsüber laden gemütliche Cafés und Bäckereien zu einer Pause ein, während am Abend das Viertel zum Leben erwacht. In den Gassen finden sich unzählige Restaurants, von rustikalen Trattorien bis zu gehobenen Restaurants, die eine breite Palette an kulinarischen Erlebnissen bieten. Brera ist ein beliebter Ort für den Aperitivo, wo man in einer der vielen Bars einen Drink genießen kann, bevor man sich zum Abendessen aufmacht.

Obwohl Brera mitten in der geschäftigen Innenstadt liegt, bietet es auch ruhige Rückzugsorte. Ein solches Kleinod ist der Orto Botanico di Brera, ein historischer botanischer Garten, der eine Oase der Ruhe und Entspannung inmitten des städtischen Trubels darstellt.

In Mailand gibt es eine Vielzahl von bedeutenden Museen und Theatern, die von Kunst und Geschichte bis hin zu Wissenschaft und Oper reichen.

Bedeutende Museen

Das Abendmahl von Leonardo da Vinci: Das wohl berühmteste Kunstwerk Mailands befindet sich im Speisesaal des Klosters Santa Maria delle Grazie. Das monumentale Wandgemälde, das Jesus und seine Jünger beim letzten Abendmahl darstellt, ist ein absolutes Muss. Aufgrund der hohen Nachfrage sind Tickets oft lange im Voraus ausgebucht.

Pinacoteca di Brera: Als wichtigste Gemäldegalerie der Stadt beherbergt sie eine beeindruckende Sammlung italienischer Malerei, insbesondere von lombardischen und venezianischen Meistern. Hier finden sich Werke von Raffael, Caravaggio, Tizian, Tintoretto und Francesco Hayez. Die Pinakothek ist im barocken Palazzo di Brera untergebracht, in dem auch die Akademie der Schönen Künste ansässig ist.

Pinacoteca Ambrosiana und Biblioteca Ambrosiana: In diesem historischen Komplex finden Sie eine der bedeutendsten Kunst- und Büchersammlungen der Welt. Die Pinakothek zeigt Meisterwerke von Leonardo da Vinci, Caravaggio, Raffael und Botticelli. Ein besonderes Highlight ist der „Codex Atlanticus“, eine Sammlung von Zeichnungen und Schriften da Vincis, von denen einige Blätter ausgestellt werden.

Museo del Novecento: Dieses Museum für Kunst des 20. Jahrhunderts liegt am Domplatz und bietet einen umfassenden Überblick über die italienische Kunst der Moderne und Nachkriegszeit. Es ist in einem ehemaligen Palast untergebracht und beherbergt eine umfangreiche Sammlung, darunter Werke der futuristischen Bewegung, die in Mailand ihren Ursprung hatte.

Museo Nazionale della Scienza e della Tecnologia Leonardo da Vinci: Das größte Wissenschafts- und Technikmuseum in Italien, das sich den Erfindungen von Leonardo da Vinci sowie den Bereichen Transport, Energie und Kommunikation widmet.

Gallerie d’Italia: Dieses Museum, das in einem historischen Palast untergebracht ist, fokussiert sich auf die italienische Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts.

Pirelli HangarBicocca: Für Liebhaber zeitgenössischer Kunst ist dieser ehemalige Industriebau ein Muss. Die Stiftung präsentiert großformatige Installationen und Wechselausstellungen internationaler Künstler.

Bedeutende Theater

Teatro alla Scala (Mailänder Scala): Eines der weltweit bekanntesten und renommiertesten Opernhäuser. Die Scala ist berühmt für ihre Opern- und Ballettaufführungen und verfügt über ein eigenes Museum, das die reiche Geschichte des Theaters dokumentiert.

Piccolo Teatro di Milano: Italiens erstes staatlich subventioniertes Theater mit festem Ensemble, das eine breite Palette an Theaterstücken, von Klassikern bis zu modernen Inszenierungen, anbietet.

Teatro Dal Verme: Ein historisches Theater, das Konzerte, Opern und Theateraufführungen beherbergt.

Teatro Repower: Ein bekanntes Theater, das sich auf internationale Musicalproduktionen spezialisiert hat.

Mailand ist ganzjährig eine Stadt der Veranstaltungen, die von weltbekannten Messen bis zu lokalen Festen reichen. Das Event-Angebot ist stark von der Rolle der Stadt als Zentrum für Mode, Design und Wirtschaft geprägt.

Internationale Mode- und Designveranstaltungen

Milano Fashion Week: Eine der weltweit wichtigsten Modemessen, die zweimal jährlich stattfindet (im Frühjahr für die Herbst/Winter-Kollektionen und im Herbst für die Frühjahr/Sommer-Kollektionen). Sie zieht Designer, Models und Mode-Enthusiasten aus der ganzen Welt an und verwandelt die Stadt in eine globale Bühne.

Salone del Mobile (Möbelmesse) & Design Week: Dies ist das größte und einflussreichste Design-Event der Welt. Während der Design Week wird die ganze Stadt zu einem Ausstellungsraum mit Events, Installationen und Partys, die Design, Kunst und Architektur feiern.

Kulturelle und Traditionelle Feste

Fiera degli Obei Obei (Fiera di Sant’Ambrogio): Am 7. Dezember, dem Feiertag des Stadtheiligen Sant’Ambrogio, findet diese traditionsreiche Messe statt. Sie markiert den Beginn der Weihnachtszeit und lockt mit Ständen, die Kunsthandwerk, Antiquitäten und lokale Spezialitäten anbieten.

Settimana del Giallo (Woche des Krimis): Mailand gilt als die Geburtsstadt des italienischen Krimis. Das Festival feiert das Genre mit Lesungen, Filmvorführungen und Diskussionen, die in der ganzen Stadt stattfinden.

La Scala Opernsaison: Die Eröffnung der Opernsaison am 7. Dezember in der berühmten Mailänder Scala ist ein gesellschaftliches und kulturelles Grossereignis. Die Aufführungen während der gesamten Saison sind ein Höhepunkt für Opernliebhaber.

Sport- und Musikveranstaltungen

Milano Rocks: Ein Musikfestival im Sommer, das internationale Rock-, Pop- und Alternative-Acts anzieht und Tausende von Musikfans begeistert.

Formel 1 (Grand Prix von Monza): Obwohl das Rennen in der nahegelegenen Stadt Monza stattfindet, ist es für Mailand ein großes Ereignis, das viele Besucher und Feste anzieht.

Giro d’Italia (endet oft in Mailand): Die letzte Etappe des berühmten Radrennens endet oft in Mailand, und die feierliche Ankunft der Radfahrer ist ein großes Spektakel.

Das kulinarische Mailand bietet eine faszinierende Mischung aus traditioneller lombardischer Küche und innovativen, modernen Trends. Von deftigen Gerichten bis zum weltberühmten Aperitivo – hier sind die wichtigsten Spezialitäten.

Traditionelle Gerichte

Risotto alla Milanese: Ein absolutes Wahrzeichen Mailands. Dieses cremige Risotto erhält seine charakteristische goldgelbe Farbe und den einzigartigen Geschmack durch die Zugabe von Safran. Es wird oft als eigenständiges Gericht oder als Beilage zu Ossobuco serviert.

Cotoletta alla Milanese: Ein Kalbsschnitzel, das mit Knochen in Butter goldbraun gebraten wird. Es ist oft dicker als ein Wiener Schnitzel und außen knusprig, innen zart.

Ossobuco: Gekochte Kalbshaxe, die in einer aromatischen Weißweinsauce geschmort wird. Klassischerweise wird sie mit Risotto alla Milanese serviert, um die Sauce aufzunehmen.

Panettone: Das bekannteste Gebäck Mailands, das ursprünglich zu Weihnachten gebacken wird, aber heute oft ganzjährig erhältlich ist. Es ist ein süßer, weicher Kuchen mit kandierten Früchten und Rosinen.

Polenta: Ein traditionelles, sättigendes Gericht aus Maisgrieß, das oft als Beilage zu Fleischgerichten oder in seiner cremigen Version mit Käse serviert wird.

Aperitivo-Kultur

Der Aperitivo ist in Mailand mehr als nur ein Getränk – er ist eine feste soziale Institution. Am frühen Abend treffen sich die Mailänder in Bars, bestellen einen Drink und erhalten dazu ein reichhaltiges Buffet mit Snacks und kleinen Speisen.

Getränke: Die typischen Aperitivo-Drinks sind Aperol Spritz, Negroni oder ein Glas Prosecco.

Orte: Beliebte Viertel für den Aperitivo sind die Navigli-Kanäle, die von unzähligen Bars und Restaurants gesäumt sind, sowie das belebte Corso Como.

Moderne Küche und Trends

Design und Food: In Mailand verbinden sich Mode und Kulinarik. Viele Restaurants legen Wert auf ein stilvolles Interieur, und Sterneköche kreieren avantgardistische Gerichte.

Street Food: Neben den traditionellen Restaurants gibt es eine wachsende Szene für hochwertiges Street Food, von sizilianischen Arancini bis zu neapolitanischer Pizza im „al taglio“-Stil (in Stücken).

Kaffee und Gebäck: Mailand hat eine reiche Kaffeekultur. Eine Pause am Tresen einer der vielen Pasticcerie für einen Espresso und ein Cornetto (italienisches Croissant) gehört zum Alltag.

Mailand ist die Modehauptstadt Italiens. Für Luxus-Shopping ist das Quadrilatero della Moda (das Mode-Viereck) die erste Adresse, mit Straßen wie der Via Montenapoleone und der Via della Spiga. Hier befinden sich die Boutiquen internationaler Designer.

Die Corso Vittorio Emanuele II ist die berühmte und belebte Fußgängerzone in Mailand, die sich zwischen der Piazza San Babila und der Piazza del Duomo erstreckt. Sie wird oft als das „Wohnzimmer Mailands“ bezeichnet. An ihr liegt auch die Galleria Vittorio Emanuele II.

Für junge Mode und alternative Shops empfiehlt sich das Viertel Brera.

Mailand bietet auch viele grüne Oasen und Rückzugsorte zur Entspannung.

Parco Sempione: Der größte und bekannteste Park Mailands liegt direkt hinter dem Castello Sforzesco. Er ist die perfekte „grüne Lunge“ der Stadt und verbindet das Schloss mit dem Arco della Pace (Friedensbogen). Hier kann man auf Wegen spazieren, an Teichen entspannen oder den Aussichtsturm Torre Branca besteigen, um einen Blick über die Stadt zu werfen.

Giardini Pubblici Indro Montanelli: Dieser historische Park im Stadtteil Porta Venezia ist der erste öffentliche Garten Mailands, der 1784 eröffnet wurde. Er bietet breite Alleen, schattige Bänke und Spielplätze für Kinder.

Orto Botanico di Brera: Mitten im Brera-Viertel liegt dieser versteckte botanische Garten, der zur Kunstakademie gehört. Er ist eine ruhige Oase und bietet eine Vielfalt an Pflanzen und Blumen.

Parco delle Basiliche: Dieser Park verbindet die beiden historischen Basiliken Sant’Eustorgio und San Lorenzo. Er ist ein beliebter Treffpunkt und bietet eine entspannte Atmosphäre.

Bosco Verticale und das Viertel Porta Nuova: Das moderne Viertel um den Bosco Verticale („vertikaler Wald“) ist ebenfalls eine Oase der Ruhe. Die beiden Hochhäuser, die mit Bäumen und Pflanzen bewachsen sind, stehen für eine neue Art der urbanen Architektur und schaffen eine angenehme, grüne Umgebung.

Idroscalo: Der Idroscalo, auch „das Meer von Mailand“ genannt, ist ein künstlicher See am Stadtrand. Er war einst ein Wasserflughafen und ist heute ein Naherholungsgebiet, das sich ideal für Picknicks, Radtouren, Wassersport und andere Freizeitaktivitäten eignet.

Anreise nach Mailand

Mailand hat drei Flughäfen. Der größte ist Malpensa (MXP), der hauptsächlich internationale Flüge abfertigt. Von dort aus erreicht man die Stadt mit dem Malpensa Express Zug oder verschiedenen Shuttlebussen. Linate (LIN) liegt stadtnäher und bedient vor allem nationale und europäische Ziele. Bergamo (BGY) wird oft von Billigfluggesellschaften angeflogen; von hier fahren ebenfalls Shuttlebusse ins Zentrum.

Der Hauptbahnhof Milano Centrale ist ein imposantes Gebäude und Dreh- und Angelpunkt für nationale und internationale Zugverbindungen.

Mailand ist gut in das europäische Autobahnnetz integriert.

Fortbewegung in Mailand

Das öffentliche Verkehrsnetz in Mailand ist effizient und gut ausgebaut und wird hauptsächlich von der Azienda Trasporti Milanesi (ATM) betrieben. Es umfasst U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse, die eine bequeme Fortbewegung in der Stadt ermöglichen.

U-Bahn (Metro): Das U-Bahn-Netz ist das schnellste Verkehrsmittel. Es besteht aus 5 Linien (M1, M2, M3, M4, M5), die die wichtigsten Teile der Stadt und die Vororte verbinden. Die Linie M4 bietet eine direkte Verbindung zum Flughafen Linate.

Straßenbahn: Das Straßenbahn-Netz ist sehr umfangreich. Es ist eine gute Möglichkeit, sich auf kürzeren Strecken fortzubewegen und dabei etwas von der Stadt zu sehen.

Bus und Obus (Trolleybus): Das Busnetz ergänzt die Metro- und Straßenbahnlinien und erschließt auch Gebiete, die von der U-Bahn nicht abgedeckt werden. Es gibt auch Nachtbusse.

Tickets und Tarife

Einzelticket: Ein normales Einzelticket (gültig für 90 Minuten nach der Entwertung) deckt die zentralen Zonen ab (Mi1-Mi3), in denen sich die meisten Sehenswürdigkeiten befinden.

Tages- und Mehrtagestickets: Für Touristen sind 24-, 48- oder 72-Stunden-Tickets besonders praktisch, da sie unbegrenzte Fahrten im gesamten Netz ermöglichen.

Man kann auch mit der Kreditkarte anstelle eines Tickets die Schranke öffnen und den Bahnsteigbereich betreten. Beim Verlassen legt man dieselbe Karte wieder auf und das System bucht den Fahrpreise ab.

MilanoCard

Diese Touristenkarte bietet zusätzlich zu den öffentlichen Verkehrsmitteln auch Ermäßigungen bei Museen, Attraktionen und anderen Dienstleistungen. Ob sich der Kauf lohnt hängt davon ab, wie viele Museen etc. Du besuchen möchtest.

Tickets können an den Automaten in den U-Bahn-Stationen, an Zeitungskiosken oder über die offizielle ATM Milano App erworben werden. Für die Nutzung der App ist die Registrierung und Hinterlegung eines Zahlungsmittels erforderlich.

Es ist wichtig, das Ticket vor Fahrtantritt zu entwerten (an den Automaten in den U-Bahn-Stationen oder in den Fahrzeugen), um Strafen zu vermeiden. Kinder unter 14 Jahren fahren in Begleitung eines Erwachsenen kostenlos, müssen jedoch einen Altersnachweis bei sich führen.

Bezahlen in Mailand

Die Währung in Italien ist der Euro.

Kartenzahlung mit Kredit- und Debitkarten ist in den meisten Geschäften, Restaurants und Hotels weit verbreitet und wird in der Regel akzeptiert. Es ist jedoch ratsam, immer etwas Bargeld für kleinere Ausgaben wie zum Beispiel in kleinen Cafés, auf Märkten oder für Trinkgelder dabei zu haben.

Sicherheit in Mailand

Mailand gilt im Allgemeinen als eine sichere Stadt für Touristen, ähnlich wie viele andere europäische Großstädte. Dennoch gibt es einige Punkte, die man beachten sollte, um einen sicheren Aufenthalt zu gewährleisten.

Taschendiebstahl ist das größte Problem für Touristen. Besonders an belebten Orten wie dem Hauptbahnhof (Milano Centrale), in der U-Bahn, an der Piazza del Duomo oder in der Galleria Vittorio Emanuele II sollte man auf Wertsachen achten. Organisierte Banden sind hier aktiv.

Es kommt auch zu Trickbetrügereien, bei denen Touristen abgelenkt werden, um sie zu bestehlen. Sei vorsichtig bei unerwarteten Ansprachen oder Situationen.

Die Gegend um den Hauptbahnhof gilt nachts als weniger sicher. Aus diesem Grund wurden die Bahnhöfe Rom und Mailand als „rote Zonen“ eingestuft, um die Kriminalität dort einzudämmen.

Mailand hat ein lebhaftes Nachtleben, aber in einigen weniger zentralen Vierteln ist nachts besondere Vorsicht geboten.

Die Zahl der Autodiebstähle und -einbrüche ist in Mailand im Vergleich zu anderen Städten hoch. Es wird dringend empfohlen, Fahrzeuge auf bewachten Parkplätzen abzustellen.

In Mailand gibt es ein riesiges Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten.

Das HOMY Repubblica – A Luxury Collection hat eine ausgezeichnete Lage, ist aber nicht ganz billig.

Das Crowne Plaza Milan City by IHG ist günstiger. Es liegt direkt neben bzw. über dem U-Bahnhof Sondrio mit direkter Anbindung zum Domplatz. Das Frühstücksbuffet ist sehr gut, das Personal sehr freundlich und hilfsbereit und bei gutem Wetter kann man sich nach anstrengendem Sightseeing oder Einkaufsbummel am Pool erholen.

Es gibt natürlich noch viele andere Hotels in Mailand.

Die Mailand Fashion Week findet zweimal im Jahr statt, im Januar/Februar (Herbst/Winter-Kollektionen) und im September/Oktober (Frühjahr/Sommer-Kollektionen). Während dieser Zeit ist die Stadt voll und die Preise für Übernachtungen liegen deutlich höher.

Die Salone del Mobile, die weltweit wichtigste Möbel- und Designmesse, findet traditionell im April statt. Auch während der Salone del Mobile liegen die Übernachtungspreise höher als normal.

Im Frühling (März bis Mai) ist das Wetter mild und sehr angenehm für Sightseeing. Die Stadt blüht auf. Die Temperaturen liegen tagsüber meist zwischen 14 und 20 °C.
Die großen Touristenmassen des Hochsommers sind noch nicht da, was den Besuch von Sehenswürdigkeiten wie dem Dom oder dem „Letzten Abendmahl“ angenehmer macht.

Der Sommer (Juni bis August) ist in Mailand oft sehr heiß und feucht mit Temperaturen, die tagsüber leicht die 30 °C-Marke überschreiten. Jetzt sind die meisten Touristen in der Stadt, was zu höheren Übernachtungspreisen führen kann. Viele Einheimische verlassen die Stadt im August, was zu einer ruhigeren Atmosphäre, aber auch zu geschlossenen Geschäften führen kann.

Im Herbst (September – November) gehen die Touristenströme zurück und die Temperaturen werden wieder angenehmer (tagsüber meist zwischen 14 und 20 °C).

Die Winter (Dezember – Februar) sind in Mailand kalt, feucht und oft neblig, mit Temperaturen zwischen 0 und 10 °C. Es kann auch schneien.
Wer Touristenmassen vermeiden möchte und günstige Preise sucht, für den ist der Winter eine gute Wahl. Zur Weihnachtszeit ist die Stadt festlich geschmückt und bietet eine besondere Atmosphäre. Zudem ist es die beste Zeit, um Museen und Galerien zu besuchen.

Mailand Galerie

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