Bern, die charmante Hauptstadt der Schweiz, ist eine Stadt, die Geschichte, Kultur und Natur harmonisch miteinander verbindet. Die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt mit ihren Arkaden, Brunnen und mittelalterlichen Bauten lädt zum Bummeln und Entdecken ein.
Die Berner Altstadt ist nicht nur ein Museum unter freiem Himmel, sondern ein lebendiges Zentrum des städtischen Lebens. Hier befinden sich nicht nur historische Gebäude, sondern auch die wichtigsten politischen Einrichtungen der Schweiz, zahlreiche Geschäfte, Kinos, Theater und Restaurants. Die enge Verbundenheit von historischem Erbe und modernem Alltag macht die Faszination der Berner Altstadt aus.
Als Hauptstadt der Schweiz ist Bern das Herz der nationalen Politik. Die Anwesenheit von Bundesrat, Parlament und zahlreichen Botschaften verleiht der Stadt eine besondere, moderne Dynamik. Es ist ein Ort des Dialogs und der Entscheidungsfindung, was sich in der internationalen Atmosphäre und der Vielfalt der hier lebenden Menschen widerspiegelt.
Die Stadt hat sich als Standort für Hightech-Unternehmen und Life-Science-Firmen etabliert, die den Wissenstransfer aus der Forschung in die Wirtschaft vorantreiben.
Abseits der touristischen Pfade hat Bern eine entspannte, aber lebendige Szene mit coolen Bars, individuellen Cafés und einer florierenden Street-Art-Kultur. Die Gassen des Länggasse-Viertels oder die Aare-Uferpromenaden im Sommer sind beliebte Treffpunkte.
Die Stadt Bern wurde 1191 von Herzog Berchtold V. von Zähringen auf der Halbinsel in der Aareschleife gegründet. Die strategische Lage bot natürlichen Schutz und begünstigte die Entwicklung. Der Name „Bern“ soll der Legende nach von einem Bären stammen, den der Herzog bei einer Jagd erlegte. Historiker vermuten jedoch eher einen keltischen Ursprung des Namens.
Nach dem Aussterben der Zähringer 1218 erlangte Bern den Status einer Freien Reichsstadt, was ihr eine gewisse Unabhängigkeit innerhalb des Heiligen Römischen Reiches verschaffte.
Im Jahr 1353 trat Bern als achter Ort der Eidgenossenschaft bei. Diese Allianz stärkte die Position der Stadt in der Region.
Ein verheerender Brand im Jahr 1405 zerstörte große Teile der ursprünglichen Holzhäuser. Der Wiederaufbau erfolgte mit den charakteristischen Berner Sandsteinen. Die typischen Arkaden (Lauben) entstanden, die bis heute das Stadtbild prägen.
1528 schloss sich Bern der Reformation an, was die kulturelle und politische Entwicklung der Stadt stark beeinflusste.
Durch militärische Erfolge, insbesondere in den Burgunderkriegen im 15. Jahrhundert, eroberte Bern ausgedehnte Gebiete. Die Stadt entwickelte sich zu einem der größten und mächtigsten Stadtstaaten nördlich der Alpen. Dieser Staat umfasste große Teile der heutigen Kantone Bern und Waadt.
Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Macht zunehmend von einer kleinen Gruppe von Patrizierfamilien, dem sogenannten Berner Patriziat, dominiert.
1798 marschierten französische Truppen in die Schweiz ein. Bern wurde besiegt und verlor seine Vormachtstellung und weite Gebiete.
Im Jahr 1803 entstand der heutige Kanton Bern, der sich als eigenständiges Gemeinwesen neu organisierte.
Im Zuge der Gründung des modernen Schweizer Bundesstaates im Jahr 1848 wurde Bern zur Bundesstadt gewählt, da es eine geografisch zentrale Lage hatte und historisch eine wichtige Rolle in der Eidgenossenschaft spielte.
Heute ist Bern nicht nur die politische Hauptstadt der Schweiz, sondern auch eine lebendige Stadt, die ihre reiche Geschichte in der gut erhaltenen Altstadt, den zahlreichen Museen und Denkmälern für Besucher erlebbar macht.
Die Altstadt liegt auf einer langgezogenen Halbinsel, die von der Aare umflossen wird. Diese natürliche Barriere schützte die Stadt über Jahrhunderte und prägte ihr organisches Wachstum.
Das auffälligste Merkmal der Altstadt sind die sechs Kilometer langen Arkadengänge, die „Lauben“. Diese überdachten Gehwege stammen aus der Zeit nach dem großen Stadtbrand von 1405 und dienten dazu, die Ladenfronten zu schützen. Heute beherbergen sie eine Fülle von Boutiquen, Cafés und Restaurants.
Die meisten Gebäude wurden nach dem Brand von 1405 aus Berner Sandstein wiederaufgebaut. Dieser Baustoff verleiht der Altstadt ihren charakteristischen goldenen bis grauen Farbton und eine einheitliche Optik.
Die wichtigsten Straßen, in denen Sie die Lauben zu finden sind, sind:
Gerechtigkeitsgasse
Kramgasse
Marktgasse
Spitalgasse
Neuengasse
Diese Straßen bilden die zentrale Achse der Altstadt.
Über 100 Brunnen schmücken die Gassen. Elf von ihnen sind mit aufwendigen, farbenfrohen Renaissance-Statuen verziert, die mythologische Figuren oder historische Persönlichkeiten darstellen, wie den Kindlifresserbrunnen oder den Gerechtigkeitsbrunnen.
Die Dächer der Gebäude sind tief nach unten gezogen, und viele Häuser verfügen über Erker und Giebel, die ein malerisches und geschlossenes Erscheinungsbild schaffen.
Der Zytglogge wurde zwischen 1218 und 1220 erbaut und diente ursprünglich als westliches Stadttor und Wachturm. Er markierte die Grenze der ersten Stadterweiterung.
Beim verheerenden Brand von 1405 wurde der Turm beschädigt und in der Folge wieder aufgebaut. Nach weiteren Verwendungen als Gefängnis, Glockenturm und Wachturm wurde er ab 1530 zur öffentlichen Hauptuhr der Stadt.
Im Jahr 1530 wurde die berühmte astronomische Uhr in den Turm eingebaut. Sie ist nicht nur ein Zeitmesser, sondern auch ein Kalendarium und ein astronomisches Modell, das die Position von Sonne, Mond und Tierkreiszeichen anzeigt.
Fünf Minuten vor jeder vollen Stunde beginnt das berühmte Figurenspiel. Der Hahn kräht, der Bär dreht sich im Kreis, und die Figuren des Narren und des Chronos (Zeitgott) treten in Erscheinung. Am Ende dreht sich Chronos‘ Stundenglas um, und der Zytglogge schlägt die volle Stunde.
Der Turm wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet, insbesondere nach den Bränden und Umbauten. Die heutige spätgotische Erscheinung mit den grünen Zifferblättern und dem goldenen Hahn stammt hauptsächlich aus dem 16. Jahrhundert.
Die Aussenfassade des Turms ist aus dem charakteristischen Berner Sandstein gefertigt.
Die Spitze des Turms ist mit einer scharfen, kupfernen Haube gekrönt, die im 17. Jahrhundert hinzugefügt wurde.
Historisch gesehen war der Turm der Nullpunkt für die Vermessung der Altstadt, und die Entfernungsmessungen in der Stadt wurden von hier aus durchgeführt.
Der Bau des Münsters begann 1421. Das Projekt wurde von der Stadt Bern und dem Deutschen Orden in Auftrag gegeben, um die wachsende Macht und Bedeutung des Stadtstaates widerzuspiegeln.
Der Bau zog sich über mehrere Jahrhunderte hin. Der Hauptbau war im 16. Jahrhundert weitgehend abgeschlossen, der Turm jedoch blieb unvollendet.
Im Jahr 1528 wurde die Reformation in Bern eingeführt. Die Bauarbeiten am Münster wurden gestoppt und die Kirche diente fortan als reformierte Predigtkirche. Viele der ursprünglichen Kapellen im Inneren wurden umgestaltet oder entfernt.
Der Kirchturm wurde erst viel später, in den Jahren 1889 bis 1893, im neugotischen Stil fertiggestellt. Er erreichte seine heutige Höhe von 100,6 Metern.
Das Münster ist ein hervorragendes Beispiel des spätgotischen Stils. Es zeichnet sich durch seine filigranen Verzierungen, die hohen, schlanken Fenster und die beeindruckenden Gewölbe aus.
Das Hauptportal im Westen ist ein Meisterwerk der Bildhauerei. Es ist mit 198 Figuren geschmückt, die das Jüngste Gericht darstellen. Dieses Kunstwerk, das die Erlösung und Verdammnis der Seelen in detailreichen Szenen zeigt, ist eines der bedeutendsten seiner Art in Europa.
Im Inneren des Münsters befinden sich wunderschöne Buntglasfenster aus dem 15. Jahrhundert, die biblische Szenen und Wappen darstellen. Besonders beeindruckend ist das sogenannte „Fenster des Gerichts“.
Zu den bemerkenswerten Kunstwerken im Inneren gehören das fein geschnitzte Chorgestühl aus dem 16. Jahrhundert, der Taufstein und die monumentale Orgel.
Der Turm ist die Hauptattraktion für viele Besucher. Wer die 344 Stufen bis zur Aussichtsplattform erklimmt, wird mit einem atemberaubenden 360-Grad-Blick über die Berner Altstadt, die Aareschleife und bei klarem Wetter sogar bis zu den majestätischen Gipfeln der Berner Alpen belohnt.
Das Bundeshaus ist nicht nur der Sitz der Schweizer Regierung und des Parlaments, sondern auch ein beeindruckendes architektonisches Symbol der Eidgenossenschaft.
Das Gebäude wurde zwischen 1894 und 1902 nach den Plänen des Architekten Hans Wilhelm Auer im Stil des Historismus, genauer gesagt der Neorenaissance, erbaut. Der symmetrische Gebäudekomplex ist über 300 Meter lang und gilt als eines der bedeutendsten historistischen Bauwerke der Schweiz.
Das gesamte Gebäude ist eine allegorische Darstellung der Schweiz. Der Bauherr legte großen Wert darauf, dass ausschließlich Materialien aus der Schweiz verwendet und Schweizer Handwerker beauftragt wurden, um die Einheit und Vielfalt des Landes zu demonstrieren.
Der Haupttrakt mit der markanten Kuppel verbindet die beiden Parlamentsflügel: den Nationalrat (die große Kammer) und den Ständerat (die kleine Kammer).
Unter der zentralen Kuppel befindet sich die imposante Kuppelhalle. Die Decke ist mit dem Bundeswappen verziert, das von den Wappen aller 26 Kantone umgeben ist. Die Wappen der 26 Kantone sind ebenfalls auf einem Fries im Saal des Nationalrats angeordnet.
Das Bundeshaus besteht aus drei miteinander verbundenen Teilen:
Im Bundeshaus Ost (Parlamentsgebäude) tagen die beiden Kammern des Parlaments, der Nationalrat und der Ständerat.
Das Bundeshaus West beherbergt die Büros der Bundesräte.
Das Bundeshaus Mitte (Parlamentsgebäude) ist der zentrale Teil mit der Kuppel, der als repräsentativer Eingangsbereich dient und die beiden Kammern verbindet.
Bundesplatz
Vor dem Hauptgebäude liegt der Bundesplatz. Er ist ein lebendiger Treffpunkt und wird für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Besonders bekannt ist das Wasserspiel mit 26 Fontänen, die die 26 Kantone der Schweiz symbolisieren.
Im Herbst verwandelt sich der Platz in eine spektakuläre Bühne für die alljährliche Lichtshow „Rendez-vous Bundesplatz“, bei der die Fassade des Bundeshauses durch Projektionen und Musik zum Leben erweckt wird.
Bundesterrasse
Das Panorama, das sich bei klarem Wetter vom südlichen Ende der Terrasse aus bietet, ist atemberaubend. Es erstreckt sich über die gesamte Aare-Ebene, die bei Nebel oft nur als „Nebelmeer“ erscheint, während die Gipfel der Alpen wie Inseln daraus emporragen.
Der Blick verläuft von Westen nach Osten und umfasst die majestätischen Gipfel des Berner Oberlands. Links, im östlichen Teil des Panoramas, erheben sich Eiger, Mönch und Jungfrau als dominante, schneebedeckte Dreiergruppe. Ihre markanten Silhouetten sind klar zu erkennen:
Der Eiger (3.970 m) mit seiner berühmten steilen Nordwand.
Der Mönch (4.110 m), der in der Mitte liegt und oft von Wolken umhüllt ist.
Die Jungfrau (4.158 m), die als „Königin“ der Gruppe gilt.
Besonders bei Sonnenuntergang, wenn die Gipfel in ein warmes, goldenes Licht getaucht werden, ist dieser Anblick atemberaubend.
Das Bundeshaus ist für Besucher zugänglich und bietet einen faszinierenden Einblick in die Schweizer Politik und Architektur. Außerhalb der Sessionen finden regelmäßig kostenlose Führungen durch das Gebäude statt. Während der Sessionen kann man die Debatten von der Besuchertribüne aus verfolgen. Informiere Dich vorab über die genauen Modalitäten.
Das Kornhaus wurde zwischen 1711 und 1718 aus Berner Sandstein erbaut. Wie der Name schon sagt, diente es der Stadt als zentraler Korn- und Weinspeicher. Das Erdgeschoss war als offene Halle konzipiert und fungierte als Marktplatz, während in den oberen Stockwerken Getreide gelagert wurde. Im Keller, der heute als Kornhauskeller bekannt ist, lagerten Weinfässer.
Mit dem Ende des alten Berner Stadtstaates im Jahr 1798 verlor das Gebäude seine ursprüngliche Bedeutung. Es wurde vielseitig genutzt, unter anderem als Kaserne, Postamt und sogar als Flüchtlingsunterkunft.
Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Kornhaus grundlegend umgebaut. Es beherbergte das Kantonale Gewerbemuseum und im Erdgeschoss wurde ein Postamt eingerichtet.
Der Keller, auch liebevoll „Chübu“ genannt, wurde Ende des 19. Jahrhunderts zu einem prunkvollen Festlokal ausgebaut. Hier schuf der Maler Rudolf Münger beeindruckende Wandmalereien, die Themen wie Handwerk, Handel und das Alltagsleben der Stadt Bern darstellen.
Heute ist das Kornhaus ein Kulturzentrum mit Restaurant und dem bekannten Kornhauskeller.
Bärenpark
Der Bärenpark ist eine einzigartige und moderne Anlage, die am Ufer der Aare liegt und den Bären, dem Wappentier der Stadt, einen artgerechten Lebensraum bietet. Er ist eine der Hauptattraktionen Berns und eine Weiterentwicklung des historischen Bärengrabens.
Die Tradition der Bärenhaltung in Bern reicht bis ins Mittelalter zurück. Der Bär ist seit der Stadtgründung das Wappentier von Bern. Seit dem 16. Jahrhundert wurden lebende Bären in verschiedenen Anlagen gehalten, bis 1857 der berühmte Bärengraben, eine tiefe, steinerne Grube, eröffnet wurde. Obwohl er über die Jahre modernisiert wurde, entsprach er nicht mehr den heutigen Standards der artgerechten Tierhaltung.
2009 wurde der Bärenpark eröffnet. Er ersetzt den alten Bärengraben und bietet den Bären ein deutlich größeres und naturnäheres Zuhause. Der alte Bärengraben ist heute nur noch ein kleiner Teil der Anlage, der für die Besucher zugänglich ist, wenn die Bären dort gefüttert werden oder das Hauptgehege gereinigt wird.
Der Bärenpark erstreckt sich über eine Fläche von 6.000 Quadratmetern entlang des Aareufers und bis in den Hügel hinauf. Die Anlage ist so gestaltet, dass sie den natürlichen Lebensraum der Braunbären nachbildet.
Die naturnahe Umgebung mit Bäumen, Sträuchern, Felsen und Höhlen bietet den Bären Rückzugs- und Klettermöglichkeiten.
Besucherwege und Aussichtsplattformen ermöglichen es den Besuchern, die Bären aus verschiedenen Perspektiven zu beobachten. Der Bärenpark ist ganzjährig und rund um die Uhr kostenlos zugänglich.
Der Bärenpark befindet sich am östlichen Ende der Altstadt, nur wenige Gehminuten vom Berner Münster und dem Rosengarten entfernt.
Eine Schrägbahn, auch „BäreBähnli“ genannt, verbindet das obere Ende des Parks mit dem unteren Teil an der Aare. Die Fahrt ist kostenlos und bietet eine einzigartige Perspektive auf die Anlage.
Rosengarten
Der Rosengarten ist eine der schönsten Parkanlagen Berns. Seine Geschichte, seine botanische Vielfalt und vor allem seine spektakuläre Lage machen ihn zu einem Höhepunkt jedes Bern-Besuchs.
Bevor der Rosengarten zu einer öffentlichen Parkanlage wurde, diente das Gelände von 1765 bis 1877 als Friedhof. Nach seiner Umwandlung wurde der Park 1913 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Der Rosengarten liegt auf einer Anhöhe über der Berner Altstadt und bietet eine unvergleichliche Aussicht. Von hier aus hat man einen Panoramablick auf die Altstadt, die Aareschleife, das Berner Münster und das Bundeshaus. Bei klarem Wetter reicht der Blick sogar bis zu den schneebedeckten Gipfeln des Berner Oberlands.
Der Name „Rosengarten“ ist Programm. Die Parkanlage beherbergt eine beeindruckende Vielfalt von über 220 Rosensorten, die in den Sommermonaten in voller Blüte stehen.
Neben den Rosen gibt es hier auch rund 200 Irisarten und 28 verschiedene Rhododendren. Ein Seerosenteich mit Springbrunnen und große Rasenflächen ergänzen die Flora. Im Frühling ist der Park besonders wegen der blühenden japanischen Kirschbäume beliebt.
Der Rosengarten ist ein idealer Ort zum Entspannen. Besucher können auf den Bänken verweilen, ein Picknick auf den Wiesen machen oder einfach die atemberaubende Aussicht genießen.
Ein kleiner Pavillon dient als Lesegarten, wo man sich ein Buch ausleihen und vor Ort in aller Ruhe schmökern kann.
Im Park befindet sich auch das Restaurant Rosengarten. Es bietet eine Terrasse mit einer der besten Aussichten der Stadt und lädt zum Verweilen bei Kaffee und Kuchen oder einem Abendessen ein.
In Bern gibt es eine Vielzahl an bedeutenden Museen und Theatern, die das kulturelle Leben der Stadt prägen.
Bedeutende Museen
Zentrum Paul Klee: Dieses Museum ist dem Werk des berühmten Malers Paul Klee gewidmet und beherbergt die weltweit größte Sammlung seiner Werke. Die einzigartige Architektur des Gebäudes, entworfen vom italienischen Architekten Renzo Piano, ist an sich schon ein Kunstwerk.
Kunstmuseum Bern: Als ältestes Kunstmuseum der Schweiz verfügt es über eine beeindruckende Sammlung, die von der Gotik bis zur Gegenwart reicht. Es ist bekannt für seine bedeutenden Werke des Expressionismus, Impressionismus und Kubismus sowie für seine umfassende Sammlung Schweizer Kunst.
Historisches Museum Bern und Einstein Museum: Das Historische Museum ist eines der größten seiner Art in der Schweiz und beleuchtet die Geschichte der Stadt und des Landes. Das integrierte Einstein Museum widmet sich dem Leben und Wirken von Albert Einstein, der einen wichtigen Teil seiner Karriere in Bern verbrachte.
Schweizerisches Alpines Museum: Dieses Museum ist ein Muss für alle, die sich für die Alpen interessieren. Es widmet sich der Kultur, der Natur und der Geschichte des Alpenraums mit interaktiven Ausstellungen.
Naturhistorisches Museum Bern: Das Museum ist besonders für seine beeindruckenden Tiermodelle (Dioramen) bekannt, die heimische und exotische Tiere in naturgetreuen Szenen darstellen.
Bedeutende Theater
Stadttheater Bern: Das Stadttheater ist die größte Theaterinstitution in der Stadt und bietet ein vielfältiges Programm aus Oper, Schauspiel und Ballett. Es gilt als eine der wichtigsten Bühnen der Schweiz und zieht ein breites Publikum an.
Theater an der Effingerstrasse: Dieses Theater ist bekannt für seine modernen und oft provokativen Inszenierungen. Es bietet eine Plattform für zeitgenössische Stücke und alternative Theaterformen.
Zimmertheater Seefeld: Dieses kleine, aber feine Theater konzentriert sich auf anspruchsvolle Inszenierungen in einem intimeren Rahmen und bietet ein abwechslungsreiches Programm.
Zusätzlich gibt es in Bern auch kleinere Bühnen und freie Theatergruppen, die das kulturelle Leben der Stadt bereichern.
Berner Fasnacht (Februar/März): Die Berner Fasnacht ist nach den Veranstaltungen in Basel und Luzern die drittgrößte in der Schweiz. Sie beginnt, wenn der Bär aus seinem Winterschlaf erwacht, und belebt die Altstadt mit Umzügen, Guggenmusik und Masken.
Busker Street Music Festival (August): Dieses Festival verwandelt die Altstadt in eine riesige Bühne für Straßenkünstler aus aller Welt. Es bietet eine bunte Mischung aus Musik, Akrobatik und Theater.
Gurtenfestival (Mitte Juli): Eines der bekanntesten und größten Musikfestivals der Schweiz. Auf dem Berner Hausberg, dem Gurten, treten nationale und internationale Bands aus den Genres Pop, Rock und Hip-Hop auf.
Street Food Festival (verschiedene Termine): Das Festival bringt Food-Trucks mit Speisen aus aller Welt in die Stadt und bietet eine kulinarische Entdeckungsreise.
Konzert im Bundeshaus (Juli/August): In den Sommermonaten finden kostenlose Konzerte im Innenhof des Bundeshauses statt, die für jedermann zugänglich sind.
Zibelemärit (Zwiebelmarkt) (Vierter Montag im November): Dieses traditionsreiche Volksfest ist eines der Highlights in Bern. Der Markt beginnt in den frühen Morgenstunden und bietet Zwiebel- und Knoblauchzöpfe, Töpfe, Kunsthandwerk und natürlich Zwiebelkuchen und Glühwein.
Internationale Pferderennbahn Bern (September): Seit 1898 finden auf der Allmend jährlich Pferderennen statt, die eine lange Tradition in der Stadt haben.
Weihnachtsmarkt (Dezember): Die Berner Weihnachtsmärkte auf dem Waisenhausplatz und am Münsterplatz bieten eine besinnliche Atmosphäre mit Kunsthandwerk, regionalen Spezialitäten und Punsch.
Die Berner Platte ist das wohl bekannteste Gericht der Stadt. Es ist eine üppige Fleischplatte, die typischerweise aus verschiedenen gekochten Fleisch- und Wurstsorten besteht, wie geräuchertem Rind- oder Schweinefleisch, Schweinebauch, Zungenwurst und Schüfeli (Schulterstück). Dazu werden traditionell Sauerkraut, grüne und getrocknete Bohnen, Salzkartoffeln oder Gschwellti (Pellkartoffeln) serviert. Die Berner Platte entstand 1798 nach der Schlacht von Neuenegg, als die Berner Bevölkerung ein großes Festmahl mit allem, was die Vorräte hergaben, feierte.
Zibelechueche (Zwiebelkuchen): Ein herzhafter Kuchen aus einem Mürbeteigboden, der mit einer Füllung aus gehackten Zwiebeln, Speck, Eiern und Rahm belegt ist. Er ist eine klassische Herbstspezialität und wird traditionell am Berner Zibelemärit (Zwiebelmarkt) am letzten Montag im November serviert.
Berner Rösti: Obwohl Rösti in der ganzen Schweiz beliebt ist, hat auch Bern seine eigene Variante. Hier wird der Kartoffelkuchen oft als Beilage zu Fleischgerichten serviert. Die Zubereitung variiert, aber sie ist immer knusprig gebraten.
Bärner Mutschli: Ein halbharter Käse aus Kuhmilch. Der Name kommt von „Mutte“, was so viel wie Form bedeutet. Er hat eine feine Würze und ist eine beliebte Zutat für ein Schweizer Käsefondue.
Älplermagronen: Ein einfaches, aber leckeres Gericht aus Nudeln, Kartoffeln, Zwiebeln, Käse und Rahm. Es wird oft mit Röstzwiebeln garniert und mit Apfelmus serviert.
Süßspeisen und Desserts
Meringues mit Nidle: Meringues (Baisers) sind in der Schweiz sehr verbreitet. In Bern werden sie traditionell mit Berner Nidle (einem speziellen Rahm) serviert. Der dicke, leicht säuerliche Rahm ist eine perfekte Ergänzung zum süßen, knusprigen Baiser.
Züpfe: Dieses außergewöhnliche Hefezopf-Brot wird in der ganzen Schweiz zum Frühstück serviert.
Die Region Bern ist bekannt für ihre Weißweine. Ein lokaler Wein zu einem typischen Berner Essen ist immer eine gute Wahl.
Die Schweiz hat eine lebendige Bierkultur, und in Bern gibt es eine Vielzahl von Brauereien. Viele Restaurants bieten lokale Biere an.
Die Schweiz ist auch bekannt für ihre Kaffeekultur. Ein Besuch in einem Berner Café mit einem Stück feiner Schweizer Schokolade oder Pralinen ist ein Muss.
Spitalgasse und Marktgasse sind die Hauptgeschäftsstraßen. Hier befinden sich große Kaufhäuser wie Globus und Loeb sowie renommierte Juweliere, Uhrenläden und Modeboutiquen.
In den malerischen Seitengassen der Altstadt vor allem rund um die Zytglogge (Zeitglockenturm) gibt es in Kramgasse und Gerechtigkeitsgasse viele kleine, unabhängige Geschäfte, die lokale Handwerkskunst, Second-Hand-Mode und einzigartige Produkte anbieten.
Auf dem Bundesplatz und dem Münsterplatz finden regelmäßig Märkte statt. Hier werden frische Lebensmittel, Blumen, Kunsthandwerk und regionale Produkte angeboten.
Für eine größere Auswahl und längere Öffnungszeiten gibt es moderne Einkaufszentren außerhalb der Altstadt.
Das große Einkaufs- und Erlebniszentrum Westside befindet sich am Stadtrand und bietet über 50 Geschäfte, Restaurants, ein Kino und sogar ein Erlebnisbad (Bernaqua).
Das Wankdorf Center ist ein weiteres Einkaufszentrum mit verschiedenen Geschäften und Restaurants.
Der Bahnhof Bern selbst ist ein großes Shopping-Center mit über 70 Geschäften und Gastronomiebetrieben, die oft auch sonntags geöffnet haben.
Die meisten Geschäfte in der Innenstadt sind von Montag bis Samstag geöffnet, wobei der Donnerstag oft einen langen Einkaufsabend bietet. Sonntags sind die meisten Geschäfte geschlossen, mit Ausnahme der Geschäfte im Hauptbahnhof. Die genauen Öffnungszeiten können variieren, daher ist es ratsam, sich vorher zu informieren.
Bern bietet zahlreiche Orte, an denen man sich entspannen und erholen kann.
Rosengarten: Eine der beliebtesten Oasen der Stadt. Der Park ist berühmt für seine über 400 Rosen- und Irisarten. Von hier aus hat man einen spektakulären Panoramablick auf die Altstadt, die Aare und die Alpen. Ein Pavillon mit einer Bibliothek lädt zum Verweilen ein.
Gurten – Park im Grünen: Der Berner Hausberg Gurten ist ein Erholungsgebiet mit einer großen Wiese, einem Spielplatz, einem Restaurant und einem Aussichtsturm. Er ist mit einer eigenen Bahn leicht erreichbar und ein Paradies für Familien und Spaziergänger.
Botanischer Garten der Universität Bern: Eine Oase der Ruhe mitten in der Stadt. Der Garten beherbergt eine Vielzahl von Pflanzenarten aus aller Welt, von alpinen bis zu tropischen Gewächsen in den Schauhäusern.
BärenPark: Der BärenPark an der Aare ist ein Symbol der Stadt. Er bietet den Bären, die das Berner Wappen zieren, ein naturnahes Zuhause. Spazierwege entlang der Aare laden zum Entspannen ein.
Baden in der Aare
Die Aare ist im Sommer ein zentraler Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen.
Marzili-Schwimmbad: Eines der bekanntesten Aarebäder, das mit seinen Becken und Liegewiesen einen direkten Blick auf das Bundeshaus bietet.
Eichholz: Ein beliebter Ort zum Baden und Grillen an der Aare mit einem Kiesstrand.
Wellness und Spa
Hammam und Spa Oktogon Bern: Eine orientalische Wohlfühloase im Stadtzentrum.
Bernaqua im Westside: Ein Erlebnisbad mit einem großen Wellness- und Saunabereich.
Solbad und Spa Schönbühl: Die größte Natursole-Badelandschaft der Schweiz, die sich in der Nähe von Bern befindet.
Anreise nach Bern
Der Flughafen Bern-Belp (BRN) ist ein kleinerer Flughafen mit begrenzten Verbindungen. Häufiger ist die Anreise über die größeren Flughäfen Zürich (ZRH) oder Genf (GVA), von wo aus es eine direkte Zugverbindung nach Bern gibt.
Bern ist sehr gut in das Schweizer Schienennetz eingebunden. Direkte Züge verkehren aus vielen europäischen Städten, und das gesamte Zugsystem der Schweiz ist bekannt für seine Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.
Die Schweizer Autobahnen sind gebührenpflichtig. Für die Nutzung der Autobahnen ist eine Jahresvignette erforderlich, die an den Landesgrenzen und Tankstellen erhältlich ist.
Fortbewegung in Bern
Das öffentliche Verkehrsnetz in Bern ist sehr gut ausgebaut und bietet eine hervorragende Möglichkeit, sich innerhalb der Stadt und der Agglomeration fortzubewegen. Das System ist in den Libero-Tarifverbund integriert, der auch die umliegenden Regionen abdeckt.
Hauptanbieter und Verkehrsmittel
Bernmobil: Das städtische Verkehrsunternehmen betreibt das Hauptnetz aus Trams und Bussen. Die Trams (Linien 3, 6, 7, 8 und 9) sind das Rückgrat des innerstädtischen Verkehrs, während die Buslinien (Autobusse und Trolleybusse) auch abgelegenere Stadtteile und Vororte bedienen.
S-Bahn (betrieben von BLS und RBS): Das S-Bahn-System ist für Pendler von zentraler Bedeutung und verbindet Bern mit der umliegenden Region. Es gibt zahlreiche Linien, die Ziele wie Thun, Solothurn, Biel/Bienne oder Langnau im Emmental anfahren.
Tickets und Tarife
Libero-Tarifverbund: Das gesamte öffentliche Verkehrsnetz in Bern und den umliegenden Regionen (Teile der Kantone Bern und Solothurn) ist in Tarifzonen aufgeteilt. Ein Ticket ist innerhalb der gelösten Zonen für die angegebene Zeit gültig, sodass man beliebig oft umsteigen kann.
Kauf von Tickets: Fahrscheine können an den Automaten an Bahnhöfen und Haltestellen, online oder über die mobilen Apps der SBB und von Bernmobil erworben werden. Tickets für Trams und Busse können nicht immer direkt beim Fahrer gekauft werden.
Bern Ticket
Wer in einem Beherbergungsbetrieb in der Stadt Bern übernachtet, erhält für die Dauer des Aufenthalts das Bern Ticket. Dieses ermöglicht freie Fahrt in den Zonen 100 und 101 des Libero-Tarifverbundes.
Sonstige Transportmittel
Marzilibahn: Eine kleine Standseilbahn, die vom Bundeshaus hinab zum Aareufer im Marzili-Quartier führt.
Gurtenbahn: Die Standseilbahn, die auf den Berner Hausberg Gurten führt, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Für sie gelten spezielle Tarife, die nicht in den Libero-Verbund integriert sind.
Nachtbusse (Moonliner): Am Wochenende gibt es ein spezielles Nachtbusnetz, das Bern und die Agglomeration auch nach Mitternacht bedient.
Bezahlen in Bern
Der Schweizer Franken (CHF) ist die offizielle Währung in der Schweiz.
Die gängigsten Kreditkarten wie Visa und Mastercard werden fast überall akzeptiert, von Hotels und Restaurants über Supermärkte bis hin zu größeren Geschäften. American Express ist ebenfalls weit verbreitet, aber nicht so universal wie Visa und Mastercard.
Debitkarten mit Maestro- oder V-Pay-Funktion funktionieren in der Schweiz in der Regel problemlos. Es ist ratsam, trotzdem eine Kreditkarte als Backup dabei zu haben.
Das kontaktlose Bezahlen per Karte, Smartphone (Google Pay, Apple Pay) oder Smartwatch ist in der Schweiz extrem verbreitet. Auch Kleinstbeträge werden oft kontaktlos beglichen.
Geldautomaten sind in Bern und der gesamten Schweiz zahlreich vorhanden. Mit einer Debit- oder Kreditkarte kann man Bargeld abheben. Bei Abhebungen mit einer ausländischen Karte können Gebühren anfallen.
In touristischen Gebieten, wie man sie in der Altstadt von Bern findet, akzeptieren manche Hotels, Restaurants oder Geschäfte auch Euro, allerdings meist zu einem ungünstigeren Wechselkurs und mit Rückgeld in Schweizer Franken. Es ist daher ratsamer, in der Landeswährung zu bezahlen.
Es empfiehlt sich, eine kleine Menge Bargeld für kleinere Ausgaben dabei zu haben, zum Beispiel auf Wochenmärkten, in kleinen Cafés oder für Trinkgelder.
Praktische Tipps
Wenn man mit einer ausländischen Karte bezahlt, wird man am Terminal häufig gefragt, ob man in Schweizer Franken oder in der Währung des Heimatlandes abrechnen möchte. In der Regel ist die Abrechnung in Schweizer Franken (CHF) die bessere Wahl, da der Umrechnungskurs der Heimatbank normalerweise besser ist als der des Terminalbetreibers.
In der Schweiz ist der Service im Preis inbegriffen. Es ist jedoch üblich, ein Trinkgeld zu geben. In Restaurants rundet man den Betrag meist auf oder gibt 5 bis 10 Prozent der Rechnungssumme als Trinkgeld, je nach Zufriedenheit.
Informiere Dich vor Deiner Reise bei Deiner Bank über mögliche Gebühren für Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen im Ausland.
Sicherheit in Bern
Bern gilt allgemein als eine sehr sichere Stadt. Sie hat eine niedrige Kriminalitätsrate im Vergleich zu vielen anderen europäischen Hauptstädten und wird oft für ihre hohe Lebensqualität und friedliche Atmosphäre gelobt.
Taschendiebstahl ist die häufigste Form der Kriminalität, die Touristen betrifft. Dies geschieht vor allem an belebten Orten wie der Berner Altstadt, auf dem Bundesplatz und in öffentlichen Verkehrsmitteln (Trams, Busse und Bahnhöfe). Es ist daher ratsam, seine Wertsachen (Geldbörse, Handy, Reisepass) sicher zu verwahren und nicht unbeaufsichtigt zu lassen.
Die meisten Teile von Bern sind auch nachts sicher. Die Altstadt, die Bahnhöfe und die Hauptstraßen sind gut beleuchtet und werden regelmäßig von der Polizei patrouilliert. In abgelegeneren Gebieten oder Parks sollte man jedoch wie überall vorsichtiger sein.
Nachfolgend haben wir einige Aktivitäten-Highlights für Euch zusammengestellt.
Das Swissôtel Kursaal Bern verfügt über eine ausgezeichnete Lage.
Es gibt auch noch viele andere Hotels in Bern.
Es ist perfekt für Sightseeing und entspannte Spaziergänge, da die Menschenmassen des Sommers noch ausbleiben. Die Bären im Bärenpark erwachen aus ihrer Winterruhe, und es gibt viele kulturelle Veranstaltungen.
Allerdings kann das Wetter kann noch unbeständig sein, und es können Regenschauer auftreten.
Der Sommer (Juni bis August) ist die beliebteste Reisezeit. Die Temperaturen sind angenehm warm (durchschnittlich 20–25 °C), und die Tage sind lang und sonnig. Es kann gelegentlich zu Gewittern kommen, die jedoch oft nur eine willkommene Abkühlung bringen.
Der Sommer ist ideal für Outdoor-Aktivitäten. Man kann in der Aare schwimmen, durch die Gassen der Altstadt schlendern, im Rosengarten entspannen und die vielen Straßencafés genießen. Festivals wie das Gurtenfestival und das Buskers Bern Straßenmusik-Festival sorgen für eine lebendige Atmosphäre.
Hochsaison bedeutet mehr Touristen und höhere Preise für Unterkünfte und Flüge.
Der Herbst (September bis Oktober) gilt oft als eine der besten Reisezeiten. Die Temperaturen sind mild, die Luft ist klar, und die Stadt erstrahlt in den warmen Farben des Herbstlaubs.
Die Zeit ist ideal für Wanderungen in der Umgebung und Spaziergänge durch die Altstadt mit ihrer goldenen Sandsteinfassade. Es ist eine ruhigere Zeit als der Sommer. Gut geeignet für Reisende, die eine entspannte Atmosphäre suchen.
Ab Mitte Oktober können die Temperaturen merklich sinken, und die Tage werden kürzer.
Der Winter (November bis Februar) ist kalt, aber Bern hat dann eine ganz besondere, märchenhafte Atmosphäre. Es kann schneien, was die Stadt in eine Winterlandschaft verwandelt.
Der Winter lockt mit den malerischen Berner Weihnachtsmärkten, die in der Altstadt und auf dem Waisenhausplatz stattfinden. Es ist die perfekte Zeit für gemütliche Abende, um ein Fondue zu genießen oder sich in einem der Museen aufzuwärmen.
Es ist die kälteste Zeit des Jahres. Es gibt weniger Sonnenstunden, und einige Outdoor-Aktivitäten sind nicht möglich. Die Zeit um Weihnachten und Neujahr ist ebenfalls Hochsaison und entsprechend teurer.
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Florenz, die Hauptstadt der Toskana, ist eine der faszinierendsten Städte Italiens und bekannt als die Wiege der Renaissance. Mit ihren beeindruckenden Kunstwerken, historischen Bauwerken [weiterlesen]
Willkommen in Frankfurt am Main, der faszinierenden Stadt der Kontraste! Oft nur als Finanzmetropole mit einer beeindruckenden Skyline wahrgenommen, hat "Mainhattan" so viel mehr [weiterlesen]
Genf, eine elegante und internationale Stadt am Ufer des Genfersees, ist ein faszinierendes Reiseziel. Als Sitz zahlreicher internationaler Organisationen wie der Vereinten Nationen und [weiterlesen]
Groningen, die größte Stadt im Norden der Niederlande, ist eine dynamische Universitätsstadt, die für ihre lebendige Atmosphäre, ihre beeindruckende Architektur und ihr reiches kulturelles [weiterlesen]
Hamburg ist eine faszinierende und weltoffene Stadt, in die wir immer wieder gerne kommen. Sie bietet eine faszinierende Mischung aus geschäftiger Hafenstadt, historischem Kaufmannszentrum [weiterlesen]

















