Rom, die Ewige Stadt, ist ein Schmelztiegel aus Geschichte, Kunst und Kultur. Als Hauptstadt Italiens und einst Zentrum des Römischen Reiches bietet sie Besuchern eine einzigartige Mischung aus antiken Ruinen, Renaissance-Meisterwerken und modernem Leben.

Roms Geschichte reicht über 2.700 Jahre zurück. Das Römische Reich prägte Europa und die Welt mit seiner Rechtsordnung, seiner Architektur und seiner Kultur. Diese Geschichte kann man in Rom auf Schritt und Tritt spüren.

In der Renaissance erlebte Rom eine erneute Blütezeit. Künstler wie Michelangelo und Raffael schufen hier ihre Meisterwerke.

Rom war lange Zeit Sitz des Papstes und Zentrum des Kirchenstaates. Der Vatikan ist heute ein unabhängiger Staat innerhalb der Stadt.

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Das Kolosseum, offiziell Amphitheatrum Flavium genannt, ist eines der beeindruckendsten Bauwerke der Antike und ein Wahrzeichen Roms. Es ist das größte jemals erbaute Amphitheater und ein Symbol für die Macht und den Glanz des Römischen Reiches.

Der Bau des Kolosseums begann um 70 n. Chr. unter Kaiser Vespasian und wurde unter seinem Sohn Titus im Jahr 80 n. Chr. fertiggestellt. Es wurde erbaut, um Gladiatorenkämpfe, Tierkämpfe und andere öffentliche Spektakel abzuhalten. Der Name „Kolosseum“ leitet sich von der kolossalen Statue Neros ab, die einst in der Nähe stand.

Das Kolosseum ist ein elliptisches Bauwerk mit einer Länge von 188 Metern, einer Breite von 156 Metern und einer Höhe von 48 Metern. Die äußere Fassade ist in vier Ebenen gegliedert und mit Bögen und Säulen geschmückt. Das Innere besteht aus einer ovalen Arena, die von Sitzreihen umgeben ist.

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Das Kolosseum diente als Ort für Gladiatorenkämpfe, Tierkämpfe, Hinrichtungen und andere öffentliche Veranstaltungen. Es bot Platz für bis zu 80.000 Zuschauer. Die Veranstaltungen waren oft blutig und brutal und dienten dazu, die Macht des Kaisers zu demonstrieren und das Volk zu unterhalten.

Nach dem Fall des Römischen Reiches verfiel das Kolosseum allmählich. Es wurde als Steinbruch genutzt und erlitt schwere Schäden durch Erdbeben. Im Mittelalter diente es als Festung, Wohnhaus und Steinbruch. Erst im 18. Jahrhundert begann man, sich für das historische Erbe Roms zu interessieren und das Kolosseum zu restaurieren.

Heute ist das Kolosseum eine der beliebtesten Touristenattraktionen der Welt. Es ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und ein Symbol für die römische Geschichte und Kultur. Besucher können das Innere des Kolosseums besichtigen und sich ein Bild von der Größe und Pracht dieses beeindruckenden Bauwerks machen.

Das Forum Romanum war das Herzstück des antiken Roms und ein Ort von immenser Bedeutung. Es war nicht nur ein Marktplatz, sondern auch das politische, wirtschaftliche, religiöse und soziale Zentrum der Stadt.

Das Forum Romanum entstand im 8. Jahrhundert v. Chr. an einer Senke zwischen den Hügeln Kapitol, Palatin und Esquilin. Zunächst war es ein Sumpfgebiet, das allmählich trockengelegt und bebaut wurde.

Über Jahrhunderte hinweg entwickelte sich das Forum zu einem komplexen Ensemble aus Tempeln, Basiliken, Triumphbögen, Statuen und anderen öffentlichen Gebäuden. Hier wurden Gesetze beschlossen, Geschäfte abgewickelt, Reden gehalten und Feste gefeiert.

Nach dem Fall des Römischen Reiches verfiel das Forum allmählich. Erdbeben, Plünderungen und der Bau neuer Gebäude überlagerten die antiken Strukturen. Erst in der Renaissance begann man, sich für die antiken Ruinen zu interessieren und erste Ausgrabungen durchzuführen.

Die wichtigste Verkehrsader des Forums war die Heilige Straße (Via Sacra). Sie führte zu den wichtigsten Gebäuden, wie Curia (Sitz des römischen Senats), Basilika Julia (eine große Halle, die als Gerichtsgebäude und Markthalle diente) und Tempel der Vesta (Geweiht der Göttin Vesta, der Hüterin des heiligen Feuers).

Triumphbögen, die an militärische Siege erinnerten, rundeten das Bild ab.

Heute zeugen zahlreiche Säulenreste von der ehemaligen Pracht der Gebäude.

Das Pantheon ist eines der beeindruckendsten und am besten erhaltenen Bauwerke der Antike. Es ist ein wahres Meisterwerk der römischen Architektur.

Das Pantheon wurde ursprünglich im 1. Jahrhundert v. Chr. von Marcus Agrippa erbaut, jedoch in seiner heutigen Form im 2. Jahrhundert n. Chr. unter Kaiser Hadrian fertiggestellt. Der Name „Pantheon“ leitet sich aus dem Griechischen ab und bedeutet „Tempel aller Götter“. Es war ursprünglich ein heidnischer Tempel, wurde aber im 7. Jahrhundert in eine christliche Kirche umgewandelt.

Das Pantheon ist berühmt für seine riesige, unverzierte Betonkuppel, die als eine der größten je gebauten Kuppeln gilt. Sie ist eine technische Meisterleistung, die auch heute noch beeindruckt. Das Oculum, ein kreisförmiges Loch in der Mitte der Kuppel, lässt Tageslicht in das Innere fallen und erzeugt ein beeindruckendes Lichtspiel.

Der Innenraum des Pantheons ist eine perfekte Rotunde, die von einer Reihe von Nischen umgeben ist. In diesen Nischen befanden sich einst Statuen der Götter.

Der Eintritt in das Pantheon ist kostenlos, allerdings kann es zu Wartezeiten kommen, insbesondere in der Hochsaison.
Die Öffnungszeiten können variieren, daher ist es ratsam, sich vor dem Besuch zu informieren.
Da es sich um eine Kirche handelt, sollte man angemessene Kleidung tragen.
Fotografieren ist erlaubt, aber es ist wichtig, die anderen Besucher nicht zu stören.

Der Vatikan ist der kleinste unabhängige Staat der Welt und zugleich das religiöse und spirituelle Zentrum der römisch-katholischen Kirche. Mit einer Fläche von nur 44 Hektar und einer Bevölkerung von etwa 800 Menschen ist der Vatikan ein einzigartiges Reiseziel, das trotz seiner Größe eine immense historische, künstlerische und kulturelle Bedeutung hat. Er beherbergt einige der bedeutendsten Kunstwerke und architektonischen Wunder der Welt.

Der Petersdom ist eine der bekanntesten Kirchen der Welt und das spirituelle Zentrum des Katholizismus. Er befindet sich im Herzen des Vatikans auf dem Petersplatz und ist ein Meisterwerk der Renaissance-Architektur. Mit seiner beeindruckenden Größe, den unzähligen Kunstwerken und der bedeutenden Geschichte ist er ein absolutes Muss für jeden Besucher des Vatikans.

Der Bau des Petersdoms begann im Jahr 1506 unter Papst Julius II. und wurde 1626 abgeschlossen. Die Kirche steht über dem vermuteten Grab des Heiligen Petrus, des ersten Papstes und Apostels Jesu. Zahlreiche berühmte Architekten und Künstler der Renaissance waren an der Errichtung beteiligt, darunter Donato Bramante, Michelangelo, Carlo Maderno und Gian Lorenzo Bernini.

Der Petersdom ist die größte Kirche der Welt, mit einer Länge von etwa 190 Metern und einer Innenhöhe von 46 Metern. Seine prächtige Kuppel erreicht eine Höhe von 136,5 Metern und dominiert die Skyline von Rom.

Die Kuppel des Petersdoms, entworfen von Michelangelo, ist eines der größten architektonischen Meisterwerke der Welt. Sie ruht auf einem massiven Tambour und ist sowohl von außen als auch von innen beeindruckend. Michelangelo starb vor der Fertigstellung der Kuppel, aber seine Vision wurde von Giacomo della Porta und Domenico Fontana verwirklicht.

Besucher können die Kuppel besteigen und einen spektakulären Blick auf Rom und den Vatikan genießen. Der Aufstieg umfasst 551 Stufen, wobei ein Teil mit einem Aufzug zurückgelegt werden kann.

Das Innere des Petersdoms ist überwältigend und reich mit Kunstwerken und Verzierungen ausgestattet.

Über dem Hochaltar befindet sich der 29 Meter hohe, bronzene Baldachin von Gian Lorenzo Bernini, der auf vier massiven Säulen ruht. Dieser kunstvolle Baldachin markiert den Ort des Petrusgrabes.
Eines der berühmtesten Kunstwerke im Petersdom ist die Pietà von Michelangelo, eine Marmorstatue der Jungfrau Maria, die den toten Jesus in ihren Armen hält. Sie befindet sich in einer Seitenkapelle nahe dem Eingang und ist ein Beispiel für Michelangelos meisterhafte Darstellung von Emotion und Detail.
In der Apsis des Petersdoms befindet sich ein weiteres bedeutendes Werk von Bernini, die Kathedra Petri (Stuhl Petri), eine riesige bronzene Skulptur, die den bischöflichen Stuhl des Heiligen Petrus darstellt und von vier Kirchenlehrern getragen wird.
Die Basilika ist reich an Mosaiken, die biblische Szenen darstellen, und an überlebensgroßen Statuen, die Heilige und Päpste zeigen.

Vor dem Petersdom erstreckt sich der Petersplatz, entworfen von Gian Lorenzo Bernini. Der Platz ist von einer imposanten Kolonnade aus dorischen Säulen umgeben, die die Form von zwei großen Halbkreisen bilden und die Gläubigen symbolisch „umarmen“. In der Mitte des Platzes steht ein antiker ägyptischer Obelisk, flankiert von zwei großen Brunnen.

Der Petersplatz ist der Schauplatz großer religiöser Zeremonien, wie der Ostermesse und des Urbi et Orbi-Segens, die jedes Jahr Tausende von Gläubigen und Besuchern anziehen.

Der Petersdom hat eine immense religiöse Bedeutung, da er traditionell als das Grab des Heiligen Petrus, des ersten Papstes und Apostels, gilt. Der Papst selbst hält hier viele wichtige religiöse Feiern ab, darunter Messen zu Ostern, Weihnachten und besonderen Anlässen.

Der Hochaltar, der sich direkt über dem vermuteten Petrusgrab befindet, darf ausschließlich vom Papst verwendet werden. Der Dom ist daher nicht nur ein architektonisches Wunder, sondern auch ein Symbol der spirituellen Autorität der katholischen Kirche.

Unter dem Petersdom liegt die Vatikanische Nekropole, eine antike Begräbnisstätte, die das mutmaßliche Grab des Heiligen Petrus beherbergt. Führungen sind nur mit vorheriger Anmeldung möglich, da der Zugang begrenzt ist. Diese Tour ist ein einzigartiges Erlebnis für diejenigen, die tief in die Geschichte und die Ursprünge des Christentums eintauchen möchten.

Der Eintritt in den Petersdom ist kostenlos, aber es gibt eine Gebühr für den Zugang zur Kuppel, die zu Fuß oder mit dem Aufzug erreicht werden kann.

Die Vatikanischen Museen (Musei Vaticani) gehören zu den bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt und sind ein absolutes Highlight für jeden Besucher des Vatikans. Sie umfassen mehr als 20 Museen und Galerien mit einer Vielzahl an Kunstwerken, die von der Antike bis zur Renaissance reichen, sowie unschätzbare Meisterwerke von Künstlern wie Michelangelo, Raffael und Leonardo da Vinci.

Die Sixtinische Kapelle ist zweifellos das Herzstück der Vatikanischen Museen und eines der größten künstlerischen Meisterwerke der Welt. Sie wurde von Papst Sixtus IV. im 15. Jahrhundert in Auftrag gegeben und ist berühmt für ihre Deckenfresken, die von Michelangelo zwischen 1508 und 1512 gemalt wurden.

Michelangelos Deckenfresko zeigt zentrale Szenen aus dem Buch Genesis, darunter das ikonische Bild „Die Erschaffung Adams“, bei dem Gottes Hand den Finger Adams berührt. Die Kapelle zeigt auch das „Jüngste Gericht“, das Michelangelo an der Altarwand malte – ein dramatisches Werk, das die Auferstehung der Toten und das Gericht über die Seelen darstellt.

Die Sixtinische Kapelle ist nicht nur wegen ihrer Kunst berühmt, sondern auch als Ort, an dem das Konklave stattfindet – die Versammlung der Kardinäle zur Wahl eines neuen Papstes.

Die Stanzen des Raffael sind eine Serie von vier Räumen, die von dem Renaissance-Meister Raffael und seinen Schülern mit Fresken geschmückt wurden. Diese Räume waren ursprünglich die Privatgemächer von Papst Julius II. und gelten als Meisterwerke der Renaissance-Malerei.

Das wohl bekannteste Fresko ist „Die Schule von Athen“, das Philosophen und Denker der Antike darstellt. Es ist ein Paradebeispiel für Raffaels Fähigkeit, komplexe Figuren und Szenen in harmonischen Kompositionen darzustellen.

Das Museo Pio-Clementino beherbergt eine der weltweit größten Sammlungen antiker römischer und griechischer Skulpturen. Diese Sammlung wurde von Papst Clemens XIV. und Papst Pius VI. im 18. Jahrhundert gegründet.

Eine der berühmtesten Skulpturen im Museo Pio-Clementino ist die Laokoon-Gruppe, die die verzweifelte Szene des trojanischen Priesters Laokoon und seiner Söhne darstellt, die von Seeschlangen angegriffen werden.

Die Galerie der Landkarten (Galleria delle Carte Geografiche) erstreckt sich über 120 Meter und zeigt aufwendige Fresken historischer Karten, die im 16. Jahrhundert unter Papst Gregor XIII. angefertigt wurden. Sie bietet eine faszinierende Darstellung der Regionen Italiens und gibt Einblicke in die kartografischen Kenntnisse und geografischen Vorstellungen der Renaissance.

Die Vatikanischen Gärten sind ein ruhiger und wunderschön gestalteter Teil der Vatikanstadt und erstrecken sich über etwa die Hälfte der Gesamtfläche des Staates. Sie sind ein idyllischer Ort der Meditation und Erholung und bieten eine Vielzahl von Pflanzen, Blumenbeeten, Brunnen und Denkmälern. Führungen durch die Gärten sind möglich, und oft beinhalten diese Touren auch den Besuch der Museen.
Aufgrund der enormen Größe der Vatikanischen Museen und der Fülle an Kunstwerken empfiehlt es sich, die wichtigsten Ausstellungsstücke im Voraus zu planen, da es kaum möglich ist, alles an einem Tag zu sehen.
Früh am Morgen oder am späten Nachmittag sind die Museen weniger überfüllt.
Um lange Wartezeiten zu vermeiden, ist es ratsam, die Tickets im Voraus online zu buchen.

Die Sixtinische Kapelle und der Petersdom sind heilige Orte ist. Daher sollten Schultern und Knie bedeckt sein. Fotografieren ist in einigen Bereichen, insbesondere in der Sixtinischen Kapelle, nicht erlaubt.

Der Vatikan befindet sich im Herzen von Rom und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen.
Die nächste U-Bahn-Station ist „Ottaviano-San Pietro“ auf der Linie A.
Verschiedene Buslinien führen zum Petersplatz, darunter die Linien 40 und 64 vom Hauptbahnhof Termini.
Wer im Zentrum von Rom übernachtet, kann den Vatikan bequem zu Fuß erreichen.

Der Trevi-Brunnen ist einer der berühmtesten und größten Brunnen Roms und gilt mit seinen üppigen Verzierungen und der dynamischen Darstellung von Figuren als eines der Meisterwerke des Barocks. Er befindet sich auf der Piazza di Trevi.

Der Bau des Brunnens begann 1732 unter der Leitung von Nicola Salvi und wurde 1762 von Giuseppe Pannini fertiggestellt. Der Brunnen wurde von Papst Clemens XII. in Auftrag gegeben und sollte den Abschluss einer Wasserleitung darstellen, die die Stadt mit frischem Wasser versorgte.

Mit einer Breite von etwa 20 Metern und einer Höhe von fast 30 Metern ist der Trevi-Brunnen ein imposantes Bauwerk. Im Zentrum des Brunnens steht der Meeresgott Oceanus auf einem von Meerespferden gezogenen Wagen. Die zahlreichen Figuren und Symbole des Brunnens verweisen auf die Verbindung zwischen Wasser und Leben, sowie auf die Bedeutung des Wassers für Rom.

Der Trevi-Brunnen wurde in zahlreichen Filmen und Büchern dargestellt und ist so zu einem Symbol Roms geworden.
Es gibt eine bekannte Tradition, wonach man, wenn man mit dem Rücken zum Brunnen steht und eine Münze über die linke Schulter wirft, sicher sein kann, wieder nach Rom zurückzukehren.

Der Brunnen ist besonders abends, wenn er beleuchtet wird, ein beeindruckendes Schauspiel. Aufgrund seiner Beliebtheit kann es besonders in den Hauptreisezeiten sehr voll sein.
Um die besten Fotos zu machen, ist es ratsam, früh morgens oder spät abends zu kommen.

Die Spanische Treppe ist eine der bekanntesten Freitreppen der Welt und ein Wahrzeichen Roms. Sie verbindet die Piazza di Spagna mit der Kirche Trinità dei Monti.

Die Treppe wurde zwischen 1723 und 1726 im barocken Stil erbaut und führt über 135 Stufen nach oben. Der Name „Spanische Treppe“ leitet sich von der spanischen Botschaft ab, die sich in der Nähe der Piazza di Spagna befindet. Die Treppe sollte einen direkten Zugang zur Kirche Trinità dei Monti ermöglichen, die von französischen Mönchen errichtet wurde.

Die Treppe ist ein beeindruckendes Beispiel barocker Architektur mit ihren geschwungenen Linien und den zahlreichen Statuen. Die Treppe ist in drei Abschnitte unterteilt, die durch zwei Terrassen getrennt sind. Diese Terrassen bieten einen herrlichen Blick auf die Stadt.
Oben auf der Treppe befindet sich ein ägyptischer Obelisk, der der Piazza einen weiteren Blickfang verleiht.

Unterhalb der Spanischen Treppe ist die Piazza di Spagna mit ihrem berühmten Brunnen Fontana della Barcaccia ein beliebter Ort zum Verweilen.

Das Castel Sant’Angelo ist eine der beeindruckendsten historischen Stätten Roms und bietet einen faszinierenden Einblick in die Geschichte der Stadt. Ursprünglich als Mausoleum für Kaiser Hadrian errichtet, hat es im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Funktionen erfüllt und ist heute ein beliebtes Museum.

Erbaut wurde das Castel Sant’Angelo im 2. Jahrhundert n. Chr. als imposantes rundes Mausoleum für Kaiser Hadrian und seine Familie. Im Mittelalter wurde es zu einer Festung ausgebaut und diente als Zufluchtsort für Päpste. Später wurde es zu einem Papstpalast ausgebaut und mit Gängen und Tunneln mit dem Vatikan verbunden.

Seit 1901 ist das Castel Sant’Angelo ein Museum, das die Geschichte des Gebäudes und der Stadt Rom dokumentiert.

Die beeindruckende runde Form des Gebäudes und die zahlreichen Türme machen das Castel Sant’Angelo zu einem Wahrzeichen Roms. Die Engelsstatue auf der Spitze des Gebäudes ist ein beliebtes Fotomotiv und erinnert an eine Legende, nach der der Erzengel Michael hier erschienen ist.

Von der Dachterrasse bietet sich ein atemberaubender Panoramablick über Rom.

Im Inneren des Castel Sant’Angelo gibt es eine umfangreiche Sammlung an Waffen, Rüstungen, Möbeln und Kunstwerken.

Die Villa Borghese ist eine der größten und beliebtesten Parkanlagen Roms. Sie bietet eine grüne Oase mitten in der pulsierenden Stadt .

Die Geschichte der Villa Borghese reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als der Kardinal Scipione Borghese, ein Neffe von Papst Paul V., beschloss, sein Landgut in einen prachtvollen Park umzuwandeln. Unter der Leitung renommierter Architekten und Landschaftsgärtner entstand so einer der schönsten Parks Roms.

Eines der Highlights der Villa ist zweifellos die Galleria Borghese. Dieses Museum beherbergt eine beeindruckende Sammlung von Kunstwerken, darunter Werke von Bernini, Caravaggio und Raffael.

Die weitläufigen Grünflächen laden zum Spazieren, Joggen oder einfach nur zum Entspannen ein. Zahlreiche Seen und Teiche prägen das Bild der Villa Borghese. Hier kann man Boote mieten und die Natur genießen.

Das futuristisch anmutende Gebäude Casina delle Civiltà Romane beherbergt heute Ausstellungen und bietet einen atemberaubenden Blick über die Stadt.

Der Zoo von Rom befindet sich ebenfalls auf dem Gelände der Villa Borghese und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Familien.

Besuche die Galleria Borghese am besten im Voraus, da die Anzahl der Besucher begrenzt ist. Die schönste Zeit für einen Besuch ist im Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild ist.
Die Villa Borghese ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Die Basilica di Santa Maria Maggiore ist eine der vier großen Papstbasiliken in Rom und eine der ältesten Marienkirchen der Welt. Sie gilt als die erste Kirche im Westen, die der Jungfrau Maria geweiht wurde.

Der Legende nach erschien die Jungfrau Maria im 4. Jahrhundert einem römischen Papst im Traum und bat ihn, an der Stelle, an der am nächsten Morgen Schnee fallen würde, eine Kirche zu errichten. Am 5. August schneite es tatsächlich auf dem Esquilin-Hügel, und so wurde an dieser Stelle die Basilika gebaut.

Santa Maria Maggiore ist eine der wichtigsten Pilgerkirchen Roms und hat eine lange und bedeutende Geschichte. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und umgebaut, behielt jedoch ihren ursprünglichen Charakter.

Die Basilika ist reich an Kunstwerken, darunter wunderschöne Mosaiken, Skulpturen und Fresken. Besonders beeindruckend ist das Deckenmosaik, das die Krönung Mariens darstellt.
Besondere Merkmale

Der ursprüngliche Name der Kirche, Basilica Liberii, erinnert an Papst Liberius, der die Kirche im 4. Jahrhundert errichten ließ. Jedes Jahr am 5. August wird das sogenannte „Schneewunder“ gefeiert, bei dem weiße Blütenblätter von der Decke fallen, um an die Legende von der Erscheinung der Jungfrau Maria zu erinnern.
Wie viele andere bedeutende Kirchen besitzt auch Santa Maria Maggiore eine Heilige Pforte, die nur während Jubiläumsjahren geöffnet wird.
Die Basilika beherbergt eine beeindruckende Orgel, die für ihre hervorragende Akustik bekannt ist.

Die Basilica di San Giovanni in Laterano ist mehr als nur eine Kirche. Sie ist die Kathedrale von Rom und trägt den ehrwürdigen Titel der „Mutter aller Kirchen“. Als erste christliche Kirche Roms und ehemalige Residenz der Päpste hat sie eine herausragende Bedeutung in der Geschichte der Kirche.

Die Basilika wurde im 4. Jahrhundert auf einem Grundstück der Familie Laterani errichtet und von Kaiser Konstantin dem Großen geweiht. Über Jahrhunderte hinweg war der Lateranpalast die offizielle Residenz der Päpste. In der Basilika fanden mehrere bedeutende Konzile statt, die die Entwicklung der Kirche prägten.

Laufe der Jahrhunderte wurde die Basilika mehrfach umgebaut und erweitert, wobei sie ihren ursprünglichen Charakter jedoch bewahrte. Im Inneren der Basilika befinden sich zahlreiche Kunstwerke, darunter Mosaiken, Skulpturen und Fresken, die von der reichen Geschichte der Kirche zeugen.

Das dazugehörige Baptisterium ist eines der ältesten in Rom und ein wichtiger Ort für Taufen.

Auf dem Vorplatz steht ein ägyptischer Obelisk, der im 4. Jahrhundert nach Rom gebracht wurde.

Die Piazza Venezia ist einer der bekanntesten und zentralsten Plätze in Rom. Sie befindet sich am Fuß des Kapitols und ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt, an dem sich einige der wichtigsten Straßen der Stadt treffen. Aufgrund ihrer Lage ist die Piazza Venezia ein idealer Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden.

Die Piazza Venezia hat eine lange und bewegte Geschichte. Ihr Name geht auf den Palazzo Venezia zurück, der im 15. Jahrhundert von Kardinal Pietro Barbo erbaut wurde und später von der Republik Venedig als Botschaftsgebäude genutzt wurde.

Das markanteste Bauwerk auf der Piazza Venezia ist das Vittorio Emanuele II-Denkmal. Dieses monumentale Bauwerk, auch als „Altare des Vaterlandes“ bekannt, wurde zu Ehren des ersten Königs des vereinten Italiens errichtet. Mit seiner weißen Marmorfassade und der großen Statue von Vittorio Emanuele II. auf einer Quadriga ist es ein beeindruckendes Wahrzeichen Roms, von dem man einen fantastischen Ausblick hat.

Das gotische Gebäude Palazzo Venezia beherbergt heute ein Museum, das einen Einblick in die Geschichte Roms gibt.
Der Kapitolinische Hügel mit seinen Museen und dem Rathaus bietet einen atemberaubenden Blick über die Stadt.
Das Forum Romanum, das antike Zentrum Roms, liegt in unmittelbarer Nähe.

Tipps für deinen Besuch

Die frühen Morgenstunden oder die späten Abendstunden sind ideal, um die Piazza ohne große Menschenmassen zu genießen.
Besuche die Dachterrasse des Vittorio Emanuele II-Denkmals für einen atemberaubenden Panoramablick.
Wenn du dich für Geschichte interessierst, solltest du das Museum im Palazzo Venezia besuchen.
Die Piazza Venezia ist ein Verkehrsknotenpunkt. Sei vorsichtig beim Überqueren der Straßen.

Die Piazza Navona ist zweifellos einer der schönsten und lebendigsten Plätze Roms. Sie ist ein Paradebeispiel für die barocke Architektur.

Die Geschichte der Piazza Navona reicht bis in die römische Antike zurück. Unter Kaiser Domitian wurde hier ein Stadion errichtet, der Circus Agonalis. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Platz umgebaut und schließlich im 17. Jahrhundert zu der barocken Pracht, die wir heute kennen.

Die Piazza Navona ist bekannt für ihre drei prächtigen Brunnen, die von berühmten Künstlern wie Gian Lorenzo Bernini geschaffen wurden:

Fontana dei Quattro Fiumi (Brunnen der vier Flüsse): Dieser Brunnen ist Berninis Meisterwerk und stellt die vier großen Flüsse der damals bekannten Kontinente dar: den Nil, den Ganges, die Donau und den Río de la Plata.
Fontana del Moro: Dieser Brunnen zeigt einen äthiopischen Sklaven, der mit einem Delphin kämpft.
Fontana del Nettuno: Dieser Brunnen ist etwas jünger als die anderen beiden und zeigt den römischen Gott Neptun auf seinem Wagen.

Die Piazza Navona ist nicht nur ein Ort der Kunst und Architektur, sondern auch ein lebendiger Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Hier finden regelmäßig Straßenmusiker, Künstler und Straßenverkäufer ihren Platz. Vor allem abends, wenn die Beleuchtung die Brunnen und Gebäude in ein warmes Licht taucht, ist die Atmosphäre besonders stimmungsvoll.

Trastevere ist ein bezauberndes Viertel in Rom, das sich südlich des Tiber erstreckt. Der Name bedeutet übersetzt „jenseits des Tibers“ und verweist auf seine Lage gegenüber dem historischen Zentrum der Stadt.

Trastevere ist ein Labyrinth aus engen Gassen, bunten Häusern und kleinen Plätzen. Hier scheint die Zeit stillzustehen und man fühlt sich wie in einem Dorf innerhalb der Großstadt. Das Viertel hat seinen ursprünglichen Charakter bewahrt und bietet einen authentischen Einblick in das Leben der Römer.

Trastevere hat eine lange Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Im Mittelalter war es ein Arbeiterviertel, das von Handwerkern und Fischern bewohnt wurde. Heute ist Trastevere ein beliebtes Viertel bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen. Es ist bekannt für seine lebhafte Atmosphäre, die zahlreichen Restaurants, Bars und kleinen Geschäfte.

Die engen Gassen und die beleuchtete Kirche Santa Maria in Trastevere sorgen für eine romantische Atmosphäre. Hier kann man wunderbar die römische Küche in einem der vielen traditionellen Restaurants genießen oder den Abend in einer gemütlichen Bar ausklingen lassen.

Frühzeitige Planung: Einige Sehenswürdigkeiten wie die Vatikanischen Museen und das Kolosseum erfordern eine frühzeitige Buchung, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Öffentliche Verkehrsmittel: Rom hat ein gut ausgebautes Netz von Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen, das den Zugang zu den meisten Sehenswürdigkeiten erleichtert.

Bequeme Kleidung und Schuhe: Viele Sehenswürdigkeiten und Besichtigungen erfordern längere Fußwege.

Die römische Küche ist deftig, herzhaft und voller Geschmack. Hier sind einige der typischen Gerichte, die du in Rom probieren kannst:

Pasta-Klassiker:

Cacio e Pepe: Ein einfaches, aber köstliches Gericht aus Pasta, Pecorino Romano und schwarzem Pfeffer. Die perfekte Balance zwischen Salz, Fett und Schärfe.

Carbonara: Ein weiteres italienisches Kultgericht mit Eiern, Pecorino Romano, Guanciale (gesalzener Schweinebacke) und schwarzem Pfeffer.

Amatriciana: Eine würzige Tomatensoße mit Guanciale, Zwiebeln und Pecorino Romano, die traditionell mit Spaghetti serviert wird.

Römische Spezialitäten:

Supplì: Frittierte Reisbällchen, gefüllt mit Mozzarella und Ragù. Ein beliebter Straßenimbiss.

Carciofi alla Romana: Artischocken, die in Öl und Knoblauch gebraten werden. Ein Klassiker der römischen Küche.

Trippa alla Romana: Kalbskutteln in einer würzigen Tomatensoße mit Pecorino Romano. Ein Gericht für Liebhaber.

Saltimbocca alla Romana: Kalbschnitzel mit Salbei und Schinken. Ein zartes und aromatisches Gericht.

Weitere Köstlichkeiten:

Pizza al taglio: Pizza in Scheiben, die nach Gewicht verkauft wird. Eine tolle Möglichkeit, verschiedene Sorten zu probieren.

Maritozzo: Ein süßes Brötchen, das mit Sahne gefüllt ist. Perfekt für den süßen Zahn.

Gelato: Italienisches Eis ist weltberühmt und in Rom gibt es zahlreiche Gelaterien, die köstliche Sorten anbieten.

Wo man römische Küche genießen kann:

Trattorie: Traditionelle Restaurants, in denen man die authentische römische Küche zu erschwinglichen Preisen genießen kann.

Osteria: Gemütliche Weinbars, die oft auch kleine Gerichte anbieten.

Mercati: Auf den Märkten in Trastevere oder Testaccio kannst du lokale Produkte probieren und einkehren, um ein schnelles Mittagessen zu genießen.

Tipps:

Probier nach Herzenslust! Die römische Küche ist vielfältig und es gibt noch viele weitere Gerichte zu entdecken.
Verlasse die Touristenfallen: Such nach kleinen, familiengeführten Restaurants abseits der großen Straßen.
Ein guter Wein gehört in Italien zu einem guten Essen dazu. Frag den Kellner nach seiner Empfehlung.
Buon appetito!

Im Frühling (April bis Juni) bewegen sich die Temperaturen zwischen 15°C und 25°C. Dies ist die ideale Zeit für Sightseeing und Spaziergänge. Die öffentlichen Gärten, wie der Villa Borghese, und die Plätze der Stadt erblühen in voller Pracht.
Zwar sind allgemein weniger Touristen als im Hochsommer in der Stadt. Im Frühling finden aber auch viele wichtige Veranstaltungen und religiöse Feste statt, darunter die Osterfeierlichkeiten im Vatikan. In dieser Zeit können die Preise für Hotels und Flüge höher sein.

Der Sommer (Juli bis August) ist die Zeit der Open-Air-Veranstaltungen, Konzerte und Festivals. Bei oft über 30°C kann das sehr anstrengend sein.
Rom ist im Sommer besonders überfüllt, was zu langen Warteschlangen bei beliebten Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum und dem Vatikan führen kann.
Zudem schließen viele Einheimische ihre Geschäfte und Restaurants im August, um selbst in den Urlaub zu fahren, was in einigen Vierteln zu eingeschränkten Öffnungszeiten führen kann.

Im Herbst (September bis Oktober) herrscht meist angenehmes, mildes Wetter bei Temperaturen zwischen 20°C und 25°C, was ideal für Besuche von historischen Stätten und Spaziergänge durch Roms schöne Straßen ist.
Besonders im Oktober sind weniger Touristen als im Hochsommer in Rom.
Weinfeste und kulinarische Veranstaltungen sind typisch für den Herbst in Italien, was diese Zeit für Feinschmecker besonders reizvoll macht.

Der Winter (November bis März) ist die ruhigste Reisezeit. Die Temperaturen sinken auf etwa 5-15°C und es ist mit Regen zu rechnen.
Dafür kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ohne die üblichen Menschenmassen genießen.
Winter ist Nebensaison. Die Preise sind deutlich niedriger.
Die festliche Atmosphäre in der Weihnachtszeit, insbesondere rund um den Petersplatz und im Vatikan, ist ein Highlight.

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